Mittwoch, 31. Januar 2018

Rezension zu „Nashorn-Trilogie 2: Nashörner haben auch Gefühle“ von Uli Leistenschneider

Rezension zu 
„Nashorn-Trilogie 2: 
Nashörner haben auch Gefühle“ 
von Uli Leistenschneider

Cover: Carlsen





Buchdetails
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 09.09.2014
Aktuelle Ausgabe: 03.03.2017
Verlag: Carlsen
ISBN: 9783551315427
Flexibler Einband 256 Seiten
Sprache: Deutsch








Inhalt:

Für Lea geht ein Traum in Erfüllung: Jan hat sie geküsst und das war so schön. Aber seitdem herrscht Funkstille ... Was ist bloß los mit ihm? Immer mal wieder kommen sie sich näher, aber zusammen sind sie eben doch nicht. Wer soll das alles verstehen? Schulzeitungs-Comiczeichnerin Lea schreibt – und zeichnet – ihren Liebesbrief weiter, aber vielleicht ist ihr Traumprinz Jan doch nicht der Richtige? Die Nashörner haben zu all dem natürlich ihre eigene Meinung und spielen in der Geschichte eine ganz besondere Rolle.

Meine Meinung:

Dies ist der zweite Teil der "Nashorn"-Trilogie. Allerdings kann dieser Teil auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Dennoch lohnt es sich, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da sie einfach wunderbar sind. Im Gegensatz zu "Gregs Tagebuch" sind hier eindeutig die Mädchen im Vorteil, obwohl das Buch durchaus auch für Jungs geeignet ist.

Der Schreibstil ist jugendlich frisch, lebendig und abwechslungsreich, flott und sehr flüssig zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. 

Durch die sehr gelungenen und tollen Comics und Illustrationen zwischendurch wird das Ganze schön aufgelockert und macht das Buch vor allem auch für Lesemuffel interessant. Die Nashörner sind einfach klasse und verdeutlichen die Gefühle auf unheimlich charmante und witzige Weise. Durch den Tagebuchstil ist es mir sehr leicht gefallen, mich in Lea und ihre Gefühls- und Gedankenwelt einzufinden.

Die Handlung ist unheimlich witzig, chaotisch und spricht dennoch auch ernste Themen an. Nicht nur Leas Verliebtheit spielt eine Rolle. Die Familie ist unglaublich chaotisch und brachte mich oft zum Schmunzeln. Vor allem Leas Oma mischt die ganze Familie auf und sorgt für einige Konflikte. Auch mit ihrem Praktikum muss sich Lea herumschlagen, das sie richtig langweilt. Und dann ist da noch ihre Freundin Pinky, die ihrem Namen alle Ehre macht. Jan ist ein netter Junge, der aber manchmal nicht unbedingt nachvollziehbar handelt.

Ich habe oft geschmunzelt und gelacht und mich an meine Jugendzeit zurückerinnert. Die Charaktere sind sympathisch, witzig und einfach liebenswert. Ich konnte mich sehr gut in Lea hineinversetzen und mit ihr leiden und mich freuen.

Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und mir eine witzige und humorvolle Lesezeit beschert. Einfach klasse!

Fazit:

Ein herrliches Comic-Tagebuch für 10-14 jährige Mädchen und alle Junggebliebenen.
★★★★★
5 von 5 Sternen

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