Donnerstag, 28. Oktober 2021

Rezension zu „Harrowmore Souls: Zimmer 111“ von Miriam Rademacher

 ***REZENSIONSEXEMPLAR***
Rezension zu
„Harrowmore Souls: Zimmer 111“
von Miriam Rademacher
Cover: Sternensand Verlag




Buchdetails

ISBN: 9783038961000
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 260 Seiten
Verlag: Sternensand Verlag
Erscheinungsdatum: 25.10.2019

Teil 1 der Reihe "Harrowmore Souls"





Inhalt:

Seltsame Dinge ereignen sich in der ländlichen Idylle Cumbrias im Nordwesten von England. Immer wieder werden dort verwirrte Menschen auf den Landstraßen aufgegriffen, denen nichts als das Hemd auf dem Leib und keinerlei Erinnerung geblieben ist.
Gibt es eine übernatürliche Ursache für das Phänomen?
Die Anwaltskanzlei ›Harrowmore Souls‹, die von Allison Harrowmore und ihrem Partner Conny Bligh geführt wird, erhält den Auftrag, diese Frage zu beantworten. Als ihr Weg die beiden selbst ernannten ›Anwälte für Geister‹ in das bescheidene Mayflower Hotel führt, sind sie der grausamen Wahrheit bereits gefährlich nahe gekommen …

Meine Meinung:

Die "Harrowmore Souls" - Reihe ist ein Spin-Off zur "Banshee Livie" - Reihe. Ich kenne diese Reihe nicht, hatte aber auch nicht das Gefühl, dass mir Informationen oder etwas Wichtiges beim Lesen gefehlt hat. Deshalb würde ich sagen, die Reihen sind unabhängig voneinander lesbar und verständlich.

Der Schreibstil ist sehr locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen, lebendig und mit einem wunderbaren Humor bestickt. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe das Buch in einem Rutsch gelesen.

Das Setting, ein altes, von außen verwahrlostes Hotel, hat mir gut gefallen. Die Atmosphäre war einnehmend, auch wenn sie trotz des Themas Geister nicht so gruselig war. Dies hat mich aber nicht gestört, denn so richtig gruselige Horrorthemen sind nichts für mich. Ich empfand es so als perfekt. Der paranormale Bezug, die Geister gepaart mit leichten Krimielemente und Detektivarbeit stellen ein interessantes Thema dar, das zudem auch noch nicht so oft in Büchern thematisiert wurde. Vor allem dieser Kontrast von leichtem Gruselfaktor und Humor ist sehr ansprechend.

Die Handlung und deren Verlauf haben mir gut gefallen. Die Jagd nach dem Ursprung der Todesschreie war interessant, spannend, etwas skurril und vor allem auch humorvoll umgesetzt. Eine tolle Mischung. Schon der Einstieg hinterlässt einen kleinen Schock und weckt die Neugier. Obwohl ich mir ab und zu etwas mehr Action gewünscht habe, wurde ich zu jeder Zeit wunderbar unterhalten, es passierte immer etwas. 

Die Charaktere sind sehr abwechslungsreich gezeichnet. Die beiden Protagonisten Conny und Allison könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie haben mir es zu Beginn auch etwas schwer gemacht. Sie sind nicht leicht zu mögen. Conny ist naiv und gutgläubig, lässt sich von Allison unterbuttern, die ihn mit ihrer aufdringlichen, sturen und unehrlichen Art in die Knie zu zwingen droht. Dennoch habe ich sie gerne begleitet und war gespannt, wie die beiden die Situation auflösen.
Punkten konnten in meinen Augen vor allem die Nebencharaktere. Paula, Paperman und Nigel sind einfach grandiose Figuren, die für viel Farbe und Vielfalt gesorgt haben.  

Eine spannende und höchst amüsante Geistergeschichte mit leichten Gruselelementen, die auch mich als eher zartbesaiteten Leser wunderbar unterhalten konnte.

Fazit:

Eine charmante, amüsante, spritzige und einzigartige Geistergeschichte, die zu unterhalten vermag. Absolute Leseempfehlung!
★★★★★
5 von 5 Sternen

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