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Miranda Banks ist dem Team von Harrowmore Souls verloren gegangen, und zunächst kommt keiner von ihnen auf die Idee, Nigels Verlobte im Jahr 1956 zu suchen. Miranda indes hat dort mehr als genug zu tun. Denn ausgerechnet der Mensch, der sie in ihrer Notlage herzlich aufgenommen hat, wird des Mordes an seiner eigenen Frau verdächtigt. Und die spukt zu allem Überfluss auch noch in einem alten Gewächshaus herum …
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Mit „Die zweite Haut“ liefert Miriam Rademacher den mittlerweile achten Band ihrer grandiosen „Harrowmore Souls“-Reihe ab, die ursprünglich als Spin-Off zur „Banshee Livie“-Serie entstanden ist. Obwohl beide Reihen theoretisch völlig unabhängig voneinander gelesen werden können, treffen wir in diesem Teil auf viele Figuren aus dem Livie-Universum. Dennoch hatte ich beim Lesen zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass mir wesentliche Hintergrundinformationen fehlen würden, auch wenn ich die Ursprungsreihe bislang noch nicht kenne.
Wer jedoch das vollkommene Lesegefühl in all seinen Facetten auskosten möchte, dem kann ich nur wärmstens ans Herz legen, die Harrowmore-Bücher komplett zu lesen – es lohnt sich ungemein! Für mich ist diese Reihe mittlerweile zu einer echten Herzensangelegenheit geworden, die mit ihrer schaurig-schönen Atmosphäre einfach perfekt in die herbstliche Jahreszeit passt.
Der Wiedereinstieg in die Geschichte ist mir auch dieses Mal wieder unglaublich leicht gefallen. Der herrlich lockere, lebendige und mit viel wunderbarem Humor gespickte Schreibstil der Autorin sorgte dafür, dass ich auf meinem E-Reader förmlich durch die Seiten geflogen bin und die Handlung regelrecht inhaliert habe.
Diesmal hat die Kanzlei Harrowmore Souls wirklich alle Hände voll zu tun. Neben diversen turbulenten Hochzeitsvorbereitungen hält ein überaus mysteriöser Fall Conny und Allison ordentlich auf Trab. In London tauchen plötzlich immer mehr Geister auf, an denen irgendetwas ganz und gar nicht zu stimmen scheint. Bei ihren Ermittlungen ahnen die beiden zunächst nicht, dass sie schon bald mit einem alten Fall konfrontiert werden und ihre Reise sie ausgerechnet zurück nach Higher Down führt – jenem gruseligen Schauplatz, den treue Leser bereits aus „Brise Nr. 4“ kennen.
Es ist ein absolutes Fest, im Zuge der Ermittlungen auf all die altbekannten Gesichter zu treffen. Die Geschichte fühlt sich beim Wischen durch die digitalen Seiten schlichtweg an wie ein warmes Wiedersehen mit guten, alten Freunden.
Von der ersten bis zur letzten Seite wird man mit einer genialen Mischung aus packender Spannung, charmantem Humor, faszinierender Magie und ganz viel Herz bestens unterhalten. Für mich ist „Die zweite Haut“ ein wunderbares Wohlfühlbuch, das mich einmal mehr restlos von dieser grandiosen Serie überzeugt hat.
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„Die zweite Haut“ ist eine rundum gelungene Fortsetzung voller Spannung, Magie und dem typisch charmanten Humor der Serie. Das atmosphärische Highlight passt perfekt in die herbstliche Jahreszeit, fühlt sich wie ein warmes Wiedersehen mit alten Freunden an und bietet beste Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Seite – eine absolute Leseempfehlung für alle Fans von magischen und humorvollen Wohlfühlgeschichten!
★★★★★
5 von 5 Sternen






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