Samstag, 15. Juni 2019

Rezension zu „Heaven 2: Wohin wir auch gehen“ von Sarah Stankewitz

Rezension zu 
„Heaven 2: Wohin wir auch gehen“ 
von Sarah Stankewitz
Cover: Impress





Buchdetails

ISBN: 978-3-646-60232-6
Sprache:Deutsch
E-Buch Text 269 Seiten
Verlag: Impress
Erscheinungsdatum: 07.04.2016

Teil 2 der Reihe "Heaven"







Inhalt:

**Der zweite Band der Trilogie, die den Himmel berührt**
Nachdem Jaden und Hailey endlich zueinandergefunden haben, müsste sich ihre Liebe wie ein Paradies auf Erden anfühlen. Doch leider machen ihnen Jadens ehemalige Auftraggeber einen Strich durch die Rechnung und führen sie geradewegs in die Hölle. Die ständige Angst, aufgespürt zu werden, zwingt sie zu einem fluchtartigen Road Trip, auf dem Hailey nicht nur täglich ein wenig mehr Einsicht in Jadens Leben erhält, sondern auch weitere Menschen seiner Art kennenlernt – mit anderen ausgefallenen Fähigkeiten. Doch als das Leben von Jadens Familie auf dem Spiel steht, sind sie gezwungen, sich der Gefahr zu stellen…

Meine Meinung:

Dies ist der zweite Teil der fortlaufenden Reihe "Heaven", weshalb es zum Verständnis unerlässlich ist mit dem Reihenauftakt zu beginnen.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, leicht verständlich, locker und leicht, anschaulich und plastisch, schnell und flüssig zu lesen. Die Seiten sind nur so dahin geflogen.

Ich habe den zweiten Teil direkt im Anschluss an den Reihenauftakt gelesen und lese auch direkt mit dem Abschlussband weiter. Die Handlung hat mir ganz gut gefallen, allerdings konnte sie mich erneut nicht wirklich vom Hocker reißen. 

Viele Geheimnisse werden gelüftet. Es kommen einige Tatsachen ans Licht, mit denen ich nicht gerechnet habe und die mich wirklich überrascht haben. Allerdings waren auch einige schleichende Stellen vorhanden, die mich nicht richtig packen konnten. 

Die Liebesgeschichte wirkt auf mich nicht glaubhaft. Ich kann nichts fühlen, die Verbindung nicht spüren, die Emotionen sind nicht greifbar, das Knistern fehlt. 


Der Fantasyanteil hat zugenommen. War im ersten Teil kaum etwas davon zu spüren, da er erst am Ende zum Tragen kam, hat er hier stetig zugenommen. Immer mehr Menschen mit Gaben tauchen auf.

Eine nette Geschichte, eine tolle Grundidee, der mich aber nicht ganz packen konnte. Ich bin auf das Finale gespannt.

Fazit:

Ein schöner Trilogieauftakt, der mich aber nicht ganz so überzeugen konnte wie erhofft.
★★★☆☆
3 von 5 Sternen

Rezension zu „Heaven 1: Dem Himmel so nah“ von Sarah Stankewitz

Rezension zu 
„Heaven 1: Dem Himmel so nah“
von Sarah Stankewitz
Cover: Impress





Buchdetails

ISBN: 9783646602319
Sprache: Deutsch
E-Buch Text 260 Seiten

Verlag: Impress

Erscheinungsdatum: 07.04.2016


Teil 1 der Reihe "Heaven"






Inhalt:

**Der Auftakt einer Trilogie, die den Himmel berührt**
Angeblich kann jeder Ort ein Paradies sein, wenn man sein Herz öffnet. Doch wenn man vor kurzem seine Eltern verloren hat, wird das Leben notgedrungen zur Hölle. Die 18-jährige Hailey weiß das nur allzu gut, denn seit dem verheerenden Familienunglück scheint alle Last der Welt auf ihren Schultern zu liegen. Zumindest bis Jaden, der viel zu attraktive Neue, an ihrer Schule auftaucht und es eindeutig auf sie abgesehen hat. Und das nicht im Guten. Jaden ist anders. Er hat Geheimnisse. Und obwohl es völlig unmöglich erscheint, macht er alles in Haileys Leben noch viel schlimmer. Zumindest am Anfang…

Meine Meinung:

Dies ist der erste Teil der Reihe "Heaven".

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, leicht verständlich, locker und leicht, anschaulich udn plastisch, schnell und flüssig zu lesen. Die Seiten sind nur so dahin geflogen.

Die Grundidee hat mir gut gefallen. Die Handlung und deren Verlauf empfand ich allerdings als etwas langatmig, teilweise sehr sprunghaft und auch etwas wirr. Deutet der Klapptext doch eher auf einen Liebesroman hin, verbirgt sich hinter der Geschichte aber viel mehr. Auch wenn im ersten Teil noch alles sehr geheimnisvoll zugeht, man nicht wirklich hinter das Geschehen schauen kann, ahnt man am Ende aber, dass auf Hailey und Jaden noch so viel mehr zukommen wird. Teil 1 endet mit einem fiesen Cliffhanger.

Die Charaktere sind lebendig und plastisch gezeichnet. 
Jaden war sehr verschlossen und mit seinen Geheimnissen sehr interessant. Man versucht ihn zu durchschauen, herauszufinden,was hinter ihm und seinem Verhalten steckt. Aber er macht es einem nicht leicht. Ein interessanter Charakter.
Hailey tat mir am Anfang so unglaublich leid. Der Prolog ist ergreifend und berührend, man leidet mit ihr. Allerdings ist sie mir zu oft in Selbstmitleid versunken. Mir hat auch ihr Verhalten gegenüber ihrer Freundin und ihrem besten Freund nicht immer gefallen. Sie hat es seit dem Tod der Eltern nicht leicht, vor allem da sie sich dafür verantwortlich fühlt. Dazu die Sorge um die Schwester, die immer tiefer abrutscht. Ich bin gespannt ob sie noch eine Rolle in der Geschichte spielen wird.

Ich habe das Buch bereits vor über 4 Jahren schon einmal gelesen. Da ich die Trilogie nun beenden wollte und keinerlei Erinnerungen mehr an den Auftakt hatte, musste ich ihn nochmals lesen. Aber auch hierbei sind meine Erinnerungen nicht wiedergekehrt. Damals war ich vollkommen begeistert von der Geschichte. Leider ist diese Euphorie beim erneuten Lesen nicht wiedergekehrt. Im Gegenteil, ich war sogar etwas enttäuscht von dem Handlungsverlauf und hatte mehr erwartet.

Eine nette Geschichte, eine tolle Grundidee. Ich bin gespannt, was uns in den nächsten Teilen erwartet.

Fazit:

Ein schöner Trilogieauftakt, der mich aber nicht ganz so überzeugen konnte wie erhofft.
★★★☆
3 von 5 Sternen

Neu im Regal #11/19


Es ist schon wieder Zeit, euch meine Neueingänge zu präsentieren.
Und es sind schon die ersten Kandidaten für meine Winteraktion eingezogen.
4 Bücher sind schon gelesen.

Prints:




 eBooks:







Vielen Dank an die Verlage, Autoren und Netgalley für die Bereitstellung der Reziexemplare.

Einen schönen Tag

Eure Christine

Mittwoch, 12. Juni 2019

Rezension zu „Hufspur in den Dünen“ von Julia K. Rodeit

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Rezension zu 
„Hufspur in den Dünen“ 
von Julia K. Rodeit






Buchdetails

ISBN: 978-3735759979
Sprache: Deutsch
Taschenbuch 272 Seiten
Verlag: BoD
Erscheinungsdatum: 16.05.2019







Inhalt:

Nach einer Autopanne verschlägt es die engagierte Rechtsanwältin Julie Sommer in einen winzigen Ort an der Ostsee. Sie landet ausgerechnet auf dem maroden Schröder-Hof, dessen Verkauf ihr Chef vorantreiben soll. Bisher allerdings erfolglos, denn der Besitzer sträubt sich. Julie sieht ihre Chance, sich beruflich zu profilieren, und beschließt spontan, als Gast getarnt an Hintergrundinformationen zu gelangen.
Allerdings gestaltet sich ihr Vorhaben schwierig, als sie die Familie und das Leben auf dem Hof näher kennenlernt. Nicht ganz unschuldig daran ist der charmante Hofbesitzer David Schröder. Auf Ausritten in den Ostseedünen kommt er Julie näher, als ihr lieb ist, und stürzt sie bald in ein Gefühlschaos. Schließlich steht sie vor der schwierigsten Entscheidung ihres Lebens. Opfert sie ihren beruflichen Traum? Oder die große Liebe?

Meine Meinung:


Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker und leicht, modern und lebendig, schnell und flüssig zu lesen. Bildgewaltig setzt die Autorin das Kopfkino in Gang. Einmal angefangen fiel es mir schwer das Buch zur Seite zu legen, es hat einen richtigen Sog auf mich ausgeübt. Ich habe es in einem Rutsch gelesen.

Ich liebe die Bücher der Autorin. Sie hat eine wunderbare Art den Leser von Beginn an in ihren Bann zu ziehen und ihn mit zauberhaften und wunderschönen Geschichten zum Träumen zu verleiten.

Und auch mit diesem Buch hat sie mich wieder gepackt. Die Handlung und deren Verlauf sowie das Setting haben mir sehr gut gefallen. Ein Reiterhof an der Ostsee, der in finanziellen Schwierigkeiten steckt, eine wundervolle, liebevolle und etwas chaotische Familie, ein stoffeliger Stallbursche und Pferde, die eine therapeutische Wirkung haben und jedes Herz erobern. Ein besonderer Charme, dem man sich einfach nicht entziehen kann.

Ich habe mit den Figuren gefiebert und gehofft, gebangt und erlebt, geliebt und war wütend. Eine emotionale Geschichte, ein Auf und Ab. Auch wenn das Ende vorhersehbar war, wurde der Weg dorthin nie langweilig. Die Autorin hat es erneut geschafft mich komplett zu vereinnahmen, in die Story hineinzuziehen und völlig mitzureißen. Das Leben auf dem Pferdehof war abwechslungsreich und spannend und hat mich richtig gut unterhalten. Dabei wirkt sie so natürlich und real, nicht gestellt und künstlich dramatisiert, und genau das macht - neben den authentischen Figuren - den Zauber aus.


Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, plastisch und lebendig gezeichnet. Sie wirken sehr natürlich und real. Sie haben alle ihre gute und schlechte Seiten, Ecken und Kanten, eine Vergangenheit, die ihr Handeln beeinflusst. Sie handeln nachvollziehbar und authentisch.
Viele Figuren sind mir sehr ans Herz gewachsen, allen voran die kleine quirlige und pferdeliebende Emily mit ihrem besonderen kindlichen Charme. 
Ich habe David und Julie sehr gerne auf ihrem Weg begleitet, ein tolles Pärchen mit einer wundervollen Geschichte. Und Julie muss sich entscheiden und überlegen, was wirklich im Leben zählt.

Das Buch hat mir eine sehr schöne, gefühlvolle, abwechslungsreiche und romantische Lesezeit beschert. Ich bin begeistert, eine charmante und herzerwärmende Liebesgeschichte, die zum Abschalten und Genießen einlädt. Lesegenuss pur. 

Fazit:

Ein wundervoller und romantischer Liebesroman, mit einem zauberhaften Charme und einem besonderen Setting. Absolute Leseempfehlung!
★★★★★
5 von 5 Sternen

Mit Büchern um die Welt ~ Ostsee ~ „Hufspur in den Dünen“ von Julia K. Rodeit

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Heute geht die Reise nicht ganz so weit, wir bleiben in Deutschland und reisen an die Ostsee. Dies wird ein ganz besonderer Trip, denn wir tauchen ein in die Urlaubserinnerungen der Autorin von „Hufspur in den Dünen“, Julia K. Rodeit. Sie hat in alten Fotoalben gekramt und Erinnerungen hervorgerufen. Also seid gespannt auf eine ganz persönliche Reise.


Unsere münchner Protagonistin Julie landet nach einer Autopanne auf dem Schröder-Hof, mitten im Nichts. Er liegt bei Schwartbuck, ein 800-Seelen-Dorf in Schleswig Holstein. Der Hof ist zwar der Fantasie der Autorin entsprungen, allerdings hat sie als Kind in Schwartbuck in einem Hotel Ferien gemacht. Dort gab es zwar auch 2 Pferde,  Lotte und Babette, auf einer kleinen Koppel.


Pferdefans werden hier mit dem Buch richtig auf ihre Kosten kommen. Aber auch als nicht sonderlich pferdebeisterter Leser hat man seinen Spaß. Das Leben auf dem Reiterhof, die Arbeit mit den Pferden werden schön beschrieben, aber nicht so, dass es langweilig wird.

Und hier sind wie versprochen die Fotos aus dem privaten Fotoalbum von Julia K. Rodeit. Vielen Dank, dass du uns an deinen so persönlichen Erinnerungen teilhaben lässt.

Das Bild auf dem Pferd ist bei dem genannten Urlaub entstanden. Die Autorin war damals 12 oder 13 Jahre alt.  





Beim Ausflug zur Gorch Fock war die Julia ungefähr 16/17 Jahre alt.

Ach wie herrlich, die alten Fotos. Damals war das alles noch nicht so einfach mit dem Fotografieren und vor allem auch wesentlich teuer als heute mit den Digitalkameras und den Smartphones. 



Und darum geht es:

Nach einer Autopanne verschlägt es die engagierte Rechtsanwältin Julie Sommer in einen winzigen Ort an der Ostsee. Sie landet ausgerechnet auf dem maroden Schröder-Hof, dessen Verkauf ihr Chef vorantreiben soll. Bisher allerdings erfolglos, denn der Besitzer sträubt sich. Julie sieht ihre Chance, sich beruflich zu profilieren, und beschließt spontan, als Gast getarnt an Hintergrundinformationen zu gelangen.

Allerdings gestaltet sich ihr Vorhaben schwierig, als sie die Familie und das Leben auf dem Hof näher kennenlernt. Nicht ganz unschuldig daran ist der charmante Hofbesitzer David Schröder. Auf Ausritten in den Ostseedünen kommt er Julie näher, als ihr lieb ist, und stürzt sie bald in ein Gefühlschaos. Schließlich steht sie vor der schwierigsten Entscheidung ihres Lebens. Opfert sie ihren beruflichen Traum? Oder die große Liebe?



Ich kann euch das Buch nur ans Herz legen. Und ich freue mich jetzt so richtig auf unseren diesjährigen Urlaub an der Ostsee am Ende der Ferien. Nach dem Lesen des Buches habe ich so richtig Lust bekommen und bin gespannt wie die Realität mit meiner Vorstellung übereinstimmt. Die Beschreibungen sind sehr intensiv und schalten das Kopfkino an.

Mich konnte nicht nur das Setting überzeugen, auch die Handlung und deren Verlauf haben mich völlig vereinnahmt. Ebenso sind mir die Pferde und Charaktere ans Herz gewachsen.

Und falls es euch interessiert: Die Autorin hat einen wundervollen Roman geschrieben, der in der Toskana spielt. Das Lied der Toskana“ habe ich bereits Anfang des Jahres vorgestellt.



Ab dem 17.06.2019 führt uns Cara Lindon mit ihrer Reihe "Cornwall Seasons" ins südwestliche England.

Dienstag, 11. Juni 2019

Rezension zu „Der Himmel über den Highlands“ von Julia K. Rodeit

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Rezension zu 
„Der Himmel über den Highlands“ 
von Julia K. Rodeit







Buchdetails

ISBN: 978-3748174424
Sprache: Deutsch
Taschenbuch 204 Seiten
Verlag: Independently published
Erscheinungsdatum: 04.01.2019







Inhalt:

Die Autorin Ella Sommerfeld leidet nach dem überraschenden Erfolg ihres letzten Romans an einer handfesten Schreibblockade. Und ausgerechnet jetzt soll sie ein gemeinsames Buch mit einem anderen Schriftsteller schreiben. Hals über Kopf nimmt Ella daher das Angebot an, auf einer schottischen Burg ein Schreibseminar zu leiten. Im rauen Klima der Highlands gelingt es ihr schnell, auf andere Gedanken zu kommen. Das liegt nicht zuletzt an ihrem äußerst charmanten Schreibschüler Patrick Röder, der nicht nur verdammt gut schreiben kann. Gelingt es ihm, Ella aus ihrer Krise zu helfen? Und welche Motive verfolgt er dabei?

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker und leicht, modern und lebendig, schnell und flüssig zu lesen. Einmal angefangen fiel es mir schwer das Buch zur Seite zu legen, es hat einen richtigen Sog auf mich ausgeübt. Ich habe es in einem Rutsch gelesen.

Die Handlung und deren Verlauf sowie das Setting haben mir sehr gut gefallen. Die Geschichte spielt auf einer schottischen Burg. Ella war mir schon aus "Das Lied der Toskana" bekannt und ich war sehr auf die Geschichte der jungen Autorin gespannt. Eine gefühlvolle und romantische Geschichte über eine Autorin, die in einer Schreibblockade steckt und nach Schottland flüchtet. Gefühlschaos und eine Reise zu sich selbst erwarten sie dort. Auch wenn man als Leser den Verlauf schnell erfasst, wurde es zu keinem Zeitpunkt langweilig. Der Weg zum Ziel war sehr schön und hat mich gut unterhalten. Die Einblicke in das Leben einer Autorin, hinter die Kulissen, den Druck der Verlage und die Zweifel an sich selbst sind genau geschildert und gewähren Aufschluss und interessante Eindrücke in diese Welt.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, plastisch und lebendig gezeichnet. Sie wirken sehr natürlich und real. Sie haben gute und schlechte Seiten, Ecken und Kanten, eine Vergangenheit, die ihr Handeln beeinflusst. Sie handeln nachvollziehbar und authentisch.
Viele Figuren sind mir sehr ans Herz gewachsen, der Butler, der Burgherr. Wundervolle Charaktere, die die Geschichte zu etwas Besonderem machen.

Das Buch hat mir eine sehr schöne, gefühlvolle, abwechslungsreiche und romantische Lesezeit beschert. Es hat mich sehr gut unterhalten und mich in die rauen, schottischen Highlands entführt. Lesegenuss pur. 

Fazit:

Eine wundervolle und romantische Geschichte, die mich richtig begeistert und mir eine schöne Lesezeit beschert hat. Absolute Leseempfehlung!
★★★★★
5 von 5 Sternen

Mit Büchern um die Welt ~ Schottland ~ „Der Himmel über den Highlands“ von Julia K. Rodeit

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Eine weitere Reise mit der Autorin Julia K. Rodeit führt uns nach Schottland. „Der Himmel über den Highlands“ spielt auf einer schottischen Burg mitten in den Highlands. 

Bild: Pixabay
Seid Ihr schon einmal in Schottland gewesen? Ich leider noch nicht, aber es steht auf meiner Reiseliste ziemlich weit oben. Ich war schon mehrfach im Süden und Südwesten von Großbritannien und habe nun als nächstes Schottland im Visier. 
Gedanklich war ich schon oft in Schottland und heute nehme ich euch mit auf eine Reise zu dem abwechslungsreichen und vielseitigen Landstich mit seinen schroffen Berglandschaften, den Gletschertälern und wunderschönen Seen, der für jeden Besucher etwas zu bieten hat. 

Bild: Pixabay
Die Landschaft der schottischen Highlands ist geprägt von Küsten, Flüssen, Seen und Bergen, Waldlandschaften, karge Granitgeröllplateaus, Hochmoore, gigantische Bergschluchten, bis tief ins Hinterland reichende Meeresfjorde, Weideland mit friedlich grasenden Schafherden und viele kleine, aber hübsche sowie auch größere Städte. 
Bild: Pixabay

Und hier mitten im rauen Klima der Highlands versucht unsere Protagonistin Ella auf einer Burg ihre Schreibblockade zu überwinden. Ob ihr das gelingen wird und ob sie herausfinden kann, was die Schotten unter ihrem Schottenrock tragen, könnte ihr in „Der Himmel über den Highlands“ herausfinden.

Und darum geht es:

Die Autorin Ella Sommerfeld leidet nach dem überraschenden Erfolg ihres letzten Romans an einer handfesten Schreibblockade. Und ausgerechnet jetzt soll sie ein gemeinsames Buch mit einem anderen Schriftsteller schreiben. Hals über Kopf nimmt Ella daher das Angebot an, auf einer schottischen Burg ein Schreibseminar zu leiten. Im rauen Klima der Highlands gelingt es ihr schnell, auf andere Gedanken zu kommen. Das liegt nicht zuletzt an ihrem äußerst charmanten Schreibschüler Patrick Röder, der nicht nur verdammt gut schreiben kann. Gelingt es ihm, Ella aus ihrer Krise zu helfen? Und welche Motive verfolgt er dabei?

Ich habe mit Julia K. Rodeit ein bisschen über ihr Buch geplaudert und ihr ein paar Fragen gestellt.

Wie kam die Idee zu "Der Himmel über den Highlands"? 

Ich wollte schon längst mal ein Buch schreiben, das in Schottland spielt. Und eines über eine Schriftstellerin. Dann habe ich einfach beides kombiniert und dabei kam „Der Himmel über den Highlands“ heraus.

Warst du schon einmal in Schottland? 

Natürlich! Ich könnte die Landschaften sonst nie so beschreiben. Man muss so etwas nicht nur sehen, man muss die Natur und die Aussicht fühlen und erleben. 

Ella gibt auf der schottischen Burg Macarthurs Rock ein Schreibseminar. Gibt es für die Burg eine echte Vorlage oder entspringt sie deiner Fantasie? 

Die Burg ist meiner Fantasie entsprungen. Natürlich habe ich eine Burg besichtigt als ich in Schottland war. Aber die war nicht so, wie ich mir MacArthurs Rock vorgestellt habe. Was hingegen nicht meiner Fantasie entsprungen ist, ist das Schreibseminar. Ich habe selbst einige geleitet. Leider nicht in einer so tollen Umgebung. 

Beschreibe "Der Himmel über den Highlands" in höchstens 3 Sätzen. 

Der Bestsellerautor Max Heinemann möchte unbedingt ein Buch zusammen mit der Liebesromanautorin Ella Sommerfeld schreiben. Leider leidet die Schriftstellerin an einer handfesten Schreibblockade und flieht davor auf eine Burg in den schottischen Highlands, um dort ein Schreibseminar zu geben. Kurz entschlossen reist Max hinterher und nimmt als Schreibschüler getarnt an ihrem Kurs teil.

Ella hat Angst den nächsten Roman in Angriff zu nehmen, eine Art Schreibblockade überschattet sie. Hast du schon einmal ähnliche Erfahrungen gemacht? 

Glücklicherweise noch nicht. Eine Schreibunlust kenne ich auch. Es gibt Tage, an denen weiß ich schon vor dem ersten Kaffee, dass der Computer und ich keine Freunde werden. Ich akzeptiere das, überarbeite dann lieber ein bisschen oder kümmere mich um Ablage, Steuerkram, Korrespondenz oder was sonst so anfällt. Eine richtige Blockade hatte ich nie. Ich habe da so meine eigene Theorie zum Thema Blockade. Ich könnte mir vorstellen, dass dann in der Geschichte etwas nicht stimmt und sich die Finger quasi weigern, Buchstaben auf das Papier zu bringen. Dann würde ich versuchen, erst noch einmal in den Plot zu gehen, um zu sehen, ob das Handlungsbedarf ist. 
Aber wie gesagt, das ist nur eine Theorie von mir, weil ich bisher keine Blockaden hatte.

Ella beschreibt sich selbst mit einem Hang zum Perfektionismus. Bist du selbst auch eine Perfektionistin?

Ja. Und ich sage jetzt bewusst dazu: leider. Denn damit stehe ich mir oft selbst im Weg. Manchmal wäre es einfacher, loszulegen anstatt zu überlegen, ob man alles bedacht hat, was man im Vorfeld noch ändern könnte, wie es ankommt usw. 

Wieviel Julia steckt in Ella?

Ich fürchte, ziemlich viel. Zumindest was deren Charakter anbelangt. Was sie erlebt hat nicht ;)

Hast du eine Lieblingsstelle oder ein Lieblingszitat im Buch? Verrätst du es uns? 

Definitiv die Stelle, als Ella und Patrick am ersten Abend in der Bibliothek vor dem offenen Kamin über Literatur plaudern, sich näher kennenlernen und ein bisschen flirten. Das ist unheimlich stimmungsvoll und romantisch.

Was verbindest du persönlich mit Schottland? Was reizt dich an dem Land?

Ich liebe die Natur und die Landschaft. Das raue Klima, das einen ganz eigenen Charme hat. Alles wirkt ein bisschen verwildert, aber unglaublich robust und willens, der Natur zu trotzen. Das mag ich.

Morgen reisen wir zusammen mit Julia K. Rodeit an die Ostsee

Rezension zu „Der Hinterlistigen Zähmung“ von Marit Bernson

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Rezension zu 
„Der Hinterlistigen Zähmung“ 
von Marit Bernson





Buchdetails

ISBN: 978-1099450600
Sprache: Deutsch
Taschenbuch 176 Seiten
Erscheinungsdatum: 20.05.2019









Inhalt:

Kate ist erfolgreich und unbarmherzig in ihrem Job, was besonders ihrem Kollegen Luke missfällt.
Damit Kate ihm bei Verhandlungen für einen neuen Auftrag nicht im Wege steht, überredet er seinen Jugendfreund, den wohlhabenden Peter, sie abzulenken.
Doch Kate ist schnell von ihrem neuen "Kunden" genervt. Zumal dieser gutaussehende Mister Arroganz sich eindeutig an sie heranmacht.
Peter muss sich mächtig anstrengen, um sie zu beeindrucken, denn er hat seine ganz eigenen Gründe, sich auf diese Täuschung einzulassen.

Wer ist in dieser Geschichte wirklich hinterlistig?
Wer hintergeht wen?

Und wer wird am Ende gezähmt?

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und simpel, leicht verständlich und einfach gehalten, locker und leicht, erfrischend und lebendig, schnell und flüssig zu lesen. Durch die kurzen Kapitel fliegt man nahezu. Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden verschlungen.

Die Handlung und deren Verlauf haben mir gut gefallen. Auch wenn das Ende vorhersehbar war hat mir der Weg dahin Spaß und Lesevergnügen bereitet. Eine lockere, leichte und unterhaltsame Geschichte für Zwischendurch, zum Abschalten und genießen.

Peter und Kate haben mir gut zusammen gefallen. Da treffen genau die Richtigen aufeinander, was unweigerlich zu einigen amüsanten Szenen und hitzigen Wortgefechten führt. Dabei lernen sie sich nach und nach näher kennen. Manchmal ist nicht alles so offensichtlich wie es erscheint. Jeder hat hier sein Päckchen zu tragen.

Eine schöne Liebesgeschichte, die mich gut unterhalten und mir eine entspannende Lesezeit beschert hat. 

Fazit:

Eine unterhaltsame und locker-leichte Liebesgeschichte zum Genießen.
★★★★☆
4 von 5 Sternen

Gemeinsam Lesen # 153

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Bei Schlunzen-Bücher findet jeden Dienstag die Aktion "Gemeinsam Lesen" statt, und auch diesmal bin ich wieder mit dabei. 
Es gibt jede Woche 4 Fragen, wobei die ersten drei immer gleich sind und nur die vierte Frage variiert.
1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade Sommerschimmern von Cara Lindon
 und bin bei Kapitel 19 (bei der Gesamtausgabe mit allen 4 Reihenteilen bin ich bei 
87 %).

Und darum geht es:


Gibt es eine zweite Chance für die Liebe?

Vor 33 Jahren hat Sylvia sich für Tomas entschieden, mit dem sie eine glückliche Ehe führte. Nun, fünf Jahre nach seinem Tod, kehren die Erinnerungen an ihren ersten gemeinsamen Sommer zurück.

… und mit ihnen ein Name: Frederick. Gewährt das Leben ihnen beiden eine zweite Chance oder gibt es nur einmal die große Liebe?

 2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

 Ich komme mir vor wie in einem James-Bond-Film.
 

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?


Dies ist der vierte und letzte Teil der Cornwall Seasons. Nächste Woche erfahr ihr mehr über diese Reihe in meiner Aktion "Mit Büchern um die Welt". In den vergangenen drei Wochen habe ich euch die vorherigen Teile vorgestellt.
Auf Teil 4 erzählt die Geschichte von Chestens Mutter, die vor 5 Jahren ihren Mann verloren hat. In Rückblicken erfährt man das Kennen- und Liebenlernen der beiden und lernt Frederick kennen, der damals auch eine Rolle gespeilt hat.
Bisher haben wir mehr über die Vergangenheit erfahren, ich bin gespant, wie es in der Gegenwart weitergeht.

  4. Was macht für euch ein gutes Buch aus?

Das ist ganz einfach: Ein gutes Buch muss mich fesseln und packen können, so dass ich alles um mich herum, den Alltag, die Sorgen, vergessen kann. Der Schreibstil muss flüssig und einnehmend sein, die Handlung verständlich, stimmig und nachvollziehbar, die Gefühle greifbar. Emotionen finde ich ganz wichtig, wenn nicht sogar das Wichtigste. Das Mitfiebern, das Fühlen, das Erleben. Es muss nicht realistisch sein, es muss nicht immer tiefgründig sein oder humorvoll, sondern einfach nur mitreißend und unterhaltsam.

   Was lest ihr gerade

Einen schönen Dienstag
Eure Christine

Übrigens: Anstatt hier alle eure Kommentare zu beantw
orten, besuche ich lieber euren Beitrag.