Mittwoch, 27. Februar 2019

Rezension zu „Der Herzschlag der Steine“ von Isabel Morland

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Rezension zu
„Der Herzschlag der Steine“
von Isabel Morland
Cover: Knaur






Buchdetails

ISBN: 9783426523544
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 464 Seiten
Verlag: Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 11.01.2019

Das aktuelle Hörbuch ist am 14.01.2019 bei steinbach sprechende bücher erschienen.






Inhalt:

Der große Frauen-Roman von Isabel Morland über die Rückkehr auf eine wilde Hebriden-Insel und eine großartige Liebes-Geschichte mit einem Hauch von Mystik.
Als Ailsa nach vielen Jahren auf ihre kleine Insel auf den Äußeren Hebriden zurückkehrt, will sie eigentlich nur das Haus ihrer verstorbenen Mutter verkaufen. Nichts scheint sie mehr mit ihrer Heimat zu verbinden, und mit ihrer Vergangenheit hat sie längst abgeschlossen und in Toronto ein neues Leben angefangen. Doch der Zauber der Insel und die grandiose Natur ziehen sie bald wieder in ihren Bann, und als sie ihrer alten Liebe erneut begegnet, muss sie sich eingestehen, dass die Bindungen an ihr Zuhause stärker sind als gedacht.
Doch wird es ihr gelingen, alte Wunden zu heilen? Und für welchen der beiden Männer aus ihrer Vergangenheit, die immer noch um sie werben, soll sie sich entscheiden?

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist angenehm, bildgewaltig, gut und flüssig zu lesen. Die Landschaftsbeschreibungen sind sehr aussagekräftig und genau, mir aber schon etwas zu ausschweifend, durchdringend und dadurch langatmig. Sie nehmen zu viel Raum ein und verdrängen teilweise die Handlung in den Hintergrund.

Die Handlung und deren Verlauf an sich haben mir gut gefallen. Sie beginnt etwas schleppend und mühevoll, wird aber zunehmend spannender und interessanter. Der mystische Touch, die Rätsel, Geheimnisse, Mythen und Sagen sorgen für eine besondere Atmosphäre und ein dynamisches und faszinierendes Setting. Dazu eine schöne Liebesgeschichte. Ailsa trifft in ihrem Heimatort ihre Jugendliebe wieder. Die Gefühle branden erneut auf und entwickeln sich recht schnell. Hier hätte ich mir ein bisschen mehr Zeit und Raum gewünscht.

Liebe, Familie, Freundschaft, Hass, Mythen und Sagen, ein uralter Steinkreis, Geheimnisse und Rätsel und die Rückkehr nach Hause werden thematisiert. 
Grayson, Blair und Ailsa treffen nach Jahren wieder aufeinander. Das Verhältnis der beiden Männer zueinander hat sich nicht gebessert. Was verbirgt sich hinter diesem Hass?

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und lebendig gezeichnet. Auch die Bewohner der Insel sind gut dargestellt, das Leben auf der rauen Insel ist nicht gerade leicht. 

Das Buch hat mir nach einigen Startschwierigkeiten doch noch ganz gut gefallen und mir trotz einiger langatmiger Passagen eine mystische Lesezeit beschert.

Fazit:

Ein fantastisches Setting, mystisch und romantisch, aber eine etwas langatmige Erzählweise. 
★★★☆
3 von 5 Sternen

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