Montag, 18. März 2019

Ins Licht gerückt # 6 ~ Lucy Haien ~ „Mika und der Wächter des Lichts“

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In meiner Aktion "Ins Licht gerückt" stelle ich euch immer wieder Autoren und Autorinnen vor, die noch nicht so bekannt sind, die es aber wert sind, ins Licht gerückt zu werden.

Heute möchte ich euch Lucy Haien und ihr Kinderbuch "Mika und der Wächter des Lichts" vorstellen.

Und darum geht es:


Es sind Sommerferien, als Mika in ein Abenteuer gerät, das er sich nie hat träumen lassen. Alles fängt mit einem übel riechenden Schatten bei ihm Zuhause an. Zeitgleich passieren in der sonst so beschaulichen Innenstadt immer wieder seltsame Ereignisse. Besteht dort ein Zusammenhang? Gemeinsam mit seinem besten Freund Tom will er der Sache auf den Grund gehen.

Doch was sie dabei herausfinden, ist nicht von dieser Welt. Die Nacht steckt voller Geheimnisse und die Jungen lernen, dass die Dinge häufig nicht so sind, wie sie auf dem ersten Blick scheinen.




Lucy Haien hat mir verraten, wie sie zu dem "Grusel"-Genre kam:
Ich war immer schon eher ein kleiner Angsthase was das Gruselige anbelangt. Dennoch fing ich mit dem Viellesen erst durch die Gänsehaut-Reihe von R. L. Stine an. Später nahm ich mehrere Jahre lang als Vorleserin an Gruselvorlesenächten teil, bei denen ich mit anderen Mädchen und Jungen zusammen vor einem Publikum schauderhafte Auszüge vorgelesen habe wie aus „Interview mit einem Vampir“ oder „Frankenstein“. Das Gruselige übte immer schon eine gewisse Faszination auf mich aus, auch wenn mir das Herz häufig bis zum Halse schlug. Eine schaurig-schöne Geschichte für Kinder (wie die von Mika 😉) , also nicht so gruselig, dass man Albträume davon kriegt, fühlt sich für mich sehr gut an.

Die Idee zu „Mika und der Wächter des Lichts“ kam folgendermaßen zustande:

Erst hieß der Titel „Mika und der Gammelgeist“, anlässlich des „Gammelgeistes“ bei mir Zuhause 😉. Hin und wieder gab es im Flur an einer Stelle und auch nur dort einen müffeligen Geruch. Kurz nach dem Auftreten ist der Geruch wieder verschwunden. Aber es roch nie irgendwo anders in der Wohnung so, sondern ausschließlich dort an der einen Stelle im Flur. Ging man ein paar Schritte weiter, war nichts mehr davon zu bemerken. Im Spaß sprachen mein Mann und ich dann von unserem Gammelgeist. Wir wissen bis heute nicht, wieso es so roch und irgendwie hat es schon lange nicht mehr so gerochen. Vielleicht ist seine Seele dank des Buches erlöst worden?! 😃

Zur Autorin:

Mit dem Erscheinen ihres Gedichtbandes „Seelentanz – Die Farben des Lebens“ erfüllte sich Lucy Haien den Kindheitstraum, schriftstellerisch tätig zu werden. Als Self-Publisherin brachte sie ihre Gedanken und Gefühle damit erstmalig in einem Buch zum Ausdruck. In dem Kinderbuch „Mika und der Wächter des Lichts“ erzählt sie eine schaurig-schöne Geschichte über Freundschaft und Abenteuer. Die Schönheit der Natur, Liebe, Freundschaft sowie der Glaube an sich selbst und an das Leben sind Themen, die sie umtreiben und die sie literarisch in ihren Werken verarbeitet.
Lucy Haien ist ein Pseudonym.

Um euch die Autorin, die anonym bleiben möchte, ein bisschen näher zu bringen, habe ich ihr ein paar Fragen über sich selbst und ihr Buch gestellt.
 

Lesen bedeutet Ihnen...

sehr viel. Manche Bücher sind wie eine Sucht. Ich will sie am liebsten nicht zuklappen, weiter in der Welt wandeln. Muss immerzu an das Buch denken, wenn ich es nicht in den Händen halte. Nach Möglichkeit versüße ich mir jede Wartezeit mit der Magie der geschriebenen Worte.

Schreiben bedeutet Ihnen...

die Verwirklichung meines Kindheitstraumes. Schon während der Schulzeit habe ich gerne Artikel für das Jahrbuch geschrieben, seitenlange Aufsätze im Deutsch- und Philosophie-Unterricht und mit Begeisterung mir eigene Geschichten ausgedacht. Außerdem ordnet das Schreiben meine Gedanken und lässt mich Dinge klarer erkennen.

Sie schreiben sowohl Gedichte als auch Kinderbücher. Welche Richtung möchten Sie bei Ihren weiteren Büchern einschlagen? Gibt es ein Genre das Sie bevorzugen bzw. an das Sie sich gar nicht heranwagen möchten?

Ich möchte mich bewusst auf keine Richtung festlegen. Das ist auch das Schöne am Self-Publishing. Man kann Vielseitigkeit leben, auch in einem einzigen Buch, muss nicht eine bestimmte Sparte bedienen. So vielseitig wie das Leben selbst sind auch die Themen, die mich umtreiben und über die ich mich mitteilen und andere zum Brennen bringen möchte.
Generell bin ich auch für Anderes als Gedichte und Kinderbücher offen. Gewiss erwartet euch noch die ein oder andere Überraschung 😉.
Woran ich nicht schreiben möchte, ist Erotik. Dieses Genre sagt mir nicht zu, ich bevorzuge als Leserin zärtliche, schemenhafte Andeutungen mit einem anderen Schwerpunkt in der Geschichte als Erotik und finde auch ein ausführliches Beschreiben von Gefühlen aller Art sehr erfüllend. Aus diesem Grund möchte ich auch nicht in dem Bereich schreiben.
 
Von was handeln Ihre Gedichte?


In den Gedichten thematisiere ich eine bunte Farbpalette meiner Gedanken und Gefühle unter anderem zu Liebe, Hoffnung und Mut, aber auch Tod und Vergänglichkeit. Die Natur ist dabei häufig meine Inspirationsquelle. Und immer wieder durchdringt meine Gedichte die Botschaft: Glaube an dich selbst und an das Leben, egal wie schwierig es gerade sein mag. Du schaffst es!
 
Sind Sie ein gefühlsbetonter Mensch?


Oh ja 😃. Mir kommen zum Beispiel sehr häufig die Tränen, sei es nun vor Freude, Rührung, Lachen oder bei einem traurigen Buch oder Film. Ich achte sehr stark auf meine Gefühle und lasse mich von meinem Herzen und Bauchgefühl leiten.

Beschreiben Sie ihr Kinderbuch "Mika und der Wächter des Lichts" in 3 Sätzen.

In „Mika und der Wächter des Lichts“ folgen Mika Aman und sein bester Freund Tom den Spuren eines übel riechenden Schattens im Hause der Amans. Zeitgleich nehmen seltsame Ereignisse in der sonst so beschaulichen Innenstadt ihren Lauf. Dabei machen die Jungen Entdeckungen, die sie nicht für möglich gehalten hätten, geraten in ein Abenteuer voller Geheimnisse und lernen, dass es sich lohnt, einen zweiten Blick zu riskieren.
 
An wen richtet sich das Kinderbuch?


An große und kleine Abenteurer, an alle mit Neugierde im Herzen und Mumm in den Knochen. An alle, die an die Macht der Freundschaft und Liebe glauben. Und an Menschen, die sich nicht scheuen, dem ersten Eindruck eine zweite Chance zu geben.

Haben Sie eine Lieblingsstelle im Buch? Verraten Sie sie uns?

Ich mag ganz besonders das erste Zusammentreffen von Mika und dem stinkenden Schatten sowie die weiteren Ereignisse in dieser ersten Nacht. Diese Stelle zeigt die ganz besonderen Gefühle auf, die für mich mit der Nacht einhergehen und die auch Mika, als fast elfjähriger Junge, durchlebt. Nachts werden Ängste und Sorgen größer, Dinge erscheinen anders, als sie sind. Geheimnisvoller, mysteriöser. Das Denken fällt schwer. Es ist dunkel und diese Dunkelheit bietet viel Platz für das Unbekannte und die Angst davor. Aber die Nacht ist auch faszinierend. Eben weil sie so anders ist und mehr Raum für alles, was das Licht des Tages sonst übertönt, lässt.

Wie kam die Idee zum Cover? Ist es selbst gestaltet? Hatten Sie von Beginn an eine genaue Vorstellung vom Aussehen des Covers?

Das Cover habe ich selbst gestaltet und erst lange überlegt, wie es aussehen soll. Der erste Entwurf war nicht so gelungen: Mika und ein paar Augen hinter ihm sowie grüne Schleimspuren auf einem orangefarbenen Hintergrund. Dann fotografierte ich eine kleine Laterne mit Teelicht in der Dunkelheit und baute diese in das Cover ein. Aber weil auch das nicht gut aussah, überlegte ich, was ich kann. „Schnörkel“ war die Antwort 😃. Diese nutzte ich schon für meinen Gedichtband, also wurde es auch jetzt ein schlichtes Cover mit verschnörkelten Linien.
 
Wie sieht ein perfekter Schreibtag für Sie aus?


Mich morgens voller Elan und der Frische des Tages an den Computer zu setzen und bis in den Nachmittag ganz beseelt zu schreiben, nur unterbrochen von köstlichen Mahlzeiten vom Vortag, die ich mir lediglich aufwärmen muss. Ich liebe dieses Gefühl, völlig beschwingt und ohne dringende Pflichten (die Spülmaschine kann auch später ausgeräumt werden 😏) zu schreiben.
 
Was ist der größte Störfaktor? Was hält Sie vom Schreiben ab?


Wenn der Alltag mit Fäusten an die Tür hämmert, also viele dringende Sachen anliegen wie kochen (ich koche fast ausschließlich frisch), ein Arztbesuch, eine Reparatur oder ähnliches.
 
Wie stehen Ihre Familie und Freunde zum Schreiben?


Sie sind stolz auf mich und drücken mir gaaanz fest die Daumen, dass meine Herzensangelegenheit mit Erfolg gekrönt wird.
 
An welchen Buchprojekten arbeiten Sie gerade? Auf was können sich Ihre Leser freuen?


Konkretere Ideen habe ich wieder für ein Kinderbuch und einen Gedichtband. Worum es genau gehen wird, bleibt erst noch ein Geheimnis. Ich bin einfach zu abergläubisch, etwas bekannt zu geben, das noch in den Kinderschuhen steckt 😃. Aber was ich schon mal verraten kann, ist, dass erneut eine Palette von Gefühlen, der Glaube an sich, Optimismus und die Natur eine starke Rolle spielen werden. Auch für ein Kochbuch sowie einen Ratgeber habe ich Ideen im Hinterkopf. Gelebte Vielfalt also 😃.

Liebe Lucy Haien, ich danke Ihnen vielmals für Ihre Zeit und Kooperation. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihren Büchern und viele neue Ideen!

Sonntag, 17. März 2019

Rezension zu „Wir zwei auf Wolke sieben“ von Anja Rauter

Rezension zu 
„Wir zwei auf Wolke sieben“ 
von Anja Rauter
Cover: Bastei Lübbe






Buchdetails

ISBN: 9783404177646
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 352 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 21.12.2018







Inhalt:

Lea hatte noch nie Glück mit Männern, und jetzt ist auch noch ihr Beinahe-Verlobter Sebastian in einer Nacht-und-Nebel-Aktion mit ihren Ersparnissen geflohen. London - Paris - Wien - kein Weg ist Lea zu weit, um ihren entlaufenen Ex zu finden. Dabei vergisst sie, sich zu fragen, ob sie Sebastian überhaupt noch liebt. Zu spät merkt sie, dass der eigene Schatten manchmal das größte Problem ist und dass man auch auf der Jagd nach dem Glück den Richtigen leicht übersehen kann. Aber dann erhält sie ein unwiderstehliches Angebot ...

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, leicht verständlich und flüssig zu lesen.

Die Handlung und deren Verlauf konnten mich nicht ganz erreichen und überzeugen. Ich habe mich auf einen humorvollen Liebesroman gefreut, aber leider haben die Finesse und der Unterhaltungswert gefehlt. Die vorhersehbare, klischeebehaftete, seichte und uninspirierte Story erzählt die Geschichte einer naiven, chaotischen und lebensfremden jungen Frau. 

Viele Situationen, Ereignisse und Momente wurden nicht zu Ende geführt, der Ausgang blieb in der Schwebe, so dass man als Leser etwas verlassen zurückgelassen wird. Es fehlte einfach zu viel, was mich unheimlich gestört hat. Scheinbar hat die Autorin zu viel gewollt und nicht alle Ideen richtig unterbringen können. Dadurch war es sehr abgehackt und wirkte konstruiert. Viele Szenen waren einfach nur komisch und seltsam, ich konnte keinen Bezug aufbauen. Dazu haben mir der Unterhaltungswert sowie die Emotionen gefehlt. Ich konnte nicht mit den Charakteren fiebern, die Gefühle nicht spüren. Es gab kaum romantische Szenen oder eine emotionale Annäherung zwischen dem Liebespaar. Die Liebesgeschichte war deshalb nicht greifbar, nicht glaubhaft. Noch nihct einmal das Happy End konnte mich überzeugen.

Dazu kommt, dass die Charaktere nicht gerade sympathisch waren, vor Klischeehaftigkeit triften. Vor allem Lea mochte ich gar nicht. Ein naives Dummchen, das nur so durchs Leben stolpert, ohne Antrieb, ständig zu spät kommt und nichts für seine Ziele tut. Ein ungeliebter Job und das wahnwitzige Verfolgen des Ex, der sie um alle Ersparnisse gebracht und betrogen hat, sind ihr Lebensinhalt. Dazu ein paar Freunde und eine fette Katze. Ihr schwuler Freund hatte keine Persönlichkeit und entsprach einfach nur der allgemeinen, eingefahrenen Vorstellung der Allgemeinheit. 

Leider konnte mich diese trockene und fantasielose, klischeehafte und blasse Geschichte nicht packen. Schade.

Fazit:

Es fehlt hier an allen Ecken und Enden, kein Gefühl, keine unterhaltsamen Momente. Schade.
2 von 5 Sternen

Rezension zu „Für die Liebe bestimmt“ von Melissa Foster

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Rezension zu
„Für die Liebe bestimmt“
von Melissa Foster






Buchdetails

ISBN: B072FVKGW1
Sprache: Deutsch
E-Buch Text 306 Seiten
Verlag: World Literary Press
Erscheinungsdatum: 19.09.2017

Teil 2 der Reihe "Die Bradens in Weston"






Inhalt:

Rex Braden ist wohlhabend, attraktiv und ein absolut loyaler Familienmensch, der harte Arbeit nicht scheut. Tagsüber bewirtschaftet er die Ranch der Bradens, abends lenkt er sich mit wechselnden Freundinnen ab, denen seine physische Präsenz ein paarmal pro Woche reicht. Aber das war früher. Bevor Jade Johnson in die Stadt zurückgekehrt ist. Sie ist die Tochter des Mannes, mit dem seinen Vater seit über vierzig Jahren eine erbitterte Feindschaft verbindet. Jade Johnson sich aus einer traumatischen Beziehung in die Geborgenheit ihrer kleinen Heimatstadt geflüchtet und dafür ihre Tierarztpraxis aufgegeben. Allmählich hat sie das Gefühl, wieder Land zu sehen - doch dann verletzt sich ihr Pferd und ausgerechnet Rex Braden kommt ihr zu Hilfe. Als wäre ihr Leben nicht schon kompliziert genug! Ein starrköpfiger, unverschämt gut aussehender Mann aus dem Braden-Clan ist das Letzte, was sie jetzt gebrauchen kann. Trotz der alten Familienfehde funkt es heftig zwischen Rex und Jade. Fünfzehn Jahre lang haben beide ihre verbotene Liebe unterdrückt, und nun lodert eine Leidenschaft auf, gegen die sie machtlos sind. Im Zwiespalt zwischen der Loyalität ihrer Familie gegenüber und ihren Gefühlen füreinander müssen Rex und Jade herausfinden, ob die wahre Liebe wirklich alles überwinden kann.

Meine Meinung:

Dies ist der zweite Teil der Reihe "Die Bradons in Weston". Er ist aber ohne Vorkenntnisse verständlich und separat lesbar, da immer ein anderes Pärchen im Vordergrund steht. 

Der Schreibstil ist wunderbar angenehm und einnehmend, schlicht und einfach ohne banal zu sein, unheimlich locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen. Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen, ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Einmal angefangen konnte ich das Buch kaum weglegen.

Die Handlung und deren Entwicklung haben mir gut gefallen. Eine wunderschöne Liebesgeschichte, in die ich gerne abgetaucht bin und die ich genossen habe. Humorvoll, gefühlvoll und leidenschaftlich - eine gelungene Mischung, die eine angenehme und unterhaltsame Lesezeit verspricht.
Auch wenn sie recht ruhig im Verlauf ist und ohne großes, überdrehtes Drama auskommt, ist sie doch sehr emotional, mitreißend und packend. Die Familienfehde steht zwischen Rex und Jade, wobei keiner so genau weiß, wie die Freundschaft der Eltern damals so plötzlich auseinander gefallen ist, was zwischen ihnen steht. Obwohl sich die Liebesbeziehung sehr schnell entwickelt, hatte ich nie das Gefühl, dass sie überstürzt oder unrealistisch war. Zumal die Gefühle zwischen den beiden schon seit der Teenagerzeit schwelen und nur durch die Familiensituation unterdrückt wurden.

Die Geschichte ist natürlich in ihrem Verlauf, eine Story, wie sie überall passieren kann. Sie wirkt nicht gestellt und konstruiert und ist einfach unheimlich locker und leicht.  Ich wollte immer weiterlesen, auch wenn das Ende von Anfang an absehbar war. Doch der Weg zum Happy End ist das Entscheidende und der ist einfach wunderbar, romantisch und charmant, mit einem schönen Humor und einer Leichtigkeit, die mir viel Spaß bereitet und mir Lesevergnügen geschenkt hat.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und lebendig gezeichnet. Ich habe sie doch tatsächlich alle ins Herz geschlossen. Jade und Rex sind ein wundervolles Paar, die die gemeinsame Liebe zu den Pferden vereint. Die beiden können und wollen nach 15 Jahre unterschwelliger und unterdrückter Gefühle ihre Liebe nicht mehr ignorieren. Auch wenn die Heimlichtuerei für beide schwer ist. Doch was tut man nicht alles für den Familienfrieden.

Eine wundervolle, charmante, warmherzige, fesselnde und packende Lovestory, die mich gut unterhalten und mir zauberhafte und emotionale Lesestunden beschert hat. Lesevergnügen und Unterhaltung garantiert. 

Fazit:

Eine wundervolle Liebesgeschichte mit einem tollen Setting. Leseempfehlung!
★★★★☆
4 von 5 Sternen

My Reading Week # 10/19


Hallo Ihr Lieben,

und schon wieder ist eine Woche ins Land gestrichen. Die Zeit vergeht so wahnsinnig schnell. Die vergangene Woche verlief migränereich, ich habe mal wieder einen Schub, der bis heute noch nicht abgeebbt ist. Mit den starken Schmerzmitteln bin ich zwar schmerzfrei, aber zu kaum etwas zu gebrauchen, da sie mich körperlich ziemlich ausknocken. Deshalb habe ich auch sehr viel gelesen, da ich nach der Arbeit einfach sonst zu nichts mehr zu gebrauchen war.

Es war eine sehr gemischte Lesewoche, von Highlight bis Flop war alles dabei.

In der kommenden Woche habe ich ein paar spezielle Aktionen in Vorbereitung, ein paar tolle neue Autoren, aber auch schon bekannte, die ich bei ihrem Release unterstütze. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und bin gespannt, was wir so auf die Beine stellen.


Already Read:

Ich habe in dieser Woche 8 Bücher beendet, wobei einige nur wenige Seiten hatten und sie sich somit summiert haben. 

„Im Licht der drei Monde“ von Ewa A. - Mein absolutes Wochen und wohl auch Monatshighlight. Ich mag diese Reihe sehr, aber dieser Teil hat alles übertroffen. Mit der Autorin erarbeite ich gerade eine schöne Aktion, einen besonderen Beitrag, damit diese tolle Reihe mehr Aufmerksamkeit erhält. 
Eine spannende, emotionale und abwechslungsreiche Geschichte mit wundervollen Charakteren und einem fantastischen Setting. Das Highligt der Monde-Saga! Absolute Leseempfehlung!  5/5 Sternen

„Elya 3: Das Licht der Finsternis“ von Dana Müller-Braun - Die "Königlich"-Reihe der Autorin habe ich geliebt, mit der "Elya"-Reihe konnte sie mich zwar nicht ganz so fesseln, trotzdem eine tolle Reihe. Der letzte Teil ist sehr rasant und ereignisreich, teilweise schritt er mir ein bisschen schnell voran, was in dieser komplexen Welt nicht ganz so einfach war. Das Buch hat mir eine packende, spannende, überraschende und fesselnde Lesezeit beschert und mich gut unterhalten. Vor allem die Sagen und Legenden und deren Zusammenspiel mit der Handlung haben mich überzeugt und mir sehr gut gefallen. Ich kann die gesamte Reihe empfehlen! 4/5 Sternen

„Für die Liebe bestimmt“ von Melissa Foster - Dies ist der zweite Teil der Reihe "Die Bradons in Weston". Er ist aber ohne Vorkenntnisse verständlich, da immer ein anderes Pärchen im Vordergrund steht. Eine wunderschöne Liebesgeschichte, in die ich gerne abgetaucht bin und die ich genossen habe. Humorvoll, gefühlvoll und leidenschaftlich - eine gelungene Mischung, die eine angenehme und unterhlatsame Lesezeit verspricht. 4/5 Sternen

„Das Apfelkuchenwunder oder Die Logik des Verschwindens“ von Sarah Moore Fitzgerald - Eine spannende und einfühlsame Geschichte über wichtige und ernste Themen. Das Buch bietet viel Gesprächsstoff und eine anschauliche und emotionale Grundlage um mit Kindern und Jugendliche über dieses Thema zu sprechen. Mir hat das Buch gut gefallen, es hat mich berührt und meinen Blick geschärft. Es spricht wichtige Themen an und veranschaulicht diese sehr authentisch. 4/5 Sternen

„The Hurting“ von Lucy van Smit - Dieser Jugendthriller mag für jüngere Leser nicht ganz so vorhersehbar sein und sicher zu packen vermögen, mir war aber zu spannungsarm und teilweise langatmig. Die Hintergründe hingegen, die zu dem Verhalten der Protagonisten geführt haben, konnten mich erreichen und waren spannend und nachvollziehbar geschildert.  3/5 Sternen


„Writers in New York“ von G.S. Lima - Das Buch konnte mich leider nicht ganz abholen, hat mir nach der ersten langatmigen Hälfte aber besser gefallen. Ich war wirklich kurz davor das Buch nach der Hälfte abzubrechen, da die Geschichte so ereignislos war, sich unendlich zog und nichts Aufregendes passierte. Einige Seiten habe ich nur quer gelesen, da die Szenen so zäh waren. Die Story wäre gut in der Hälfte der Zeit erzählt gewesen und hätte dann auch besser fesseln können. Ich schwanke wirklich zwischen 2 und 3 Sternen, gebe letztendlich aber 3 für die Idee und die interessantere und tiefgründigere zweite Hälfte.  3/5 Sternen

„Wir zwei auf Wolke sieben“ von Anja Rauter - Leider konnte mich diese Geschichte nicht überzeugen. Eine schrecklich naive und unselbständige Protagonistin, eine Story, die weder humorvoll noch gefühlvoll noch leidenschaftlich war, mich dafür aber nervte. Viele Szenen wirkten nur gestellt und konstruiert, wurden nicht fortgeführt, so dass man als Leser immer irgendwo in der Luft hing. Leider nicht meine Story, schade. 2/5 Sternen


„Schnee Elfen Herz“ von Sanja Schwarz - Ich habe mich hier aufgrund des Klapptextes auf eine schöne, romantische und fantasievolle Geschichte gefreut. Aber bei dieser Romantasy hat wirklich alles gefehlt. Die ganze Story wirkt zu konstruiert, es wurde auf diesen wenigen Seiten zu viel gewollt und dennoch ist sie zäh und langatmig. Einige Szenen habe ich nur noch quergelesen, da sie so uninteressant waren. Die Geschichte an sich ist nicht stimmig und rund, es gibt viele widersprüchliche Szenen und Momente, die nicht nachvollziehbar sind und an der Glaubwürdigkeit kratzen. Die Umsetzung ist nicht geglückt, die Geschichte konnte sich nicht entfalten, dabei hat die Idee das Potential zu einem tollen Leseerlebnis.  1/5 Sternen



Want to Read:

Kommende Woche möchte ich zuerst einmal „Immer noch wir“ von Elja Janus beenden.

Außerdem möchte ich gerne Von A wie allein bis Z für zusammen“ von Debra Johnson, „Crown Prince. Zofen küsst man nicht“ von Annie Laine sowie Sanctuarium von Ingrid Höhl lesen. 

Das war's für diese Woche.

Einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche
Eure Christine

Samstag, 16. März 2019

Rezension zu „Elya 3: Das Licht der Finsternis“ von Dana Müller-Braun

 Rezension zu 
„Elya 3: Das Licht der Finsternis“ 
von Dana Müller-Braun
Cover: Impress






Buchdetails

ISBN: 9783646604801
Sprache: Deutsch
E-Buch Text 442 Seiten
Verlag: Impress
Erscheinungsdatum: 03.01.2019

Teil 2 der Reihe "Elya"






Inhalt:

**Bündnis mit den Flammen** 
Ein Jahr befindet sich Elya nun schon in der trostlosen neuen Welt voller Dunkelheit. Ohne ihre Freunde und besonders ohne Levyn, der als schwarzer Drache ihr Gegenstück, die andere Hälfte ihres Herzens, bildet. Ein Jahr voller Einsamkeit, Reue und Sehnsucht. Doch dann taucht plötzlich Belamy auf, ein Pirat, der einst Teil der Welt des Mondes war und sie daran erinnert, dass es sich lohnt für ihre Freunde und das, was sie verloren hat, zu kämpfen. Er sorgt dafür, dass Levyn und die anderen den Weg zu ihr finden, sodass sie zusammen mit Elya für eine gemeinsame Zukunft in den Kampf ziehen können. Doch die vergangene Zeit hat eine scheinbar unüberwindbare Kluft zwischen Elya und ihre Freunde geschlagen, die es zunächst zu überwinden gilt…

Meine Meinung:

Dies ist der dritte und letzte Teil der Reihe "Elya". Da die Handlung fortlaufend ist, müssen die Bücher zum besseren Verständnis in der richtigen Reihenfolge gelesen werden.

Der Schreibstil ist gewohnt angenehm und fließend, wunderbar leicht, schlicht und einfach, emotional und lebendig, packend und fesselnd, schnell und flüssig zu lesen. 

Der Fortgang der Handlung hat mir gut gefallen. Sie schreitet sehr rasch voran, temporeich und rasant geht es weiter. Es ist sehr viel passiert und man muss wirklich gut aufpassen, um die Komplexität zu begreifen und das große Ganze zu verstehen. Teilweise war es mir einfach etwas zu viel und ich musste gehörig überlegen um die Zusammenhänge zusammenzufügen. Vor allem das Zusammenspiel der Welten empfand ich als etwas verwirrend sowie die geschichtlichen und sagenhaften Hintergründe, sie waren nicht so leicht zu durchschauen. Obwohl ich vor allem diese göttlichen und sagenhaften Zusammenhänge, wie sie sich durch alle Zeiten ziehen, als sehr interessant und gut ausgearbeitet empfand. Eine wirklich tolle Idee, voller bekannter Mythen, Sagen, Legenden und Göttergeschichten. Für mich was dies das ganz große Plus der Reihe. Und natürlich die Liebesgeschichte, die hier mit einspielt.

Nichtsdestotrotz ist die Handlung spannend und ereignisreich. Neue Erkenntnisse sorgen für Überraschungen und lenken die Geschichte in neue Gefilde. Vor allem Belamy, seine Geschichte und wie er schlussendlich in das große Ganze passt, hat mir sehr gut gefallen.

Das Buch hat mir eine packende, spannende, überraschende und fesselnde Lesezeit beschert und mich gut unterhalten. Vor allem die Sagen und Legenden und deren Zusammenspiel mit der Handlung haben mich überzeugt und mir sehr gut gefallen. Ich kann die gesamte Reihe empfehlen!

Fazit:

Ein sehr temporeicher Reihenabschluss, rasant und spannend. Lesempfehlung!
★★★★☆
4 von 5 Sternen

Freitag, 15. März 2019

Rezension zu „Das Apfelkuchenwunder oder Die Logik des Verschwindens“ von Sarah Moore Fitzgerald

Rezension zu 
„Das Apfelkuchenwunder oder Die Logik des Verschwindens“ 
von Sarah Moore Fitzgerald
Cover: KJB






Buchdetails

ISBN: 9783737351966
Sprache: Deutsch
Fester Einband 256 Seiten
Verlag: FISCHER KJB
Erscheinungsdatum: 20.08.2015

Das aktuelle Hörbuch ist am 21.08.2015 bei Der Audio Verlag erschienen.





Inhalt:

Ein wunderbares Buch über das Anderssein, über wahre und falsche Freundschaft und darüber, dass die Rettung manchmal von unerwarteter Seite kommt.

Oscar ist Megs bester Freund. Er hat ein besonderes Gespür für seine Mitmenschen und ist mit seinem Apfelkuchen stets zur Stelle, wenn er gebraucht wird. Doch als er selbst Hilfe braucht, ist Meg am anderen Ende der Welt. Und auch sonst ist niemand für ihn da. Oscar verschwindet spurlos – und alle befürchten das Schlimmste. Alle, bis auf Meg. Sie ist fest entschlossen, herauszufinden, was wirklich passiert ist …

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, altersgerecht und leicht verständlich, gut und flüssig zu lesen. Sehr einfühlsam erzählt die Autorin die Geschichte.

Die Geschichte startet sehr bedrückend mit einem Trauergottesdienst für den verschwunden Oscar. Mir hat der Handlungsverlauf gut gefallen, denn erst nach und nach kommen wir dahinter, was wirklich passiert ist, was Oscar zu seinem Entschluss getrieben hat. Wir tauchen immer tiefer in sein Leben ein, erhalten immer mehr Hinweise.

Die Kapitel sind abwechselnd aus Oscars und Megs Sicht erzählt. Dadurch wirkte die Geschichte noch authentischer. Der Leser erhält einen guten und tiefen Einblick in das Leben, die Gedanken und Gefühle der Teenager, wird in die Geschichte hineingezogen und erlebt alle Facetten nah mit.

Das Thema ist sehr ernst und bedrückend, allerdings sehr sensibel und empathisch geschildert. Aber eben auch sehr realistisch. Denn Mobbing gibt es überall, die Ausgrenzung, die ganz klein anfängt, vielleicht auf Lügen aufgebaut ist, weil jemand nicht so reagiert, wie man es sich wünscht und es demjenigen dann heimzahlen will. Doch was dies dann zur Folge haben kann, sieht man hier. 

Außerdem spielen die erste zarte Liebe, die ersten Gefühle, Freundschaft und die Familie eine Rolle. Typische Teenagerprobleme, die völlig aus dem Ruder laufen. Es ist schon erschreckend zu sehen, was eine Person anrichten und in Lauf setzen kann.

Das Buch bietet viel Gesprächsstoff und eine anschauliche und emotionale Grundlage um mit Kindern und Jugendliche über dieses Thema zu sprechen. Mir hat das Buch gut gefallen, es hat mich berührt und meinen Blick geschärft. Es spricht wichtige Themen an und veranschaulicht diese sehr authentisch.

Fazit:

Eine spannende und einfühlsame Geschichte über wichtige und ernste Themen.
★★★★☆
4 von 5 Sternen

Rezension zu „Schnee Elfen Herz“ von Sanja Schwarz

Rezension zu 
„Schnee Elfen Herz“ 
von Sanja Schwarz
Cover: FISCHER 






Buchdetails

ISBN: 9783733502362
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 208 Seiten
Verlag: FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch
Erscheinungsdatum: 25.02.2016







Inhalt:

Der Prinz aus dem Reich der Elfen – märchenhaft schöne Romantasy Weiß wie Schnee, rot wie Blut: Mitten in der Nacht wird Sira von einer wispernden Stimme in den Wald gelockt. Dort trifft sie auf Turak, den Sohn des Schneeelfenkönigs, in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Von ihm erfährt sie, dass sie selbst halb Mensch, halb Elfe ist. Noch ahnt Sira nicht, dass sie die Einzige ist, die Turak vor dem sicheren Tod retten kann, denn im Elfenreich herrscht Krieg. Und Turaks erbittertster Feind hat bereits einen teuflischen Plan geschmiedet.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr schlicht und einfach gehalten, ein bisschen zu banal und nichtssagend, es fehlt an Raffinesse. Hinzu kommt, dass er sehr kühl und distanziert ist, zu wenige Emotionen zeigt. Alleine dadurch fiel mir das Lesen schon schwer. Ich hatte das Gefühl eine Nacherzählung zu lesen und keine spannende Geschichte zu erleben.

Ich habe mich hier aufgrund des Klapptextes auf eine schöne, romantische und fantasievolle Geschichte gefreut. Aber bei dieser Romantasy hat wirklich alles gefehlt. Die ganze Story wirkt zu konstruiert, es wurde auf diesen wenigen Seiten zu viel gewollt und dennoch ist sie zäh und langatmig. Einige Szenen habe ich nur noch quergelesen, da sie so uninteressant waren. Die Geschichte an sich ist nicht stimmig und rund, es gibt viele widersprüchliche Szenen und Momente, die nicht nachvollziehbar sind und an der Glaubwürdigkeit kratzen. Die Umsetzung ist nicht geglückt, die Geschichte konnte sich nicht entfalten, dabei hat die Idee das Potential zu einem tollen Leseerlebnis.

Hinzu kommt, dass die Charaktere sehr farblos sind und wenig Tiefe aufweisen. Ich konnte keine Beziehung zu dem Protagonisten aufbauen. Sowohl Sira als auch Turak waren mir nicht sonderlich sympathisch. Hier haben mir vor allem die Emotionen gefehlt.

Das Buch konnte mich leider trotz seiner tollen Idee nicht erreichen. Es wirkte wie die Nacherzählung eines Schulkindes und zeigte wenige spannende Momente. 

Fazit:

Eine schöne Grundidee mit Potential, das aber leider nicht ausgenutzt wurde. Schade.
★☆
1 von 5 Sternen