Dienstag, 8. Mai 2018

Rezension zu „Iron Flowers“ von Tracy Banghart

Rezension zu
„Iron Flowers“
von Tracy Banghart
Cover: FISCHER Sauerländer






Buchdetails
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 20.04.2018
Aktuelle Ausgabe: 25.04.2018
ISBN: 9783737355421
Fester Einband 384 Seiten
Sprache: Deutsch






Inhalt:

Sie haben keine Rechte.
Sie mussten ihre Träume aufgeben. 
Doch sie kämpfen eisern für Freiheit und Liebe. 

Sie sind Schwestern, könnten unterschiedlicher nicht sein und sind dennoch unzertrennlich. Nomi ist wild und unerschrocken, Serina schön und anmutig. Und sie ist fest entschlossen, vom Thronfolger zu seiner Grace auserwählt zu werden, und ihr von Armut und Unterdrückung geprägtes Leben gegen eines im prunkvollen Regentenpalast einzutauschen. Doch am Tag der Auswahl kommt alles anders: Die Schwestern werden auseinandergerissen – und ein grauenhaftes Schicksal erwartet sie, auf das sie niemand vorbereitet hat.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm, einfach und leicht, rasant und spannend, schnell und flüssig zu lesen. Der Einstieg in das Buch ist mir trotz der fremden Welt und Umstände sehr leicht gefallen.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Nomi und Serina erzählt. Dadurch hat man einen guten Blick in beide Schwestern, kann sie verstehen und ihr Handeln nachvollziehen.

Die Grundidee und die Handlung haben mir sehr gut gefallen. Der Handlungsverlauf war sehr rasant und temporeich, undurchsichtig und völlig undurchschaubar. Die Ereignisse überschlagen sich teilweise, halten die Spannung sehr hoch. Am Anfang dachte ich wirklich, ich hätte den Handlungsverlauf direkt durchschaut, aber hier hatte ich mich gründlich getäuscht. Am Ende wusste ich nicht mehr, wem Nomi vertrauen kann und wem nicht, wer zu den Guten gehört und wer zu den Bösen. Alles war verschwommen und verwirrend. Auch wenn manche meiner Ahnungen oder Vermutungen in die richtige Richtung liefen, hat mich diese rasante Geschichte vollkommen gepackt und kaum durchatmen lassen.

Die Geschichte ist in zwei Handlungsstränge unterteilt. Abwechselnd folgen wir Nomi im Palast und Serina auf der Insel. Auch dadurch wird immer eine Grundspannung gehalten. Beide Schauplätze könnten genau wie die Schwestern nicht unterschiedlicher sein. Was auf der Insel passiert ist grausam und schrecklich und hat mich manches Mal die Luft anhalten lassen. Aber auch die Geschehnisse im Palast sind unvorstellbar.
Dieser erste Teil endet mit einem fiesen Cliffhanger, der neugierig auf die Fortsetzung macht.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich gezeichnet. Nomi und Serina sind sehr detailliert beschrieben, ich konnte mir ein sehr gutes Bild von ihnen machen. Sie sind unterschiedlich wie Tag und Nacht, müssen sich beide ihrer neuen und unerwarteten Umgebung anpassen und über sich hinauswachsen.
Malachi blieb bis zum Schluss etwas blass. Von ihm hatte ich gerne mehr erfahren. Auch Asa ist sehr im Hintergrund geblieben, obwohl er eine tragende Rolle spielt.

Ein spannender und temporeichen Reihenstart, der mich packen und fesseln konnte. Das Buch hat mir eine unterhaltsame und mitreißende Lesezeit beschert.

Fazit:

Ein rasanter, spannender und fesselnder Reihenauftakt. Absolute Leseempfehlung!
★★★★★
5 von 5 Sternen

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