Dienstag, 13. November 2018

Rezension zu „Dance. Love. Learn. Repeat.“ von Tom Ellen und Lucy Ivison

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Rezension zu 
„Dance. Love. Learn. Repeat.“ 
von Tom Ellen und Lucy Ivison


Cover: Carlsen






Buchdetails

ISBN: 9783551521088
Sprache: Deutsch
Fester Einband 432 Seiten
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: 01.11.2018








Inhalt:

Phoebe: Endlich an der Uni. Endlich geht das echte Leben los. Ihre Mitbewohnerinnen sind total nett, einen Job hat sie auch schon und angeblich findet man auf der großen Erstsemesterparty Freunde fürs Leben. Ob damit wohl Luke gemeint ist? Luke, der heißeste Typ aus ihrer alten Schule. Luke, der sich nicht an sie erinnern kann. 
Luke: Eigentlich hat er nicht erwartet, dass alles so anders sein würde. Und sich so fremd anfühlt. Luke weiß nicht so richtig, was er will. Soll er sich von seiner Freundin trennen oder nicht? Soll er sich von den bescheuerten Jungs aus seiner Fußballmannschaft distanzieren oder nicht? Soll er Phoebe daten oder nicht?

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist der Zielgruppe angepasst, schlicht und einfach, frisch und lebendig, modern und locker, schnell und flüssig zu lesen. Dadurch fiel mir der Einstieg sehr leicht. Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten erzählt.

Die Handlung hat mir ganz gut gefallen, konnte mich aber nicht völlig überzeugen. Ich lese sehr gerne und sehr viele  Jugendbücher, aber hier konnte ich mit dem Verhalten der Protagonisten nicht richtig warm werden, konnte keinen Zugang zu ihnen finden. Mir lag der Fokus zu sehr auf diesen Saufgelagen und dem Drogenkonsum, was ich einfach nicht wirklich ansprechend fand.
Phoebe war in den Highschool-Boy verliebt, hat sich aber nicht die Mühe gemacht, nun den College-Luke kennenzulernen. Daraus haben sich dann Streitigkeiten und Unstimmigkeiten entwickelt. Mir haben die gemeinsamen Szenen gefehlt, das sich verlieben, das Knistern, Gespräche um dem andren wirklich näher zu kommen.
Außerdem gab es ein paar Durststrecken, in denen nichts wirklich Spannendes passiert ist.

Andere Szenen und Handlungsstränge waren dagegen sehr unterhaltsam und haben auch nachdenklich gestimmt. Den Quidditsch-Kurs fand ich echt klasse.
Allerdings hätte ich gerne noch erfahren, wie es mit Will weitergegangen ist und was hinter seinem Verhalten steckt. Die Sache mit der Liste ist ungeheuerlich und schrecklich. Allerdings wenn ich daran denke, wie das Foto mit Phoebe zustande gekommen ist, würde mich interessieren, ob das bei den anderen so war...

Das Ende war mir zu offen, kein wirklicher Abschluss und hat mich nicht ganz zufrieden zurückgelassen. In meinem Kopf spuken mehrere Szenarien, wie es sich weiter entwickeln könnte. Dies ist keine normale College-Lovestory

Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet, allerdings konnte ich ihr Handeln nicht immer nachvollziehen und verstehen. Die Nebencharaktere haben viel Farbe und Abwechslung in die Handlung gebracht, manche sind mir richtig ans Herz gewachsen.

Luke ist mir bis zum Schluss ein Rätsel geblieben. Sowohl sein Verhalten Phoebe gegenüber fand ich nicht richtig, als auch dieses gemeine Spiel innerhalb der Fußballmannschaft. Auch wenn er nicht aktiv gemacht hat, hätte ich doch erwartet dass er wenigstens seine Meinung kundtut. Er ist sehr nachdenklich und macht sich viele Gedanken, vorwiegend über seine Ex, mit der er nicht richtig abgeschlossen hat. Toll fand ich allerdings, dass er auch in der Lage war seine Fehler einzusehen, dafür einzustehen und sich am Ende zu entschuldigen.

Auch Phoebe war mir etwas zu flatterhaft und nicht gradlinig. Ich kann es gar nicht so genau beschreiben, was mich an ihr gestört hat. Sie ist schon lange in Luke verliebt und auf dem College bietet sich endlich die Gelegenheit, ihn näher kennenzulernen.

Eine nette Geschichte über das Erwachsenwerden, der es aber an etwas Besonderem und Gefühl gefehlt hat und dessen Ende mich etwas planlos zurückgelassen hat. Ansonsten eine teilweise wirklich amüsante Story, eine Geschichte, die unterhält.

Fazit:

Eine nette Coming-of-Age-Geschichte.
★★
3 von 5 Sternen

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