Mittwoch, 17. Januar 2018

Rezension zu „Mit allem, was ich habe“ von Jodi Ellen Malpas

Rezension zu 
„Mit allem, was ich habe“ 
von Jodi Ellen Malpas


Cover: MIRA





Buchdetails
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 13.11.2017
Aktuelle Ausgabe: 13.11.2017
ISBN: 9783956497049
Flexibler Einband 464 Seiten
Sprache: Deutsch






Inhalt:

Roter Teppich, Champagner und wilde Partys! Jeder hält Camille Logan für ein verwöhntes It-Girl, das von Daddys Vermögen lebt. Dabei wünscht sich Camille nichts mehr als aus dem goldenen Käfig auszubrechen. Umso entsetzter ist sie, dass ihr Vater einen Bodyguard für sie engagiert hat, der Tag und Nacht nicht von ihrer Seite weicht. Beim ersten Blick in die dunklen Augen ihres neuen Beschützer ist ihr klar: Eigentlich braucht sie Schutz vor ihrer Begierde nach diesem Mann.

Meine Meinung:

Der Schreibstil war recht angenehm, einfach und locker. Die Dialoge waren witzig, spritzig und frisch und haben mich gut unterhalten. Manchmal allerdings ein etwas zu ausschweifender Erzählstil.

Die Geschichte wird sowohl aus der Sich von Camille und Jake geschrieben. Dadurch hat man einen guten Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelten beider Protagonisten.Dennoch hat es etwas gedauert, bis ich mich mit Camille arrangieren konnte.

Die Grundidee hat mir gut gefallen und hat einiges an Potential. Die Handlung begann gut, spannend und interessant, hat dann aber etwas nachgelassen. Eigentlich liebe ich solche romantischen und prickelnden Geschichten sehr. Doch hier ist mir die Handlung zu schnell voran geschritten. Innerhalb weniger Tage haben sich starke Gefühle entwickelt und sich die Personen grundlegend geändert. Das wirkte auf mich etwas unglaubwürdig. Hier hätte ich mir mehr Zeit gewünscht. Andere Szenen hingegen waren zu langatmig geschildert. Ein bisschen mehr Spannung hätte der Geschichte auch nicht geschadet. Teilweise ist die Handlung auch sehr tiefgründig und kratzt nicht nur an der Oberfläche. Alles in allem etwas sprunghaft. Ansonsten eine lockere und leichte Geschichte.

Camille und Jake waren sehr unterschiedliche Charaktere und haben viel Farbe in die Handlung gebracht. Beide haben zu Beginn viele Vorurteile, die sie nach und nach überwinden und sich annähern. Nachdem ich mich an die zickige, naive und nervige Camille gewöhnt habe, konnte ich doch noch ganz gut mit ihr fiebern.

Eine nette, lockere Geschichte für Zwischendurch, die allerdings einige Längen aufweist, an anderen Stellen zu schnell voranschreitet und der das gewisse Etwas fehlt. Dennoch recht unterhaltsam.

Fazit:

Eine schöne, locker-leichte Liebesgeschichte für Zwischendurch, die allerdings ein paar Längen aufweist.
★★
3 von 5 Sternen

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