Montag, 28. Januar 2019

Rezension zu „My Dead Sister's Love Story“ von Lea Melcher

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Rezension zu 
„My Dead Sister's Love Story“ 
von Lea Melcher
Cover: Impress





Buchdetails

ISBN: 9783646604733
Sprache: Deutsch
E-Buch Text 342 Seiten
Verlag: Impress
Erscheinungsdatum: 03.01.2019








Inhalt:

**Manchmal musst du alles verlieren, um zu erfahren, was es dir bedeutet...** 
Antonias große Schwester Zoe war immer die Coole, die von allen bewundert wurde. Sie war es, die sich über Regeln hinwegsetzte und für ihre Überzeugungen eintrat. Doch nun ist sie tot, gestorben bei einem Autounfall. Für Antonia bricht eine Welt zusammen. Alles, was ihr bleibt, ist ein Tagebuch, von dessen Existenz sie bisher nichts ahnte, und das Bewusstsein, dass sie ihre Schwester nie wirklich gekannt hat. Wie kann es sein, dass der Wagen ungebremst gegen einen Brückenpfeiler krachte? Und was verband Zoe mit Max, dem angesagten Musiker, der mit ihr im Auto verunglückte? Zusammen mit Theo, Max’ geheimnisvollem jüngeren Bruder, macht sich Antonia auf die Spur einer verborgenen Liebesgeschichte – und dabei erfahren beide mehr über sich, als sie jemals für möglich gehalten hätten...

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, leicht verständlich, locker und flüssig zu lesen.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Toni erzählt. Zwischendurch wird das Ganze mit Auszügen aus dem Tagebuch ihrer Schwester Zoe aufgelockert.

Die Grundidee und das Thema haben mich sofort neugierig gemacht und ich war sehr gespannt, was mich hier erwartet - obwohl ich Bücher, die den Tod thematisieren, normalerweise nicht gerne lese. Dennoch hat mich die Story angesprochen. Leider konnte mich die Geschichte um Toni und Theo, Zoe und Max, nicht richtig packen.

Die Handlung und deren Verlauf empfand ich als etwas eigenartig, ich habe den Sinn nicht so wirklich erfassen können. Toni leidet unter dem Verlust der Schwester Zoe. Als sie ihr Tagebuch findet, liest sie zusammen mit Theo, dem Bruder von Max, der mit Zoe im Unfallwagen saß, jeden Tag daraus. Sie wollen mehr über ihre Geschwister erfahren, die letzten Tage eruieren und herausfinden, was hinter dem Unfall steckt. Allerdings konnte ich nicht nachvollziehen, wieso die beiden plötzlich Max und Zoe gespielt haben, die Szenen aus dem Tagebuch nachgespielt haben. Das fand ich alles ein bisschen komisch.

Das Buch war ein ständiger Kreis aus Tonis Gedanken. Ich fand es ganz interessant ihre Sichtweise zu erleben, ihre Trauer, Wut, ihr Aufbegehren. Aber es dreht sich nur im Kreis, alles wurde nur wiederholt. Ich habe keine Weiterentwicklung gesehen.

Normalerweise lese ich solche Geschichten nicht gerne, weil mir die Gefühle zu nah gehen, ich mit den Figuren leide und emotional so stark ergriffen werde. Allerdings hatte ich bei dieser Geschichte kein Problem mit der Thematik, da die Gefühle einfach nicht bei mir angekommen sind. Es waren keine Emotionen, keine Bindung zu den Protagonisten vorhanden. Ich konnte nicht mitfiebern und nicht mit ihnen fühlen. Die Geschichte war zu distanziert und kühl. 

Auch eine Liebesgeschichte konnte ich nicht wirklich ausmachen. Ich habe den Weg nicht gesehen, kein Knistern gespürt und konnte somit die Liebe auch nicht nachvollziehen. Es gab kein sich Kennenlernen, kein Näherkommen. Die einzige Verbindung war das Tagebuch und der Verlust der Geschwister.

Sehr schade fand ich, dass Theo nur eine Randfigur blieb. Er war blass und hätte auch gar nicht in der Geschichte vorkommen müssen. Er war wie ein Schatten, es dreht sich alles nur um Toni. Dabei hätte ich seine Sicht gerne kennengelernt. Aber am Ende weiß ich auch nicht viel mehr über ihn als zu Beginn der Geschichte.

Leider konnte mich die Geschichte nicht berühren und packen. Schade.

Fazit:

Leider eine farblose und unterkühlte Geschichte mit blassen Charakteren.
★★☆☆
2 von 5 Sternen

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