Dienstag, 29. Oktober 2019

Rezension zu „Wildherz“ von Diana Wintermeer

Rezension zu 
„Wildherz“ 
von Diana Wintermeer





Buchdetails

ISBN: 978-1523471928
Sprache: Deutsch
Taschenbuch 344 Seiten
Erscheinungsdatum: 01.02.2016






Inhalt:

Jim Mason lebt zurückgezogen in seinem Blockhaus am See inmitten weiter, immergrüner Wälder. Eines Tages, als er mit seinen Hunden unterwegs ist, stößt er auf einen verletzten jungen Mann. Er nimmt ihn mit nach Hause und ahnt sehr bald, dass dieser seit Jahren im Wald gehaust haben muss - ohne Erinnerung und ohne jeden menschlichen Kontakt. Manou ist zutiefst verängstigt, als er aufwacht, aber viel zu schwach, um zu fliehen. Und Jim ist froh, dass er bleibt, denn er hofft inzwischen, dass er das Vertrauen des Jungen gewinnen kann. Des Jungen, der kaum ein Wort spricht und ihn doch vom ersten Augenblick an völlig in den Bann gezogen hat. Kann er das Rätsel um Manou lösen? Und wird dieser ihn verlassen, sobald er wieder bei Kräften ist?

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist einnehmend und fesselnd, packend und lebendig, locker und leicht, emotional und berührend, schnell und flüssig zu lesen.

Die Handlung hat mir, bis auf ein paar wenige Längen, sehr gut gefallen. Wir begleiten Jim und Manou bei ihrer langsamen Annäherung. Manou, der nach einem Flugzeugabsturz verschollene Junge, der Jahre in der Wildnis gelebt und sich irgendwie durchgeschlagen hat, muss sich erst langsam an das Leben unter Menschen gewöhnen. Sein anfängliches Misstrauen Jim und dem Unbekannten gegenüber, lässt er hinter sich. Seine Entwicklung vom Jungen zum Mann ist schön zu verfolgen, nachvollziehbar und wirkt authentisch.
Auch Jims Zweifel, seine Vorsicht, da er den Jungen nicht bedrängen will, ihm nichts von seiner neuen Lebensqualität und seiner wiedergefundenen Familie nehmen will, sind sehr glaubhaft und echt dargestellt.

Die Geschichte kommt ohne große Action und Dramen sowie Nebenfiguren aus, sie trotz ihrer Ruhe zu berühren und zu fesseln. Jims Einsiedlerleben im Wald wird eindringlich beschrieben. Ich hatte seine Hütte, den See, den Wald vor Augen und konnte mich gut dorthin träumen.

Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und den Umständen und Charakteren entsprechend angemessen.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, lebendig und facettenreich gezeichnet. Ich konnte mich gut in Jim hineinversetzen, habe mit Manou das Leben neu entdeckt und durch seine Augen gesehen.

Das Buch hat mir eine schöne Lesezeit beschert und mich gut unterhalten. Wieder ein tolles Buch aus der Feder von Diana Wintermeer. Ich freue mich auf weitere Geschichten.

Fazit:

Ein schöner, herzerwärmender Liebesroman.
★★★★☆
4 von 5 Sternen

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