Donnerstag, 6. September 2018

Rezension zu „Schokopokalypse“ von Chris Callaghan

Rezension zu 
„Schokopokalypse“ 
von Chris Callaghan

Cover: Carlsen





Buchdetails

ISBN: 9783551520944
Sprache: Deutsch
Fester Einband 192 Seiten
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: 31.08.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.10.2017 bei Audiolino erschienen.






Inhalt:

Jelly liebt Schokolade. So wie ihre Oma, ihre Eltern und überhaupt jeder in Mampfton. Schließlich ist die kleine Stadt das Zentrum der Schokoladenherstellung. Doch dann kommt die Horrormeldung: Die Schokopokalypse steht bevor! In wenigen Tagen soll Schluss sein mit Schokodokis und all den anderen Köstlichkeiten. Jelly kann das einfach nicht glauben. Und obwohl sich alle schokopokalyptischen Vorzeichen bewahrheiten, hat sie einen anderen Verdacht. Dass Geschäftsmann Garibaldi und der dubiose Dave irgendwas im Schilde führen …

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist altersgerecht, gut verständlich, locker und leicht zu lesen. Dazu sehr unterhaltsam, so dass man nur so durch die Seiten fliegt. Obwohl ich nicht mehr im entsprechenden Alter bin konnte mich das Buch packen und überraschen.

Besonders haben mir die Namen und Bezeichnungen gefallen, wunderbar kreativ und ideenreich, passend zum ganzen Setting runden sie die Geschichte sehr schön ab.

Die Geschichte hat mir gut gefallen, sie ist sehr witzig und teilweise echt skurril. Die Idee ist einfach grandios und wunderbar umgesetzt. Denn hier spielt nicht nur die Schokolade eine Rolle. Die ganze Geschichte ist von spannenden Krimielementen durchzogen. Als die Schokolade knapp wird, geht Jelly dem Ganzen auf den Grund und will herausfinden, was dahinter steckt, was es mit dem Verschwinden der Schokolade zu tun hat. Eine tolle Geschichte über die Schokolade, geheimnisvolle Vorgänge und eine liebenswerte und tolle Familie.

Ich muss sagen, dass mich manche Einzelheiten an "Charlie und die Schokoladenfabrik" erinnert haben. Vor allem da es Jellys Familie finanziell nicht so gut geht. Der Vater hat die Arbeit verloren, die Mutter muss deshalb noch mehr arbeiten und trotzdem reicht das Geld oft nicht bis zum Monatsende. Dennoch hält diese Familie fest zusammen, denn Geld macht nicht glücklich. Eine schöne Botschaft.

Jelly ist eine wundervolle Protagonistin. Sie ist schlau, gewitzt und stark, ein wirklich liebenswertes und mutiges Mädchen, mit dem ich gerne gefiebert habe. 

Ein magisches, fantastisches, lustiges und spannendes Kinderbuch, das mir eine unterhaltsame Lesezeit beschert hat. 

Fazit:

Ein wundervolles, witziges und spannendes Buch.
★★★★☆
4 von 5 Sternen

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