Freitag, 4. Januar 2019

Rezension zu „Winter in Briar Creek“ von Olivia Miles

Rezension zu 
„Winter in Briar Creek“ 
von Olivia Miles
Cover: LYX




Buchdetails

ISBN: 9783802599330
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 448 Seiten
Verlag: LYX
Erscheinungsdatum: 01.10.2015

Teil 1 der Reihe "Briar Creek"







Inhalt:

Autorin Grace Madison kehrt nach fünf Jahren das erste Mal zurück nach Briar Creek und muss feststellen, dass sich in ihrem Heimatort nichts verändert hat. Die Zeit scheint stehen geblieben zu sein, und die weihnachtliche Behaglichkeit des idyllischen Örtchens schreckt sie nach all den Jahren in der Großstadt regelrecht ab. Sie kann sich nicht vorstellen, jemals wieder in Vermont zu leben. Doch der plötzliche Tod ihres Vaters und sein kleiner Buchladen, um den sich sonst niemand kümmern kann, lassen ihr erst einmal keine Wahl. Und dann begegnet ihr auch noch Luke Hastings, der Mann, den sie nie wiedersehen wollte – und der ihr Herz immer noch höher schlagen lässt …

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist angenehm, detailliert und verliert sich ab und zu im Detail, ansonsten locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen.

Vor allem das Setting hat mir sehr gut gefallen. Die winterliche Kleinstadtidylle, in der das weihnachtliche Feeling deutlich spürbar ist. Durch die vielen genauen Beschreibungen und Details hat man als Leser direkt ein Bild vor Augen. Der Buchladen hat mir unheimlich gut gefallen und ich hoffe, dass es Grace gelingt ihn zum Leben zu erwecken. Auch die Bewohner, die Familienmitglieder der Protas, haben zur wunderbaren Stimmung beigetragen.

Die Handlung hat mir gut gefallen. Teilweise empfand ich sie als etwas zu langatmig, manche Szenen waren zu detailliert, aber im Großen und Ganzen habe ich den Weg von Grace und Luke gerne verfolgt.

Die Geschichte birgt mehr als einen einfachen, kurzweiligen Liebesroman. Eine Familiengeschichte und das Leben in der vorweihnachtlichen Kleinstadt sind herzerwärmend. Familie, Zusammenhalt, Geborgenheit, aber auch Trauer und Neuanfänge spielen hier mit ein. Die Vergangenheit der beiden Protagonisten ist tiefgreifend und birgt viele Hindernisse. Die Geister der Vergangenheit sind nicht so leicht auszulöschen. Missverständnisse, verpasste Chancen, Irrungen und Wirrungen und die Frage nach der Zukunft sorgen für viel emotionale Abwechslung.

Die Charaktere sind lebendig und vielseitig gezeichnet.Vor allem auch die Nebenfiguren, die Schwestern von Grace, ihre Nichte, der Cousin von Luke haben für viel Farbe und Abwechslung gesorgt und das Gesamtbild abgerundet.

Luke hat es mir nicht immer leicht gemacht. Er ist ständig in Selbstmitleid versunken, hat sich regelrecht darin gesuhlt. Das war teilweise etwas anstrengend.
Grace mochte ich sehr gerne. Sie musste erst den Weg in die weite Welt einschlagen um schlussendlich dort anzukommen, wo sie hingehört. Ein Weg, der auch nicht einfach war und auch die Zukunft gestaltet sich nicht problemlos. Sie ist starkt und stur und kämpft für das, was sie möchte.

Das Buch hat mir gut gefallen und mir eine angenehme Lesezeit beschert, obwohl ein paar Seiten weniger auch ausreichend gewesen wären. Ich bin gespannt wie es im 2. Teil mit Anna, der Schwester von Grace, weitergeht. 

Fazit:

Eine wundervolle Atmosphäre, eine weihnachtliche Szenerie und eine Geschichte über Neuanfänge und der Suche nach dem Lebenstraum. Leseempfehlung.
★★★★☆
4 von 5 Sternen

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