Mittwoch, 11. März 2026

𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷 zu "𝓜𝓸𝓻𝓭 𝓲𝓷 𝓛𝓲𝓽𝓽𝓵𝓮 𝓑𝓪𝓻𝓴𝓱𝓪𝓶" von 𝓙𝓪𝓶𝓮𝓼 𝓖𝓸𝓸𝓭𝔀𝓲𝓷

Cover: dp

𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥

Ein Mordopfer, eine Intrige und ein furchtloser Bibliothekar auf der Suche nach der Wahrheit
Spannende Ermittlungen in einem englischen Dorf der 50er Jahren mit britischem Humor

Im idyllischen Little Barkham wird das beschauliche Leben des Bibliothekars Arthur Tingwell auf den Kopf gestellt, als eine alte Dame erschlagen in ihrem Haus aufgefunden wird. Alle Anzeichen deuten auf Peter Hawkings hin, der der Seniorin regelmäßig Bücher vorbeibrachte. Doch Arthur glaubt nicht an die Schuld seines Freundes. Entschlossen, die Wahrheit ans Licht zu bringen, begibt sich Arthur auf eine gefährliche Spurensuche durch das Dorf, das mehr Geheimnisse birgt, als es auf den ersten Blick vermuten lässt. Zwischen mysteriösen Zeugen, einem ungehobelten Gärtner und einem verschwundenen Buch wird Arthur klar, dass der wahre Mörder näher ist, als er dachte ...

𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘

Dies ist der erste Teil der Reihe "Die Fälle des Arthur Tingwell". Die einzelnen Teile sind unabhängig voneinander lesbar.

Ich hatte mich sehr auf einen gemütlichen Krimi gefreut, doch leider entpuppte sich „Mord in Little Barkham“ als eine ziemliche Herausforderung, die mich emotional einfach nicht abholen wollte.

Obwohl der Schreibstil grundsätzlich als leicht und unkompliziert angelegt ist, wollte sich der erhoffte Lesefluss über die gesamte Distanz nicht recht einstellen. Die Geschichte schaffte es bis zum Finale kaum, eine echte Sogwirkung zu entfalten, was vor allem an einem recht mühsamen Einstieg lag, der sich im weiteren Verlauf der Handlung für mich nicht spürbar besserte.

Ein zentrales Hindernis stellte dabei die schiere Anzahl der handelnden Personen innerhalb der Dorfgemeinschaft dar. Anstatt eine lebendige Atmosphäre zu schaffen, sorgte die Vielzahl der Figuren bei mir für eine anhaltende Überforderung, da die Beschreibungen und Charakterisierungen oft zu oberflächlich blieben, um die einzelnen Akteure klar voneinander abzugrenzen. Die Figuren wirkten insgesamt etwas blass und zum Teil sogar klischeehaft, sodass kein Charakter wirklich herausstechen oder eine tiefere Bindung zum Leser aufbauen konnte. Diese fehlende Konturierung machte es beinahe unmöglich, die Bewohner und ihre jeweiligen Rollen im Geflecht der Ereignisse sicher auseinanderzuhalten.

Inhaltlich lebt der Krimi davon, dass viele Bewohner von Little Barkham ihre eigenen Geheimnisse hüten, was Arthur Tingwells Ermittlungen naturgemäß verkompliziert. Seine große Stärke liegt dabei in seiner empathischen Art und der Fähigkeit, mit den unterschiedlichsten Menschen ins Gespräch zu kommen, um so Stück für Stück Informationen zusammenzutragen. 

Dennoch trübten vermeintliche redaktionelle Mängel den Gesamteindruck: An mehreren Stellen hatte ich das ungute Gefühl, dass durch zu starke Textkürzungen inhaltliche Lücken entstanden sind. Diese Sprünge wirkten unharmonisch und störten den ohnehin schon holprigen Lesefluss erheblich, was das Eintauchen in das dörfliche Mysterium zusätzlich erschwerte.

𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „Mord in Little Barkham“ trotz eines interessanten Ermittlers hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt. Die Kombination aus einer unübersichtlichen Figurenwelt, blassen Charakteren und spürbaren Lücken im Handlungsverlauf verhinderte leider, dass bei mir echte Krimispannung aufkam. Wer ein Faible für klassische Dorfkrimis hat, findet hier zwar einen netten Zeitvertreib für zwischendurch, muss jedoch über einige erzählerische Schwächen hinwegsehen.
★★
2,5 von 5 Sternen

Mittwoch, 4. März 2026

Update Februar: Meine Bücherbüchse 2026 📚✨


Hallo ihr Lieben! 

Der kürzeste Monat des Jahres ist vorbei, aber lesetechnisch war er bei mir alles andere als „kurz“. Ich stecke momentan tief im Bookopoly-Fieber und was soll ich sagen? Die Würfel sind gefallen – und zwar ziemlich gut!

Hier ist mein Rückblick auf meine „Bücherbüchse“ im Februar:

Die Statistik des Monats
Ich bin selbst ein wenig überrascht, wie flüssig es diesen Monat lief, obwohl ich beruflich durch mein neues Aufgabengebiet so eingespannt bin. 



Bookopoly: 7 Bücher erledigt! 🎲

1 Print: Endlich mal wieder das Gefühl von echtem Papier in der Hand.

7 E-Books: Mein Reader hat diesen Monat geglüht.

Meine Bilanz im Februar

Bookopoly-Bücher: 7 Stück (je 2,00 €) → 14,00 €
eBooks: 7 Stück (je 1,00 €) → 7,00 €
Printbuch: 1 Stück (je 2,00 €) → 2,00 €
Gesamtbetrag für die Bücherbüchse: 23,00 €

Mein Bookopoly-Run 🎲
Bookopoly ist für mich momentan die perfekte Motivation.

Print vs. Digital
Obwohl ich die Haptik eines Hardcovers liebe, haben die E-Books diesen Monat klar gewonnen. Es ist einfach zu praktisch, abends im Dunkeln noch schnell ein paar Kapitel zu lesen. Aber das eine Print-Buch war ein echtes Highlight – es geht eben nichts über den Geruch von frischen Seiten!

Zwischenfazit: Der Februar war ein voller Erfolg. Die Mischung aus Challenges und freiem Lesen hält die Freude am Lesen hoch, ohne in Stress auszuarten.

Und ihr?
Wie lief euer Lese-Februar? Seid ihr auch bei einer Challenge wie Bookopoly dabei oder lest ihr momentan eher nach Lust und Laune? 

Montag, 2. März 2026

𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷 zu "𝓢𝓹𝓮𝓬𝓽𝓻𝓪 𝓢𝓹𝓸𝓸𝓴 - 𝓓𝓲𝓮 𝓖𝓮𝓲𝓼𝓽𝓮𝓻-𝓐𝓰𝓮𝓷𝓽𝓾𝓻" von 𝓚𝓲𝓶 𝓡𝔂𝓵𝓮𝓮

𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥

Spectra Spook kämpft in Killarney ums Überleben ihrer Geister-Reise-Agentur. Doch im modernen Irland werden selbst die Toten anspruchsvoll.
Die Rettung naht in Gestalt der jungen Maree Scott: pleite, eigenwillig und mit der seltenen Gabe gesegnet, nicht nur Geister zu sehen, sondern sie auch beim Wort zu nehmen.
Als Geist Antonio auftaucht, dessen Name nicht auf der Passagierliste steht, droht ihm die Abschiebung in die Grausamkeit der Zwischenwelt Idir Domhan.
In einem Akt der Verzweiflung tut Maree das Unvorstellbare: Sie adoptiert ihn.
Doch ein Geist ist kein gewöhnliches Findelkind, und die Wahrheit hinter seiner Existenz birgt nicht nur für Spook eine Überraschung.


𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘

Das Buch „Spectra Spook – Die Geister-Agentur“ bietet ein insgesamt packendes Leseerlebnis, das mich vor allem durch seine kreative Grundidee und das atmosphärische Setting sofort begeistern konnte. Die Kombination aus dem nebligen, mystischen Irland und einer Agentur, die sich um das Jenseits kümmert, ist ein hervorragender Hintergrund für diese Geschichte. 

Der Einstieg in die Handlung ist mir ausgesprochen gut gelungen, was nicht zuletzt an dem einfachen und angenehm leichten Schreibstil liegt. Die Sätze sind modern und meist sehr flüssig zu lesen, sodass man als Leser schnell in die Welt der Geister eintaucht.

Besonders hervorzuheben sind die Charaktere, die der Geschichte Leben einhauchen. Die Protagonistin wirkt sehr authentisch, und ich konnte ihre Entscheidungen sowie ihre Handlungen zum größten Teil leicht nachvollziehen, was eine gute Identifikation ermöglichte. 
Ein echtes Highlight war für mich jedoch die Gestaltung der Nebenfiguren: Der Geist Antonio ist einfach wundervoll gezeichnet, und auch die exzentrische Madame bringt eine ganz eigene, faszinierende Note in die Erzählung ein.

Allerdings gab es im Verlauf der Handlung auch Aspekte, die den Lesefluss etwas gebremst haben. Gelegentlich empfand ich die Perspektivwechsel als ein wenig verwirrend, was dazu führte, dass die Handlung nicht immer sofort verständlich war. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, dass interessante Details oder wichtige Handlungselemente nur kurz angerissen wurden, statt ihnen den nötigen Raum zur Entfaltung zu geben. 

Trotz dieser kleinen Schwächen in der Tiefe bleibt „Spectra Spook“ eine spannende Lektüre für alle, die eine Vorliebe für Geistergeschichten mit irischem Flair haben.

𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥

Ein atmosphärischer Geister-Krimi im mystischen Irland, der vor allem durch seine tollen Charaktere und die originelle Grundidee punktet, auch wenn die Erzählstruktur an manchen Stellen etwas mehr Tiefe hätte vertragen können.
★★★
3,5 von 5 Sternen

Mittwoch, 18. Februar 2026

𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷 zu "𝓓𝓮𝓻 𝓣𝓸𝓽𝓮 𝓲𝓷 𝓔𝓭𝓲𝓷𝓫𝓾𝓻𝓰𝓱" von 𝓙𝓪𝓬𝓴𝓲𝓮 𝓑𝓪𝓵𝓭𝔀𝓲𝓷

Cover: dp
𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥

Eine clevere Ermittlerin mit dunkler Vergangenheit, ein mysteriöser Todesfall und düstere Intrigen an der schottischen Küste …
Der packende Auftakt der spannenden Krimi-Reihe im Herzen Edinburghs

Nach einem persönlichen Schicksalsschlag wagt Grace McKenna einen Neuanfang als Privatdetektivin in Portobello bei Edinburgh. Doch der erste größere Auftrag lässt nicht lange auf sich warten: Die schillernde Witwe eines prominenten Mediums ist überzeugt, dass ihr Mann ermordet wurde – obwohl alles auf Selbstmord hindeutet.

Gemeinsam mit dem skeptischen, wenn auch charmanten, Journalisten Tobias Sloan nimmt Grace die Ermittlungen auf und stößt auf ein undurchsichtiges Netzwerk aus Betrug, spirituellem Geschäftssinn und persönlichen Abgründen. Die Spur führt sie direkt ins berüchtigte Merchiston College of Psychic Studies – und zu einer zweiten Leiche.

Während das Ermittlerduo den tödlichen Machenschaften immer näher kommt, geraten sie selbst ins Visier der Täter. Das Spiel wird immer gefährlicher – und die Grenzen zwischen Ermittlungen und persönlicher Verwicklung beginnen zu verschwimmen. Kann Grace den tödlichen Machenschaften ein Ende setzen oder wird sie selbst das nächste Opfer?

𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘

Düstere Geheimnisse im stürmischen Schottland

Mit „Der Tote in Edinburgh“ legt die Autorin den Grundstein für eine neue Krimi-Reihe rund um die Ermittlerin Grace MacNeil. Dabei handelt es sich um eine Neuauflage des bereits unter dem Titel „Schatten über Portobello“ erschienenen Romans. Wer atmosphärische Ermittlerkrimis vor der rauen, windgepeitschten Kulisse Schottlands liebt, kommt hier voll auf seine Kosten.

Der Schreibstil ist über weite Strecken sehr angenehm und flüssig zu lesen, auch wenn mein Lesefluss an vereinzelten Stellen etwas ins Stocken geriet.

Im Zentrum steht Grace, die nach einem schweren Schicksalsschlag den mutigen Schritt wagt, als Privatdetektivin neu anzufangen. Unterstützt wird sie dabei von einem kleinen, sympathischen Team und dem eigenwilligen, aber durchaus charmanten Journalisten Tobias Sloan. Ihr erster großer Fall hat es direkt in sich: Die Witwe eines berühmten Mediums glaubt nicht an den vermeintlichen Selbstmord ihres Mannes. Als kurz darauf eine weitere Leiche auftaucht, führt die Spur Grace direkt in das mysteriöse „College of Psychic Studies“.

Besonders hervorzuheben ist das großartige, raue Setting. Man spürt förmlich den schottischen Wind und die düstere Stimmung, die den Fall perfekt einrahmt. 

Die Handlung entwickelt sich insgesamt eher ruhig. Für mein Empfinden war die Erzählweise stellenweise etwas langatmig, und nicht jede Handlungsweise oder jeder Beweggrund der Charaktere war für mich sofort nachvollziehbar. Wer rasante Action sucht, braucht hier etwas Geduld, da die Ermittlungen sehr detailliert beschrieben werden.

Trotz der kleinen Längen bleibt der Krimi bis zum Schluss fesselnd. Die Autorin versteht es meisterhaft, falsche Fährten zu legen: Meine Vermutungen, wer hinter den Taten steckt, sprangen ständig hin und her, und die Auflösung blieb für mich bis zum Finale ein Rätsel. Besonders spannend wird es, wenn die Ermittlungen immer tiefer in ein Netz aus Intrigen führen und Grace sich plötzlich selbst in Lebensgefahr begibt, während die Grenzen zwischen Beruflichem und Privatem gefährlich verschwimmen.

𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥

Ein gelungener Auftakt mit viel Potenzial und einer wunderbaren Portion schottischem Flair!
★★★★
4 von 5 Sternen

Donnerstag, 12. Februar 2026

𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷 zu "𝓙𝓮𝓷𝓼𝓮𝓲𝓽𝓼 𝓭𝓮𝓼 𝓗𝓸𝓻𝓲𝔃𝓸𝓷𝓽𝓼" von 𝓝𝓸𝓻𝓪 𝓡𝓸𝓫𝓮𝓻𝓽𝓼

Cover: Heyne Verlag

𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥

Sloan Cooper ist klinisch tot, als sie in letzter Minute zurück ins Leben geholt wird. Aus dem Krankenhaus entlassen, zieht sie zurück in ihre Heimat am Mirror Lake. In den atemberaubenden Bergen Marylands findet sie Frieden – und lernt Nash kennen, der in der Natur seinem alten Großstadtleben entkommen möchte. Doch dann wird die Idylle jäh gebrochen, als eine junge Frau spurlos verschwindet. Sloan und Nash versuchen herauszufinden, was dahintersteckt und stoßen bald auf eine ganze Reihe von Vermisstenfällen. Gemeinsam wollen sie die düstere Wahrheit ans Licht bringen. Doch Sloan hat sich gerade erst zurück ins Leben gekämpft und eine neue Liebe gefunden – ist sie bereit, beides erneut aufs Spiel zu setzen?



𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘

Nora Roberts beweist mit ihrem Werk „Jenseits des Horizonts“ einmal mehr, warum sie seit Jahrzehnten die Bestsellerlisten anführt. In diesem Roman verwebt sie meisterhaft Romantik, emotionale Tiefe mit einem hochspannenden Kriminalfall und einer ethischen Fragestellung, die den Leser noch lange nach dem Zuklappen des Buches beschäftigt.

Wie man es von der Autorin gewohnt ist, besticht das Buch durch einen wunderbaren Schreibstil. Die Sprache ist einnehmend, leicht und so flüssig, dass man förmlich durch die Seiten gleitet. 

Im Mittelpunkt steht Sloan, eine liebenswerte und starke Frau, die mich als Hauptcharakter vollkommen überzeugt hat. Besonders bewegend ist ihr Kampf zurück ins Leben: Nach einem schweren Schicksalsschlag muss sie ihren Eifer zügeln und sich streng an die Vorgaben der Ärzte halten, um ihre körperliche Fitness wiederzuerlangen. Es war wirklich schön, sie bei ihren Spaziergängen am See zu begleiten und mitzuerleben, wie sie mit festem Willen Schritt für Schritt – im wahrsten Sinne des Wortes – mehr schafft.

Familie und Nachbarschaft bilden das Herzstücke der Geschichte.
Sloans Familie ist ist warmherzig, hilfsbereit und voller Liebe, schafft es dabei aber, niemals aufdringlich zu sein. Diese familiäre Basis gibt der Geschichte einen wunderbaren Halt.

Die beiden Brüder in der Nachbarschaft bereichern nicht nur Sloans Leben, sondern die gesamte Handlung. Sie haben den Stress der Großstadt hinter sich gelassen, um in der Natur neu anzufangen. Ihr Alltag zwischen handwerklichen Dienstleistungen und der Renovierung ihres eigenen Hauses bringt eine bodenständige, sympathische Note in das Buch.

Dass sich zwischen Sloan und Nash eine Verbindung entwickeln würde, war zu erwarten, doch die Umsetzung ist hervorragend gelungen. Die Liebesgeschichte ist romantisch und zaghaft, entwickelt sich in einem angenehmen Tempo und verzichtet auf unnötigen Kitsch. Es ist eine Begegnung auf Augenhöhe, die sich organisch in den Plot einfügt.

Besonders hervorzuheben ist das atmosphärische und bildhafte Setting: Eine kleine, abgeschiedene Stadt, eingebettet in die raue Schönheit von dichten Wäldern und einem stillen See. Diese greifbare Einsamkeit der Natur bildet den perfekten Kontrast zur inneren Unruhe der Protagonisten und verleiht der Geschichte eine ganz eigene, fast schon magische Atmosphäre.

Das zentrale Thema des Romans ist die Diskrepanz zwischen moderner Medizin und dem Glauben an Gott. Die Autorin greift hier ein hochaktuelles und brisantes Motiv auf.
Wie weit darf die Medizin gehen?
Wo überschreitet der Mensch die Grenze und spielt Gott?

Dieser moralische Konflikt ist nicht nur Beiwerk, sondern treibt die Handlung voran und verleiht dem Buch eine intellektuelle Tiefe, die über einen reinen Liebesroman oder Krimi hinausgeht. Es regt dazu an, die eigenen Standpunkte zu Ethik und Fortschritt zu hinterfragen.

Obwohl der Spannungsbogen von der ersten Seite an straff gespannt ist, bricht er auch dann nicht ein, da man bereits sehr früh weiß, wer hinter den grausamen Morden steckt. Dass die Handlung dennoch fesselnd und packend bleibt, ist ein Beweis für Nora Roberts' handwerkliches Geschick. Es geht hier weniger um das „Wer“, sondern vielmehr um das „Warum“ und das „Wie“. Die Dynamik zwischen den Charakteren und die ständige Bedrohung in der idyllischen Kleinstadt sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.

𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥

„Jenseits des Horizonts“ ist ein rundum gelungenes Buch. Es bietet die perfekte Mischung aus einem packenden Thriller, einer atmosphärischen Kulisse und einem tiefgründigen Thema, das zum Nachdenken anregt. Ein Muss für alle Fans der Autorin und für jene, die Geschichten mit moralischem Tiefgang und starkem Setting lieben.
★★★★★
5 von 5 Sternen

Mittwoch, 11. Februar 2026

📚 Update Januar: Meine Bücherbüchse 2026

Bild: Gemini Generated

Das neue Jahr ist gerade erst gestartet, und schon im ersten Monat hat sich in meiner Bücherbüchse 2026 einiges getan. Mein Ziel für dieses Jahr ist es, mein Leseverhalten bewusster zu gestalten und gleichzeitig ein kleines Budget für neue Buchschätze anzusparen.

Der Januar war ein voller Erfolg – sowohl auf den Seiten als auch in der Spardose!

Mein Kassensturz im Januar
Ich habe fleißig gelesen, gewürfelt und gespart. So setzt sich mein Beitrag für diesen Monat zusammen:




Aktivität                     Anzahl Betrag
Bookopoly-Bücher     9                 18,00 €
eBooks                     8                   8,00 €
Printbuch                     1                   2,00 €
Gesamt im Januar                 28,00 €

Ein kleiner Rückblick
Besonders stolz bin ich auf die 9 Bookopoly-Bücher. Das Spiel hat mich richtig motiviert. Auch meine eBook-Sammlung kam nicht zu kurz – acht beendete Geschichten sind eine stolze Bilanz für den Jahresbeginn!

Ein "echtes" Printbuch hat es diesen Monat ebenfalls in die Statistik geschafft. Alles in allem bin ich mit diesem Auftakt mehr als zufrieden.

Ein ganz guter Start – ich hoffe, es geht im Februar genauso erfolgreich weiter!

Wie lief euer Lese-Januar? Habt ihr auch eine Bücherbüchse oder ähnliche Challenges für 2026? Schreibt es mir gerne in die Kommentare!

Samstag, 31. Januar 2026

📚 Volle Seiten, volle Büchse: Meine Lese-Motivation für 2026!

Bild: Gemini Generated

Hallo ihr Lieben!

Das Jahr 2026 ist noch jung, und wie das so ist mit den guten Vorsätzen, brauchen sie manchmal einen kleinen extra Schubs, damit man auch wirklich dranbleibt. Ich habe mir für dieses Jahr unter anderem drei ganz klare Ziele gesetzt, um meine Leselust wieder so richtig zu entfachen.

Alle meine buchigen Vorsätze für 2026 habe ich euch bereits in einem Beitrag vorgestellt. Heute geht es speziell um diese drei:

1. "Back to the Pages" – Mehr Lesen, weniger Hören: Ich liebe Hörbücher, aber ich vermisse das Gefühl, ein Buch wirklich in den Händen zu halten und Zeile für Zeile in eine andere Welt einzutauchen. Dieses Jahr möchte ich den Fokus wieder aktiv auf das gedruckte Wort bzw. das Display des E-Readers legen.

2. Den SUB gezielt angehen: Mein Stapel ungelesener Bücher (SUB) ist kein Stapel mehr, es ist ein Gebirge! 2026 wird das Jahr, in dem ich meine Schätze im Regal nicht nur bewundere, sondern sie endlich auch lese.

3. Über den Tellerrand lesen (Genre-Challenge): Manchmal bleibt man zu sehr in seiner Komfortzone. Ich möchte dieses Jahr Neues entdecken und Genres eine Chance geben, die ich sonst eher links liegen lasse. Ob ein Sachbuch zu einem spannenden Thema, ein Klassiker der Weltliteratur oder ein Genre, das ich bisher gemieden habe – ich möchte mindestens vier Bücher lesen, die absolut untypisch für mich sind.

Motivation zum Mitklimpern: Die Bücherbüchse

Damit aus diesen Vorsätzen keine leeren Versprechen werden, brauche ich ein System, das Spaß macht. In meiner Lesegruppe nehme ich am Bookopoly-Spiel teil. Das Sparen dafür hat 2025 super funktioniert und mich richtig motiviert, die Bücher der Liste zu lesen.

Genau hier setze ich an: Meine Bücherbüchse kommt auch 2026 wieder zum Einsatz! Aber diesmal erweitere ich die Regeln, damit jeder Lesemoment belohnt wird. Für jedes gelesene Buch wandert ein kleiner Betrag in meine Spardose:

📖 Bookopoly-Buch: 2 €

📕 Print-Exemplar: 2 €

📱 E-Book: 1 €

Es ist ein tolles Gefühl, nach dem Beenden eines Buches nicht nur die Geschichte im Kopf, sondern auch eine Münze in der Hand zu haben. Ich bin jetzt schon wahnsinnig gespannt, was ich am Ende des Jahres angespart habe und welche Belohnung ich mir (oder meinem Bücherregal) davon gönne.

Wie motiviert ihr euch für eure Ziele? Habt ihr auch eine Bücherbüchse oder nutzt ihr andere spielerische Ansätze? Schreibt es mir gerne in die Kommentare!