Dienstag, 11. Dezember 2018

Rezension zu „Midnight in Manhattan" von Jennifer Castle

Rezension zu 
„Midnight in Manhattan" 
von Jennifer Castle
Cover: dtv





Buchdetails

ISBN: 9783423740401
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 320 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum: 26.10.2018








Inhalt:

Eine Lovestory, so schön wie ein Spaziergang im Schnee ... 
Sechs Monate war sie fort, nun freut sich die siebzehnjährige Kendall unendlich auf New York im Winter – und auf das Wiedersehen mit ihrem Schwarm Jamie. Doch der bringt zu ihrem Treffen keinen anderen mit als ausgerechnet Max. Max, den Kendall nach dem einen fatalen Kuss im letzten Sommer viel lieber vergessen hätte. Max, der in seinem Herzen eigentlich ebenso wenig frei ist wie Kendall. Doch dann werden beide Zeugen eines Unfalls, und dieses Erlebnis bringt sie einander wieder näher. So nah, dass Kendall sich fragen muss, mit wem sie nun wirklich ins neue Jahr tanzen will – Jamie oder Max?

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr schlicht und einfach, jugendlich und modern, locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen.

Die Handlung war ganz  nett, konnte mich aber nicht komplett überzeugen. Die Idee mit der Challenge ist wirklich toll und es war schön zu verfolgen, wie Max und Kendall die Aufgaben meistern und sieben verschiedenen Menschen "Nettigkeiten" entgegenbringen müssen. Dies erfordert viel Mut und ist manchmal gar nicht so einfach. Sehr gut hat mit gefallen, dass nach jeder gelösten Aufgabe die Person, der geholfen wurde, zu Wort kam und man einen kurzen, aber intensiven Blick auf ihre Reaktion und ihr Verhalten werfen konnte.

Die restliche Handlung ist allerdings eher nur so dahin geplätschert, hat sich teilweise wirklich gezogen. Die Liebesgeschichte, die sich hier entwickelt, verlief so dezent ab, dass ich sie gar nicht wahrnehmen konnte. Die Entwicklung der Gefühle konnte ich nicht spüren, es gab kein Knistern, keine Emotionen. Das ist sehr schade. Hinzu kommt, dass das Ende für mich zu offen ist und kein wirklicher Abschluss gegeben ist.

Die Protagonisten sind gut gezeichnet, allerdings waren mir weder Max noch Kendall wirklich sympathisch. Max Weiterentwicklung im Laufe der Handlung war nachvollziehbar und hat mir gut gefallen.
Die Nebencharaktere sind mir zu blass geblieben und ich konnte mit ihnen auch nicht wirklich anfangen.

Eine nette Geschichte, die zwischen den Jahren spielt und mit der Challenge wirklich gute Ansätze aufweist, mich aber im Ganzen nicht komplett überzeugen konnte.

Fazit:

Eine schöne Idee, eine nette Nach-Weihnachts-Geschichte.
★★★☆
3 von 5 Sternen

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