Donnerstag, 27. September 2018

Rezension zu „Eisphönix“ von Julia Zieschang

Rezension zu 
„Eisphönix“ 
von Julia Zieschang

Cover: Impress





Buchdetails

ISBN: 9783646602500
Sprache: Deutsch
E-Buch Text 198 Seiten
Verlag: Impress
Erscheinungsdatum: 07.07.2016
Teil 2 der Reihe "Die Phönix-Saga"







Inhalt:

**Die Magie der Phönixe wird dich in ihren Bann ziehen…**Caro ist dem Geheimnis um ihre Herkunft einen Schritt näher gekommen und steht nun zwischen zwei Welten. Doch gerade jetzt hat Vincent sich von ihr abgewandt. Sie fühlt sich verraten und ihr gebrochenes Herz macht es Caro schwer, ihre neuen Kräfte der Phönixmagie zu kontrollieren. Schon bald gerät sie in die Fänge der Eisphönixe, die sie vor eine frostige Entscheidung stellen. Während der Krieg zwischen den Phönixen sich zuspitzt, ahnt Vincent nicht, dass er Caro vollends zu verlieren droht. Kann ihre Liebe das Eis zum Schmelzen bringen?

Meine Meinung:

Dies ist der zweite Teil der Reihe "Die Phönix-Saga". Es handelt sich um eine fortlaufende Reihe, Teil 2 schließt direkt an den Vorgänger an.

Ich war sehr gespannt auf die Fortsetzung. Die Grundidee hat mir ja sehr gut gefallen, aber im ersten Teil war leider sehr wenig passiert und das Wenige hat leider auch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Weshalb mir der Einstieg nicht so leicht gefallen ist. Obwohl es noch nicht so lange her ist, dass ich den Reihenauftakt gelesen habe, hatte ich das Gefühl, kaum noch etwas im Gedächtnis behalten zu haben. Es hat ein bisschen gedauert, bis ich die Zusammenhänge wieder ordnen konnte. Dies spricht leider nicht wirklich für diese Geschichte, sie ist und bleibt auch etwas nichtssagend.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, nichts besonderes aber angenehm, locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen.  

Die Grundidee gefällt mir weiterhin sehr gut, aber auch in Teil 2 ist nicht wirklich viel geschehen. Es gab kaum neue und wichtige Informationen. Caro verbringt eine Zeit bei den Eisphönixen, die sie in dieser Gabe unterrichten. Von Vincent ist sie sehr enttäuscht, so dass sie zu einem drastischen Schritt greift, um dem Schmerz um die verlorene Liebe zu entkommen.
Sie kommt dem Geheimnis um ihre Herkunft einen kleinen Schritt näher. Zurück bei den Feuerphönixen findet sie in Arthurs Tagebuch einige interessante Hinweise. Auch über den Kampf über der Vorherrschaft der beiden Phönixfamilien, der schon etliche Jahre andauert, erfahren wir etwas.

Spannende oder actiongeladene Szenen fehlen leider ganz. Die Geschichte plätschert nur ruhig vor sich her. Außerdem liegt zu wenig Augenmerk auf dem Fantasyaspekt. Die Beziehungen der Familien untereinter, der Hass aufeinander und das Gefüge innerhalb der einzelnen Familien wird zu stark thematisiert, so dass eine richtige Handlung im Hintergrund bleibt.
Das Ende war dagegen interessant und spannend und macht mich neugierig auf Teil 3. Ich bin froh, dass Vincent scheinbar doch noch die Kurve bekommen hat und zu Caro steht. Und was hat es mit den Andeutungen seines Vaters auf sich?

Caro ging mir hier stellenweise etwas auf die Nerven. Aber auch Vincent hat mich mit seinem unerschütterlichen Glaube in Arthur fast zum Verzweifeln gebracht. 

Das Buch hat mich trotz seiner Schwächen ganz gut unterhalten und mich neugierig auf die Fortsetzung gemacht. Dennoch hatte ich mehr Spannung und Fantasyanteile erwartet, die große Weiterentwicklung, die ich erhofft hatte, blieb leider aus.

Fazit:

Eine gelungene Idee, die Handlung bleibt aber leider etwas spannungsarm. Ich hatte mehr erwartet.
★★
3 von 5 Sternen

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