Sonntag, 17. März 2019

Rezension zu „Wir zwei auf Wolke sieben“ von Anja Rauter

Rezension zu 
„Wir zwei auf Wolke sieben“ 
von Anja Rauter
Cover: Bastei Lübbe







Buchdetails

ISBN: 9783404177646
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 352 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 21.12.2018







Inhalt:

Lea hatte noch nie Glück mit Männern, und jetzt ist auch noch ihr Beinahe-Verlobter Sebastian in einer Nacht-und-Nebel-Aktion mit ihren Ersparnissen geflohen. London - Paris - Wien - kein Weg ist Lea zu weit, um ihren entlaufenen Ex zu finden. Dabei vergisst sie, sich zu fragen, ob sie Sebastian überhaupt noch liebt. Zu spät merkt sie, dass der eigene Schatten manchmal das größte Problem ist und dass man auch auf der Jagd nach dem Glück den Richtigen leicht übersehen kann. Aber dann erhält sie ein unwiderstehliches Angebot ...

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, leicht verständlich und flüssig zu lesen.

Die Handlung und deren Verlauf konnten mich nicht ganz erreichen und überzeugen. Ich habe mich auf einen humorvollen Liebesroman gefreut, aber leider haben die Finesse und der Unterhaltungswert gefehlt. Die vorhersehbare, klischeebehaftete, seichte und uninspirierte Story erzählt die Geschichte einer naiven, chaotischen und lebensfremden jungen Frau. 

Viele Situationen, Ereignisse und Momente wurden nicht zu Ende geführt, der Ausgang blieb in der Schwebe, so dass man als Leser etwas verlassen zurückgelassen wird. Es fehlte einfach zu viel, was mich unheimlich gestört hat. Scheinbar hat die Autorin zu viel gewollt und nicht alle Ideen richtig unterbringen können. Dadurch war es sehr abgehackt und wirkte konstruiert. Viele Szenen waren einfach nur komisch und seltsam, ich konnte keinen Bezug aufbauen. Dazu haben mir der Unterhaltungswert sowie die Emotionen gefehlt. Ich konnte nicht mit den Charakteren fiebern, die Gefühle nicht spüren. Es gab kaum romantische Szenen oder eine emotionale Annäherung zwischen dem Liebespaar. Die Liebesgeschichte war deshalb nicht greifbar, nicht glaubhaft. Noch nihct einmal das Happy End konnte mich überzeugen.

Dazu kommt, dass die Charaktere nicht gerade sympathisch waren, vor Klischeehaftigkeit triften. Vor allem Lea mochte ich gar nicht. Ein naives Dummchen, das nur so durchs Leben stolpert, ohne Antrieb, ständig zu spät kommt und nichts für seine Ziele tut. Ein ungeliebter Job und das wahnwitzige Verfolgen des Ex, der sie um alle Ersparnisse gebracht und betrogen hat, sind ihr Lebensinhalt. Dazu ein paar Freunde und eine fette Katze. Ihr schwuler Freund hatte keine Persönlichkeit und entsprach einfach nur der allgemeinen, eingefahrenen Vorstellung der Allgemeinheit. 

Leider konnte mich diese trockene und fantasielose, klischeehafte und blasse Geschichte nicht packen. Schade.

Fazit:

Es fehlt hier an allen Ecken und Enden, kein Gefühl, keine unterhaltsamen Momente. Schade.
2 von 5 Sternen

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