Sonntag, 19. November 2017

Rezension zu „Black Heart 1: Ein Märchen von Gut und Böse“ von Kim Leopold

Rezension zu 
„Black Heart 1: Ein Märchen von Gut und Böse“ 
von Kim Leopold




Buchdetails

Erscheinungsdatum Erstausgabe: 31.10.2017
Aktuelle Ausgabe: 31.10.2017
Verlag :
ISBN: B075Z7W7PV
E-Buch Text 102 Seiten
Sprache: Deutsch






Inhalt:

„Es war einmal ein blindes Mädchen, welches in einem kleinen Dorf in Norwegen wohnte. Der Verlust der Mutter, die zu Unrecht als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde, weckte in ihr alte, magische Fähigkeiten. Nur ein Wächter konnte sie aus dieser lebensbedrohlichen Situation befreien. Sein Name war Mikael ...“ 
Wie schnell Märchen wahr werden, erfährt Louisa an ihrem achtzehnten Geburtstag. Ihr Leben gerät aus dem Gleichgewicht, denn plötzlich begegnen ihr Gestalten, die keineswegs real sind. Wie gut, dass Alex sich auskennt und ihr mit Rat und Tat zur Seite steht. Aber ist sein plötzliches Auftauchen wirklich Zufall? 

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe diesen ersten Teil in einem Rutsch gelesen.

Bei dieser Reihe handelt es sich um eine Episodenhandlung, deren einzelnen Teile monatlich veröffentlicht werden. Normalerweise lese ich nicht gerne Reihen, die derart auseinander gezogen sind. Doch der Klapptext hat mich hier so neugierig gemacht, dass ich es einfach lesen musste. Am Anfang wirkte die Handlung allerdings sehr abgehackt, irritierend und etwas verstörend auf mich.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert und beinhaltet drei verschiedenen Erzählstränge. Dadurch ist die Handlung zu Beginn sehr verworren und undurchsichtig, zwar sehr geheimnisvoll und mysteriös, aber durch den nur mäßigen Input auch etwas zäh. Erst ganz zum Schluss fließen sie ineinander und lassen einen Zusammenhang erahnen. Einen wirklichen Ein- oder gar Durchblick habe ich bisher nicht. Noch kann ich nicht erahnen, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird, wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört und was die Intentionen der einzelnen Charaktere und Gruppierungen sind. Zum Ende hin wurde die Handlung richtig spannend und macht neugierig auf die Fortsetzung.

Die Geschichte um Freya spielt im Jahr 1768. Ich finde sie sehr interessant und aufgrund Freyas Hintergrund auch sehr besonders. Sie wirkt so hilflos, dass man sie einfach beschützen will. Hinter Mikaels Ziele bin ich noch nicht gekommen, er wirkt bisher noch sehr geheimnisvoll und undurchschaubar.

Louisa wird an ihrem 18. Geburtstag völlig unvorbereitet in eine fremde Welt geworfen. Ihre Verwirrung, ihre Zweifel und die Skepsis Alex gegenüber konnte ich vollkommen nachvollziehen.

Der erste Teil der Serie gibt noch nicht allzu viel preis, legt aber am Ende enorm an Spannung zu. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Fazit:

Ein geheimnisvoller Serienstart, der die Neugier auf die Fortsetzung weckt. 
★★★★☆
4 von 5 Sternen

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