Freitag, 15. März 2019

Rezension zu „Schnee Elfen Herz“ von Sanja Schwarz

Rezension zu 
„Schnee Elfen Herz“ 
von Sanja Schwarz
Cover: FISCHER 






Buchdetails

ISBN: 9783733502362
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 208 Seiten
Verlag: FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch
Erscheinungsdatum: 25.02.2016







Inhalt:

Der Prinz aus dem Reich der Elfen – märchenhaft schöne Romantasy Weiß wie Schnee, rot wie Blut: Mitten in der Nacht wird Sira von einer wispernden Stimme in den Wald gelockt. Dort trifft sie auf Turak, den Sohn des Schneeelfenkönigs, in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Von ihm erfährt sie, dass sie selbst halb Mensch, halb Elfe ist. Noch ahnt Sira nicht, dass sie die Einzige ist, die Turak vor dem sicheren Tod retten kann, denn im Elfenreich herrscht Krieg. Und Turaks erbittertster Feind hat bereits einen teuflischen Plan geschmiedet.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr schlicht und einfach gehalten, ein bisschen zu banal und nichtssagend, es fehlt an Raffinesse. Hinzu kommt, dass er sehr kühl und distanziert ist, zu wenige Emotionen zeigt. Alleine dadurch fiel mir das Lesen schon schwer. Ich hatte das Gefühl eine Nacherzählung zu lesen und keine spannende Geschichte zu erleben.

Ich habe mich hier aufgrund des Klapptextes auf eine schöne, romantische und fantasievolle Geschichte gefreut. Aber bei dieser Romantasy hat wirklich alles gefehlt. Die ganze Story wirkt zu konstruiert, es wurde auf diesen wenigen Seiten zu viel gewollt und dennoch ist sie zäh und langatmig. Einige Szenen habe ich nur noch quergelesen, da sie so uninteressant waren. Die Geschichte an sich ist nicht stimmig und rund, es gibt viele widersprüchliche Szenen und Momente, die nicht nachvollziehbar sind und an der Glaubwürdigkeit kratzen. Die Umsetzung ist nicht geglückt, die Geschichte konnte sich nicht entfalten, dabei hat die Idee das Potential zu einem tollen Leseerlebnis.

Hinzu kommt, dass die Charaktere sehr farblos sind und wenig Tiefe aufweisen. Ich konnte keine Beziehung zu dem Protagonisten aufbauen. Sowohl Sira als auch Turak waren mir nicht sonderlich sympathisch. Hier haben mir vor allem die Emotionen gefehlt.

Das Buch konnte mich leider trotz seiner tollen Idee nicht erreichen. Es wirkte wie die Nacherzählung eines Schulkindes und zeigte wenige spannende Momente. 

Fazit:

Eine schöne Grundidee mit Potential, das aber leider nicht ausgenutzt wurde. Schade.
★☆
1 von 5 Sternen

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