Donnerstag, 16. April 2020

Rezension zu „Royal Blue“ von Casey McQuiston

Rezension zu 
„Royal Blue“ 
von Casey McQuiston
Cover: Knaur





Buchdetails

ISBN: 9783426526156
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 464 Seiten
Verlag: Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 01.04.2020







Inhalt:

Als seine Mutter zur ersten Präsidentin der USA gewählt wird, wird Alex Claremont-Diaz über Nacht zum Liebling der Nation: attraktiv, charismatisch, clever – ein Marketingtraum für das weiße Haus. Nur auf diplomatischer Ebene hapert es bei Alex leider ein wenig. Bei einem Staatsbesuch in England eskaliert Alexʼ schwelender Streit mit dem britischen Thronfolger Prinz Henry. Als die Medien davon Wind bekommen, verschlechtern sich die Beziehungen zwischen den USA und England rapide. Zur Schadensbegrenzung sollen die beiden jungen Männer medienwirksam ihre Versöhnung vortäuschen.
Doch was, wenn Alex und Henry dabei feststellen, dass zwischen ihnen eine Anziehung existiert, die über eine Freundschaft weit hinausgeht?
Plötzlich steht nicht nur die Wiederwahl von Alexʼ Mutter auf dem Spiel …

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist nicht ganz so flüssig und leicht zu lesen, es haben sich ein paar Fehler eingeschlichen und manchmal war es etwas holprig, ich bin über einige Passagen gestolpert.

Die Handlung und deren Verlauf haben mir gut gefallen, vor allem auch das Setting des Königshauses und das Weiße Haus. Ein homosexueller Kronprinz und ein bisexueller Präsidentensohn - welch eine Kombination.

Eine süße und schöne Geschichte über eine Liebe, die vor erheblichen Problemen steht. Aber auch die Familie und die Politik stehen im Vordergrund. Die Geschichte war meist spannend und hat mich gefesselt, nur die Gefühle kamen etwas zu kurz. Ich hätte mir mehr Emotionen gewünscht, das richtige und tiefe Mitfiebern hat mir gefehlt. Und auch die politischen Einblicke, das Wahlkampfgeschehen waren mir teilweise etwas zu viel und langatmig.

Die Geschichte wird aus Alex Sicht erzählt. Ich hätte mir ab zu gerne mehr Einblicke in Henrys Welt gewünscht. Durch den Mailverkehr gab es zwar immer mal wieder kurze Einsichten in seine Gedanken, aber ich hätte gerne mehr über ihn gelesen.

Ich mochte sowohl Aley als Henry unheimlich gerne. Aber auch die Nebencharaktere, allen voran Bea, Nora, June oder auch die Personenschützer, sie alle bringen viel Farbe in die Handlung.

EIne schöne Geschichte, mehr als ein Coming out, mehr als eine Liebesgeschichte.

Fazit:

Eine süße und romantische Liebesgeschichte, ein tolles Setting, mit etwas zu vielen politischen Ausschweifungen. Leseempfehlung.
★★★★☆
4 von 5 Sternen

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