Sonntag, 24. Juni 2018

Rezension zu „Sommer der Erdbeerblüten“ von Nina Hansen

Rezension zu 
„Sommer der Erdbeerblüten“ 
von Nina Hansen

Cover: beHEARTBEAT






Buchdetails
ISBN: 9783732548927
Sprache: Deutsch
E-Buch Text 243 Seiten
Erscheinungsdatum: 24.04.2018








Inhalt:

Die wirklich wichtigen Dinge des Lebens: Freundschaft, Liebe - und Erdbeermarmelade.

Als Flora bemerkt, dass ihr Freund eine Affäre hat, bricht für sie die Welt zusammen - denn sie leben nicht nur zusammen, sie arbeitet auch in seinem Unternehmen. Zu allem Unglück stirbt auch noch ihre Großmutter. Flora beschließt, im Landhaus ihrer Oma Lotte ein neues Leben anzufangen und eine Marmeladenmanufaktur zu eröffnen. Denn im weitläufigen Garten ihrer Großmutter wachsen tonnenweise Obst und Gemüse, und nichts erinnert sie mehr an glückliche Momente, Geborgenheit, Gänseblümchenkränze und ihre Oma Lotte als Marmelade. Sie hat nicht mit Tom gerechnet, dem attraktiven Nachbarn und zudem - zu ihrer großen Enttäuschung - Erben von Oma Lottes Haus.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, leicht verständlich und dadurch sehr schnell und flüssig zu lesen.

Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen. Vor allem fand ich es sehr authentisch, dass Flora nicht alles gleich geglückt ist, sie aus ihren Fehlern lernen musste und nach und nach eine Änderung durchmachte. Mit ihrem Handeln war ich aber nicht immer einverstanden, konnte es nicht immer nachvollziehen.

Besonders die Beschreibungen der Umgebung des alten Häuschens, des Gartens und des idyllischen Dorfes sowie der Marmeladenherstellung haben mich sehr angesprochen. Ich konnte mir alles gut vorstellen und hatte ein deutliches Bild vor Augen.

Die Handlung hat mir über weite Teile ganz gut gefallen. Floras Weg nach der Trennung und in ein neues Leben war interessant, auch wenn stellenweise alles etwas konstruiert und gewollt wirkte. Schade fand ich, dass wir nicht mehr über Floras neue Familie erfahren haben, das wurde mir zu schnell abgewickelt. 
Allerdings habe ich am meisten die Gefühle vermisst. Sie sind nicht wirklich bei mir angekommen, die Geschichte wirkte auf mich etwas kühl und distanziert. Ich hatte das Gefühl dem Ganzen von weit oben zu folgen anstatt mittendrin und dabei zu sein. Das Ende wurde in meinen Augen zu hastig abgehandelt, es wirkte auf mich wie eine schnelle Aneinanderreihung von Ereignissen und Gedanken, um den gewünschten Schluss zu erreichen.

Die Charaktere waren sehr verschieden und lebendig gezeichnet. Vor allem die Nebencharakter haben es mir wirklich angetan.  

Eine nette Geschichte, die mich zwar nicht vollkommen überzeugen konnte, aber die mir dennoch eine kurzweilige und weitestgehend unterhaltsame Lesezeit beschert hat.

Fazit:

Eine locker-leichte und kurzweilige Geschichte für Zwischendurch, deren Ende aber nicht ganz zufriedenstellend war.
★★
3 von 5 Sternen

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