Samstag, 2. November 2019

Rezension zu „Covent Garden im Schnee“ von Jules Wake

***REZENSIONSEXEMPLAR***
Rezension zu 
„Covent Garden im Schnee“ 
von Jules Wake
Cover: Knaur





Buchdetails

ISBN: 9783426523926
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 416 Seiten
Verlag: Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.10.2019







Inhalt:

Endlich hat Tilly Hunter ihren Traumjob als Maskenbildnerin am Londoner Opernhaus. Dummerweise hasst sie alles, was mit Technik zu tun hat, so inbrünstig, wie sie alles Kreative liebt. So kommt es, wie es kommen muss: Durch eine Unachtsamkeit legt Tilly die Server des Opernhauses lahm und wird dazu verdonnert, sich vom neuen IT-Chef Marcus Walker schulen zu lassen. Zwar sieht Markus in seinen schicken Business-Anzügen ganz ansehnlich aus, aber seine super-seriöse Art ist zum Verrücktwerden! Bald sind die Maronen-Stände in Tillys heiß geliebtem Covent Garden nicht mehr das Einzige, das Funken fliegen lässt …

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, ruhig und unaufgeregt, schnell und flüssig zu lesen.

Die Handlung und deren Verlauf haben mir gut gefallen. Allerdings hätte ich mir mehr weihnachtliche Atmosphäre und romantische Stimmung gewünscht. Die Einblicke in die Welt des Theaters, hinter die Kulissen waren interessant, manchmal aber etwas zu ausführlich. Mehr zwischenmenschliche Töne hätte ich bevorzugt. Manche Szenen haben sich etwas in die Länge gezogen.

Normalerweise mag ich keine Dreiecksgeschichten oder Geschichten über Beziehungen, in denen sich ein Partner anderweitig umschaut. Aber hier wirkte Tillys langsame Annäherung an Marcus nicht falsch. Sie entwickelte sich natürlich aus der Situation heraus. Felix wirkte auch nicht unbedingt sympathisch, es war klar, dass er etwas verheimlicht und in der Beziehung der beiden etwas falsch läuft. Die Liebesgeschichte schritt sehr langsam voran, andere Themen standen mehr im Vordergrund. Spannung kam durch die Hindernisse und Probleme im Theater auf.

Das Buch hat mich ganz gut unterhalten, eine schöne Geschichte mit tollen Ansätzen, aber zu wenig Weihnachtsstimmung.

Fazit:

Eine schöne Geschichte mit kleinen Schwächen.
★★★★☆
3,5 von 5 Sternen

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