Montag, 21. Mai 2018

Rezension zu „Wasteland 1: Tag des Neubeginns“ von Emily Bähr

Rezension zu 
„Wasteland 1: Tag des Neubeginns“ 
von Emily Bähr

Cover: Impress





Buchdetails
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 05.04.2018
Aktuelle Ausgabe: 05.04.2018
Verlag: Impress
ISBN: 9783646604245
E-Buch Text 388 Seiten
Sprache: Deutsch






Inhalt:

**Gegen den Rest der Welt** 
Umgeben von Schrott und nuklearem Ödland kämpft die 17-jährige Lys gemeinsam mit ihrem Vater ums tägliche Überleben. Wesen, die nicht mehr menschlich sind, durchstreifen das Land und nur die Mauer der Siedlung schützt die beiden vor ihrem sicheren Tod. Als ihr Vater spurlos verschwindet, ist Lys plötzlich auf sich allein gestellt und die Situation scheint für sie ausweglos. Bis sie einem Kopfgeldjäger begegnet, der sich selbst nur »Z« nennt und ihr anbietet sie in die nächste Stadt zu führen. Damit muss sich Lys allerdings nicht nur dem grausamen Alltag außerhalb ihrer Siedlung stellen, sondern auch den Gefühlen, die der verschwiegene Z in ihr hervorruft… 

Meine Meinung:

Dies ist der erste Teil der spannend-romantisch-dystopischen „Wasteland“ - Reihe.

Der Schreibstil ich schlicht und einfach, leicht verständlich, fesselnd und packend, locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, konnte den Reader nicht zur Seite legen. Die Geschichte hat einen unheimlichen Sog auf mich ausgeübt.

Die Handlung, deren Verlauf und das triste Setting haben mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist sehr düster und undurchsichtig, erst nach und nach kommt etwas Licht uns Dunkel. Dennoch bin ich am Ende diesen ersten Teils fast genauso ahnungslos wie zu Beginn. Das große Ganze kann man noch nicht überblicken oder durchschauen. Ich bin gespannt, wer oder was hinter allem steckt. 

Die Spannung ist von Beginn an vorhanden, steigert sich immer mehr, ohne dem Leser Zeit zum Durchatmen zu lassen, um dann in einem fiesen Cliffhanger zu enden. Die Handlung hat sich in eine Richtung entwickelt, mit der ich nicht gerechnet habe. Wendungen und überraschende Momente halten den Nervenkitzel hoch. Ich habe immer wieder überlegt, was dahinter stecken könnte, welcher Weg eingeschlagen wird, aber ich lag meistens völlig daneben.

Die Geschichte bietet so viel mehr als eine dunkle und düstere Dystopie, ein ödes Land, Zombies und die Apokalypse. Freundschaft, Vertrauen, Verrat und auch die Liebe spielen eine Rolle. Ich bin mir allerdings nicht so sicher, wem man hier trauen kann und wem nicht, wer mehr weiß als bisher offenbart und wer vielleicht mit drinsteckt. Die Seiten sind nicht geklärt, alles ist rätselhaft und geheimnisvoll und unheimlich spannungsgeladen und nervenaufreibend.

Die Charaktere sind sehr facettenreich und unterschiedlich gezeichnet. Sie sind fast alle sehr undurchsichtig und geheimnisvoll, verbergen etwas. Es hat mir Spaß gemacht, sie näher kennen zu lernen und hinter die Fassaden zu blicken, was allerdings nicht immer gelungen ist. Lys und ihr verrückter Haufen an Reisebegleitern, die sie um sich gescharrt hat, sind kunterbunt, einzigartig und vielseitig.  
Lys mochte ich von Anfang an, S.J. ist einfach grandios, Z für mich noch am undurchsichtigsten. Ich bin auf ihre weitere Entwicklung gespannt.

Ein spannender, fesselnder und düsterer Reihenauftakt, der mich gepackt und sehr gut unterhalten hat. Es sind noch viele Fragen ungelöst und ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung.

Fazit:

Eine spannende, leicht romantisch angehauchte Dystopie mit einem düsteren und nervenaufreibenden Setting. Absolute Leseempfehlung!
★★★★★
5 von 5 Sternen

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