Mittwoch, 31. Januar 2018

Rezension zu „Bist du ein Star?“ von Christine Millman

Rezension zu
„Bist du ein Star?“
von Christine Millman


Cover: Impress




Buchdetails
Erscheinungsdatum Erstausgabe : 02.10.2014
Aktuelle Ausgabe : 02.10.2014
Verlag : Impress
ISBN: 9783646600810
E-Buch Text 292
Sprache: Deutsch








Inhalt:

Er ist der Sonnyboy mit den stahlblauen Augen: Der neunzehnjährige Jonas ist als ehemaliger Kinderstar an Blitzlichtgewitter und Glamour gewöhnt. Niemand kann auf Anhieb so umwerfend lächeln wie er. Die schüchterne Emily hingegen würde jeder Kamera am liebsten meilenweit fernbleiben. Niemals hätte sie gedacht, dass sie es neben dem arroganten Jonas in die Talentshow »Bist du ein Star?« schaffen würde, aber sie hat eine Stimme aus Gold, mit der sie sich gegen sämtliche Konkurrenten behauptet. Als Emily und Jonas ein Liebespaar spielen sollen, um die Zuschauerzahlen anzukurbeln, lassen sich beide nur widerwillig auf die Inszenierung ein, bis sie merken, dass sie gar nicht so unterschiedlich sind, wie es anfangs schien. Doch nur einer kann gewinnen...

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr einfach und banal, nicht sehr anspruchsvoll, dadurch aber sehr flüssig und schnell zu lesen. Ich bin ohne groß Nachzudenken nur so durch die Seiten geflogen.

Die Handlung war wirklich nett und hat mir ganz gut gefallen. Dadurch dass mir die Castingformate allerdings aus dem Fernsehen sehr bekannt sind, hatte ich das Gefühl, die Story schon zu kennen, es erschien mir alles sehr bekannt. Das fand ich ein bisschen schade. Der Blick hinter der Kulissen, die Intrigen und Spannungen zwischen den Kandidaten waren interessant und ich denke, dass sich dort viel Wahrheit dahinter verbirgt. Dennoch war alles sehr vorhersehbar und klischeebehaftet. 

Die Handlung hält nicht viele Überraschungen bereit, dennoch wollte ich immer wissen, wie es mir Jonas und Emily weitergeht.

Die Charaktere sind sehr gut eingefangen und vielseitig gezeichnet. Auch die Nebencharaktere füllen ihren Raum aus und bringen viel Abwechslung in die Handlung.

Emily und Jonas könnten unterschiedlicher nicht sein. Allerdings mochte ich ihn nicht wirklich gerne. Er ist sehr blass geblieben, seine Reaktionen und Handlungen waren oft unverständlich, ein Muttersöhnchen, der oft falsche Entscheidungen getroffen hat. Er trauerte seinem Erfolg hinterher und war mir einfach zu passiv und unfreundlich. Daran konnte auch sein Wandel nicht viel ändern. 
Emiliy hat mir da schon besser gefallen. Als Pfarrerstochter wächst sie nach und nach über sich hinaus. Ihre Entwicklung war interessant zu verfolgen. 
Es hat mir dennoch Spaß gemacht, den Weg der beiden zu verfolgen.

Ich denke dass diese Geschichte vor allem jüngere Leserinnen ansprechen wird, die sicherlich viel Spaß an dem Buch haben werden.

Eine nette Geschichte, die mich gut unterhalten hat, bei der mir aber das gewisse etwas gefehlt hat. Sie hat mir eine leichte, lockere und kurzweilige Lesezeit beschert, ohne besonderen Tiefgang, genau richtig zum Abschalten für Zwischendurch.

Fazit:

Leicht und unterhaltsam sorgt die Geschichte für kurzweiliges Lesevergnügen. 
★★
3 von 5 Sternen

1 Kommentar:

  1. Hallo Christine,
    das Buch habe ich vor ein paar Jahren auch gelesen. Deine Rezension trifft es auf den Punkt. Ich fühlte mich ebenfalls ganz gut unterhalten, die Geschichte verschwand aber auch ziemlich schnell aus meinem Gedächtnis.Für jüngere Leser ist das Buch sicher besser geeignet.

    Liebe Grüße
    Violetta

    wispertraeume.blogspot.de

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