Montag, 26. Oktober 2026

𝔹𝕦𝕔𝕙𝕧𝕠𝕣𝕤𝕥𝕖𝕝𝕝𝕦𝕟𝕘 𝕦𝕟𝕕 𝕂𝕦𝕣𝕫𝕚𝕟𝕥𝕖𝕣𝕧𝕚𝕖𝕨 ~ "𝓢𝓽𝓲𝓵𝓵𝓮𝓼 𝓦𝓪𝓼𝓼𝓮𝓻"𝓿𝓸𝓷 𝓕𝓮𝓻𝓭𝓲𝓷𝓪𝓷𝓭 𝓚𝓮𝓵𝓵𝓮𝓻

Cover: Stille Wasser von Ferdinand Keller, Verlag Impian 

Wenn die Tage kürzer werden und es draußen ungemütlich ist, gibt es kaum etwas Besseres, als sich mit einem atmosphärischen Krimi auf die Couch zurückzuziehen. 

Genau so einen Pageturner habe ich heute für euch: »Stilles Wasser« von Ferdinand Keller, der am 1. September 2026 erschienen ist, entführt uns in die eisige Kälte des verschneiten Erzgebirges.

Da mich die Dynamik der Ermittler und dieses eisige Setting so neugierig gemacht haben, wollte ich unbedingt mehr über die Hintergründe der Geschichte erfahren. Ich freue mich riesig, dass der Autor Ferdinand Keller sich die Zeit genommen hat, mir ein paar brennende Fragen zu seinem Krimi zu beantworten.

Macht euch eine heiße Tasse Tee und taucht mit mir ein in die Geheimnisse von Sonnenfels!

Im Gespräch mit Ferdinand Keller:

𝓑𝓮𝓼𝓬𝓱𝓻𝓮𝓲𝓫𝓮 "𝓢𝓽𝓲𝓵𝓵𝓮𝓼 𝓦𝓪𝓼𝓼𝓮𝓻" 𝓲𝓷 𝓶𝓪𝔁𝓲𝓶𝓪𝓵 5 𝓢ä𝓽𝔃𝓮𝓷.

Manche Geheimnisse liegen tiefer, als man glaubt.
Eine verschneite Rehaklinik im Erzgebirge. Ein Patient, der eigentlich auf dem Weg der Genesung war. Und ein Todesfall, der auf den ersten Blick wie ein tragischer Unfall aussieht.
Doch Kommissar Arne Brecht und sein Team erkennen schnell: Jonas Ziller hatte Feinde. Als Compliance-Beauftragter eines mächtigen Medizintechnik-Konzerns war er auf ein gefährliches Netz aus Manipulation, Korruption und vertuschten Machenschaften gestoßen. Nun ist er tot – und jeder in der Klinik könnte etwas zu verbergen haben.
Je tiefer die Ermittler in die scheinbar heile Welt der Klinik eindringen, desto mehr bröckelt die Fassade. Rache, Schuld und Selbstjustiz verbinden sich zu einem tödlichen Spiel, in dem die Grenzen zwischen Opfer und Täter zunehmend verschwimmen.
Denn manchmal ist das Wasser nur an der Oberfläche still. Darunter wartet die Wahrheit.

𝓦𝓪𝓼 𝓲𝓼𝓽 𝓭𝓪𝓼 𝓑𝓮𝓼𝓸𝓷𝓭𝓮𝓻𝓮 𝓪𝓷 𝓭𝓮𝓲𝓷𝓮𝓶 𝓑𝓾𝓬𝓱? 𝓦𝓮𝓼𝓱𝓪𝓵𝓫 𝓼𝓸𝓵𝓵𝓽𝓮 𝓭𝓮𝓻 𝓛𝓮𝓼𝓮𝓻 𝓰𝓮𝓷𝓪𝓾 𝔃𝓾 𝓭𝓲𝓮𝓼𝓮𝓶 𝓑𝓾𝓬𝓱 𝓰𝓻𝓮𝓲𝓯𝓮𝓷?

Das Besondere an „Stilles Wasser“ ist für mich die Verbindung aus klassischer Krimispannung, psychologischen Abgründen und einer Geschichte, die weit über die Suche nach einem Täter hinausgeht. Vor der verschneiten Kulisse des Erzgebirges treffen medizinische Machenschaften, Korruption, persönliche Verletzungen und das Bedürfnis nach Gerechtigkeit aufeinander. Dabei geht es auch um die Frage, wie weit ein Mensch gehen darf, wenn er glaubt, selbst für Gerechtigkeit sorgen zu müssen – und wann Rache zur Selbstjustiz wird.
Ich möchte die Leser nicht nur mit überraschenden Wendungen unterhalten, sondern sie auch zum Nachdenken bringen. Die Figuren sind dabei nicht einfach in „gut“ und „böse“ einzuteilen. Jeder trägt seine eigene Geschichte, seine Motive und seine Geheimnisse mit sich.
Wer zu „Stilles Wasser“ greift, bekommt deshalb nicht nur einen Kriminalfall, sondern eine atmosphärische und durchaus literarische Geschichte, bei der sich hinter der scheinbaren Ruhe immer die Frage stellt: Was geschieht, wenn das, was lange verdrängt wurde, plötzlich an die Oberfläche kommt?

𝓓𝓪𝓼 𝓿𝓮𝓻𝓼𝓬𝓱𝓷𝓮𝓲𝓽𝓮 𝓔𝓻𝔃𝓰𝓮𝓫𝓲𝓻𝓰𝓮 𝓾𝓷𝓭 𝓮𝓲𝓷𝓮 𝓪𝓫𝓰𝓮𝓵𝓮𝓰𝓮𝓷𝓮 𝓡𝓮𝓱𝓪𝓴𝓵𝓲𝓷𝓲𝓴 𝓫𝓲𝓵𝓭𝓮𝓷 𝓮𝓲𝓷 𝓼𝓮𝓱𝓻 𝓫𝓮𝓴𝓵𝓮𝓶𝓶𝓮𝓷𝓭𝓮𝓼 𝓢𝔃𝓮𝓷𝓪𝓻𝓲𝓸. 𝓦𝓪𝓻𝓾𝓶 𝓯𝓲𝓮𝓵 𝓭𝓲𝓮 𝓦𝓪𝓱𝓵 𝓰𝓮𝓷𝓪𝓾 𝓪𝓾𝓯 𝓭𝓲𝓮𝓼𝓮𝓷 𝓗𝓪𝓷𝓭𝓵𝓾𝓷𝓰𝓼𝓸𝓻𝓽 𝓾𝓷𝓭 𝔀𝓮𝓵𝓬𝓱𝓮 𝓡𝓸𝓵𝓵𝓮 𝓼𝓹𝓲𝓮𝓵𝓽 𝓭𝓲𝓮 𝓾𝓷𝔀𝓲𝓻𝓽𝓵𝓲𝓬𝓱𝓮 𝓦𝓲𝓷𝓽𝓮𝓻𝓵𝓪𝓷𝓭𝓼𝓬𝓱𝓪𝓯𝓽 𝓯ü𝓻 𝓭𝓲𝓮 𝓢𝓽𝓲𝓶𝓶𝓾𝓷𝓰 𝓲𝓶 𝓑𝓾𝓬𝓱?

Für mich ist das Erzgebirge ein Stück Heimat – auch wenn ich aus Zwickau stamme. Die Region ja liegt direkt vor der Haustür. Die Landschaft, ihre kleinen Orte und vor allem die besondere Stimmung im Winter sind mir deshalb sehr vertraut. Gerade diese Mischung aus Vertrautheit und einer gewissen Abgeschiedenheit hat mich für den Roman inspiriert. 

Eine verschneite Rehaklinik erschien mir als idealer Schauplatz für einen Krimi: Draußen liegt eine scheinbar friedliche, stille Winterlandschaft, während sich hinter den Mauern der Klinik ganz andere Dinge abspielen. Der Schnee schirmt die Menschen gewissermaßen von der Außenwelt ab, Wege verschwinden, Spuren werden verwischt und die Dunkelheit setzt früh ein. Dadurch entsteht eine Atmosphäre, in der Misstrauen und Spannung besonders gut funktionieren. 
Gleichzeitig wollte ich das Erzgebirge nicht nur als düstere Kulisse zeigen. Gerade die winterliche Schönheit und Ruhe der Landschaft bilden einen spannenden Kontrast zum Verbrechen. Je idyllischer die Umgebung wirkt, desto stärker fällt auf, dass unter dieser Oberfläche etwas nicht stimmt. Dieser Gegensatz zwischen scheinbarer Geborgenheit und unterschwelliger Bedrohung war für mich der eigentliche Reiz. 

𝓜𝓲𝓽 𝓭𝓮𝓻 𝓟𝓼𝔂𝓬𝓱𝓸𝓽𝓱𝓮𝓻𝓪𝓹𝓮𝓾𝓽𝓲𝓷 𝓓𝓻. 𝓛𝓮𝓪 𝓜𝓪𝓻𝓺𝓾𝓪𝓻𝓽 𝓾𝓷𝓭 𝓚𝓻𝓲𝓶𝓲𝓷𝓪𝓵𝓱𝓪𝓾𝓹𝓽𝓴𝓸𝓶𝓶𝓲𝓼𝓼𝓪𝓻 𝓐𝓻𝓷𝓮 𝓑𝓻𝓮𝓬𝓱𝓽 𝓹𝓻𝓪𝓵𝓵𝓮𝓷 𝔃𝔀𝓮𝓲 𝓰𝓪𝓷𝔃 𝓾𝓷𝓽𝓮𝓻𝓼𝓬𝓱𝓲𝓮𝓭𝓵𝓲𝓬𝓱𝓮 𝓗𝓮𝓻𝓪𝓷𝓰𝓮𝓱𝓮𝓷𝓼𝔀𝓮𝓲𝓼𝓮𝓷 𝓪𝓷 𝓮𝓲𝓷 𝓥𝓮𝓻𝓫𝓻𝓮𝓬𝓱𝓮𝓷 𝓪𝓾𝓯𝓮𝓲𝓷𝓪𝓷𝓭𝓮𝓻. 𝓦𝓲𝓮 𝔀ü𝓻𝓭𝓮𝓼𝓽 𝓭𝓾 𝓭𝓲𝓮 𝓓𝔂𝓷𝓪𝓶𝓲𝓴 𝔃𝔀𝓲𝓼𝓬𝓱𝓮𝓷 𝓭𝓮𝓷 𝓫𝓮𝓲𝓭𝓮𝓷 𝓫𝓮𝓼𝓬𝓱𝓻𝓮𝓲𝓫𝓮𝓷?

Die Dynamik zwischen Dr. Lea Marquart und Arne Brecht lebt vor allem von ihren unterschiedlichen Blickwinkeln. Brecht denkt als Ermittler in Fakten, Spuren, Motiven und Wahrscheinlichkeiten – Lea dagegen interessiert sich stärker für das, was zwischen den Zeilen passiert: für Ängste, Verletzungen, innere Widersprüche und die psychologischen Beweggründe eines Menschen.
Dabei geraten die beiden durchaus aneinander, weil Lea manches intuitiv erfasst, während Brecht zunächst nach Beweisen sucht. Gleichzeitig erkennen sie schnell, dass genau diese Unterschiede ihre Stärken sind. Er bringt die notwendige Konsequenz und Erfahrung aus der Polizeiarbeit mit, sie die Fähigkeit, hinter einer Aussage auch das Ungesagte zu erkennen.
Im Verlauf der Ermittlungen entsteht deshalb eine besondere Form von Vertrauen. Brecht merkt, dass Leas psychologische Einschätzungen entscheidende Puzzleteile liefern können, und Lea wiederum erkennt, dass hinter seiner manchmal etwas rauen Art ein sehr genauer und durchaus feinfühliger Ermittler steckt. Vielleicht ist es gerade dieses Spannungsfeld aus Nähe und Distanz, Intuition und Logik, das die beiden so interessant macht – und durchaus das Potenzial für weitere gemeinsame Fälle besitzt.

𝓖𝓲𝓫𝓽 𝓮𝓼 𝓷𝓸𝓬𝓱 𝓮𝓽𝔀𝓪𝓼, 𝓭𝓪𝓼 𝓭𝓾 𝓾𝓷𝓫𝓮𝓭𝓲𝓷𝓰𝓽 ü𝓫𝓮𝓻 𝓭𝓪𝓼 𝓑𝓾𝓬𝓱 𝓮𝓻𝔃ä𝓱𝓵𝓮𝓷 𝓶𝓪𝓰𝓼𝓽, 𝔀𝓪𝓼 𝓭𝓾 𝓪𝓾𝓯 𝓳𝓮𝓭𝓮𝓷 𝓕𝓪𝓵𝓵 𝓵𝓸𝓼𝔀𝓮𝓻𝓭𝓮𝓷 𝓶ö𝓬𝓱𝓽𝓮𝓼𝓽?

Was ich über „Stilles Wasser“ unbedingt noch loswerden möchte? Vielleicht, dass dieser Krimi nicht nur davon erzählt, wer ein Verbrechen begangen hat, sondern vor allem davon, warum ein Mensch irgendwann eine Grenze überschreitet. Mich interessiert, was Rache mit einem Menschen macht, wann aus einem Gefühl von Gerechtigkeit Selbstjustiz wird und ob Schuld wirklich immer so eindeutig ist, wie sie auf den ersten Blick scheint.
Gleichzeitig wollte ich mit der verschneiten Rehaklinik im Erzgebirge eine Atmosphäre schaffen, in der die äußere Stille fast trügerisch wirkt. Unter der ruhigen Oberfläche brodelt es – und irgendwann lässt sich das nicht mehr verbergen.
Ich hoffe, dass die Leserinnen und Leser nach der letzten Seite nicht nur wissen, wer der Täter war, sondern sich vielleicht selbst fragen: Wie weit würde ich gehen, wenn ich davon überzeugt wäre, im Recht zu sein? Und vielleicht ist genau das die eigentliche Spur, die „Stilles Wasser“ hinterlassen soll.

𝓗𝓪𝓼𝓽 𝓭𝓾 𝓮𝓲𝓷𝓮 𝓛𝓲𝓮𝓫𝓵𝓲𝓷𝓰𝓼𝓼𝓽𝓮𝓵𝓵𝓮 𝓸𝓭𝓮𝓻 𝓮𝓲𝓷 𝓛𝓲𝓮𝓫𝓵𝓲𝓷𝓰𝓼𝔃𝓲𝓽𝓪𝓽 𝓲𝓶 𝓑𝓾𝓬𝓱? 𝓥𝓮𝓻𝓻ä𝓽𝓼𝓽 𝓭𝓾 𝓼𝓲𝓮 𝓾𝓷𝓼?

Meine Lieblingstelle im Buch ist die Kommunikation zwischen Klinikleitung und dem Kriminalhauptkommisar Brecht nach dem Fund der Leiche.

»Niemand betritt oder verlässt die Klinik ohne meine Zustimmung.«
»Das wird die Presse …«
»Sie halten einfach die Klappe, Frau Meissner.« Brenner trat vor. Seine Stimme klang tonlos, aber fest.
»Sind Sie sicher, dass das notwendig ist? Das wird die Patienten beunruhigen.«
»Ein toter Mann sollte Sie weit mehr beunruhigen«, entgegnete Brecht. Winter sah zu Brecht, dann zu den Mitarbeitern der Klinik. Er war kein Mann großer Reden und
keiner, der sich hinter Vorschriften verkroch. Er folgte einer einfachen Regel: »Tu, was richtig ist.« Das hatte ihn nicht immer beliebt gemacht, aber zuverlässig. Er hatte
schon Ermittlungen gegen Politiker, Ärzte und Polizisten geführt. Unbestechlich. Ein Wort, das schnell gesagt ist, aber Brecht trug es wie einen immer schwerer werdenden
Mantel.

Vielen Dank an Ferdinand Keller, dass er sich die Zeit für meine Fragen genommen hat! Mich hat das winterliche Setting und die beklemmende Atmosphäre der abgelegenen Rehaklinik definitiv in ihren Bann gezogen. Steht »Stilles Wasser« schon auf eurer Leseliste oder seid ihr ohnehin große Fans von packenden Thrillern im Medizin-Milieu? Schreibt es mir gerne in die Kommentare – ich freue mich auf den Austausch mit euch!

Freitag, 9. Oktober 2026

𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷 zu "𝓝𝓸𝓻𝓭𝓴𝓪𝓹𝓵𝓮𝓾𝓬𝓱𝓽𝓮𝓷" von 𝓜𝓪𝓭𝓲𝓽𝓪 𝓣𝓲𝓮𝓽𝓰𝓮𝓷

Cover:  Nordkapleuchten von Madita Tietgen,
Verlag: Heyne

𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥

Anna Mogensen liebt ihre Arbeit als Rettungssanitäterin. Allerdings schluckt das Familienunternehmen samt Hotel, Restaurant und weiteren touristischen Anlaufstellen auf der Insel Magerøya wahnsinnig viel ihrer wertvollen Zeit. Jetzt, in der winterlichen Hauptsaison, soll sie endlich entlastet werden – ausgerechnet durch Filip. Der Abenteurer und Wanderführer hat Anna einst für die große weite Welt vor dem Altar sitzen gelassen. Jetzt kehrt er zurück in die nordische Heimat und arbeitet gezwungenermaßen eng mit Anna zusammen. Klar, dass bei Ausflügen mit dem Schneescooter und nächtlichem Polarlichtgucken sofort die Fetzen fliegen. Doch in diesem Winter ist die wichtigste Frage: Was ist ein Herz bereit zu verzeihen, wenn es um das eigene Glück geht?



𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘

Ein Wiedersehen mit vertrauten Orten und lieb gewonnenen Menschen hat immer etwas zutiefst Tröstliches, und genau dieses Gefühl stellt sich beim Aufschlagen des letzten Bandes der Nordkap-Reihe sofort ein. 

Mit „Nordkapleuchten“ legt Madita Tietgen den dritten und abschließenden Teil ihrer atmosphärisch dichten Reihe vor, und es dauert nur wenige Seiten, bis man wieder völlig in der Handlung gefangen ist – so, als hätte man die Familie Mogensen und die malerische Kulisse im hohen Norden niemals verlassen.

Der flüssige, angenehm leichte und zugleich unheimlich bildhafte Schreibstil der Autorin sorgt vom ersten Kapitel an dafür, dass man sich gedanklich direkt nach Norwegen versetzt fühlt. Man spürt förmlich die besondere Magie der zauberhaften und magischen Nordlichter und genießt die Ausflüge über die raue, wunderschöne Insel Magerøya in vollen Zügen. 

Im Mittelpunkt dieses letzten Teils stehen Anna und Filip, deren bewegende Geschichte als ergreifender Second-Chance-Plot erzählt wird. Einst waren die beiden lange Zeit ein Paar, bis Filip nur einen Tag vor der Hochzeit die Insel Hals über Kopf verließ. Erst fünf Jahre später führt ihn die Beerdigung seiner Mutter an den Ort seiner Vergangenheit zurück.

Die Geschichte von Anna und Filip ist voller Schatten und Licht, voller leiser Nuancen und ganz großer Gefühle. Die Autorin scheut sich dabei nicht, auch ernste und wichtige Themen anzusprechen, die der Handlung eine tiefere Dimension verleihen und mich beim Lesen an einigen Stellen wirklich tief berührt haben. 
Ganz zu dieser harmonischen, vertrauten Stimmung trägt auch das Wiedersehen mit bekannten Charakteren aus den ersten beiden Bänden bei. Man trifft sie einfach gerne wieder, und zusammen mit den absolut authentischen Hauptfiguren Anna und Filip, mit denen man sich sofort anfreundet, entsteht ein wunderbarer, entspannter Lesefluss.

Besonders gelungen ist der Abschluss, bei dem am Ende ein runder Kreis zu allen anderen Paaren der Reihe geschlagen wird. Das Buch entlässt einen schließlich mit diesem warmen, glücklichen Gefühl, das man sich nach einer so intensiven und berührenden Reise wünscht. 

𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥

Ein emotionaler und rundum gelungener Reihenabschluss, der mit seiner malerischen Kulisse, tiefen Gefühlen und einem wunderbar warmen Wohlgefühl begeistert. Eine absolute Leseempfehlung für alle Fans von emotionalen Second-Chance-Geschichten!
★★★★
4 von 5 Sternen

Freitag, 2. Oktober 2026

Mein Bücherbüchsen-Rückblick: Der goldene September 2026 🍂📚

Bild: Erstellt mit Google Gemini

Hallo ihr Lieben! 

Der Herbst ist nun offiziell da und was war das bitte für ein fantastischer September? Der Monat stand für mich ganz im Zeichen von Urlaub, entspannten Lesestunden und – ich muss es gestehen – schon ein bisschen Vorweihnachtszauber! 

Während draußen die Blätter bunter wurden, war ich nämlich nicht nur mit Kofferpacken beschäftigt, sondern habe auch schon an einem 24-Türchen-Adventskalender für mein diesjähriges Adventskalender-Wichtelkind gebrütet. Das Konzet steht, es wird ein Themenkalender. Das meiste habe ich auch schon besorgt.

Bei all dem Basteln, Teetrinken und Urlauben kam die gemütliche Stimmung ganz von selbst – und das spiegelt sich auch absolut in meinem Lesemonat wider!

Hier kommt mein Rückblick für den September. Schnappt euch eine Tasse Tee und macht es euch gemütlich!

Bookopoly-Wahnsinn: Das komplette Board abgeräumt! 🎲🏆

Mein Urlaub hat mir den ultimativen Lese-Boost gegeben. Ich habe alle 13 (Hör)-Bücher vom Bookopoly geschafft! Das ganze Board abzuräumen und wirklich jede einzelne Aufgabe abhaken zu können, ist einfach ein phänomenales Gefühl.

Mein absolutes Geheimrezept für diesen Erfolg? Hörbücher! Gerade bei den Bookopoly-Aufgaben höre ich fast ausschließlich Hörbücher. Sie lassen sich einfach so wunderbar in den Alltag integrieren – beim Gassi gehen, beim Autofahren oder bei der Hausarbeit. Auch abseits der Challenge laufen Hörbücher bei mir immer rauf und runter.

Die Formate fürs Auge: e-Reader vs. Print 📱📖

Da ich bei meiner Bookopoly-Challenge vor allem auf die Ohren setze, werden physische und digitale Bücher für meine Spardose noch einmal extra gewertet. Und auch beim Selberlesen war ich im September richtig fleißig:

  • 9 e-Books: Mein e-Reader war auf der Reise natürlich der absolute Retter, um Platz im Koffer zu sparen. Perfekt für unterwegs oder abends gemütlich auf dem Sofa.

  • 3 Print-Ausgaben: Für die Extra-Portion Lesegefühl, bei der ich das Blättern und den Geruch nach echten Seiten im Urlaub so richtig zelebriert habe.

Kassensturz: Rekordverdächtiger Zuwachs für die Spardose 🪙💰

Kommen wir zu meinem Lieblingsteil – dem Update für meine Buchkasse! Der Lesefleiß im September hat sich durch die Kombi aus Bookopoly-Hörbüchern und selber gelesenen Formaten so richtig gelohnt. Hier ist die Rechnung:

  • 13 Bookopoly-Aufgaben (je 2 €) = 26 €

  • 9 e-Books (je 1 €) = 9 €

  • 3 Print-Bücher (je 2 €) = 6 €

Das macht sagenhafte 41 €, die diesen Monat in meine Spardose wandern! Damit bin ich wieder auf dem gleichen genialen Niveau wie schon in meinem starken Juni. Die nächsten Buchschätze und Bücherboxen können 2027 also definitiv kommen – das Budget steht!

Jetzt seid ihr dran: Wie war euer September? Hattet ihr auch so viel Lese- und Hörzeit oder hat euch der Alltagstrubel fest im Griff gehabt? Und fangt ihr eigentlich auch schon im Herbst an, die ersten Wichtelgeschenke oder Adventskalender zu planen, oder bin ich da zu früh dran?

Schreibt es mir unbedingt in die Kommentare, ich freue mich auf den Austausch mit euch! 💕

Montag, 21. September 2026

𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷 zu "𝓟𝓾𝓶𝓹𝓴𝓲𝓷 𝓟𝓪𝓽𝓬𝓱 𝓕𝓪𝓻𝓶" von 𝓚𝓪𝓻𝓲𝓷 𝓑𝓮𝓵𝓵

Cover: Pumpkin Patch Farm von Karin Bell,
Verlag: dp Verlag
 
[Rezensionsexemplar]
𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥

Was, wenn zwischen Kürbissen und raschelndem Herbstlaub plötzlich die große Liebe auf dich wartet? Der erste Band der cosy Hazelwood Falls-Reihe!

Für Liv könnte es der perfekte Neuanfang sein, als sie das Erbe ihrer Großeltern antritt: eine charmante Kürbisfarm, ein gut laufender Hofladen und jede Menge glückliche Besucher. Doch die Realität holt sie schnell ein. Statt ihres Traums findet sie einen verwilderten Acker, leere Kassen und einen grummeligen Mitarbeiter namens Caleb vor. Als wäre das nicht genug, hält er ihre Ideen auch noch für völlig verrückt.

Während Liv mit kreativen Marketingideen, herbstlichem Charme und großen Plänen versucht, die Farm vor dem Aus zu retten, kämpft Caleb darum, seinen Arbeitsplatz zu sichern. Dabei könnten der wortkarge Mechaniker und die Großstadtfrau kaum unterschiedlicher sein – und doch merken beide schnell, dass sie nur gemeinsam etwas bewegen können.

𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘

Wenn die Blätter sich langsam bunt färben und man sich nach einer herzerwärmenden literarischen Auszeit vom Alltag sehnt, ist „Pumpkin Patch Farm“ genau das richtige Buch zum gemütlichen Abschalten. 

Die Geschichte rund um einen Neuanfang wird durch den unheimlich einfachen, flüssigen und angenehmen Schreibstil herrlich leicht erzählt, sodass man zügig durch die Seiten fliegt und auf dem heimischen Sofa wunderbar vom Alltag abschalten kann.

Das absolute Highlight des Buches ist für mich die unfassbar toll eingefangene Stimmung. Wenn man von leuchtenden Kürbissen, raschelndem Herbstlaub, einem charmanten Hofladen und dem turbulenten Pumpkin-Patch-Festival liest, hat man förmlich sofort den Duft der Jahreszeit in der Nase. 

Besonders unterhaltsam fand ich das Zusammenspiel der beiden Protagonisten Liv und Caleb, die unterschiedlicher wirklich kaum sein könnten. Gerade ihre hitzigen, anfänglichen Wortgefechte haben für einige sehr amüsante Momente gesorgt und mich oft zum Schmunzeln gebracht. Aus dem anfänglichen Aneinandergeraten entwickelt sich langsam eine schöne Zusammenarbeit und schließlich natürlich auch mehr. Ein kleiner Wermutstropfen war für mich allerdings Caleb – er hat es mir mit seinem Verhalten streckenweise wirklich nicht ganz leicht gemacht, sodass ich manchmal so meine Probleme mit seiner Art hatte. 

Da die Liebesgeschichte sich insgesamt eher ruhig entwickelt, was an sich gut zum sanften Cozy-Charakter des Buches passt, hätte die reine Gefühlsentwicklung an der einen oder anderen Stelle für meinen Geschmack zudem noch ein klein wenig mehr Tiefe vertragen können.

Alles in allem bekommt man hier aber eine unheimlich süße und leichte Herbstromance für zwischendurch, die vor allem mit ihrem malerischen Setting und der durchweg gemütlichen Atmosphäre punktet. Wer in ganz viel Herbstgefühl abtauchen möchte, trifft hiermit eine fantastische Wahl. 

𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥

Eine gemütliche Herbstromance, die mit ihrem charmanten Kleinstadt-Setting und ganz viel Kürbis-Liebe besticht! Auch wenn mir bei der Liebesgeschichte stellenweise ein kleines bisschen die emotionale Tiefe gefehlt hat, ist es eine rundum perfekte, entspannte Wohlfühl-Lektüre für kuschelige Lesestunden auf der heimischen Couch. Von mir gibt es dafür sehr gute, herbstliche 4 Sterne!
★★★★
4 von 5 Sternen

Donnerstag, 17. September 2026

𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷 zu "𝓒𝓸𝓶𝓲𝓷𝓰 𝓗𝓸𝓶𝓮 𝓽𝓸 𝓜𝓪𝓹𝓵𝓮 𝓣𝓻𝓮𝓮 𝓛𝓸𝓭𝓰𝓮" von 𝓐𝓵𝓲𝓼𝓸𝓷 𝓢𝓱𝓮𝓻𝓵𝓸𝓬𝓴

Cover: Coming Home to Maple Tree Lodge von
Alison Sherlock, Verlag dp 
[Rezensionsexemplar]

𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥

Ein Hotel am Abgrund. Zwei völlig unterschiedliche Visionen. Und ein Herbst, der alles verändert. Der Auftakt der cosy Seasonal Romance Reihe Maple Tree Love. 🍁🍂

Architekt Ben Jackson ist verzweifelt, als er feststellt, dass die Maple Tree Lodge kurz vor dem finanziellen Ruin steht. Für das Hotel seiner Familie müssen schwierige Entscheidungen getroffen werden, damit es ihnen als Zuhause erhalten bleibt.

Da die Lodge dringend renoviert werden muss, engagiert Bens Schwester ihre beste Freundin Lily Watson. Die junge Architektin ist knapp bei Kasse und ergreift diese einmalige Chance, um sich selbst und ihren überaus erfolgreichen Eltern zu beweisen, dass sie mit ihrer Leidenschaft und ihrem Talent eine erfolgreiche Karriere aufbauen kann.

Doch Lilys Vision eines gemütlichen Landhaushotels steht in krassem Gegensatz zu Bens Plänen für eine minimalistische, moderne Umgestaltung – und der Streit ist vorprogrammiert!

Doch während der Herbst seinen Zauber entfaltet, entdeckt Lily einen Ort, den sie ihr Zuhause nennen kann und neben all den Diskussionen schleicht sich Ben langsam aber sicher in ihr Herz.

Werden die beiden einen Weg finden, gemeinsam die Maple Tree Lodge zu retten, oder stehen ihre widersprüchlichen Gefühle füreinander im Weg?

𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘

Mit „Coming Home to Maple Tree Lodge“ startet eine wundervolle neue Reihe rund um ein charmantes Hotel in den malerischen englischen Cotswolds. Gerade jetzt für die beginnende gemütliche Jahreszeit passt diese herbstliche Wohlfühlromance mit ihrem ganz besonderen Charme einfach perfekt. 

Der Schreibstil ist wunderbar leicht, locker und flüssig, sodass sich die Seiten fast von alleine lesen – auch wenn der Einstieg in die Geschichte für meinen Geschmack ein kleines bisschen langsam geraten ist.

Doch das Dranbleiben lohnt sich absolut. Die Maple Tree Lodge ist als Schauplatz so liebevoll und atmosphärisch ausgemalt, dass man beim Lesen förmlich den Duft von frisch gebackenem Apfelkuchen in der Nase hat. Ebenso kann man die romantische Stimmung mit den schwimmenden Kerzen auf dem See und dem gemütlich knisternden Feuer direkt vor sich sehen.

Ein absolutes Highlight ist die Dynamik zwischen den Hauptfiguren. Ben und Lily sind ein so wunderbar gegensätzliches Paar, dass ihre ständigen Streitgespräche über rustikalen Landhausstil versus modernen Minimalismus ebenso unterhaltsam wie unvermeidlich wirken. Als Leser spürt man von Anfang an das Knistern und weiß genau, dass hier deutlich mehr auf dem Spiel steht.

Besonders gut gefallen hat mir, wie authentisch die Charaktere ausgearbeitet sind. Nicht nur die beiden Hauptfiguren, sondern auch die Nebendarsteller bekommen im Laufe der Handlung immer mehr Tiefgang und wachsen einem richtig ans Herz. 

Wer auf der Suche nach einer tollen Cosy Small Town Romance ohne großes, unnötiges Drama ist, wird hier definitiv fündig.

𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥

Eine rundum schöne, herbstliche Wohlfühlromance, die trotz eines etwas ruhigen Starts mit einer traumhaften Kulisse, tollen Wortgefechten und authentischen Charakteren überzeugt. Ein wunderbares Buch für gemütliche Lesestunden!
★★★★
4 von 5 Sternen

Dienstag, 15. September 2026

𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷 zu "𝓢𝓹𝓪𝓻𝓴𝓵𝓲𝓷𝓰 𝓷𝓲𝓰𝓱𝓽𝓼 𝓪𝓷𝓭 𝓪 𝓬𝓾𝓹 𝓸𝓯 𝓵𝓸𝓿𝓮" von 𝓝𝓪𝓭𝓲𝓪 𝓔𝓵-𝓕𝓪𝓼𝓼𝓲

Cover: Sparkling nights and a cup of love von
Nadia El-Fassi, Penguin Verlag
[Rezensionsexemplar]
𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥

Cottagecore meets cosy spice in dieser paranormal Romance mit knisternden Herbst-Vibes

Rosemary hat ein Geheimnis: Sie kann Geister sehen. Eine Fähigkeit, die sie zu ihren zahlreichen Horrorromanen inspiriert hat. Mit 29 Jahren ist sie eine gefeierte Autorin, und ihr größter Bestseller soll nun verfilmt werden. Leider mit einem Schauspieler, der – auch wenn er geradezu unverschämt gut aussieht – ihrer Meinung nach absolut ungeeignet für die Rolle ist.
Ellis Finch, gefeierter Hollywood-Star, hat das Image des Actionhelden schon lange satt. Er träumt davon, als Schauspieler ernstgenommen zu werden. Die Hauptrolle in einem historischen Horrorfilm ist seine Chance auf einen Neuanfang ... bis er entdeckt, dass die Autorin versucht hat, ihn ersetzen zu lassen.
Doch im Laufe der Dreharbeiten in einem alten, wunderschönen Herrenhaus auf dem englischen Land sorgen nicht nur die Geister, die das Anwesen heimsuchen, für Turbulenzen. Nein, auch die unbestreitbare Chemie zwischen Rosemary und Ellis lässt die Funken fliegen …

𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘 

In „Sparkling nights and a cup of love“ begleiten wir Rosemary, eine Autorin von Horrorromanen, deren größter Wunsch endlich in Erfüllung geht: Ihr erstes Buch soll verfilmt werden. Wie die meisten Autorinnen hat sie natürlich ein ganz genaues Bild ihres Hauptprotagonisten im Kopf, in welches der gefeierte Schauspieler Ellis absolut nicht hineinpassen will. 

Ellis jedoch nimmt diese anfängliche Ablehnung ziemlich persönlich und setzt sich kurzerhand in den Kopf, Rosemary davon zu überzeugen, dass er die Rolle absolut perfekt spielen kann. Dabei gelingt es ihm nicht nur, sie von seinem schauspielerischen Talent zu überzeugen, sondern er schleicht sich auch als Mann immer weiter in ihr Herz. 

Die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten ist wirklich gelungen und macht die beiden zu sehr interessanten Charakteren. Ein besonderer und origineller Twist der Geschichte ist Rosemarys Geheimnis: Sie kann Geister sehen. Bisher hat sie diese Gabe stets ignoriert, doch am Filmset ist sie plötzlich gezwungen einzugreifen, um die Produktion nicht zu gefährden. Sie hilft zwei Erscheinungen bei der Lösung ihrer Probleme und stellt dabei nicht nur fest, wie erfüllend das sein kann, sondern erkennt auch spannende Parallelen zu ihrem eigenen Leben. Diese paranormale Komponente ist interessant umgesetzt und fügt sich toll in die Handlung ein.

Auch der gute Schreibstil und die gemütliche Atmosphäre haben mich direkt angesprochen. Dieser schöne Cozy-Vibe hat mir den Einstieg unglaublich leicht gemacht und ich mochte die anfängliche Stimmung der Geschichte sehr. 

Leider hat sich dieses Lesegefühl für mich ab der Mitte des Buches spürbar verändert. Die Handlung wurde zunehmend von sehr präsenten spicy Szenen dominiert, von denen es für meinen Geschmack einfach mehr als nötig gab. Durch diesen starken Fokus auf die körperliche Anziehung sind die eigentliche Handlung und das wundervolle Cozy-Gefühl leider etwas in den Hintergrund gerückt. 

Aus diesem Grund hat mich das Buch im weiteren Verlauf nicht mehr ganz so stark fesseln können wie noch zu Beginn, auch wenn es dank der interessanten Storyline und der Geister-Thematik insgesamt ein schöner Roman bleibt.

𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥

Ein schöner Roman, der besonders zu Beginn durch eine tolle Wohlfühlatmosphäre und den originellen Geister-Twist besticht. Die starke Zunahme der spicy Szenen ab der Buchmitte war für meinen Geschmack zwar etwas zu viel des Guten, aber dank der tollen Charaktere und der interessanten Storyline ist es unterm Strich eine absolut lesenswerte Geschichte.
★★★★
4 von 5 Sternen

Donnerstag, 3. September 2026

Herbstzauber im Bücherregal: Meine 3 neusten Neuzugänge 🍂📚


Hallo ihr Lieben!

Könnt ihr es auch schon spüren? Draußen wird es kühler, der Regen prasselt gegen die Scheiben und drinnen machen wir es uns mit einer warmen Tasse Tee und einer Kuscheldecke gemütlich. Bei diesem Wetter ist es wirklich kein Wunder: Ich bin absolut im Herbstfieber!

Für mich gibt es in dieser Jahreszeit nichts Schöneres, als komplett in cozy, herbstliche Geschichten einzutauchen. Ein paar herbstliche Bücher habe ich in den letzten Tagen bereits gelesen und als Hörbuch genossen – aber wie das als Buchliebhaberin so ist, reicht das natürlich nicht. Mein Sub hat wieder fantastischen Zuwachs bekommen!

Heute zeige ich euch meine 3 neusten Herbstbuch-Zugänge – und auf zwei davon bin ich ganz besonders stolz!

Die 3 Neuzugänge für meine Herbst-Leseliste 🎃✨
1. The Autumn Love Arrangement von Nicole Alfa - signierte Ausgabe

Eine Fake-Beziehung. Ein cozy Herbst in Edinburgh. Zwei Herzen, die nicht aufhören wollen, füreinander zu schlagen.

Chloe liebt den Herbst und hat schon zahlreiche Pläne: Spaziergänge im raschelnden Laub, eine Geistertour durch Edinburghs Altstadt und romantische Dates in cozy Cafés. Als ihr Freund völlig unerwartet mit ihr Schluss macht, ist sie am Boden zerstört. Doch die Herbstzeit wird sie sich von ihm nicht vermiesen lassen! Kurzerhand sucht sie online nach einem Fake-Boyfriend. Ausgerechnet Finn meldet sich, ein karrierebewusster Herbst-Grinch, der nur Ruhe vor den Verkupplungsversuchen seiner Freunde haben will. Ein Deal ist schnell gemacht: Mit klaren Regeln und ohne Gefühle haken Chloe und Finn einen Punkt nach dem anderen von ihrer Bucketlist ab. Doch bei perfekt-unperfekten Herbstdates ist es schwer, einander nicht näherzukommen. Das Problem: An Halloween läuft ihr Deal aus, und Chloe hat Angst, dass ihr Herz erneut gebrochen wird.

Dass dieses Prachtstück sogar signiert ist, macht es für mich zu einem echten Schatz im Regal! ✍️💖

2. Oakfell Autumn Nights von Mimi Heeger - signierte Ausgabe

Liebe bringt alles zum Leuchten

Everlee liebt den Herbst, die Traditionen ihrer gemütlichen Heimatstadt Oakfell und das charmante Chaos ihrer Familie, in deren Tierarztpraxis sie neben dem Studium arbeitet. Und sie liebte Cooper Sinclair. Den Jungen von nebenan, mit dem sie aufgewachsen ist – und der ihr das Herz gebrochen hat, als er wegging, ohne dass sie ihm sagen konnte, was sie wirklich für ihn empfindet. Als Cooper nach vier Jahren unerwartet vor ihr steht, ist die gefährlich vertraute Nähe sofort wieder da. Und während sich die verträumte Kleinstadt zwischen leuchtenden Kürbislaternen und duftendem Apfelcider auf die Oakfell Autumn Nights vorbereitet, müssen Cooper und Everlee entscheiden, ob sie mehr sind als beste Freunde.

Oakfell Autumn Nights. Pumpkin Pies & Promises: Ein gefühlvolles New-Adult-Buch mit Herbst-Vibes

Auch hier konnte ich mir ein signiertes Exemplar sichern. Ich liebe es einfach, wenn Bücher diese ganz persönliche Note der Autorin / des Autors tragen!

3. Cinnamon Spice Love von Harper Graham

Willkommen in Maple Falls: eine Kleinstadt, ein gemütliches Inn und ganz viel Herbstvibes! 

Seit Jahren war Madison nicht mehr zu Hause in Maple Falls. Jetzt ist sie zurück, um ihrer Familie im Cinnamon Spice Inn unter die Arme zu greifen. Jedenfalls bis sie nach New York zurückkehrt. Dann steht ihre Jugendliebe Zach vor ihr – Zach, den sie einst zurückgelassen hat und der immer noch Bauchkribbeln verursacht. Dabei hilft es auch nicht, dass er ihr als Bauleiter im Inn Tag für Tag vor der Nase rumläuft und mit seinem Werkzeuggürtel viel zu gut aussieht. Und als das jährliche Kürbisfest ansteht, ahnt Madison, dass sie irgendwo zwischen den bunten Blättern, und dem wohligen Gefühl in Zachs Armen zu sein, ihr Herz verloren hat. 

Eine Second-Chance-Romance, so süß wie eine Zimtschnecke und spicy wie ein Pumpkin Spice Latte

Der Klappentext klingt so stimmungsvoll, dass ich es am liebsten sofort aufgeschlagen hätte.

Urlaubsvorfreude & Kofferpacken 🧳✈️
Passender könnte das Timing gar nicht sein: Nächste Woche fahre ich endlich in den Urlaub! 🥳

Für mich bedeutet Urlaub vor allem eines: ganz viel ungestörte Lesezeit ohne Alltagsstress. Während die Koffer langsam bereitgestellt werden, wandert der Blick natürlich schon prüfend über den Bücherstapel. Welches dieser herbstlichen Schätzchen mitreisen darf, steht zwar noch nicht zu 100 % fest, aber eins ist sicher: Mindestens ein oder zwei dieser Neuzugänge werden definitiv einen Ehrenplatz in meinem Reisegepäck bekommen!

Seid ihr auch schon so sehr im Herbstfieber wie ich? Habt ihr euch auch schon mit herbstlichem Lesestoff eingedeckt oder greift ihr aktuell lieber zu anderen Genres?

Verratet mir eure aktuellen Herbst-Empfehlungen unbedingt in den Kommentaren! ☕🍁