Donnerstag, 26. April 2018

Blogtour zu „Spring Time Love: June“ von Becca Singer-Collins ~ Tag 4


Hallo Ihr Lieben und herzlich willkommen zum 4. Tag unserer Blogtour. In den letzten Tagen konntet ihr schon einiges über June, ihre Situation und die Autorin erfahren. Heute beschäftigen wir uns mit dem Thema "Ein Unmoralisches Angebot".


Im Buch „Spring Time Love: June“  unterbreitet D.C. der verzweifelten June ein unmoralische Angebot. Sie soll ihm für mehrere Wochen als Scheinverlobte und Geliebte zur Verfügung zu stehen, er übernimmt im Gegenzug ihre Schulden.

Aber was ist ein unmoralisches Angebot?

Als Moral versteht man im Allgemeinen ein aus kultureller und religiöser Erfahrung gebildetes Regel-, Normen- und Wertesystem, das in einer Gesellschaft als Verhaltensmaßstab betrachtet wird. Das sittliche Empfinden eines Einzelnen oder einer Gruppe. Moral wird von der Gesellschaft festgesetzt, in der man lebt. 


Was in unserem Kulturkreis vielleicht unmoralisch oder unnormal ist, ist in anderen Gesellschaften und Kulturen völlig normal und legitim.


Im Umkehrschluss ist etwas unmoralisch, wenn es gegen die Werte und Tugenden verstößt, ein Angebot, das in irgendeiner Art und Weise moralisch verwerflich und anstößig ist.

Unmoralisch ist ein Angebot, wenn es gegen die allgemeine Wertvorstellung der Gesellschaft verstößt, in der man sich befindet. 

Allerdings muss dies nicht gezwungenermaßen immer auch schlecht oder negativ sein. Nur, weil die Gesellschaft etwas als unnormal, abartig oder unmoralisch ansieht und betitelt, muss das nicht auf jeden persönlich zutreffen. Jeder hat seine eigene Ansicht, sein eigenes Empfinden und seine eigenen ganz speziellen Wahrnehmungen, um einzustufen, ob ein Angebot für ihn selbst unmoralisch ist oder eben nicht. Jeder muss tun, was er selbst für richtig hält, was er mit seinem eigenen Gewissen vereinbaren kann und nicht das, was die Gesellschaft von ihm erwartet oder ihm vorschreiben will. Wichtig ist einzig, was man sich selbst ausmachen kann, womit man im Nachhinein leben kann und was man hinterher nicht bereut. Und dies vermag einem die Gesellschaft nicht zu diktieren. Niemand muss mit den Konsequenzen zurecht kommen außer man selbst. Jeder muss für sich abwägen, seinen eigenen Prinzipien treu bleiben und selbst entscheiden, wie weit man zu gehen bereit ist. Für mich persönlich gilt: Leben und leben lassen. Denn nicht immer ist alles so einfach, wie es nach außen auf den ersten Blick erscheint.


Oder wie hier im Buch unsere June, die nicht nur für sich alleine entscheiden muss, die auch für ihre Schwestern da sein muss und will. Kann sie die beiden aus ihrem gewohnten Umfeld und dem bisherigen sorgenfreien Leben reißen? Alles hängt von ihr ab, wie ihre Entscheidung zu diesem unmoralischen Angebot ausfällt. Wie weit ist sie selbst bereit zu gehen?

Zum Schluss kann ich sagen: Für mich ist ein Angebot dann unmoralisch, wenn es darauf ausgerichtet ist, eine Person in einer Notlage mit Geld zu etwas zu bewegen oder zwingen zu wollen, was sie SELBST eigentlich NICHT will. 




Buchdetails
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 28.03.2018
ISBN: B07BSKMTNQ
E-Buch Text 187 Seiten
Sprache: Deutsch
Kaufen? Amazon






Das Gewinnspiel:

Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen.

Preise

1.-2. Preis: je ein 10 € Amazon Gutschein + 1 eBook »Spring Time Love: June« im Wunschformat

Beantwortet die Tagesfrage und sichert euch heute eins von 5 Losen. 

Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet folgende Gewinnspielfrage:

Was versteht ihr selbst unter einem unmoralischen Angebot und habt ihr selbst schon mal eins bekommen?

Bewerbung ist bis einschließlich 29. April 2018 möglich. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

Den gesamten Tourplan findet ihr auf der Seite der Netzwerk Agentur Bookmark. Dort werden auch am 30.04.2018 die Gewinner bekannt gegeben.

Viel Spaß bei den weiteren Stationen der Blogtour und viel Glück beim Gewinnspiel.

Eure Christine

Die benutzten Bilder in diesem Beitrag sind alle von Pixabay.

Rezension zu „Unicorn Rise (1). Kristallflamme“ von Claudia Romes

Rezension zu 
„Unicorn Rise (1). Kristallflamme“ 
von Claudia Romes

Cover: digi:tales




Buchdetails
Erscheinungsdatum Erstausgabe : 15.03.2018
Aktuelle Ausgabe : 15.03.2018
Verlag : digi:tales
ISBN: 9783401840505
E-Buch Text
Sprache: Deutsch







Inhalt:

***Die letzte Unicorn kehrt zurück***  
Ein sternförmiges Mal, das sie unter ihrer Kleidung versteckt hält, und rätselhafte Träume von einem Mann, der in Flammen steht - mehr Verbindungen zu ihrer Vergangenheit sind Tara nicht geblieben. Als sie Cole kennenlernt, hat sie vom ersten Moment an das Gefühl, dass es ihr vorherbestimmt war, ihm zu begegnen. Mit ihm kehren die Erinnerungen an ihre wahre Familie zurück und das Wissen um eine gefährliche Macht, vor der ihr Vater sie verstecken wollte. Die Zeit ist gekommen: Tara muss herausfinden, was es mit ihrem geheimnisvollen Totem auf sich hat, und ein großes Erbe antreten. Doch Jancon, ihr erbittertster Feind, hat bereits seine finsteren Kreaturen ausgesandt, mit nur einem Ziel: Tara zu töten.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist einfach und leicht, schnell und flüssig zu lesen. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen.  

Die Grundidee der Handlung hat mir sehr gut gefallen. Die Umsetzung ist im Großen und Ganzen gut gelungen, sie ist durchweg interessant, allerdings zieht sie sich an manchen Stellen, andere Szenen schreiten zu schnell voran. Durch die Schnelllebigkeit der Geschichte fehlten mir hier einfach die Gefühle, ich konnte keine richtige Verbindung zu Tara aufbauen. Es raste alles an mir vorbei, ohne dass ich wirklich eintauchen, erleben und mitfühlen konnte.

Nach und nach tauchen wir in die fremde Welt ein, erfahren mehr über das Königreich Ambarr. Die tollen Fantasiewesen, die Zeichnung des Königreichs, der Hintergrund, die Aufständigen und Verbündeten der Prinzessin haben mir sehr gut gefallen. Die Vermischung von Fantasy und Realität ist gut gelungen und nachvollziehbar ausgearbeitet. Mir wurde die magische Welt allerdings zu wenig von Tara hinterfragt.

Das Ende ist so gar nicht nach meinem Geschmack, kein richtiger Abschuss, einfach ein Bruch mitten in der Handlung, ein abrupter Schluss mitten in der Handlung. 

Die Charaktere sind interessant gezeichnet, sehr unterschiedlich. Ich muss allerdings gestehen, dass ich mit Tara nicht ganz klar gekommen bin. Sie ist mir teilweise etwas zu launisch, naiv und bockig. Ihr Verhalten ist für mich schwer zu verstehen.

Das Buch hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen und mir eine unterhaltsame Lesezeit beschert. Es hat mich neugierig auf die Fortsetzung gemacht. Ich bin gespannt was es mit Marybell auf ich hat und wem man hier trauen kann und wem nicht. 

Fazit:

Ein interessanter Reihenstart, der zwar noch Luft nach oben hat, aber auch meine Neugier auf die Fortsetzung geweckt hat.
★★★☆
3 von 5 Sternen

Rezension zu „Frühlingsküsse und Erdbeerkuchen“ von Birgit Gruber

Rezension zu 
„Frühlingsküsse und Erdbeerkuchen“ 
von Birgit Gruber

Cover: Forever




Buchdetails
Erscheinungsdatum Erstausgabe : 11.05.2018
Aktuelle Ausgabe : 11.05.2018
Verlag : Forever
ISBN: 9783958189683
Flexibler Einband 256 Seiten
Sprache: Deutsch








Inhalt:

Zwischen Kuchen und Küssen wartet die große Liebe

So hatte Doro sich ihr Leben eigentlich nicht vorgestellt. Ihr Verlobter verlässt sie kurz vor ihrem 40. Geburtstag und um sie auf andere Gedanken zu bringen, hat ihre Mutter eine Woche Aktiv-Urlaub im Bayerischen Wald für sie beide gebucht. Die Aussicht darauf, eine Woche gemeinsam mit ihrer exzentrischen Mutter zu verbringen, versetzt Doro nicht gerade in Hochstimmung. Doch es kommt noch schlimmer, als sie im Hotel auf ihren Jugendschwarm Felix trifft. Sie hat sich schon vor langer Zeit geschworen, die Finger von diesem Typen zu lassen – warum übt er nur immer noch so eine Anziehung auf sie aus? An Entspannung ist nicht zu denken, denn auch die Avancen des attraktiven Fitnesstrainers Julian bringen Doro ganz schön durcheinander…

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist einfach, schnell und flüssig zu lesen.

Leider konnte mich das Buch trotz seiner stellenweisen sehr amüsanten Szenen nicht wirklich fesseln und überzeugen. Die Handlung war zu vorhersehbar, teilweise etwas langatmig und verlor sich im Detail, manchmal zu gewollt und übertrieben lustig und hatte zu wenig Tiefgang. Vieles wirkte gewollt und gestellt, nicht natürlich.

Es wurden eine Themen angesprochen, aber leider nur oberflächlich. Von dem katastrophalen Verhältnis zwischen Mutter und Tochter, Verarbeitung der Vergangenheit, Frustessen und die Midlife-Crises war alles vertreten. Dazu ein alter Schulschwarm, von dem man nie wirklich losgekommen ist. Die Tiefe hat einfach gefehlt, die Themen wurden nur angekratzt.

Hinzu kommt, dass mir die Charaktere nicht besonders sympathisch waren. Doro wirkte wie ein kleines naives Kind, das sich von seiner Mutter runterputzen ließ und nicht wie eine gestandene und erwachsene Frau. Ihre Mutter war einfach nur nervtötend und schrecklich. Dies war mein größtes Problem, denn dadurch konnte ich mich nicht in Doro und ihre Situation hineinversetzen. Ich konnte ihr ganzes Handeln nicht verstehen. Es war einfach nur nervig.

Die Geschichte konnte mich leider nicht überzeugen. Sie konnte mich mit ein paar lustigen Szenen unterhalten, aber leider waren die Charaktere nervig und unsympathisch, die Tiefe der Handlung hat gefehlt.

Fazit:

Leider keine Leseempfehlung von mir.
★★☆
2 von 5 Sternen

Montag, 23. April 2018

Neues von Jennifer Alice Jager # 2 ~ „Die Nacht der fallenden Sterne“

Hallo Ihr Lieben,

ich habe euch letzte Woche ja versprochen, dass es noch ein paar Aktionen rund um das neue Buch von Jennifer Alice Jager „Die Nacht der fallenden Sterne“ geben wird. 

In den kommenden Wochen zeige ich jeden Montag einen Textschnipsel, um die Wartezeit auf das Buch zu verkürzen.  

Und hier ist er, der erste Schnipsel:





"Mara ließ nicht locker. Sie zog mich mit sich und schleifte mich vom Palast weg. Weg von Emma, von der einzigen Freundin, die ich je gehabt hatte, von meinem Zuhause, meiner Familie und meinem Schicksal, das in dieser einen, unwirklichen Nacht einer anderen, ungewissen Zukunft gewichen war."







Na, seid ihr schon gespannt? Ich bin es auf jeden Fall.

Einen schönen Tag
Eure Christine


Rezension zu „Mitten im Gefühl“ von Jill Mansell

Rezension zu 
„Mitten im Gefühl“ 
von Jill Mansell

Cover: Fischer Taschenbuch




Buchdetails
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 01.03.2008
Aktuelle Ausgabe: 01.03.2008
ISBN: 9783596177462
Flexibler Einband 416 Seiten
Sprache: Deutsch







Inhalt:

Daisy MacLean leitet ein Landhaushotel – Spezialität: Hochzeiten. Aber diesmal gibt es jede Menge Chaos. Da will der Bräutigam Daisys beste Freundin verführen, und Daisy findet, dass der Trauzeuge Dev ziemlich unverschämt ist. Leider auch unverschämt attraktiv. Aber wer eincheckt, den kann man nicht einfach rauswerfen. Oder? Und dann taucht auch noch jemand aus Daisys Vergangenheit auf, den sie unbedingt vergessen wollte.

Meine Meinung:

Der Schreibstil war etwas gewöhnungsbedürftig, nicht ganz so flüssig zu lesen und stellenweise etwas holprig.

Die Grundidee der Handlung hat mir gut gefallen, allerdings bin ich mit der Umsetzung nicht ganz zufrieden. Die Geschichte ist mit ihren 4 Handlungssträngen, ihren gleich 4 Liebesgeschichten und Paaren, die sich finden, einfach zu überladen. Es ist zu viel, zu viele verschiedenen Geschichten, so dass kein Paar seinen Wirkungskreis bekommt, den es eigentlich verdient. Die Sprünge vom einen zu anderen Paar gingen teilweise richtig schnell vonstatten, so dass man sich nicht richtig auf die Szenen und jeweiligen Geschichten einlassen konnte. Das fand ich sehr schade. Zu viel Trubel, zu viel Durcheinander und zu viele Konflikte, so dass es stellenweise etwas konfus und ungeordnet wirkte. Andererseits haben sich andere Momente und Beschreibungen etwas gezogen.

Als absoluter Happy End Typ bin ich mit den Endergebnissen natürlich völlig zufrieden. Sehr schade fand ich dennoch, dass das große Finale, das Happy End von Daisy einfach viel zu schnell kam und sofort wieder vorbei war. Auch Taras Liebe war plötzlich einfach da. Ohne große Erklärungen oder Ausschmückungen.

Durch diese viele einzelnen Schicksale und Geschichten, die vielen Figuren haben die Gefühle etwas gelitten. Es war zwischen den schnellen Sprüngen keine Zeit, sich auf die einzelnen Charaktere einzulassen, richtig mit ihnen zu fühlen. Tiefe Emotionen haben gefehlt, die mir doch bei solche einer Geschichte am wichtigsten sind.

Es war nicht genug Raum um jedes Pärchen zu würdigen, dafür wurde an einige Beschreibungen und unwichtige Szenen zu viel Energie verschwendet. Eine Geschichte, die einfach etwas überladen war. Dennoch hat mich das Buch im Großen und Ganzen gut unterhalten und mir eine nette Lesezeit beschert.

Fazit:

Eine schöne Grundidee, allerdings ist die Geschichte zu überladen, was das Vergnügen etwas eindämmt.
★★★☆
3 von 5 Sternen

Rezension zu „Spring Time Love: June“ von Becca Singer-Collins

Rezension zu 
„Spring Time Love: June“ 
von Becca Singer-Collins






Buchdetails
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 28.03.2018
Aktuelle Ausgabe: 28.03.2018
ISBN: B07BSKMTNQ
E-Buch Text 187 Seiten
Sprache: Deutsch







Inhalt:

June Lockwood ist finanziell am Ende. Nach dem Tod ihrer Eltern hockt sie auf einem Berg von Schulden und die Bank verlangt die Rückzahlung der Hypothek. 
Als der sündhaft attraktive Millionär D.C. Flemming, ihr das unmoralische Angebot macht, ihm für mehrere Wochen nicht nur als Scheinverlobte, sondern auch als Geliebte zur Verfügung zu stehen und im Gegenzug ihre Schulden zu übernehmen, sagt sie schweren Herzens zu. Dabei ahnt sie nicht, dass ihr ein Feuerwerk aus Lust und Erotik bevorsteht und sie am Ende sogar um ihr Herz kämpfen muss.

Meine Meinung:

Dieser erotische Liebesroman ist der erste Teil der Trilogie um die Lockwood-Schwestern, in dem June im Vordergrund stand.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, unverblümt und direkt, schnell und meist flüssig zu lesen. Stellenweise hätte ich mir eine andere Ausdrucksweise gewünscht.

Die Handlung hält zwar nichts wirklich Neues bereit, dennoch ist es der Autorin durch die gute Umsetzung  gelungen, mich gut zu unterhalten. Die Spannung war trotz der Vorhersehbarkeit durchgehend vorhanden und hat mich das Buch kaum aus den Händen legen lassen. Ich habe mit June gefiebert. Eine schöne Geschichte für Zwischendurch, zum Genießen und Abschalten.

Die Charaktere sind sehr lebendig gezeichnet. June tat mir zu Beginn richtig leid, wurde sie doch ohne Verschulden in eine schlimme Situation katapultiert. Der Wille ihre Schwestern nicht im Stich zu lassen und alles für die beiden zu tun, ist sehr ausgeprägt und absolut verständlich. Gerne hätte ich mehr über ihre Kunst erfahren, das Thema, ihre Leidenschaft, kamen mir etwas zu kurz.
D.C. hat es nach einer harten Kindheit zu etwas gebracht und will jetzt June nur noch leiden sehen. Seine Rache ist ausgeprägt, wandelt sich aber im Laufe der Geschichte, die alten Gefühle wallen wieder auf. 

Die erotischen Szenen sind explizit, detailliert, genau und direkt beschrieben. Dennoch sind sie ansprechend, etwas derb, aber nicht vulgär geschildert. 

Allerdings haben mir die tieferen Gefühle etwas gefehlt. Ich hätte gerne mehr über die Emotionen der Protagonisten erfahren. Ansonsten hat mich das Buch gut unterhalten und mir eine heiße und unterhaltsame Lesezeit beschert.

Fazit:

Trotz der Vorhersehbarkeit eine erotische und unterhaltsame Geschichte für Zwischendurch. Leseempfehlung.
★★★★☆
4 von 5 Sternen

Sonntag, 22. April 2018

Rezension zu „Highschool Princess. Verlobt wider Willen“ von Annie Laine

Rezension zu 
„Highschool Princess. Verlobt wider Willen“ 
von Annie Laine

Cover: Impress




Buchdetails
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 01.03.2018
Aktuelle Ausgabe: 01.03.2018
Verlag: Impress
ISBN: 9783646603927
E-Buch Text 230 Seiten
Sprache: Deutsch







Inhalt:

**Wenn eine Prinzessin keine mehr sein will**  
Die 17-jährige Prinzessin Sarafina ist es leid, das Leben einer Royal zu führen. Die hübschen Kleider, die königlichen Bälle, all das würde sie nur zu gern gegen ein normales Leben eintauschen. Als ihre Eltern jedoch beschließen sie mit einem Prinzen zu verloben, scheinen ihre Träume in weite Ferne zu rücken. Um wenigstens noch ein bisschen ihr Leben genießen zu können, nimmt die Prinzessin kurz entschlossen an einem Schüleraustausch in den USA teil. Doch so leicht, wie sie sich die Highschool vorgestellt hat, ist sie dann doch nicht, und das Inkognito-Leben erweist sich als höchst kompliziert. Sarafinas einziger Lichtblick ist Leo, der sie mit seinen intensiv grünen Augen von Beginn an verzaubert. Wie dumm, dass sie vor ihm verbergen muss, wer sie wirklich ist…

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr einfach und schlicht, ohne großer Herausforderung schnell und flüssig zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

Ich liebe solche Prinzessinnen und Cinderella Storys, deshalb war mir im Vorhinein klar, auf welche Art Geschichte ich mich hier einlasse. Dennoch war ich etwas enttäuscht, da ich das Gefühl hatte, die ganze Story und deren Entwicklung schon oft gesehen und gehört zu haben. Mir war von Anfang an klar, wie sich die Geschichte entwickeln würde. Mir haben ein paar überraschende Momente und unvorhersehbare Szenen gefehlt. Es lief alles so glatt, keine Probleme in der Schule, keine Schwierigkeiten beim Eingewöhnen, keine teenagertypischen Komplikationen. Hier hätte man mit etwas Konfliktpotential die Gefühle und die Spannung anheben können.

Die Handlung ist im Ganzen eher ruhig, ohne große Spannungsmomente. Dennoch konnte sie mich erstaunlicherweise packen, ich musste immer weiterlesen, obwohl ich genau wusste, in welche Richtung wir steuern. Es hat Spaß gemacht Sara auf ihrem Auslandsjahr zu begleiten.

Ich muss allerdings sagen, dass mir Saras Verhalten nach der Auflösung etwas gegen den Strich ging und extrem übertrieben war. Sie war dermaßen nachtragend und stur, naiv und egoistisch und unglaublich kindisch, dass ich ihr am liebsten mal den Kopf so richtig gewaschen hätte. Leo tat mir unheimlich leid, seine Situation war in keinster Weise besser als ihre und Sara führte sich auf wie die Rachegöttin persönlich. 

Eine locker-leichte und märchenhafte Geschichte für Zwischendurch, die mich trotz ihrer extremen Vorhersehbarkeit gut unterhalten hat. Zuckersüß und zauberhaft. Ich denke vor allem junge Mädchen werden hier ihren Spaß am Lesen haben. Eintauchen und Abschalten, ohne groß nachzudenken kann man die Geschichte locker lesen.

Fazit:

Lockere und leichte, märchenhafte und kurzweilige Unterhaltung, aber etwas zu vorhersehbar. 
★★★★☆
3,5 von 5 Sternen