Montag, 24. Juli 2017

Rezension zu „Göttin der Dunkelheit (Die Chroniken der Götter 1)“ von Anke Unger


Rezension zu 
„Göttin der Dunkelheit 
(Die Chroniken der Götter 1)“ 
von Anke Unger 

Cover: Dark Diamonds



Buchdetails


Erscheinungsdatum Erstausgabe : 30.06.2017
Aktuelle Ausgabe : 30.06.2017
Verlag : Dark Diamonds
ISBN: 9783646300444
E-Buch Text 368 Seiten
Sprache: Deutsch 










Inhalt:

**Eine berauschende Welt voller Götter, Magie und Intrigen**
Als Priesterin im Tempel des Lichts dient die temperamentvolle Magierin Areshva ihrer Göttin von ganzem Herzen. Doch dann nehmen düstere Mächte das Land ein und verdrängen die Kräfte des Guten. Areshva sieht nur einen Ausweg, um ihrer Göttin zu helfen: Sie muss sich mit der Dunkelheit verbünden. Nur so kann sie die Zauberkraft erlangen, die sie im Kampf brauchen wird. Doch die Dunkelheit ist ein Pfad voller gefährlicher Versuchungen.

Meine Meinung:

Dies ist der erste Teil der Dilogie "Die Chroniken der Götter".

Das Cover gefällt mir gut und passt sehr gut zum Buch. Die Dunkelheit und die Düsternis werden veranschaulicht und sehr gut widergespiegelt, es zeigt zudem Areshva mit ihren großen, schwarzen Flügeln.

Der Schreibstil ist einfach und schlicht, lässt sich schnell lesen. Allerdings war er mir teilweise etwas zu ausdruckslos und ereignislos.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Areshva und dem Schmied Silvrin berichtet, so dass zwei Handlungsstränge entstanden, die mich teilweise etwas verwirrt haben, da sie viel zu wet auseinandergetriftet sind. Die beiden Geschichten sind erst sehr spät zusammengelaufen, so dass der Leser lange im Unklaren blieb, wie diese überhaupt zusammenhängen. Die Wechsel und schnellen Sprünge mit ihren zeitlichen Versetzungen empfand ich als verwirrend. Leider konnte ich mich dadurch nicht richtig in die Geschichte einfinden, empfand sie stellenweise als langatmig, da sie zu auseinandergezerrt wirkte. Dies war sehr schade, da mir dadurch etwas die Lust am Lesen verloren ging.

Ein bisschen hat mir auch das Gefühl gefehlt. Die Liebesgeschichte ist mir persönlich etwas zu kurz gekommen.

Areshva war mir nicht immer sympathisch, ihre Entwicklung war teilweise sehr negativ, hat sie sich doch sehr von Dunkel beeinflussen. Das hat mich zwischendurch etwas enttäuscht, da sie zu Beginn so selbst sicher und stark wirkte und sich doch vom Dunkel verführen ließ. Ihre Handlungen waren nicht immer nachvollziehbar und durchdacht. Dennoch konnte ich mich nach einer Zeit in sie hineinversetzen und mit ihr fiebern.

Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen. Nur die Umsetzung ist der Autorin nicht ganz geglückt, ich sehe aber Potential, das sie hoffentlich im zweiten Teil ausnutzt. Eine interessante Welt wurde hier erschaffen, mit Göttern, Magiern, Hexen, Menschen und dunklen Mächten.

Auch wenn mich der erste Teil nicht ganz packen konnte, bin ich sehr auf die Fortsetzung gespannt.

Fazit:

Eine interessante Grundidee, deren Umsetzung mir aber nicht ganz gefallen hat. 

3 von 5 Sternen

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