Freitag, 10. Mai 2019

Märchenhaft durch den Mai ~ „Die Braut des Feenprinzen“ von Andrea Ego

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Heute geht es mit Feen und Prinzen weiter. Andrea Ego erzählt in "Die Braut des Feenprinzen" eine magische, märchenhafte und romantische Geschichte über Feen, Trolle, Gnome und ein verwirrendes Spiel mit den Gefühlen.

Bild: Pixabay
 Feen sind nach romanischer und keltischer Volkssage geisterhafte mit Kräften begabte Fabelwesen, die sowohl weiblich als auch männlich sein können. Der Name entstammt den römischen Schicksalsgöttinnen, den Fata (franz. Fée). 

In unserem Märchen leben die Feen in den Schweizer Bergen, in den Höhlen dort und der Quelle. 

Außerdem tummeln sich dort ebenfalls Trolle. 
Bild: Pixabay
Ein Troll ist ein Kobold der nordischen Mythologie. Besonders in Schweden und Dänemark vermischte sich in den Märchen die Vorstellung von Zwergen und anderen Berggeistern, teilweise auch mit der von menschenfreundlichen Feen und Elfen. So wurde „Troll“ zu einem allgemeinen Ausdruck für jede Art von mehr oder weniger menschengestaltigen Fabelwesen. Trolle werden meist als dumm und grobmotorisch dargestellt. Auch in "Die Braut des Feenprinzen" sind sie von großer Statur und eher grob und grausam, allerdings gibt es auch einen ganz besonderen Troll, der sich als ganz wunderbar im Zaubertränke mischen herausstellt und damit so einiges anrichtet.


Und dann haben wir noch die Gnome, die auch in dem Berg wohnen und sich den Platz mit den anderen Fantasiewesen teilen müssen.
Bild: Pixabay

Der Gnom ist ein kleinwüchsiges, menschenähnliches Fabelwesen, das als ein Elementarwesen angesehen wird und als Berggeist dem Bereich der Erde zugeordnet ist. Später wurde der Begriff Gnom nahezu synonym für Zwerg oder Kobold, die nicht nur unter der Erde, sondern auch in Wäldern, Bergen und Gewässern leben können. 




Eine Vielzahl von Fabelwesen treffen wir hier in den Schweizer Bergen, in denen der Winter eingezogen ist und das ganze Tal vereist hat. Wer und vor allem was dahinter steckt, erfahrt ihr in "Die Braut des Feenprinzen". 



Darum geht es:

Und wenn der Winter kommt und die Fee aus dem Wasser steigt, wird das Tal gefrieren, bis die Verwunschene Quelle das bekommt, was sie will.

Wenn du zur Fee wirst, unsterblich, mit verborgenen Kräften - welchen Weg wählst du?
Und bist du bereit, dein Herz zu verschenken, wenn du nur einmal lieben kannst?

Bergseeblaue Augen locken Joana in die verwunschene Quelle. Lichter tanzen vor ihren Augen, sie lacht und fühlt sich lebendiger denn je. Doch eine eisige, unnatürliche Kälte bedroht das Paradies. Nur die Königin der Verwunschenen Quelle ist fähig, das Eis, das alles Glück zu verschlingen droht, aufzuhalten. Wird Joana die Braut des Feenprinzen finden, bevor sie selbst zu seiner Frau wird?

Meine Rezi findet ihr hier.

Die Autorin Andrea Ego hat sich meinen Fragen zu ihrem Buch und über sich selbst gestellt. Vielen Dank dafür!


 
Wie kam die Idee zu "Die Braut des Feenprinzen"? 

Die Idee zum Feenprinzen kam mir, als ich an einem verschneiten Wintertag von der Arbeit nach Hause fuhr und die schneebedeckten, steilen Bergwände betrachtet. Es war so märchenhaft, dass ich gleich das Bild einer jungen Frau vor meinem inneren Auge hatte, die an einer Quelle Wasser schöpft. Das Drumherum hat sich dann einfach so ergeben. 😉

Was hat dich dazu bewogen mit dem Schreiben des Buches in die Märchenwelt einzutauchen? 

Das war durch mein Gefühl mehr oder weniger vorgegeben. Oft habe ich eine solche "Idee" und das Gefühl der Geschichte gleich mit. Bis ich aber mit dem Schreiben beginne, dauert es noch eine Weile, denn erst muss sich noch eine Handlung rund um die einzelnen Szenen oder Orte zusammenspinnen. 🙂 Bei "Die Braut des Feenprinzen" brauchte ich mehr als ein Jahr, bis ich die Geschichte niedergeschrieben habe. 😉

Welches ist dein Lieblingsmärchen? 

Ich liebe Schneewittchen einfach!Auch wenn die Frau vom Prinzen gerettet wird, auch wenn es um Schönheit geht, aber ich liebe es. Als Kind konnte ich es nicht oft genug hören und sehen. 😉 Und damit habe ich meine Geschwister in den Wahnsinn getrieben. 🙈😅

Beschreibe dein Buch "Die Braut des Feenprinzen" in höchstens 3 Sätzen. 

Eine verwunschene Quelle verlangt nach ihrer Königin. Auf der Suche nach der Grosstante, stolpert Joana in eine märchenhafte Welt, die ihr bisher verborgen war. Ein Abenteuer für Vertrauen und Toleranz - weil uns alle starke Gefühle vorantreiben, egal, woher wir kommen oder wer wir sind.

Hast du eine Lieblingsstelle oder ein Lieblingszitat im Buch? Verrätst du es uns? 

Meine Lieblingsstelle im Buch ist tatsächlich der Epilog! Es ist zwar eine lange Stelle, aber meine Brille ist weder beim Schreiben, noch bei einer der vielen Überarbeitungsschritte trocken geblieben. 😭 Es nimmt mich emotional jedes Mal wieder mit. Aber sonst mag ich auch: "Hast du gefurzt?" 😂😂

Wie würde Gion dich mit 5 Adjektiven beschreiben? 

Oh je, das will ich gar nicht wissen. 🙈 Ich sage ihm einfach nicht, dass ich sozusagen die Ursache für sein … Abenteuer bin. 😏

Aufgestellt, treu, warmherzig, chaotisch, naturverbunden.

In deinem Buch spielen auch Vertrauen und Misstrauen eine große Rolle. Gion traut Joana nicht, aufgrund ihrer gemeinsamen Vergangenheit und ihrer Fähigkeit Gefühle der Mitmenschen zu spüren. Was ist für dich das Wichtigste in einer funktionierenden Beziehung? 

Für mich persönlich sind in einer Beziehung Liebe, Vertrauen und Verständnis das wichtigste, was es gibt.Ich liebe es, wenn ich mich an meinen Mann kuscheln kann und diese tiefe Verbundenheit spüre, das Vertrauen zwischen uns, dass wir alles schaffen können. 😍 Ich glaube, das ist etwas, das sich erst mit der Zeit entwickelt. Allgemeingültige Beziehungstipps gibt es bei mir aber keine. Jeder Mensch ist individuell, jedes Paar noch viel individueller. Jede Beziehung muss neue Spielregeln definieren, findet andere Begrenzungen und Möglichkeiten.Das ist doch auch das Tolle daran! 💕

Wenn du eine magische Fähigkeit wählen könntest, welche hättest du gerne? 

Das ist ganz langweilig und simpel: Ich war immer Fan von den Heilerinnen, also wäre ich gerne mit heilenden Händen gesegnet. 

Welche Märchenfigur aus der weiten Märchen- und Disney-Welt wärst du selbst gerne mal?

Oh, eine spannende Frage! 😀 Ich mag starke Frauen, die sich selbst zu helfen wissen. 😉 Vielleicht die Ziege aus "Der Wolf und die sieben Geisslein"? 😂😂 Oder die gute Fee bei Aschenputtel - nur würde ich ihr mal die Meinung geigen. Die soll nicht immer abhauen, wenn es ernst wird! 😁😂

Was verbindest du persönlich mit Märchen? 


Mit den Märchen verbinde ich viele tolle Kindheitserinnerungen. Zuhause haben wir regelmässig die VHS-Kassetten herausgeholt und Schneewittchen, Arielle und Co. geschaut. 😍 Wir haben dann das Sofa zum Bett umfunktioniert und haben alle miteinander gekuschelt. 😉 Heute finde ich es toll, dieselben Geschichten meinen eigenen Kindern näher zu bringen und staune, welche Inputs und Fragen sie haben. 😀



"Die Braut des Feenprinzen" ist im Märchenbereich anzusiedeln. Schreibst du auch Geschichten aus anderen Bereichen? 

Ich schreibe hauptsächlich Fantasy, meistens High Fantasy. Hin und wieder wage ich einen Abstecher in ein anderes Untergenre wie mit dem Feenprinzen. Als zweite Schreib-Heimat zählen für mich Liebesromane. 😀 Davon ist zwar erst einer veröffentlicht, aber ich hoffe, es werden noch viele folgen.

Da war es für heute. Am 12.05. geht es mit einer ganz besonderen Geschichte weiter, die sich um eine Sage aus meiner Region dreht: Elvira Zeißler und "Der Fluch der Loreley".

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