Donnerstag, 9. Juli 2020

Rezension zu „Liliths Reise ins Zauberreich“ von Maja Minao

Rezension zu 
„Liliths Reise ins Zauberreich“ 
von Maja Minao





Buchdetails

ISBN: 979-8650828938
Sprache: Deutsch
Taschenbuch 254 Seiten
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum: 05.06.2020






Inhalt:

Dies ist KEIN Kinderbuch, sondern DEIN Eintritt zu Akays Reich! Du fragst dich, wo du dieses Reich findest? Öffne deine Augen, dann dein Herz. Du sehnst dich nach Abenteuern und fremden Welten? Überlege dir gut, ob du diesen Traum wirklich leben willst, denn manche Träume schmecken bitter, wenn es kein Erwachen gibt. Falls du jedoch an die Macht der Liebe glaubst und daran, dass das Gute siegt, dann folge Lilith auf ihrer Reise. Auch sie war neugierig und hat darauf vertraut, dass sich in einem Märchen alles zum Guten wendet. Nur leider ist das Märchen für Erwachsene und der Weg zurück in die Realität steinig. Allerdings stellt sich Lilith irgendwann die große Frage, ob sie diesen Weg überhaupt noch gehen will.

Meine Meinung:

Dies ist KEIN Kinderbuch - so sagt der Klapptext. Aber was ist es stattdessen? Ich sitze hier, habe das Buch gerade beendet, und finde keine Antwort darauf. Ich kann die Geschichte nicht wirklich zuordnen, sie nicht in eine Kiste packen. Sie ist besonders und einzigartig. Märchenhaft und magisch. Schwammig und doch greifbar. Traumhaft und tiefsinnig.

Und genauso ungewöhnlich - im Sinne von außergewöhnlich - ist auch meine Rezi diesmal. Denn es fällt mir schwer passende Worte zu finden. Der Erzählstil war mir zuerst etwas schwammig und distanziert, und doch hat er mich am Ende vollkommen vereinnahmt. Die Geschichte ist wunderschön, traurig, erhellend, magisch und märchenhaft. Sie zeigt Wege, wenn das Leben einen aus der Bahn wirft, Ziele, die man gar nicht vor Augen hatte, die sich dann doch als richtig erweisen und der zuvor eingeschlagene Weg doch nicht der wahre ist. Manchmal wird es holprig, manchmal muss man ausbrechen und mal aus den richtigen Gründen falsch abbiegen.

Die Charaktere sind lebendig gezeichnet. Ich hatte ein deutliches Bild vor Augen. Manche Figuren mochte ich auf Anhieb, anderen hätte ich gerne mal die Meinung gegeigt. Akays Schwester sorgt immer wieder für Unruhe und will ihren Willen entgegen allem durchsetzen. Eine bunte Mischung, die für Vielfalt sorgt.

Eine kurze Geschichte, ich hätte gerne noch ein bisschen mehr Zeit mit Lilith verbracht und auch erfahren, ob es für Akay noch ein Happy End gibt. Aber vielleicht bekommt er ja noch seine eigene Geschichte.

Fazit:

Eine wunderschöne, ungewöhnliche Fantasygeschichte. Absolute Leseempfehlung.
★★★★★
5 von 5 Sternen

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