Dienstag, 11. September 2018

Rezension zu „Ein Song bleibt für immer“ von Alice Peterson

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Rezension zu 
„Ein Song bleibt für immer“ 
von Alice Peterson


Cover:Bastei Lübbe






Buchdetails

ISBN: 9783404177080
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 448 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 27.07.2018








Inhalt:

Es ist Liebe auf den ersten Blick zwischen Alice und Tom. Alice ist nicht nur wunderschön, sondern eine mitreißende Persönlichkeit. Aber ihr Leben ist unvorhersehbar und kompliziert, denn sie leidet unter einer unheilbaren Erbkrankheit. Gerade darum kämpft Alice für ihren Traum, Sängerin zu werden. Tom liebt sie von ganzem Herzen, doch kann er die Vorstellung ertragen, dass er sie in wenigen Jahren verlieren wird? Und plötzlich gibt es die Chance auf eine Lungen-Transplantation und ein Leben ohne Krankheit.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist einfach und leicht, gut und flüssig zu lesen, allerdings empfand ich ihn auch ein bisschen kühl.

Das Buch basiert auf der wahren Geschichte von Alice Martineau, einer an Mukoviszidose erkrankten Sängerin, die von einem Plattenvertrag träumte.

Die Grundidee hat mir wirklich gut gefallen, zeigt sie doch, dass im Leben nicht immer alles glatt geht und man doch für seine Träume und Wünsche kämpfen soll und muss, egal wie aussichtslos alles erscheint.

Alice lässt sich nicht unterkriegen, sie hat sich mit ihrer Krankheit arrangiert, probiert verschiedene Wege im Leben aus. Ihr großer Traum ist es allerdings Sängerin und berühmt zu werden. Sie ist eine unglaublich starke Frau, die mich wirklich beeindruckt hat. Vor allem auch ihre Familie und die Freunde sind ihr eine große Unterstützung. Dies kam sehr gut zum Ausdruck, ein tolles Umfeld, das Alice unterstützt, fördert und fordert - auch wenn es nicht für jeden immer so einfach ist.

Leider konnte mich der Roman aber nicht in dem Maße fesseln wie ich es erhofft hatte. Alice Geschichte ist berührend und hat mich zum Nachdenken gebracht. Allerdings kamen für mich die Emotionen zu kurz. Ich konnte nicht mit Alice fühlen, sie konnte mich nicht tief in meinem Herzen packen. Sie erzählt ihre Geschichte zu distanziert, zu kühl. Ich hatte das Gefühl alles aus weiter Ferne zu beobachten und nicht wirklich dabei zu sen. Auch die Liebesgeschichte zwischen ihr und Tom konnte ich nicht fühlen.

Sehr gut haben mir auch die Tagebucheinträge von Alice Mutter gefallen. Eine schöne Abwechslung, die tiefe Einblicke in das Leben, die Gedanken und die Gefühle einer Mutter, die jeden Tag mit dem Schlimmsten rechnen muss.

Fazit:

Eine schöne und traurige Geschichte, die sehr lebensnah geschildert wird, aber mich dennoch nicht ganz fesseln konnte.
★★
3 von 5 Sternen

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