Montag, 23. Oktober 2017

Rezension zu „Forbidden Secrets. Nadia & Noah“ von Veronika Mauel

Rezension zu 
„Forbidden Secrets. Nadia & Noah“ 
von Veronika Mauel

Cover: Impress




Buchdetails

Erscheinungsdatum Erstausgabe: 05.10.2017
Aktuelle Ausgabe: 05.10.2017
Verlag: Impress
ISBN: 9783646603675
E-Buch Text 336 Seiten
Sprache: Deutsch









Inhalt:

**All die Geheimnisse, die zwischen uns stehen...**

Nichts wünscht sich die 17-jährige Nadia mehr, als aus ihrem strengen Elternhaus auszubrechen und sich einmal im Leben vollkommen frei zu fühlen. Mit dem Familienumzug auf die wild-romantische Insel in der Nordsee scheint ihr Traum endlich näher zu rücken. Schnell gehört sie zur Clique der Reichen und Schönen und sogar ihre Eltern haben zum ersten Mal keine Bedenken mehr, sie zu Poolpartys und Strandübernachtungen gehen zu lassen. Innere Freiheit empfindet sie aber trotzdem nur mit einer Person – und zwar ausgerechnet mit Noah, dem viel zu gut aussehenden Bad Boy, der ein düsteres Geheimnis mit sich trägt und den ihre neue Clique bis aufs Blut nicht ausstehen kann…

Meine Meinung:

Der Schreibstil war schlicht und einfach, aber sehr eingängig, locker und frisch, flüssig und schnell zu lesen. Auch wenn sich ein paar Fehler eingeschlichen haben, bin ich nur so durch die Seiten geflogen. 

Vor allem das Setting hat mir gut gefallen. Die Insel ist schön beschrieben, die Autorin hat tolle Bilder vor meinem Auge entstehen lassen.

Die Grundidee und die Handlung haben mir sehr gut gefallen. Auch wenn die Geschichte teilweise sehr vorhersehbar war, konnte sie mich gut unterhalten. Die Handlung bringt viele unterschiedliche Aspekte hervor, ist sehr abwechslungsreich und steckt voller tiefer Emotionen. Nadias Situation zu Hause wurde schon recht deutlich beschrieben, war sehr bedrückend und nicht leicht zu ertragen.

Manchmal hätte ich aber doch etwas tiefer geblickt. Vor allem auch in Noahs Hintergrundgeschichte. Die Klärung seiner familiären Situation wurde mir etwas zu schnell und unkompliziert abgehandelt, dafür dass jahrelang alles totgeschwiegen wurde.

Auch die Konflikte, die Cliquenbildung und der Zwang Dazugehören zu wollen, wurde sehr deutlich und vor allem auch sehr wirklichkeitsnah gezeichnet. So erschreckend, grausam und schrecklich  dies alles war, so real waren die Situation leider.

Nadia und vor allem Noah mochte ich sehr gerne. Nadia war etwas naiv, was allerdings durch ihren behüteten Hintergrund und die familiäre Situation mit der psychisch kranken Mutter herrührt. Manchmal hätte ich mir wirklich gewünscht, der Vater wäre Nadia unterstützend zur Seite getreten. Ihr Wunsch dazuzugehören war hat alles andere überschattet. Sie konnte die Situationen mit Rico und seiner Clique dadurch gar nicht richtig einschätzen bzw. hat darüber hinweg gesehen.

Noah tat mir einfach nur unheimlich leid. Er hat so viel durchgemacht und wurde nur schikaniert und fertig gemacht. Das Schlimme daran war allerdings, dass es nicht nur von Jugendlichen ausging, sondern dass die Erwachsenen nicht die Augen geöffnet haben und eingeschritten sind, blind dem Sohn des eichen Unternehmers geglaubt haben. Ein trauriges Bild, das da auf die Menschen geworfen wird - aber wahr. Geld regiert die Welt und vertuscht alle Ungerechtigkeiten bis hin zu Straftaten.

Das Buch hat mich gut unterhalten, mir eine emotionale und fesselnde Lesezeit beschert. Ich habe bis zum Schluss mit Noah und Nadia gefiebert.

Fazit:

Eine emotionale und packende Geschichte, die mich trotz ihrer Vorhersehbarkeit fesselnd konnte. Leseempfehlung!
★★★★☆
4 von 5 Sternen

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