Freitag, 24. April 2020

Rezension zu „Forbidden Touch 2: Acht Momente“ von Kerstin Ruhkieck

Rezension zu 
„Forbidden Touch 2: Acht Momente“ 
von Kerstin Ruhkieck
Cover: Impress





Buchdetails

ISBN: 9783646601176
Sprache: Deutsch
E-Buch Text 414 Seiten
Verlag: Impress
Erscheinungsdatum: 07.07.2016

Teil 2 der Reihe "Forbidden Touch"





Inhalt:

**Verraten, verurteilt und zwangsverheiratet**
Es gibt Momente im Dasein eines Menschen, die vermögen es, alles für immer zu verändern. In der neuen Welt von AurA Eupa entscheiden sie über Leben und Tod. Als der jungen Kaylana aus Liga 2 der Prozess gemacht wird, tritt ein solcher Moment ein. Für ihren unangemessenen Kontakt mit einem Jungen aus Liga 3 lautet das Urteil: Tod durch Verdursten oder Zwangsheirat binnen vierundzwanzig Stunden. Kaylana entscheidet sich für das Leben und damit für einen Ehemann, den sie noch nie gesehen hat: Jesper. Während sich das so fremde Ehepaar noch an die plötzliche Nähe gewöhnen muss, brechen in Liga 2 abermals Unruhen aus. Und wieder kommt es zu einem Moment, der über alles entscheidet…

Meine Meinung:

Dies ist der 2. Teil der fortlaufenden dystopischen Reihe "Forbidden Touch", der direkt an die vorangegangenen Ereignisse anschließt. Und auch dieser Teil endet wieder mit einem fiesen Cliffhanger.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, einnehmend und mitreißend, schnell und flüssig zu lesen. Einmal angefangen konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Wir begleiten Novalee und Graey, Asher und Crish, die wir schon aus dem ersten Teil kennen und deren Wege sich nun kreuzen. Außerdem lernen wir Kaylana und Jesper kennen, sowie eine weitere Person, mit der wir erleben dürfen.

Die Handlung und deren Verlauf haben mir sehr gut gefallen. Eine tolle Idee, eine Dystopie, die mich von Beginn an gefesselt hat. Wir sind nun zum größten Teil auf der Atominsel, auf der sich die Ausgestoßenen und die Flüchtlinge zusammenrotten. Doch auch hier kann man sich nicht sicher sein, wem man trauen kann und was sie dort wirklich im Schilde führen. Denn auch hier ist nicht alles rosig, es tun sich einige Abgründe auf und schreckliche und grausame Dinge geschehen. Ich war teilweise wirklich erschüttert. Unzählige Fragen sind noch offen, neue Rätsel haben sich ergeben, ich weiß nicht, wohin dieser ganze Weg führt. Wir treffen Personen, mit denen nicht zu rechnen war, blicken in Abgründe und dunkle Machenschaften.

Jede Figur hat ihr Päckchen zu tragen, keiner hat es leicht, alle haben ihre Erlebnisse und ihre Vergangenheit, die sie geprägt haben. Auf seine Weise konnte ich jeden verstehen, das Handeln nachvollziehen. Novalee ist mir aber immer noch nicht sonderlich sympathisch, allerdings kann ich ihre Abneigung gegen die Insel verstehen. Auch Kaylanas Verhalten fand ich nicht besonders positiv. Ich bin gespannt, was es mit ihr noch auf sich hat.

Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und mir eine spannende und fesselnde Lesezeit beschert. Ich bin nach dem fiesen Cliffhanger auf den weiteren Verlauf gespannt und wohin uns das Ganze führen wird. Denn bisher sehe ich noch kein Licht am Ende des dunklen Tunnels.

Fazit:

Eine spannende und mitreißende Dystopie, eine großartige Fortsetzung. Absolute Leseempfehlung.
★★★★★
5 von 5 Sternen

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