Montag, 4. März 2019

Rezension zu „Küsse am Meer“ von Rosita Hoppe

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Rezension zu 
„Küsse am Meer“ 
von Rosita Hoppe
Cover: bookshouse





Buchdetails

ISBN: 9789963525072
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 309 Seiten
Verlag: bookshouse
Erscheinungsdatum: 09.09.2014








Inhalt:

Pauline kann ihr Leben mit einem Satz beschreiben – Pleite auf ganzer Linie. Kein Job, vom Freund, dem sie einen Heiratsantrag machen wollte, betrogen und verlassen, und keine Idee für ihren nächsten Roman. Der soll heiter und amüsant sein, doch in diese Stimmung kann sich Pauline nicht hineinversetzen.
Da kommt ihr der Anruf ihrer Schulfreundin Jule gerade recht. Jule bittet sie um Hilfe in ihrer beschaulichen Pension auf Amrum. An der See wird sie auf andere Gedanken kommen und hoffentlich pustet ihr der Wind endlich die dringend benötigte Geschichte ins Hirn.
Sie lernt den attraktiven Paul kennen, der ausgerechnet sie um einen Tipp zum Thema Frauenromane bittet. Pauline findet Paul sehr sympathisch und fiebert weiteren Treffen entgegen. Dumm nur, dass Jule kein gutes Haar an ihm lässt. Warum hasst Jule Paul? Und was hat es mit den Gerüchten auf sich, die sich um Paul ranken? Alles nur Seemannsgarn?
Als Pauline ausgerechnet den Menschen auf der Insel trifft, den sie am allerwenigsten erwartet hätte, ist das Gefühlschaos perfekt.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist einfach und leicht, locker und angenehm, schnell und flüssig zu lesen. Der Einstieg ist mir leicht gefallen.

Die Handlung konnte mich allerdings nicht komplett überzeugen. Vielleicht auch, weil ich etwas anderes erwartet habe. Sie beginnt locker und leicht, allerdings lässt diese Unbeschwertheit und Mühelosigkeit recht bald nach. Pauline scheint einem ständigen Kampf ausgesetzt zu sein. Ein romantischer Liebesroman liest sich für mich anders. Zumal das Ende mich auch nicht wirklich überzeugen konnte, da ich wenigstens auf ein Happy End gehofft habe nach den ganzen Problemen. Doch auch dies blieb aus und Paulines Zukunft ist ungewiss.

Das Setting hat mir sehr gut gefallen. Die Insel wird anschaulich beschriebe so dass ich ein deutliches Bild vor Augen hatte. 

Pauline war eine nicht ganz einfache Protagonistin, die oft unüberlegt und naiv handelt. Ich konnte ihr Verhalten nicht immer nachvollziehen, ihre Handeln und ihre Gefühle nicht immer verstehen. 
Sie reist, nachdem sie in einer unbesonnenen Handlung ihren Job kündigt, zu ihrer Freundin nach Amrum, um sie mit der Pension zu unterstützen. Jule wirkte zuerst freundlich, legt dann aber ein absolut unverständliches und ablehnendes Verhalten Paul gegenüber an den Tag. Sie erklärt nichts, was sie für mich einfach nur unsympathisch gemacht hat. 
Paul war ein netter Kerl, aber er blieb mir zu blass und undurchsichtig. Man hat zu wenig über ihn erfahren.

Eine nette Geschichte, ein zauberhaftes Setting, deren Handlung mich aber nicht ganz erreichen konnte. 

Fazit: 

Ich habe eine schöne, locker-leichte Liebesgeschichte mit Inselromantik erwartet. Aber die Umsetzung konnte mich nicht ganz überzeugen, Pauline war keine leichte Protagonistin, ihre Entscheidungen und Handlungen nicht immer nachvollziehbar. Das Ende hat mich etwas enttäuscht zurück gelassen.
★★★☆
3 von 5 Sternen

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