Donnerstag, 21. September 2017

Rezension zu „Aschenkindel - Das wahre Märchen“ von Halo Summer

Rezension zu 
„Aschenkindel - Das wahre Märchen“ 
von Halo Summer




Buchdetails
Erscheinungsdatum Erstausgabe : 03.07.2016
Aktuelle Ausgabe : 05.12.2016
ISBN: 9783959671248
E-Book 278 Seiten
Sprache: Deutsch 











Inhalt:

Wenn Märchen wahr werden 

Jedes Mädchen wäre dankbar, auf den Ball des Kronprinzen gehen zu dürfen. Schließlich will er sich dort eine Braut aussuchen. Doch Claerie Farnflee ist nicht wie andere Mädchen. Lieber bewohnt sie ein muffiges Turmzimmer, schuftet wie eine Dienstmagd und erträgt die Launen ihrer Stiefmutter, als sich an einen dahergelaufenen Prinzen zu ketten. So denkt sie – bis zu dem Tag, an dem sie im Verbotenen Wald einen Fremden trifft, der ihre Vorsätze ins Wanken bringt 

Meine Meinung:

Ich liebe Märchen und Märchenadaptionen, lasse mich gerne verzaubern und in Welten voller Prinzen und Prinzessinnen, Feen, Märchenwesen, Schlössern, Flüchen und Magie entführen. Von Aschenputtel gibt es inzwischen schon einige Abwandlungen, deshalb war ich auf diese Märchenadaption sehr gespannt. 

Diese Geschichte ähnelt zwar in den wichtigen Punkten dem Original, aber es gibt viele neue und auch unerwartete Aspekte, die sich zu einer schönen und gelungenen Märchenadaption zusammenfügen. Viele erstaunliche und außergewöhnliche Momente überraschen und unerwartete Wendungen nimmt die Handlung, die vor allem zu einem unvorhergesehen Ende führen. Das Ende kam sehr rasant und wurde mir etwas zu schnell abgehandelt.

Mit viel Charme, Witz und fantastischen Elementen wurde hier eine spannende Mischung und ganz neue Geschichte geschaffen.

Der Schreibstil ist locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen. Vor allem die Dialoge mit der Fee fand ich sehr spritzig und amüsant. Eine Geschichte, durch die man nur so hindurchfliegt.

Die Charaktere waren sehr unterschiedlich. Ich muss gestehen, dass mir neben der Fee der Kronprinz am besten gefallen hat. Er hat mich überrascht und ich hätte mir für ihn ein anderes Ende gewünscht.

Clairie war mir zu gutmütig, zu nett, hat sich alles gefallen lassen und immer noch dabei gelächelt. Hier haben mir die Ecken und Kanten gefehlt. Wenigstens mal schlechte Gedanken oder eine Verwünschung der Schwestern oder Stiefmutter hätte ich mir mal gewünscht. Sie war zu glatt - wie das richtige Aschenputtel. 

Eine schöne Neuinterpretation, die man eigentlich kaum mit dem Original vergleichen kann. Mir hat die Geschichte um das Aschenkindel gut gefallen und mir eine unterhaltsame Lesezeit beschert. 

Fazit:

Trotz vieler Parallelen wurde Aschenputtel hier völlig interpretiert. 

★★★★☆
4 von 5 Sternen

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