Montag, 30. April 2018

Rezension zu „Leon & Noelle – Ein Leuchten im Nebel“ von Julia Zieschang

Rezension zu 
„Leon & Noelle – Ein Leuchten im Nebel“ 
von Julia Zieschang

Cover: Forever




Buchdetails
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 09.02.2018
Aktuelle Ausgabe: 09.02.2018
Verlag: Forever
ISBN: 9783958189508
Flexibler Einband 288 Seiten
Sprache: Deutsch







Inhalt:

Kann eine neue Liebe alte Wunden heilen? 
Die 18-jährige Elle verlässt nach ihrem Schulabschluss fluchtartig ihre Heimat, um in der Großstadt ein Studium zu beginnen. Doch die Vergangenheit hinter sich zu lassen, fällt ihr schwer. An ihrem ersten Tag in Berlin wird sie im Park von Leon angesprochen. Er erklärt ihr, dass er sich vorgenommen hat, jeden Tag eine gute Tat zu vollbringen. Und die traurig wirkende Elle aufzuheitern scheint ihm die perfekte Gelegenheit dafür zu sein. Obwohl Elle zunächst abweisend reagiert, kommen die beiden ins Gespräch und treffen sich schließlich erneut. Während Elle versucht, ihrer Vergangenheit zu entfliehen, weckt Leon in ihr Gefühle, von denen sie glaubte, sie niemals wieder empfinden zu können. Doch auch Leon verbirgt etwas vor ihr, das ihre Beziehung zerstören könnte ...

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm, schlicht und einfach, schnell und flüssig zu lesen. Die Geschichte wird aus Elles Sicht erzählt.

Die Handlung hat mir ganz gut gefallen, sie war emotional und hat mich gut unterhalten. Nach und nach tauchen wir ein in Elles Gedankenwelt und erfahren, weshalb sie sich so voller Schuld fühlt. Ich empfand ihr stetiges Versinken in den Schuldgefühlen allerdings etwas übertrieben. Ich konnte ihr Verhalten und ihre Gedanken auf der einen Seite zwar verstehen, aber sie badet ein bisschen zu viel in Selbstmitleid und Selbstzweifel. Dafür war sie mir auch Ende zu schnell davon gefreit, Leon muss nur einmal ein Gespräch mit ihr führen und schon ist alles gut. Das war in meinen Augen doch etwas zu unrealistisch und passte nicht in das Bild, das ich mir von Elle gebildet habe. Auch Leons Geheimnis war zu vorhersehbar, mir war sehr schnell klar, in welche Richtung sich die Handlung entwickelt. Auch das Ende war etwas unrealistisch, ging zu schnell, vor allem wenn man die deutsche Bürokratie berücksichtigt. 

Mir hat sich auch die Liebesgeschichte etwas zu schnell entwickelt, vor allem auf Elles Vergangenheit und ihre emotionale Verstrickung bedacht. Ihre Geschichte umfasst nur wenige Tage und dennoch ist alles dermaßen tief. Ich konnte deshalb nicht richtig mitfiebern und erleben, die Gefühle sind nicht bis zu mir durchgedrungen, was ich aber bei solchen Liebesgeschichten als sehr wichtig erachte. Emotionen sind das A und O.

Die Charaktere waren lebendig gezeichnet. Sie handelten aber nicht immer nachvollziehbar. Vor allem Leon hatte mir zu wenige Ecken undKanten.

Eine schöne und nette  Geschichte über zwei junge Menschen, die vom Schicksal füreinander bestimmt sind. Vor allem die Idee mit den Palindromen fand ich in dieser Beziehung richtig toll und gut ausgearbeitet. 

Fazit:

Eine schöne Liebesgeschichte, die sich allerdings zu schnell entwickelt. 
★★★☆
3 von 5 Sternen

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