Freitag, 24. Mai 2019

Rezension zu „Rhythm and Love: Lizzy und Steve“ von Sophie Fawn

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Rezension zu 
„Rhythm and Love: Lizzy und Steve“ 
von Sophie Fawn
Cover: Impress






Buchdetails

ISBN9783646605082
SpracheDeutsch
E-Buch Text  308 Seiten
VerlagImpress
Erscheinungsdatum02.05.2019

Teil 4 der Reihe "Rhythm and Love"






Inhalt:

**Rockstar secrets**
Lizzy will mit der Welt der oberflächlichen Promis und Sternchen absolut nichts zu tun haben. Deswegen sträubt sich die talentierte Fotografin auch zuerst dagegen, mit den berühmten Musikern der Rockband »Bad Weeds« zu arbeiten. Schließlich verkörpert der – zugegebenermaßen unglaublich gut aussehende – Badboy und Drummer Steve so gar nicht ihr Ideal eines ehrlichen und bodenständigen Mannes. Aber dann eilt gerade er ihr ungefragt zu Hilfe und Lizzy kommen erste Zweifel, ob ihre Vorurteile gerechtfertigt sind. Vielleicht steckt doch mehr hinter der Fassade des Musikers, als sie für möglich gehalten hätte…


Meine Meinung:

Dies ist der vierte Teil der Reihe "Rhythm and Love". Jeder Band ist aber in sich abgeschlossen und kann unabhängig von den anderen gelesen werden, da immer ein anderes Pärchen im Vordergrund steht. Allerdings ist es auch schön die Band, deren Werdegang und die persönlichen Entwicklungen von Anfang an zu begleiten.

Der Schreibstil ist schlich und einfach, locker und leicht, lebendig und modern, schnell und flüssig zu lesen. Der Einstig ist mir sehr leicht gefallen, ich war direkt mittendrin im Geschehen, die Erinnerungen an die vorangegangen Geschichten waren sofort wieder lebendig.

Die Geschichte konnte mich allerdings nicht so fesseln wie die anderen Teile. Dies lag vor allem an der Protagonistin Lizzy. Sie war so voller Vorurteile, hat sich ihre Meinung gebildet ohne zu hinterfragen und wirkte dadurch selbst sehr arrogant und oberflächlich, so wie sie es den Promis zugeschrieben hat. Sie war dadurch keinen Deut besser. Mit ihrer Art kam ich gar nicht klar.
Das Thema, das hinter ihren Problemen steht ist sehr ernst und ich finde es wichtig, dass Mobbing und seine Folgen immer wieder angesprochen wird. Allerdings wird auch nicht sehr tief darin eingetaucht, wir bekommen immer nur Andeutungen und am Ende wird die Situation in einem Absatz erklärt. Es ist schlimm, was mit Lizzys Schwester passiert ist aber das rechtfertigt nicht Lizzys schreckliches Verhalten allen anderen gegenüber. Wenn es angebracht wäre, dann natürlich, aber nicht alle über einen Kamm scheren. Zumal ihre Schwester es längst verarbeitet hat.

Steve mochte ich unheimlich gerne. Er hat sich ins Zeug gelegt, wollte Lizzy von sich überzeugen, ihr zeigen, dass er eben nicht so ist wie ihm der Ruf vorauseilt. Seine Videobotschaften fand ich süß, seine Aktionen toll. Er sowie die Band- und Familienmitglieder haben die Story für mich gerettet. Das Drumherum hat mir deutlich besser gefallen als die Haupthandlung.

Durch Lizzys abweisendes Verhalten sind bei mir die Gefühle auch nicht angekommen, die Liebesgeschichte zwischen den beiden war nicht nachvollziehbar, da von ihrer Seite nur Negatives kommt.

Besonders hat mir gefallen, dass wieder viele Ereignisse und Situationen zu den bereits bekannten Gesichtern eingebaut wurden. Wir erleben wie es mit der Familie, den Bands in Deutschland und Amerika weitergeht, welchen Probleme sie gerade gegenüber stehen. Vor allem Sammy und Jayden haben schwer zu kämpfen und ihre Geschichte scheint so auch noch nicht abgeschlossen. Ich hoffe, dass es noch einmal einen Band über sie geben wird und sie wieder einen Weg zueinander finden. Vielleicht klappt es ja wenn Sam nun in den USA studiert.

Diesmal konnte mich die Geschichte nicht so sehr mitreißen wie ich es von der Autorin gewohnt bin. Aber ich freue mich sehr auf weitere Teile der Reihe.

Fazit:

Eine schöne Geschichte, bei der mir allerdings die Nebenhandlungen viel besser gefallen haben als die Haupthandlung.
★★★☆
3 von 5 Sternen

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