Dienstag, 4. Mai 2021

10 Tatsachen zu "Der Highlander in den Gezeiten der Liebe" von Sophy Stone


Heute stelle ich euch den 4. Band der Highland-Romance Reihe, eine aufregende und romantische Geschichte um den Clan der Sutherlands of Forse, der im 18. Jahrhundert in Schottland spielt, mit 10 Tatsachen vor. Die einzelnen Bände sind in sich abgeschlossen und unabhängig voneinander lesbar.


5 Tatsachen zu "Der Highlander in den Gezeiten der Liebe"

1. Die vierte Highland-Romance dreht sich um Gordon Keith. Viele Leserinnen haben mir erzählt, dass Gordon, der bereits im ersten Band eine kleine Rolle hat, ihre Lieblingsfigur ist. Also wurde es Zeit, Gordon eine eigene Geschichte zu geben. 
Gordon hat sich in den zehn Jahren, die er in den Highlands verbracht hat, tatsächlich in einen waschechten Highlander verwandelt. Lasst Euch überraschen, was Gordon über seine tatsächliche Herkunft herausfindet.

2. In diesem Buch habe ich enorm viel über den medizinischen Stand des 18. Jh recherchiert. Die Heilmethoden der Ärzte waren in der Tat haarsträubend. Methoden, die man sich heutzutage kaum noch vorzustellen vermag. Von Beginn an (also ab dem ersten Band) verwendet die Burgherrin und Heilerin Muiriall Whisky als Allheilmittel.für alles. Zufälligerweise ist es aber der Alkohol, der Wunden desinfiziert, und somit zb. tödliche Blutvergiftungen verhindert. Der Verzehr von Alkohol zb. während einer Schwangerschaft ist natürlich katastrophal, aber für die Zeit absolut authentisch. Die Existenz von Bakterien als Krankheitserreger war im 18. Jh. unbekannt. Es erscheint mir einfach ästhetischer, wenn meine Protas regelmäßig baden. Gordon eckt mit seinem Reinlichkeitstrieb ab dem ersten Bnd bei den Highlandern an. Aber es ist genau das, was ihn bei der Leserinnenschaft so sympathisch erscheinen lässt.
 
3. Wenn man von Schottland und die Highlands hört, denkt man wahrscheinlich sofort an Diana Gabaldons Highland Epos. Meine Highland-Romance ist absichtlich nicht als Zeitreise Fantasy Reihe angelegt. Die Geschichten berichten über die Zeit, deren Gesetze und den Konflikt zwischen Engländern und Schotten. Allerdings stelle ich mir vor, dass manche Figuren hinter die Uniform, hinter den Titel und hinter die Fassade des Gegners blicken und den Menschen erkennen, der dieselben Bedürfnisse nach Nahrung, Luft und Liebe hat. So ist es möglich, dass sich innige Freundschaften und manchmal auch Liebe unter Feinden entwickeln. Es ist unser modernes demokratisches Denken, dass alle Menschen gleich sind, die sich in den Geschichten wiederfindet - historisch vermutlich nicht korrekt, dafür umso romantischer.

4. Alannah, die Hauptfigur des vierten Bandes, ist mit Mitte 30 unselbständig und völlig von ihren Eltern abhängig. Dadurch hat ihre Mutter große Macht über sie und zwingt sie, sich ihrem Willen zu unterwerfen. Unglaublich für uns in der heutigen Zeit, denkt Ihr? Nein, der Ansicht bin ich nicht. Auch heute gibt es jede Menge Menschen, Männer und Frauen, die auf die eine oder andere Weise von anderen abhängig sind. Die Charakterisierung von Alannah ist mir recht schwer gefallen und doch macht sie im Laufe der Geschichte einen Wandel durch, der ihr erlaubt, sich gegen ihre Eltern zu stellen, um mit ihrer großen Liebe zusammen zu sein.

5. Manchmal überlege ich, was wohl geschehen wäre, hätten die Schotten die Culloden Schlacht gewonnen. Es ist natürlich müßig, darüber nachzudenken. Geschichte lässt sich nicht ändern, genauso gut könnte man den Ausgang des amerikanischen Bürgerkriegs oder den des zweiten Weltkriegs infrage stellen - man mag sich die Folgen gar nicht ausmalen. Die Nostalgie Schottlands weckt in uns romantische Träume. Träume um große starke Kerle, wunderschöne Natur, die sentimentalen Klänge des Dudelsacks und Burgen und Schlösser, die uns verzaubern. Die Realität sieht natürlich ganz anders aus. Aber träumen darf man. Und wenn Ihr eine meine Geschichten gelesen habt, das Buch mit einem tiefen Seufzer schließt und den beiden Hauptfiguren alles Gute wünscht, dann hab ich doch alles richtig gemacht. Viel Spaß und gute Reise in die wundervollen Highlands des 18. Jahrhunderts.
 
 
5 Tatsachen zu Sophy Stone
 
1. Badischer Dialekt versus Schriftdeutsch
es ist, als spricht man tatsächlich 2 Sprachen … Manchmal wundert es mich selbst, woher ich meinen Wortschatz nehme.
 
2. Ich bin der Schreiber, mein Mann das kreative Hirn unseres Duos, aber wusstet Ihr, dass ER noch nicht ein einziges Wort von dem gelesen hat, was ich da nach seinen Ideen fabriziere? Manchmal lese ich ihm eine Szene vor, dann verzieht er das Gesicht, weil meine Texte hoffnungslos romantisch sind.
 
3. Sind denn die Geschichten historisch korrekt? Meine Geschichten sind in der Tat haarsträubend. Man darf sie nicht so ernst nehmen und keinesfalls als Geschichtsbücher betrachten. Ich versuche generell, historische Fakten exakt zu recherchieren. Manchmal passen dann aber Jahreszahlen oder Gegebenheiten nicht so genau. Glücklicherweise darf man in der Belletristik dann auch mal ein bisschen schummeln und sich die Tatsachen so zurechtbiegen, wie man sie braucht.

4. Ich habe viele hundert Historicals gelesen (in 35 Jahren). Am liebsten mag ich Geschichten, die im 18./19. Jh in England oder Schottland spielen. Und meine Geschichten sind genau die, die ich am liebsten lese.

5. Wir sind: Seit 5 Jahren ein Paar. Seit 6 Monaten verheiratet. Begeisterte Taucher und Motorradfahrer. Genussmittelsüchtig (ER nach Gummibärchen, ICH nach Nikotin). Haben beide einen ganz normalen Brotjob. Haben zusammen 5 Kinder, 3 Nichten und 3 Neffen. Leben in NRW.


Ich hoffe, ich konnte eure Neugier auf das Buch und die Autorin wecken.

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