Montag, 29. April 2019

Rezension zu „First Comes Love“ von Katie Kacvinsky

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Rezension zu 
„First Comes Love“ 
von Katie Kacvinsky
Cover: One






Buchdetails

ISBN: 9783846600825
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 240 Seiten
Verlag: ONE
Erscheinungsdatum: 29.04.2019







Inhalt:

Eine zu Herzen gehende Liebesgeschichte von Bestsellerautorin Katie Kacvinsky.

Gray ist dunkel und in sich gekehrt. Dylan dagegen sprüht geradezu vor Lebenslust. Als sie den geheimnisvollen Typen auf dem Campus anspricht, ahnt sie nicht, welche Abgründe sich hinter den Mauern verbergen, die Gray um sich hochgezogen hat. Er hat einen großen Verlust erlitten - und die Trauer lässt ihn kaum noch zu Atem kommen. Erst Dylan, exzentrisch und spontan, lockt ihn langsam zurück ins Leben. Gemeinsam machen sie in ihrem klapprigen Auto einen Roadtrip, der sie bis in die Wüste führt. Sie adoptieren einen zotteligen Hund, schreiben eine Ode an einen Kaktus und philosophieren über das Leben. Und während sie unterwegs sind, öffnen sie sich einander mehr und mehr ...

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen. Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen.

Die Geschichte wird aus Dylans und Grays Sicht erzählt, so dass man einen guten Einblick in beide Charaktere erhält.


Die Handlung konnte mich gleich zu Beginn abholen, es fiel mir schwer das Buch zur Seite zu legen. Doch dieses Lesevergnügen hat im Laufe des Buches etwas nachgelassen. Im letzten Drittel hat mich die Story verlassen, ich konnte nicht mit Gray und Dylan fiebern.

Dylan und Gray mochte ich zu Beginn ich unheimlich gerne. Das Kennenlernen der beiden war sehr schön und außergewöhnlich. Sie sind so unterschiedlich und passen doch so gut zusammen. Grays Gefühle entwickelten sich ziemlich schnell. Dennoch war es nachvollziehbar. Nach und nach erfährt man mehr über Gray und sein Verhalten, seine Vergangenheit und was ihn so belastet.

Trotzdem fehlte mir noch das gewisse Etwas, die Gefühle kamen nicht so richtig bei mir an. Ich konnte nicht richtig mit den beiden fühlen und fiebern.

Die Entwicklung der Story und der Beziehung zwischen Dylan und Gray gefiel mir zuerst gut. Sie kommt ohne gestelltes Drama aus und wirkte dadurch natürlich. Dennoch ging mir Dylan am Ende einfach nur noch auf die Nerven, ihr Verhalten war nicht mehr nachvollziehbar. Ich habe den Bezug zu den beiden verloren. Das Ende war mir zu offen. Ich habe auf ein schönes Happy End hingefiebert, das aber leider irgendwie ausblieb.

Eine nette Geschichte, die mich am Anfang gefangen genommen hat, der aber das gewissen Etwas fehlt.

Fazit:

Eine nette Geschichte, deren Potential nicht ausgeschöpft wurde.
★★★☆☆
3 von 5 Sternen

Rezension zu „Paris, die Liebe und andere Lügen“ von Claire Morin

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Rezension zu 
„Paris, die Liebe und andere Lügen“ 
von Claire Morin
Cover: dtv






Buchdetails

ISBN: 9783423740432
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 288 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum: 18.04.2019







Inhalt:

Stell dir vor, du verliebst dich - in den Schwarm deiner besten Freundin…

Paris im Mai und endlich das lang ersehnte Wiedersehen mit ihrer besten Freundin Laura, die vor einem Jahr in die Stadt der Liebe gezogen ist. Anna kann es kaum erwarten! Tatsächlich geht die Reise schon gut los: Auf der Zugfahrt lernt Anna Joe kennen, mit dem sie sich für die nächsten Tage verabredet. Den vielen Nachrichten zufolge, die Joe ihr nach der Ankunft in Paris schickt, scheint es bei Joe mindestens so gefunkt zu haben wie bei ihr. Doch noch bevor das ersehnte erste Rendezvous stattfinden kann, kommt das böse Erwachen: Auf einer Party von Lauras Klasse lernt Anna endlich »Einstein« kennen, den Jungen, von dem Laura ihr seit Wochen vorschwärmt und mit dem sie anscheinend seit kurzem zusammen ist. Der jedoch ist kein anderer als Joe!

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, leicht verständlich, modern und jugendlich, locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Anna und Laura sowie Jo erzählt. Dies hat mir sehr gut gefallen, da man so einen guten Einblick in alle drei Jugendlichen erhält, in ihre Gedanken und Gefühle. Dadurch konnte ich ihr Handeln besser nachvollziehen. 

Die Handlung konnte mich allerdings nicht ganz abholen. Es ist ein netter Jugendroman, eine schöne Geschichte, die sich jedoch zwischendurch immer wieder etwas in die Länge zog. Mir waren einige Szenen der Stadtbesichtigung zu detailliert und genau beschrieben, so dass sie schon langatmig waren. Dabei bin ich gerne durch die Metropole gestreift, zumal ich viele der Orte schon selbst gesehen habe und in Erinnerungen schwelgen konnte. Mir hat ein bisschen das Spritzige gefehlt, die jugendliche Leichtigkeit, Gefühle und Humor.

Typische Teenagerprobleme, die erste Schwärmerei und familiäre Probleme werden angesprochen, an denen aber nur am Rande gekratzt wurde. Im Mittelpunkt standen die Probleme und Freundschaft zwischen Anna und Laura. Die Beziehung zwischen den beiden wirkte auf mich nicht echt und ich kann nicht verstehen, wie sie so lange an dieser Farce festhalten konnten.

Laura war  mir von Beginn an absolut unsympathisch - und das war mein größtes Problem an der Geschichte. Ich kann Annas Mutter durchaus verstehen, dass sie früher versucht hat, den Kontakt der beiden Mädchen zu unterbinden. Anna hat alles mit sich machen lassen und war froh, dass sie Laura hatte, obwohl sie nicht wirklich nett war. Ich fand Lauras Verhalten einfach nur schrecklich, das ist auch nicht mit der Pubertät zu erklären. Zum Glück hat Anna sich am Ende etwas abgekapselt und gemerkt, dass Lauras Freundschaft doch nicht das Wahre ist.
Jo mochte ich unheimlich gerne. Ein typischer Junge, der nicht immer versteht, was in den Mädels vorgeht und manchmal einfach mit den Reaktionen und dem Handeln der Mädels überfordert ist. Ein toller junger Mann, der viel mit Anna gemeinsam hat. Die beiden passen perfekt zusammen. Aber vor dem Happy End müssen einige Hürden und Verständigungsprobleme überwunden werden.

Alles in allem eine nette Geschichte, ein schöner Jugendroman, an der die vorgesehene Altersklasse sicherlich ihre Freude hat. Mir war die Story etwas zu langatmig und die unsympathische Laura hat das Ganze nicht besser gemacht.

Fazit:

Ein netter Jugendroman in einer tollen Stadt, dem es etwas an Pep fehlt. 
★★★☆☆
3 von 5 Sternen

Sonntag, 28. April 2019

Rezension zu „Ruperts Tagebuch - Zu nett für diese Welt!“ von Jeff Kinney

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Rezension zu 
„Ruperts Tagebuch - Zu nett für diese Welt!“ 
von Jeff Kinney
Cover: Baumhaus





Buchdetails

ISBN: 9783833906015
Sprache: Deutsch
Fester Einband 224 Seiten
Verlag: Baumhaus
Erscheinungsdatum: 12.04.2019

Das aktuelle Hörbuch ist am 12.04.2019 bei Lübbe Audio erschienen.





Inhalt:

Der neue Comic-Roman von Bestsellerautor Jeff Kinney: Macht euch bereit für ... Ruperts Tagebuch! Denn es ist an der Zeit, seine Sicht der Dinge zu hören. Eigentlich hat Greg seinen besten Freund damit beauftragt, seine "Biografie" zu verfassen - schließlich wird er eines Tages reich und berühmt sein. Doch schnell stellt sich heraus, dass Rupert nicht die beste Wahl für den Job ist. Denn statt Gregs Lebensgeschichte aufzuschreiben, schweift Rupert immer wieder ab und erzählt viel lieber von seinem eigenen Leben. Ob Greg das so lustig findet?

Unsere Meinung:

Meide Kids sind riesige Fans von Gregs Tagebuch. Umso mehr haben sie dem Erscheinen von Ruperts Geschichte entgegen gefiebert.

Auf den ersten Blick ähneln sich die Reihen sehr, doch schon beim näheren Hinsehen erkennt man die Unterschiede. Die Figuren sind einfacher gezeichnet und ohne Nasen - Rupert eben.

Auch der Erzählstil, die Ausdrucksweise unterscheidet sich und passt einfach zu dem viel zu netten Rupert. Der Schreibstil ist sehr leicht verständlich und kindgerecht, so dass man nur so durch die Seiten fliegt. 

Rupert hat einiges zu erzählen und das Lesen war sehr unterhaltsam und amüsant. Das Buch liest sich sehr schnell und war innerhalb kürzester Zeit ausgelesen. Zwar kommt Ruperts Geschichte nicht ganz an Greg heran, aber Greg ist auch in den Augen meiner Kids unerreichbar. Rupert ist einfach anders, individuell und auf seine Weise trotzdem wunderbar und herausragend. 

Rupert muss man einfach mögen. Er ist fast zu gut für diese Welt, lässt sich von Greg über den Tisch ziehen und lernt doch nichts daraus. Er ist einfach zu nett.

Ein unterhaltsamer Comicroman, amüsant und kurzweilig, der uns eine tolle Lesezeit beschert hat.

Fazit:

Ein Muss für alle Fans von Greg. Absolute Leseempfehlung.
★★★★★
5 von 5 Sternen

My Reading Week 17/19


Hallo Ihr Lieben,

es ist unglaublich wie schnell 4 Wochen vergehen. Mein Urlaub ist vorbei, morgen muss ich wieder arbeiten. Und dann gleich noch eine Neuerung, denn ich arbeite nun wieder Vollzeit.

Am 01. Mai beginnt meine Aktion "Märchenhaft durch den Mai". Ich stelle euch eine Menge Geschichten aus dem märchen- und sagenhaften Bereich vor.

Eine gute Lesewoche liegt hinter mir, wieder sehr märchnhaft.

Already Read:

Ich habe in dieser Woche 6 Bücher beendet und ein Kochbuch rezensiert.  Ein Buch habe ich abgebrochen.



„Der Axolotlkönig“ von Sylvia Rieß - Ein Buch für meinen Märchenmonat. Eine wichtige und interessante Märchenadaption, lehrreich und dennoch amüsant und frisch, die mir eine spannende und fesselnde Lesezeit beschert hat. Froschkönig meets Schneekönigin, ein Kampf gegen Mobbing und selbstverletzendem Verhalten. Eine tolle Geschichte. Ich bin begeistert!  5/5 Sternen


„Der Fluch der Loreley“ von Elvira Zeißler - Ein weiteres Buch für meinen Märchenmonat. Da ich der Nähe der Loreley wohne und den sagenumwobenen Felsen schon des öfteren besucht habe, war ich besonders gespannt auf diese Geschichte. Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert. 5/5 Sternen

„Rosenmärchen“ von Marlies Lüer - Dieser Sammelband beinhaltet 7 Märchen, die mich alle in meine Kindheit zurückversetzt haben. Sprachstil, die Erzählweise und auch der Inhalt der einzelnen Geschichten ist einfach märchenhaft. In jeder Geschichte spielt eine Rose eine Rolle. Wunderschöne Märchen! 5/5 Sternen  


„Above Pink Clouds“ von Caroline St. Charles - Eine schöne Mischung aus Gefühl und Krimielementen, dazu ein außergewöhnliches Setting. Wir reisen mit Sherry nach Dubai.
Eine gelungene Kombination. 
Das Buch hat mir eine schöne Lesezeit beschert und mich gut unterhalten. Eine interessante Geschichte, die ich gerne gelesen habe. Ich freue mich auf die Fortsetzung.  4/5 Sternen

„Frühlingshafte Osterrezepte“ von Sandra Pulletz - Das Buch enthält Rezepte passend zum Liebesroman "Frühlingszauberküsse". Diese Idee finde ich wirklich schön. Da die Protagonistin Joyce Vegetarierin ist, sind hauptsächlich fleischlose Gerichte im Kochbuch zu finden, die aber durchaus auch mit Fleisch kombiniert werden können. Ich finde die Idee ein kleines Kochbuch passend zu einem Roman zu schreiben wirklich toll. Das Kochbuch gefällt mir gut und ich werde weiter fleißig die Rezepte ausprobieren. 4/5 Sternen

„Mitternachtstraum“ von Vanessa Streng - Es handelt sich hier um einen Reihenstart. Eine mysteriöse und geheimnisvolle Geschichte, eine Geschichte über Zeitreisen. Ich mag Bücher, die sich mit Zeitreisen befassen sehr gerne. Mir hat es gut gefallen, auch wenn sie mich an eine meiner Lieblings-Zeitreise-Reihe erinnert hat. Ich bin gespannt wie es mit Marlyn weitergeht.  4/5 Sternen


„Emily lives loudly“ von Tanja Voosen - Ich mag die Bücher der Autorin unheimlich gerne. Alerdings merkt man hier, dass es sich um eines ihrer frühen Werke handelt. Es konnte mich nicht so ganz packen, wie ich es sonst von den Büchern gewohnt bin. Eine nette Geschichte, eine tolle Idee, deren Potential nicht ganz ausgeschöpft wurde. 3/5 Sternen


„Oh Baby. Liebe ist ein Kinderspiel“ von Suzy K. Quinn - Und wieder ein Abbruch in dieser Woche. Dabei waren Cover udn Klapptext so vielversprechend. 
Ich bin aber einfach nicht in die Geschichte hinein gekommen. Mir war alles so konstruiert und langatmig erzählt. Es war nicht mein Humor und die Protagonistin empfand ich als schrecklich. Schade. 
- Abbruch -




Want to Read:

Kommende Woche möchte ich zuerst einmal „First Comes Love“ von Katie Kacvinsky beenden.

Außerdem möchte ich gerne „Im Schatten der Nacht“ von Vanessa Carduie, „EXTENDED trust“ von Sarah Saxx sowie „Kein Prinz für Riley“ von Anna Katmore lesen.

Und sonst so?

Ich bin gespannt was die erste Arbeitswoche nach 4 Wochen Urlaub bringt. Zum Glück ist ja ein Feiertag und somit nur eine kurze Arbeitswoche. Ich hoffe, dass ich nicht gleich am Dienstag für den Dienst bis 18 Uhr eingeplant wurde, denn das wird dann hart. Ich habe seit 12 Jahren - seit ich meine Arbeitszeit reduziert habe - nicht mehr so lange im Büro arbeiten müssen. Eine langsame Heranführung käme mir da gelegen.

Das war's für diese Woche.

Einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche
Eure Christine

Rezension zu „Mitternachtstraum“ von Vanessa Streng

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Rezension zu 
„Mitternachtstraum“ 
von Vanessa Streng





Buchdetails

ISBN: 9783748110927
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 190 Seiten
Verlag: Books on Demand
Erscheinungsdatum: 10.10.2018








Inhalt:

»Träume sind die verschollenen Geschichten unserer selbst. Sie sind das, was du - und nur du alleine, Marlyn - einst erlebtest, was dir im Hier und Jetzt passiert, und das, was deine Seele noch durchzumachen vermag.«

Marlyns Leben ist einfach, beinahe schon langweilig. Das ändert sich schlagartig, als die Schwindelanfälle und Kopfschmerzen beginnen. Die einzige Erklärung dafür kommt von ihrem Kommilitonen und ist eine unglaubliche Geschichte: Marlyn soll dazu in der Lage sein, ihre Seele durch die Zeit wandern zu lassen. Und nicht nur das; Amon behauptet, Marlyn sei Teil eines uralten Zirkels, von dem auch er ein Teil ist.
Aber welche Absichten verfolgt die undurchsichtige Organisation, die angeblich nur zum Schutz des Zirkels existiert, wirklich? Und welche Rolle nimmt Amon darin ein, der selbst so viele Geheimnisse zu haben scheint?
Je tiefer Marlyn in diese unbekannte Welt eintaucht, desto klarer wird ihr, dass es nicht leicht ist, Freund von Feind zu unterscheiden - auch dann nicht, wenn das eigene Leben davon anhängt.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und sehr einfach, unkompliziert und leicht, schnell und flüssig zu lesen. Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen, ich war direkt mittendrin im Geschehen. Die Seiten sind nur so dahin geflogen.

Die Handlung hat mir gut gefallen. Eine mysteriöse und geheimnisvolle Geschichte, eine Geschichte über Zeitreisen. Ich mag Bücher, die sich mit Zeitreisen befassen sehr gerne. Mir hat die Story gut gefallen, auch wenn sie mich in Ansätzen an eine meiner Lieblings-Zeitreise-Reihe erinnert hat. 

Marlyn ist eine normale Studentin, die plötzlich mit starken und unerklärlichen Schmerzen und Schwindel zu kämpfen hat. Eine spezielle Organisation, getarnt als Forschungsanstalt, verspricht Linderung. Doch dort ist nicht alles nur positiv, geheimnisvolle und rätselhafte Dinge gehen dort vor sich. Marlyn bekommt ihre Schmerzen durch Träume in den Griff, die ihre Seele in der Zeit reisen lassen. Doch was sie dort und bei Nachforschungen im Institut herausfindet, lässt sie an der Aufrichtigkeit der Organisation zweifeln. Eine spannende und aufregende Reise beginnt.

Mir verlief die Handlung etwas zu schnell. Der Fortgang ist sehr rasant. Ab und zu hätte ich mir ein paar Seiten mehr gewünscht, mehr Ausführlichkeit und ein paar mehr Stolpersteine für Marlyn und Amon. Es verlief doch alles sehr reibungslos. Bis auf diese kleinen Kritikpunkte eine schöne Idee und tolle Geschichte.

Ich mochte Marlyn sehr gerne. An Amon hatte ich zwischendurch immer mal wieder gezweifelt. Marlyns Erkenntnisse über die Organisation glaubt er nicht, nimmt sie nicht ernst und schmettert sie direkt ab. Er ist vollkommen im dem Lügengeflecht gefangen. Doch dann fängt er an zieht seine eigenen Schlüsse, stellt sich auf ihre Seite. 

Das Buch hat mich gut unterhalten und mir eine schöne und unterhaltsame Lesezeit beschert. Ich bin sehr gespannt, wie es mit Marlyn und vor allem für Amon weitergeht und freue mich auf den nächsten Teil.

Fazit:

Ein gelungener Reihenauftakt, eine spannende und unterhaltsame Geschichte.
★★★★☆
4 von 5 Sternen

Samstag, 27. April 2019

Buchvorstellung "Der Fluch von Abbington Hall" von Ester D. Jones und Katherine Collins

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Vor Kurzem habe ich den tollen Roman "Der Fluch von Abbington Hall" von Ester D. Jones und Katherine Collins gelesen. 
Cover: dp

Die Geschichte spielt in verschiedenen Zeitebenen. Sie beginnt im Jahr 1895 und erzählt die Geschichte des Dienstmädchens Gemma, die sich in den Earl verliebt und von ihm schwanger wird. Doch dieser hält sein Eheversprechen nicht. Einige unglückliche Geschehnisse sorgen dafür, dass Gemmas Familie einen Fluch über den Earl und seine männlichen Nachfahren verhängen. 

Im Jahr 2008 erfährt die junge Elisa von dem Fluch, der auf ihrer Familie liegt, der aber von ihrer Mutter als Humbug abgetan wird, obwohl die Zeichen eindeutig sind. Als 2018 Elisas Schwester heiraten will, versucht diese deshalb die Hochzeit um jeden Preis zu verhindern. 

Ich mag solche Geschichten, die von Flüchen handeln und in vergangenen Zeiten ihren Ursprung haben, sehr gerne. Der Fluch zieht sich durch die Jahrzehnte, die Jahrhunderte und führt in der Gegenwart bei der Liebe von Katja und Daniel zusammen. 

Doch was sind Flüche?

Flüche sind negative Wünsche, die negative Kräfte haben. Man weiß, dass Menschen Worten eine starke Bedeutung geben. Ein Fluch oder eine Verfluchung ist ein Spruch, der ursprünglich auf magische Weise einer Person oder einem Ort Unheil bringen oder zur Sühne bewegen soll. Der Wunsch zu bestrafen oder sich zu rächen können, aber auch Zorn und Wut können ihn begründen. Wer wirksam verflucht wird, muss dabei weder anwesend sein, noch von dem Fluch wissen. 


Im ursprünglichen Sinn war ein Fluch eine ernsthafte soziale Sanktion.


Nach Maximilian Oettinger gibt es fünf Elemente, die in einem Fluch zu beobachten sind:


* Der Zweck eines Fluchs ist die Strafe. Ausgangspunkt ist ein geschehenes Unrecht, der Fluch ist eine Reaktion des Opfers gegen den Täter.
* Der Fluchende glaubt sich dem Täter ohnmächtig ausgeliefert. Er sieht alle Rechtsmittel ausgeschöpft, ohne dass eine angemessene Vergeltung für das Unrecht erfolgt wäre. Der Fluch ist die höchste Strafe und zugleich die letzte Waffe, nachdem alle anderen Mittel versagt haben.
* Die Ohnmacht erzeugt eine affektive Spannung, die sich im Fluch entlädt. Hier zeigt sich die Verwandtschaft des Fluches zur Rache.
* Für einen wirksamen Fluch muss eine Fluchgemeinschaft bestehen, das heißt, der Fluchende muss überzeugt sein, dass auch sein Umfeld und insbesondere der Verfluchte an die Wirksamkeit des Fluches glaubt. Die jüdischen und christlichen Flüche waren öffentliche Sprechakte. Sie wurden vor Zeugen ausgesprochen, verbreitet und dem Verfluchten kundgetan.
* Als Unterstützer und Vollstrecker des Fluches werden Gott beziehungsweise höhere Mächte angerufen.
[Maximilian Oettinger: Der Fluch. Vernichtende Rede in sakralen Gesellschaften der jüdischen und christlichen Tradition. Hartung Gorre Verlag Konstanz, 2007, S. 11f., ISBN 3-86628-118-8]

Umgangssprachlich finden wir zahlreiche Flüche, die dann aber lediglich der Beschimpfung anderer oder der Abfuhr eigener Wut dienen (Scheiße!, Fuck! Hol dich der Teufel).


Ich habe den beiden Autorinnen Ester D. Jones und Katherine Collins Fragen zu ihrem Buch gestellt. Vielen Dank euch beiden, dass ich euch aushorchen durfte!

Wie kam die Idee zum Titel? Stand er von Beginn an fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses entwickelt?

Ester: Unser Arbeitstitel lautete „Fluchgeschichte“. Da ein Fluch eine zentrale Rolle spielt, war das der einfachste Weg, damit jeder wusste, über welches Projekt wir sprechen. Die endgültige Version kam von Katherine, ja.

Katherine: Ester korrigiere mich, aber habe ich mich nicht egoistischer weise des Titels ermächtigt? Meine Manuskripte bekommen bereits in der Entstehungsphase einen Titel, der meist beibehalten wird. In dem Fall war es wohl eine Aneinanderreihung von Fakten. Fluch Abbington Hall -》Der Fluch von Abbington Hall 

Hattest ihr von Anfang an eine genaue Vorstellung vom Cover? Seid ihr zufrieden mit dem Ergebnis oder würdest ihr im Nachhinein noch etwas ändern wollen?

Ester: Ich hatte keine Idee zum Cover. Mir ist es wichtig, dass das Cover den Stil des Buches einfängt. Hundertprozentig zufrieden bin ich mit dem Cover nicht. Aber das ist praktisch nie der Fall. Die Romane sind die Babys der Autoren. Sie wünschen sich die perfekte Optik, aber natürlich muss das Cover in erster Linie die Leser begeistern.

Katherine: Jeder Autor kennt das "Coverproblem". Man hat eine ungefähre Vorstellung davon, was zu seinem Roman passt und bekommt es meist nicht in Worte gefasst. Das aktuelle ist aber ein guter Kompromiss geworden. Mir gefällt der Himmel, der den Anflug von Gefahr vermittelt und das Tor, dass fen genauen Blick auf das Haus verhindert. Die Frau im Kleid passt ... Auf dem ersten Blick war es aber eher ein ohje als ein juhu!

Woher kam die Idee zu dem Buch?

Ester: Die grobe Idee entstand bei einem gemeinsamen Chat. Es war sofort klar, dass es um einen Fluch gehen sollte. Wie er entstand und welche Auswirkungen er hatte. Es sollten ursprünglich mehrere Autoren an dem Projekt arbeiten. Nach dem historischen Teil, den Katherine und ich geschrieben haben, sollte der Gegenwartsteil von mehreren Autorenkolleginnen übernommen werden. Leider ließ sich das nicht umsetzen, weshalb Katherine und ich auch die übrigen Kapitel geschrieben haben.

Katherine: Die Grundidee wurde von fünf Autorinnen der RA zusammengesetzt, da wir die Geschichte zusammen schreiben wollten. Ester und ich meldeten uns für die Vergangenheitsteile, die wir direkt umsetzten. Dort lag auch unser Planungsanteil. Da sich die Kolleginnen schließlich von dem Projekt zurückzogen, übernahmen wir schließlich auch die Gegenwartsteile, um die Geschichte endlich abschließen zu können.

Abbington Hall liegt in der Nähe von London. Hattet ihr für das Setting, das Herrenhaus ein Vorbild?

Ester: Beim Fluch haben wir tatsächlich keine passenden Bilder gesucht oder Skizzen angelegt. Bei unserem zweiten Gemeinschaftsprojekt war das anders. Da unsere uns jeweils zugeordneten Helden aus den beiden Romanteilen allerdings ganz unterschiedliche Handlungsorte, sodass das kein Problem war. Deshalb haben wir nur Bilder für unsere Helden herausgesucht.

Katherine: Tatsächlich habe ich Abbington Hall recherchiert, das passende Gebäude herausgesucht, die ungefähre Lage und Zimmer. Das jedoch für den Vergangenheitsteil, aber es lag alles bereit und ich konnte spicken. Besonders die Lage des Herrenhauses brauchte ich für den Gegenwartsteil. Tatsächlich lagen unsere Erzählstränge bei diesem Projekt weit auseinander, so dass keine großen Korrekturen vorgenommen werden mussten.

Das Buch handelt von einem uralten Fluch, hat eine mystische Atmosphäre und ein altes Herrenhaus spielen eine Rolle. Seid ihr diesen magischen, spirituellen und mystischen Dingen gegenüber, für die man nicht immer eine rationale Erklärung findet, offen eingestellt oder ist das Humbug für euch?

Ester: Ich glaube, dass es mehr gibt, als man auf den ersten Blick sehen kann. Wir alle laufen nicht sinnlos durch unser Lebenl Unser Schicksal ist meiner Meinung nach nicht vorbestimmt. Wir haben die Möglichkeit zu wählen. Trotzdem gibt es da etwas, das uns manchmal in die richtige Richtung schubst. Ich glaube, dass nichts auf dieser Welt ohne Grund geschieht. Aber für die meisten magischen oder übernatürlichen Geschehnisse gibt es bestimmt eine logische Erklärung.


Katherine: Die Vorstellung, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, ist aufregend und da ich das Leben zur Zeit  recht langweilig finde, hat es seinen Reiz an übersinnliches zu glauben. Tarot, Geister, Wicca und all diese faszinierenden Hexenbräuche in anderen Kulturen sind deshalb für mich ein Pool von Dingen, die ich erforschen möchte. Sind Wahrsager Betrüger? Gibt es Liebeszauber wirklich? Und ist ein Fluch tatsächlich bindend? Ich hoffe doch!

Seid ihr schon einmal in England gewesen?

Ester: Ich war bislang noch nie in England. Aber ich möchte unbedingt einmal hin. Mein Mann schwärmt mir immer von London vor. Aber ich würde gerne die ländlichen Gegenden besuchen.

Katherine: Tatsächlich bin ich mindestens einmal im Jahr in England, um meine Familie nahe Birmingham zu besuchen. In jungen Jahren war ich von London fasziniert, aber mit dem Alter ziehe ich ruhigere Gegenden vor. Letzten Sommer war ich dann auch In Schottland. Noch ist meine Liste mit Plätzen, die ich auf der Insel sehen möchte noch nicht abgehakt.

Habt ihr eine Lieblingsstelle oder ein Lieblingszitat im Buch? Verratet ihr sie uns?

Ester: Gemma ist meine Lieblingsperson in der Geschichte. Meine Lieblingsstelle ist allerdings der Moment, in dem der Fluch ausgesprochen wird:
Mein Herz rast vor Wut. „Sie wisst nicht, wen Sie sich damit zum Feind machen! Ein Teil meiner Zaubererseele wohnt in dem Kind. Wenn Sie es von mir fernhalten, wird mein Zorn über Sie und die Ihrigen kommen.“
Die Mitglieder der Abbington-Familie und die Bediensteten beginnen zu tuscheln. Das Wort Zauberer zeigt seine Wirkung.
„Davor habe ich keine Angst“, behauptete Abbington.
„Die sollten Sie haben. Denn ich verfluche Sie für Ihre Taten. Der Tod meiner Tochter lastet auf Ihrer Seele. Allein dafür sollten Sie in der Hölle schmoren. Doch Sie haben mir auch noch meine Enkelin genommen. Damit haben Sie Ihren Untergang besiegelt.“
„Schweig!“ Er klingt panisch. Langsam scheint er zu begreifen, was gerade passiert.
Ich lege all meine Wut in meine nächsten Worte. Brülle sie hinaus. „Die Deinen müssen die Meinen lieben, um das wahre Eheglück zu erfahren!“

Katherine: Ich liebe Perdita, daher ist meine Lieblingsstelle die Einführung, in der sie auch auf Andrew trifft. In der Szene finde ich ihn ebenfalls ungewöhnlich anziehend in seiner Verwirrung.


Wie würden eure Protas euch mit 5 Adjektiven beschreiben?

Ester: 
Gemma: voller Mitgefühl, empathisch, neugierig, realistisch, vernichtend
Katja: ungeduldig, streng, zickig, romantisch, gemein

Katherine: Perdita und Elisa sähen mich wohl unterschiedlich.
Elisa: gemein, hinterhältig, sardistisch, verschwiegen, voyoristisch
Perdita: hilfreich, Segen spendend, wegweisend, lustig, trostspendend

Ich danke euch beiden für das Interview!

Freitag, 26. April 2019

Rezension zu „Above Pink Clouds“ von Caroline St. Charles

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Rezension zu 
„Above Pink Clouds“ 
von Caroline St. Charles
Cover: Romance Edition







Buchdetails

ISBN: 9783903130920
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 260 Seiten
Verlag: Romance Edition
Erscheinungsdatum: 26.04.2019






Inhalt:

Dubai. Weltmetropole. Stadt der Superlative. Märchenhafter Luxus aus 1001 Nacht.

Als Sherry in die schillernde Wüstenstadt zieht, hat sie so viele Pläne wie Träume. Sie will einen Neustart wagen und alles hinter sich lassen, ein für alle Mal.

Doch als sie auf den Rockstar Johnny trifft, gerät ihre Welt schneller aus den Fugen, als ihr lieb ist. Johnny Taylor ist nicht nur Leadsänger der gerade angesagtesten Rockband, er ist auch ihre alte Jugendliebe. Eine Liebe aus längst vergangenen Zeiten. Aus einem Leben, das sie hinter sich lassen wollte. Die alten Gefühle flammen wieder auf und für Sherry beginnt ein Spiel mit dem Feuer, denn Skydiver Raphael übt eine besondere Anziehung auf sie aus. Ehe sie realisiert, wie ihr geschieht, befindet sie sich mitten in einem Gefühlschaos und ihr vermeintlicher Mörder ist ihr bereits auf der Spur ...

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, angenehm und locker, schnell und flüssig zu lesen.

Das Setting hat mir gut gefallen. Aufregend und luxuriös. Mal etwas anderes.

Die Handlung und deren Verlauf haben mir gut gefallen. Aber das Ende!? Das war schon richtig fies. Es ist wirklich alles offen. Ich bin auf die Fortsetzung gespannt.

Sherrys Leben in Dubai ist außergewöhnlich und interessant. Sie hat es nicht leicht, ständig mit dem Hintergedanken zu leben, dass sie sofort alles hinter sich lassen muss, dass ihr der Auftragskiller auf der Spur ist. In Dubai will sie neu starten. Und dann stürmt ihr altes Leben mit voller Wucht auf sie ein, in Form von Johnny. Ein typischer Rockstar, der nichts anbrennen lässt. Und dann ist da Raphael, bei dem ich von Anfang an ein komisches Gefühl hatte. Er war mir zu perfekt, passte zu gut zu ihr. Und dennoch mochte ich ihn. Sherry mag sie beide, doch wo soll das hinführen? 

Eigentlich mag ich solche Dreiecksgeschichten nicht unbedingt. Hier hat mein Herz aber für einen der beiden geschlagen. Doch wie es ausgeht ist ungewiss. Ich hoffe in einer Fortsetzung mehr zu erfahren.

Zwischendurch war die ein oder andere Stelle, die sich etwas gezogen hat, vor allem die sportlichen Szenen fand ich etwas zu langatmig. Ansonsten lässt sich die Geschichte schnell weglesen. Nach und nach erfährt man von Sherrys schrecklichen Erlebnissen in ihrer Jugend. Die spannungsgeladenen Szenen nehmen erst am Schluss zu. Das Ende war rasant,man kam kaum zum Durchatmen. Ich hätte mir noch etwas mehr Spannung im Verlauf der Handlung gewünscht, Sherrys Vergangenheit hätte da einiges zu bieten.

Eine schöne Mischung aus Gefühl und Krimielementen, dazu ein außergewöhnliches Setting. Eine gelungene Kombination.

Das Buch hat mir eine schöne Lesezeit beschert und mich gut unterhalten. Eine interessante Geschichte, die ich gerne gelesen habe. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

Fazit:

Ein außergewöhnliches Setting, eine schöne Geschichte. Leseempfehlung.
★★★★☆
4 von 5 Sternen