Montag, 6. Juli 2020

Buchvorstellung und Kurzinterview ~ "Verbena. Hexenjagd" von Ruth Anne Byrne


Jetzt wird es magisch. Heute habe ich einen Low-Fantasyroman für euch im Gepäck.

"Verbena. Hexenjagd" von Ruth Anne Byrne ist der erste Teil einer Reihe über das Heranwachsen in gefährlichen Zeiten, in denen außergewöhnliche Begabungen dazu führen können, zum Außenseiter gestempelt und mit dem Tod bedroht zu werden.

Ich habe der Autorin ein paar Fragen zum Buch gestellt.

Beschreibe "Verbena. Hexenjagd" in maximal 5 Sätzen.

Die 17-jährige Heilerin Verbena entdeckt an sich ein magisches Talent, das sie als „Begabte“ abstempelt und zu einer Bevölkerungsgruppe zählt, die von den „Hütern“ – einer Art mittelalterlicher Inquisition – verfolgt wird. Als auch noch ein geheimnisvoller Verletzter in die Heilerei geliefert wird, gerät ihr bisheriges Leben aus den Fugen.

Was ist das Besondere an deinem Buch? Weshalb sollte der Leser genau zu diesem Buch greifen? 

„Verbena. Hexenjagd“ ist das richtige für LeserInnen, die gerne mittelalterliche Fantasy-Geschichten mit einer Prise Magie lesen. Für das eigene Buch zu werben ist nicht einfach, aber die bisherigen Rezensionen sagen, dass es gut ausgearbeitete Charaktere hat, mit denen man gerne mitgeht, und der Schreibstil einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt …

Erzähle uns etwas über die Welt, in der Verbena lebt. 

Verbenas Welt ist die des einfachen Land- und Waldlebens, der dörflichen Feste und Wettkämpfe, der Pferdewagen und Bogenschützen, der Heilkräuter und geheimen Elixiere, mit niederen Bauern und tonangebendem Adel. Inquisitoren treten auf, die sich zu Beschützern des wahren Glaubens und der Rechtschaffenheit erklären. Sie, die selbsternannten „Hüter“, wollen die alten guten Volksgeister verbannen, Magie ächten und außergewöhnlich begabte Menschen als gefährlich abstempeln.

Was zeichnet Verbena aus?

Verbena ist in der Lehre bei der Heilerin Alraune. Sie ist ein ganz normales, 17-jähriges Mädchen, das nichts Heldenhaftes an sich hat. Sie ist verliebt in Finn, einen Jäger aus dem nahen Dorf, und wünscht sich nichts sehnlicher, als mehr Zeit mit ihren Freunden verbringen zu können. Doch dann entdeckt sie an sich eine besondere Gabe – sie kann sich mit einem Marder verbinden, in seinen Körper schlüpfen und durch seine Augen sehen. Dieses Talent ist aber alles andere als einfach zu meistern und der kleine Racker Malve bringt Verbena nicht nur einmal in schwierige Situationen.
Verbena ist aber auch eine fürsorgliche Heilerin. Als ein junger Mann mit schweren Verletzungen auf der Landstraße gefunden und in die Heilerei gebracht wird, kümmert sie sich um ihn und stößt dabei auf eine Reihe von Geheimnissen.

Hast du eine Lieblingsstelle oder ein Lieblingszitat im Buch? Verrätst du es uns?

„Einen Moment dachte ich an die Kreuzdorner Hexe. Hatte sie auch solche Dinge getan? Und war es das wert gewesen? Die Hüter hatten ihr kurzes Leben jäh am Scheiterhaufen beendet.
Aber ich war viel zu neugierig, um es bleiben zu lassen. Sollten mir die Hüter doch den Buckel runterrutschen. Heute, morgen, und erst recht dann, wenn ich alt und grau und buckelig war. Aber jetzt … jetzt musste ich das probieren!“

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