Sonntag, 9. Dezember 2018

Rezension zu „Vanilleküsse schmecken besser" von Dana Summer und Loki Miller

Rezension zu 
„Vanilleküsse schmecken besser" 
von Dana Summer und Loki Miller





Buchdetails

ISBN: 9783964650801
Sprache: Deutsch
E-Buch Text 238 Seiten
Verlag: Elaria
Erscheinungsdatum: 30.10.2018








Inhalt:

Den Verlobten an Heiligabend beim Fremdgehen zu erwischen, ist ein guter Grund, Weihnachten zu hassen.

Charity Davies wurde betrogen - und ganz England weiß davon. Denn Charity ist nicht irgendwer. Sie ist die Tochter eines Supermodels und ihr desaströses Liebesleben immer eine Schlagzeile wert. Um endlich ein normales Leben führen zu können, beschließt sie, London zu verlassen.

Das ruhige Dorf ihrer Grandma scheint für einen Neuanfang wie geschaffen. Dort gibt es nichts, was sie von der Eröffnung ihres Geschenkeladens ablenken könnte.

Bis sie William begegnet, der ebenfalls neu im Dorf ist und so ganz anders, als Charity zunächst angenommen hat. Der verboten heiße Reverend lehrt sie, wieder an sich selbst und die Liebe zu glauben.

Bis die Vergangenheit beide einholt …

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen. Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen.

Die Handlung beginnt sehr unterhaltsam und amüsant. Schlagfertige Dialoge und humorvolle Szenen sorgen für Unterhaltung und Lesespaß. Die amüsante und lockere Stimmung vom Anfang hat aber langsam komplett umgeschlagen. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass sich am Ende solche Krimielemente in die Handlung mischen. Das war wirklich eine Überraschung. Der Schluss wurde richtig nervenaufreibend und actionreich. Hat mir gut gefallen.

Mir war das Ende ein bisschen zu süß. Ich bin ein absoluter Happy End Typ und ein solches gehört für mich einfach immer dazu, dennoch war mir der Umschwung am Ende zu viel des Guten, die Wandlung der Eltern wirkte nicht echt und dann sind sie plötzlich auch wieder ein Paar - auch wenn Weihnachten ist war es mir zu viel Weihnachtszauber.

Die Charaktere waren lebendig gezeichnet. Will hat mir als Reverend richtig gut gefallen, jung und modern versuchter neuen Schwung ins Kirchenleben zu bringen - auch wenn das nicht überall gut ankommt. Er wirkt am Anfang noch sehr geheimnisvoll. Man spürt, dass er etwas Wichtiges und Schwerwiegendes verbirgt, das ihn auch sehr beschäftigt.
Charity hatte es bisher auch nicht leicht, weder mit der berühmten Mutter und dem damit verbundenen Medienrummel, noch der Trennung der Eltern und dann auch das Desaster mit Alfie. Am Anfang war sie mir nicht ganz so sympathisch, aber mit der Zeit ist sie mir doch ans Herz gewachsen.

Auch die Nebencharaktere sind vielfältig gezeichnet. Charitys Oma und ihre Cousine mochte ich unheimlich gerne. Dolores war mir zwischendurch echt unsympathisch mit ihrer Art und ihrem Verhalten, aber dann hat sie mich doch überrascht. Auch wenn ich sie schlussendlich trotzdem nicht ganz in mein Herz schließen konnte. 

Eine schöne und unterhaltsame Geschichte, die am Ende eine völlig unerwartete Richtung einschlägt und mir eine angenehme und abwechslungsreiche Lesezeit beschert hat.

Fazit:

Ein schöner und unterhaltsamer Roman, der warmherzig und actionreich zugleich ist und eine weihnachtliche Stimmung verbreitet. Leseempfehlung.
★★★★☆
4 von 5 Sternen

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