Freitag, 27. November 2020

Rezension zu „A Hundred Chances. Aufbruch ins Ungewisse:“ von Marit Warncke

 
Rezension zu 
„A Hundred Chances. Aufbruch ins Ungewisse:“ 
von Marit Warncke

Cover: Impress



Buchdetails

ISBN: 978-3-646-60658-4
Sprache: Deutsch
E-Buch Text 394 Seiten
Verlag: Impress
Erscheinungsdatum: 27.08.2020







Inhalt:

**Eine Liebe, die weiter ist als die Welt**
Floras Leben ist alles andere als einfach. Seit sie und ihre Schwester Alice ihre Eltern verloren haben, müssen sie in der rauen Megacity allein für sich sorgen. Das bequeme Leben ist der Elite vorbehalten. Alles, was die Schwestern noch haben, ist einander. Doch plötzlich scheint sich eine Chance auf den direkten Weg nach oben zu bieten: als Freiwillige für ein Besiedlungsprogramm jenseits der ihnen bekannten Welt. Leider gibt es ein Problem. Je Familie ist nur eine Person zugelassen. Ohne zu zögern, überlässt Flora ihrer begabten Schwester den Platz und geht selbst unter falscher Identität an Bord. Nun muss sie vorgeben, ein Elite-Mitglied zu sein – und das auch noch vor dem faszinierenden Aaron. Doch selbst er scheint nur eine Rolle zu spielen ... 

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, leicht verständlich und schnell zu lesen.

Die Geschichte spielt über einen längeren Zeitraum und beginnt auf der Erde als Flora 15 Jahre alt ist. Es folgt der Flug nach Utopia und die erste Zeit dort auf dem fremden Planeten. Leider kam bei mir keinerlei Spannung auf. Durch die 3 Zeitsprünge Erde - Rakete - Utopia blieb alles auf der Strecke, ich konnte mich nicht wirklich einfinden, in die Situationen hineinversetzen, mit den Charakteren fühlen. Hinzu kommt, dass mir die naive Flora einfach nicht sympathisch werden wollte. Ich musste so oft den Kopf über sie und ihr Verhalten schütteln, sie war nicht richtig greifbar. 
Die Liebesgeschichte ist sehr zart und spielt kaum eine Rolle.

Die Idee finde ich richtig klasse, die Neubesiedlung eines fremden Planeten, nachdem die Menschheit die Erde zugrunde gerichtet haben. Doch leider sieht es dort auf einmal auch nicht besser aus. Die Probleme beginnen schon während des Fluges. Die Menschen sind grausam und lernen eben nie aus der Vergangenheit. Wie hier die Menschen dargestellt wurden, ist sehr authentisch, genauso könnte ich mir das Szenario auch in der Realität vorstellen. Erschreckend, aber leider, leider realistisch.

Auch das Ende konnte mich nicht überzeugen und lässt mich etwas in der Luft schwebend zurück. Es ist kein Abschluss da, aber noch viel Spielraum für die Zukunft. 

Fazit:

Eine tolle Idee, aber die Umsetzung war für mich nicht perfekt.
★★★☆☆
3 von 5 Sternen

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