Samstag, 12. Januar 2019

Rezension zu „Mitten im Dschungel“ von Katherine Rundell

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Rezension zu 
„Mitten im Dschungel“ 
von Katherine Rundell
Cover: Carlsen







Buchdetails

ISBN: 9783551554802
Sprache: Deutsch
Fester Einband 304 Seiten
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: 30.11.2018







Inhalt:

Mitten im Dschungel stürzt die kleine Propellermaschine ab und plötzlich sind Fred, Con, Lila und ihr kleiner Bruder Max auf sich allein gestellt. Wo sollen sie einen Unterschlupf und etwas zu essen finden. Und wie kommen sie aus diesem Urwald überhaupt wieder heraus? Immerhin ist ein Fluss in der Nähe und wilde Früchte, und Fred hat genug Abenteuerbücher gelesen, um ein Floß zu bauen. Aber ob das zum Überleben in der Wildnis reicht?

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist altersgerecht, leicht verständlich, locker und flüssig zu lesen.

Die Handlung hat nicht ganz meine Erwartungen erfüllt. Ich habe ein spannendes Buch voller Abenteuer und Gefahren erwartet. Aber ich habe eine eher ruhige und tiefgründigere Geschichte bekommen. Mir hat der Abenteuerfaktor etwas gefehlt. Die Handlung war mir zu ruhig, zu erlebnisarm. Im gefährlichen Dschungel Brasiliens haben mir die Kinder einfach zu wenig erlebt und das was sie erlebt haben, war zu ereignislos geschildert. Ich glaube nicht dass sich junge Leser, die sich hier auf eine abenteuerliche Geschichte freuen, mit der doch etwas langweiligen Handlung anfreunden können.

Ich habe bereits zuvor eine Kinderbuchreihe begonnen, die sich mit der gleichen Thematik - einem Flugzeugabsturz im Dschungel - beschäftigt. Allerdings sind dort die Geschehnisse viel spannender und abenteuerlicher geschildert. Deshalb hat mich dieses Buch umso mehr enttäuscht. Mir verlief auch alles einfach zu glatt. Die wenigen Gefahrenmomente sind zu schnell und einfach abgehandelt, so dass keine Spannung aufkommt und der Gefahrenfaktor ausbleibt.

Das Setting wurde schön beschrieben, ich konnte den Dschungel, den Fluss und das verfallene Dorf direkt vor mir gesehen. Die Schönheit der Wildnis wird gut zum Leser transportiert.

In die Handlung eingebunden sind viele Informationen rund um den Dschungel, das Überleben dort, die Tierwelt und wie wichtig es ist, diese Natur zu erhalten. Hier kann man nebenbei einiges lernen und Neues erfahren. Dies hat mir sehr gut gefallen.

Etwas schade fand ich, dass wir noch nicht einmal erfahren haben, wie alt die drei Kinder sind, die sich alleine mit dem kleinen 5-jährigen Max durch den Dschungel schlagen. Über die Kinder erfährt man sehr wenig, es wird nur an der Oberfläche gekratzt. 
Herausgestochen ist einzig Con, die mit ihrer harschen, motzigen und unfreundlichen Art aber wenig punkten konnte.

Das Buch bringt wichtige Botschaften an die jungen Leser, ist aber meines Erachtens für die Altersklasse zu spannungsarm. Wer hier eine abenteuerliche Reise durch den gefährlichen Dschungel Brasiliens erwartet, wird sicherlich etwas enttäuscht werden.

Fazit:

Eine Geschichte, die ganz anders ist, als erwartet. Mir war es zu wenig Abenteuer.
★★★☆
3 von 5 Sternen

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