Montag, 9. November 2020

Mit Büchern durch den Winter ~ "Lovely Christmas: Dolce Vita im Schnee" von Lisa Diletta

 
Diese Woche steht ganz im Zeichen von "Lovely Christmas". Es handelt sich hier um eine Reihe aus vier Bänden. Vier Pärchen - vier Autorinnen. Alle Romane der Reihe "spielen zur gleichen Zeit am selben Ort. Dennoch ist jeder Band in sich abgeschlossen und unabhängig von den anderen lesbar und verständlich. Manche Protagonisten tauchen in anderen Teilen als Nebenfiguren auf. 

Ich stelle euch diese Woche 3 der Bücher näher vor. Den Anfang macht "Lovely Christmas: Dolce Vita im Schnee" von Lisa Diletta, der erste Teil.

Lena und ihr Freund Otti verbringen ihren Skiurlaub in den österreichischen Bergen. Doch
leider ist nichts mit Romantik, denn seine Kumpels kommen nach. Wütend läuft Lena weg.
Sie gerät in einen Schneesturm und erwischt die falsche Hütte. Dort wohnt ausgerechnet
Leonardo, der Womanizer, dem sie nach einigen Turbulenzen nie mehr begegnen wollte.

Das Besondere an dem Buch

Eine sehr streitlustige, starke Frau mit Freund und ein bekannter Modefotograf, der vor
sämtlichen weiblichen Wesen flieht, müssen während eines Schneesturms auf engstem Raum
ausharren. Die Wortgefechte trotz magischer Anziehung zwischen den beiden – das ist der
Punkt, der mich beim Schreiben zum Lachen und Mitfiebern gebracht hat.


Von der Autorin wollte ich wissen:

Hast du einen winterlichen Geheimtipp für uns? Was muss man unbedingt mal
gemacht/gesehen haben?

Wenn der Himmel so richtig düster im Nebelgrau versinkt, dann solltet ihr auf die Berge.
Vom strahlenden Sonnenschein aus könnt ihr das Nebelmeer unter euch sehen und habt das
Gefühl, ihr könnt fliegen! Ein Traum im Winter, wenn der frische Pulverschnee glitzert! Also,
rauf mit euch!

Außerdem hat uns Lisa Diletta ein Rezept mitgebracht:

Meine Lieblingskekse sind „Linzer Augen“. Hier ist das Rezept von meinem Protagonisten
Klaus, aus dem Buch „Lieber Klaus als Nikolaus“:

Linzer Augen

250 g Butter
200 g Zucker
2 Eier
500 g Mehl
2 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver
Marmelade nach Geschmack

Die Zutaten (bis auf die Marmelade) zu einem glatten Teig verkneten, diesen zu einer Kugel
formen und eine gute halbe Stunde im Kühlschrank rasten lassen. Derweilen kannst du dir
überlegen, womit du die Kekse ausstichst, wenn du vergessen hast, dir Formen zu kaufen.
Ich empfehle ein Glas und einen Fingerhut. Alternativ könnte sich möglicherweise ein Ring
eignen. Aber lass dir selbst etwas einfallen, wenn du keinen Ausstecher auf dem
Weihnachtsmarkt besorgt hast, weil du nach dem Weihnachtsmann Ausschau gehalten hast!
Danach dünn (etwa 2 mm) ausrollen, Kreise ausstechen. In jeden zweiten Kreis ein oder drei
Löcher stechen. Die Kekse im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad Heißluft goldbraun
backen. Überkühlen lassen, ich mache das immer auf dem Küchentisch, danach mit

Marillenmarmelade, die du eventuell mit etwas Rum verrührst, muss aber nicht sein, oder
mit Ribiselmarmelade zusammenkleben und bezuckern. Du darfst aber auch Erdbeer
nehmen. Oder Kirsch, Orange geht auch. Was die Oma halt so im Regal hat. Vielleicht backt
sie dir auch gleich die fertigen Kekse?

Ich hoffe, ihr konntet einen kleinen Einblick in den ersten Reihenteil erhalten.

Vielen Dank liebe Lisa für deine Kooperation.

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