Sonntag, 26. Mai 2019

Rezension zu „Outback Dreams. So weit die Liebe reicht“ von Sasha Wasley

Rezension zu 
„Outback Dreams. So weit die Liebe reicht“ 
von Sasha Wasley
Cover: Knaur






Buchdetails

ISBN: 9783426523209
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 464 Seiten
Verlag: Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 03.12.2018

Teil 1 der Reihe "Die Outback-Sisters"





Inhalt:

Willow und Tom waren beste Freunde – bis etwas geschah, das sie entzweite und das Willow nicht vergessen kann. Zehn Jahre sind vergangen, seit sie das letzte Mal mit Tom gesprochen hat. Als ihr Vater krank wird, kehrt Willow in ihre australische Heimat Kimberley zurück und übernimmt die Familien-Farm. Bald schon ist sie auf Toms Hilfe angewiesen. Doch ihr abwehrendes Verhalten über Jahre hinweg hat bei Tom tiefe Wunden hinterlassen. Noch immer sind Toms aufrichtige Briefe von damals ungeöffnet. Willow muss all ihren Mut zusammennehmen, um sich endlich ihren Ängsten zu stellen und auf Tom zuzugehen …

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen.

Das Setting hat mir sehr gut gefallen. Die australischen Outbacks, Rinderfarmen, das Leben auf dem Land wurden schön beschrieben. Es wurde viel über das Leben und die Probleme auf der Rinderfarm geschildert, was mir manchmal aber etwas zu langatmig war. 

Die Handlung hat mir gut gefallen, manchmal hätte etwas mehr Spannung nicht geschadet, aber alles in allem eine schöne Liebesgeschichte vor einem tollen Setting. Willow hat mir einigem Widerstand zu kämpfen, als sie auf die Farm zurückkehrt und die Leitung für ihren Vater übernimmt.

Mit der Protagonistin Willow hatte ich meine Probleme. Sie ist sehr speziell, egoistisch und festgefahren in ihren Ansichten. Ich empfand sie als etwas übertrieben undunglaubwürdig dargestellt. Sie leidet unter dem Verlust der Mutter, hat eine Mauer um sich gezogen. Aber diese Ausmaße, dieses teilweise schreckliche Verhalten kann ich nicht gut heißen. Sie geht in ihrer Liebe zur Familie und zur Farm sehr auf, der Aufbau der Biofarm ist ihr sehr wichtig. Allerdings stellen sich ihr einige Probleme in den Weg.
Tom dagegen muss man einfach lieben. Ein wunderbarer Farmer, ein toller Freund. Er wirkte echt und handelte nachvollziehbar, wobei ich mich allerdings zwischendurch gefragt habe, wieso er immer noch so an Willow hängt, trotz ihre schrecklichen Verhaltens.
Auch die Nebencharaktere sind lebendig und authentisch gezeichnet. ie bringen viel Abwechslung in die Handlung.

Auch wenn Willow es mir nicht immer einfach gemacht hat mit ihrer Einstellung und ihrem Verhalten, habe ich die Liebesgeschichte zwischen den beiden ehemaligen besten Freunden gerne verfolgt. 

Fazit:

Eine schöne Geschichte im australische Outback, eine romantische Liebesgeschichte mit kleinen Längen und einer etwas schwierigen Protagonistin. Leseempfehlung.
★★★★☆
4 von 5 Sternen

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