Samstag, 19. August 2017

Buchvorstellung zu „Tagebücher lügen nicht“ von Maike Stein


Hallo Ihr Lieben,

gerade befasse ich mich ja intensiv mit dem Thema Kinder- und Jugendbücher und Kinderbuchklassiker aus der Oetinger Verlagsgruppe. Zusammen mit meiner Tochter habe ich ja schon ein paar Kinderbücher auf Herz und Nieren untersucht und unsere Meinung veröffentlicht. Ein paar folgen noch.

Im Rahmen der Oetinger-Summer-Reading-Challenge möchte ich euch heute ein schönes und süßes Jugendbuch vorstellen, das zwar eher ruhig ist, mir aber gut gefallen hat.

  

Erscheinungsdatum Erstausgabe :
01.09.2014
Verlag :Oetinger Taschenbuch
ISBN: 9783841502810
Flexibler Einband 192 Seiten

 

Zwölf Jahre lang waren sie die besten Freunde. Haben alles miteinander geteilt, sogar gemeinsam Tagebuch geschrieben. Doch plötzlich hat sich Tim in Sophia verliebt, und nun ist alles anders, alles neu. Was, wenn sie seine Gefühle nicht erwidert? Statt ihr seine Liebe zu gestehen, beginnt er als »Sam« mit ihr zu chatten – und ist auf einmal selbst sein größter Konkurrent. Denn Sophia verliebt sich in den Jungen, der sie so gut wie kein anderer versteht. Und natürlich will sie ihn kennenlernen …



Mein  Eindruck zu diesem Jugendbuch:

Die Geschichte wird abwechselnd aus Sophias und Tims Sicht geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat, da man eine Sicht auf beide Seiten hat und die Motive von beiden verstehen kann. Auch die kurzen Fanfiction-Espisoden haben mir sehr gut gefallen. Briefe, Chats und Tagebucheinträge bieten viel Abwechslung und eine geben der Geschichte eine besondere Note.

Der Schreibstil ist locker, jugendlich und leicht. Ich habe das Buch in einem Rutsch innerhalb von 3 Stunden weggelesen, da es mit knapp 190 Seiten auch nicht besonders dick ist. Eine kleine süße Liebesgeschichte für Zwischendurch.

Am Anfang plätschert die Geschichte nur so dahin, man erhält kaum Informationen über die beiden Hauptfiguren, was ich sehr schade finde. Dadurch fand ich einfach keinen richtigen Zugang zu den Protagonisten. Ich konnte nicht richtig mitfiebern, mich nicht richtig in sie hineinversetzen.


Dann geht plötzlich alles Schlag auf Schlag und genauso schnell ist es auch schon wieder vorbei. Den Schluss hätte ich mir etwas länger gewünscht. Als die Geschichte mich dann endlich gefesselt hatte, hörte sie abrupt auf. Das fand ich sehr schade. Ein paar mehr Seiten hätten der Geschichte wirklich gutgetan.

Durch die Kürze des Buches fehlte es den Figuren etwas an Tiefe. Dennoch agiern sie zu jeder Zeit sehr natürlich und authentisch, auch wenn sie wesentlich jünger wirken. Die besondere Freundschaft, die Tim und Sophia verbindet konnte ich gut nachvollziehen. Beide haben ihre Alltags- und Familienprobleme, die typisch für Teenies in dem Alter sind und gut nachvollziehbar waren.

Die Geschichte an sich ist nett und kurzweilig, und ich denke für junge Leserinnen im Alter von 13-16 Jahren sehr gut geeignet.
Ein nettes und süßes Jugendbuch für zwischendurch über die erste Liebe und Freundschaft.


So, das war's von mir. Vielleicht habe ich eure Neugier geweckt. 

Einen schönen Samstag
Eure Christine

Kommentare:

  1. Hallo Christine

    Ich habe das Buch auch schon gelesen und fand es recht gut, auch wenn mir einiges zu kurz kam, gerade was die Nebenschauplätze anging. Du hast ja auch angemerkt, das einige Seiten mehr der Geschichte gutgetan hätten und so sehe ich das auch.

    Grüße, Sabrina

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    1. Ja, ich hätte mir auch etwas mehr Tiefe und Länge gewünscht. Ansonsten war es wirklich schön.

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