Donnerstag, 16. August 2018

Rezension zu „Sommerglück auf Fehmarn“ von Sandra Grauer

Rezension zu 
„Sommerglück auf Fehmarn“ 
von Sandra Grauer

Cover:Bastei Lübbe





Buchdetails

ISBN: 9783404176953
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 320 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 29.06.2018








Inhalt:

Ein kleines Hotel am Strand von Fehmarn, eine chaotisch-liebenswerte Familie und jede 
Menge Heiratsanträge - ein sommerlich-humorvoller Roman mit bezauberndem Schauplatz 

"Emily, glaub mir. Ich bilde mir das nicht ein: Das Hotel steckt in großen Schwierigkeiten." Der unerwartete Hilferuf ihrer Mutter und die Bitte, rasch nach Hause zu kommen, bringen Emily völlig aus dem Konzept. Zwar hat sie Fehmarn vor Jahren den Rücken gekehrt, das kleine Familienhotel am Strand liegt ihr aber noch immer am Herzen. So aufgeregt ist Emily, dass ihr erst viel später auffällt, dass ihr Freund ihr gerade einen Antrag machen wollte. Nicht das beste Vorzeichen für ihren Plan, die "Strandperle" in ein Romantikhotel umzuwandeln und Verliebten bei der Organisation des perfekten Heiratsantrags zu helfen -

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und einfach. Dennoch ist mir der Einstieg in die Geschichte schwer gefallen. Es hat gedauert, bis sich ein lockerer Lesefluss eingestellt hat. 

Die Handlung und deren Verlauf haben mir im Grunde von der Idee her gut gefallen. Ein schöner, sommerlich-leichter Roman. Allerdings sind mir die Emotionen etwas zu kurz gekommen. Zu Beginn wollte sich einfach kein Gefühl für die Story einstellen, sie wirkte etwas zäh und abgehackt, sehr chaotisch und unstrukturiert. Viele wichtige Szenen, auf die man sich gefreut hat, die spannend und klärend gewesen wären, wurden einfach nicht erzählt, sondern im Nachhinein kurz durch Emily angerissen, wir Leser konnten sie aber nicht erleben. Dadurch ist viel von dem Zauber verloren gegangen. Die Handlung wirkte konstruiert und steif, die Romantik hat gänzlich gefehlt.
Zudem hat es eine Zeit gedauert bis ich mit der Protagonistin warm geworden bin.

Erst nach der Hälfte des Buches konnte ich mich besser in die Geschichte hineinversetzen und konnte etwas mit Emily fiebern, war auf das Ende gespannt und wie sich das Problem um die Strandperle löst. Emilys Ideen zur Rettung des Hotels haben mir sehr gut gefallen.

Die Charaktere waren sehr verschieden, blieben aber alles etwas zu blass.
Emily wirkte zu Beginn nicht sehr sympathisch, so zerstreut und unkoordiniert, abweisend, unnahbar. Ihre Einstellung fand ich nicht besonders gut.
Ihr Vater hat den Vogel abgeschossen mit seinem Chaos, das er verbreitet hat.
Julian war mir sympathisch, man erfuhr aber auch nicht wirklich viel über ihn.

Nach einigen Startschwierigkeiten konnte mich die Geschichte am Ende doch noch ganz gut unterhalten.

Fazit:

Eine nette Sommergeschichte, bei der es an der Umsetzung etwas hapert und der es an dem Besonderen fehlt.
★★
3 von 5 Sternen

1 Kommentar:

  1. Hallo Christine,
    auf diese Rezension bin ich über den #buechersommer von Daggi gekommen. Danke für die ehrliche Rezension. Titel und Cover haben mich durchaus angesprochen, aber bei 3 Sternen muss ich es dann doch nicht unbedingt lesen.
    LG
    Yvonne

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