Dienstag, 6. August 2019

Rezension zu „Manchmal ist Liebe genug“ von Katharina Olbert

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Rezension zu 
„Manchmal ist Liebe genug“ 
von Katharina Olbert







Buchdetails

ISBN: 9783744810609
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 308 Seiten
Verlag: BoD – Books on Demand
Erscheinungsdatum: 24.06.2019







Inhalt:

Wenn er ein Star ist,
sie die Ruhe und Abgeschiedenheit sucht
und es zwischen ihnen klick macht ...

Lola führt ein Leben zwischen Getränketabletts und Teleobjektiv: Tagsüber kellnert sie, abends sieht sie die Welt durch die Linse ihrer Kamera. Ihr Anspruch ist hoch, deswegen zeigt sie ihre Bilder niemandem. Noah aber fragt nicht um Erlaubnis, schaut ihr dreist über die Schulter und taucht einfach während ihrer Fotosessions auf. Allerdings gelingt mit ihm wieder, was ihr seit Jahren unmöglich schien - Nähe zulassen, ihre Leidenschaft fürs Fotografieren teilen. Und bald reichen ihre Gefühle füreinander noch viel weiter. Was Noah ihr jedoch verschweigt: Er ist ein berühmter Sänger. Für Lola, die lieber hinter der Kamera bleibt, wird diese Tatsache zum Problem. Hat ihre Liebe trotzdem eine Zukunft? Oder sind ihre Leben einfach zu verschieden, um sie zu vereinen?

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen. Der Einstieg ist mir leicht gefallen, ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

Ich habe schon einige Rockstar-Bücher gelesen und war sehr gespannt auf die Geschichte von Lola und Noah. Auch wenn sie nichts wirklich Neues brachte, hat sie mich dennoch gut unterhalten.

Die Handlung und deren Verlauf haben mir gut gefallen. Sie war unterhaltsam, eine schöne Liebesgeschichte voller Höhen und Tiefen, Auf und Abs, mit Gefühl und vielen Emotionen. Das ganze Drumherum hat mir sehr gut gefallen. Noahs Sängerleben, seine Familie, Lolas Fotografie und ihr Zwist mit dem Vater, alles gab ein rundes und stimmiges Bild und hat für viel Abwechslung gesorgt. 

Lola führt ein zurückgezogenes Leben. Bis sie Noah kennen lernt, der sich nicht so leicht abschrecken lässt. Er lockt sie aus ihrem Schneckenhaus. Die gemeinsamen Momente beim Fotografieren fand ich unheimlich schön. Aber Noah hat ein großes Geheimnis, das noch für einige Unruhe und Komplikationen führt. Das Ende fand ich sehr schön, es fügt sich wunderbar ein, allen Charakteren wird entsprochen, ohne dass es kitschig oder unglaubwürdig wird.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und lebendig gezeichnet. Sie wirken alles ehr natürlich, echt und authentisch. Einfach normal, wie Menschen von nebenan. Jeder hat seine Probleme, sein Päckchen zu tragen.
Vor allem Noahs Familie ist mir sehr ans Herz gewachsen. Sie waren einfach toll, haben Lola liebevoll und selbstverständlich aufgenommen.
Lolas Vater war mir zu Beginn nicht sehr sympathisch. Allerdings nähern sich die beiden im Laufe der Handlung wieder etwas an, was ich sehr begrüßt habe.

Eine schöne Liebesgeschichte voller Emotionen, mit Höhen und Tiefen und authentischen Charakteren, die mich gut unterhalten und mir eine schöne Lesezeit beschert hat. 

Fazit:

Eine schöne Liebesgeschichte voller Höhen und Tiefen. Leseempfehlung.
★★★★☆
4 von 5 Sternen

Montag, 5. August 2019

Mit Büchern um die Welt ~ Australien~ "Im Schatten der goldenen Akazie" von Christiane Lind

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Die Woche steht ganz im Zeichen von Christiane Lind und ihren Büchern. Sie schreibt unter verschiedenen Psydonymen Liebesromane, historische Romane und Familiensagas. Heute reisen wir mit ihr und ihrem Roman „Im Schatten der goldenen Akazie  nach Australien. 

Bild: Covermanufaktur
Die Familiensaga ist in Queensland angesiedelt. Das Buch spielt in zwei Zeitebenen. Franziskas Geschichte spielt in der Gegenwart, Victoria und ihrer Schwester Catherine begleiten wir im Jahr 1890. Die beiden Mädchen wachsen gemeinsam mit ihrem Vater auf einer Zuckerrohrfarm auf. Das Leben der beiden Schwestern ändert sich drastisch, als der Opalschürfer Luke auf der Farm auftaucht…

Rund um Queenslands Hauptstadt Brisbane finden wir mit der Sunshine Coast im Norden und der Gold Coast im Süden ein echtes Ferienparadies, das aber weitaus mehr Facetten besitzt als traumhafte Strände.

Australiens drittgrößte Stadt Brisbane verwöhnt mit 300 Sonnentagen und lockt mit einem lockeren Lebensstil: summer in the city – das Motto gilt das ganze Jahr hindurch.

Mitten in der Stadt baden Einheimische und Besucher in kostenlosen kunterbunten Wasserlandschaften und sonnen sich am Strand des Brisbane River. Er gehört ebenso zu den South Bank Parklands wie die vielen Freiluftcafés und Restaurants, die großen und kleinen Bühnen und der Markt, auf dem am Wochenende zahleiche Stände lokales Kunsthandwerk anbieten.

Hinter der Küste, in den grünen, subtropischen Hügeln zwischen Ananas- und Zuckerrohrfarmen, liegen kleine ländliche Dörfer.

Die Zuckerindustrie Australiens ist nicht in Händen der Großindustrie. Mehr als 6000 Familien bauen Zuckerrohr an, hauptsächlich im Osten Queenlands. Die Farm habe eine Größe zwischen 20 und 250 Hektar. Zeitweise muss der Zuckerexport aber subventioniert werden, da der Weltmarktpreis zu niedrig ist.

Bild: Covermanufaktur
Und darum geht es:

Erinnerungen bleiben, aber der Schmerz verweht mit dem Wind … Australien, Ende des 19. Jahrhunderts. Nach dem tragischen Tod ihrer Mutter haben die besonnene Victoria und die leidenschaftliche Catherine nur einander. Nichts scheint die Schwestern trennen zu können, bis der Opalschürfer Luke in ihr Leben tritt. Gut hundert Jahre später: Nach einer tiefen Enttäuschung folgt Franziska kurz entschlossen einem Brief ihrer Großtante Ella und reist nach Australien. Gemeinsam forschen die beiden nach ihren Wurzeln und begegnen starken Frauen, weisen Aborigines und dem entbehrungsreichen Leben deutscher Einwanderer. Vor der traumhaften Kulisse Queenslands entfaltet sich eine dramatische Familiengeschichte über mehrere Generationen.
Die liebe Christiane Lind teilt mit uns

 5 Tatsachen zu „Im Schatten der goldenen Akazie“:


1. Meine Musekater sind immer noch beleidigt, weil in „Im Schatten der goldenen
Akazie“ zwei Hunde mitspielen, die den Katzen in der Geschichte die Schau stellen.
Toby ist ein großer schwarzer Hund, mit dem meine Heldin Franziska sich
herumschlagen muss.
Cookie ist ein Cattle Dog, der Victoria im Jahr 1899 das Leben rettet und ein einfach
wundervoller Hund ist.


2. Australien hat 1902 als zweites Land das Wahlrecht für Frauen eingeführt.
Neuseeland war das erste. In Brisbane arbeitet die erste Doktorin Australiens, Lilian
Violet Cooper, die 1905 auch die erste Autofahrerin Queenslands wurde.
Daher habe ich meine Heldin Catherine in Kontakt mit den australischen
Frauenrechtlerinnen kommen lassen.


3. „Vom Schatten der goldenen Akazie“ war ursprünglich eine Auftragsarbeit für den
Thienemann-Verlag. Allerdings kam die Geschichte dort nie bis zur Veröffentlichung,
sondern ich erhielt die Rechte zurück. Ich habe den Roman mehreren Verlagen
angeboten, aber keiner wollte ihn. Daher habe ich die Chance genutzt und das Self
Publishing für mich ausprobiert. (Und es noch keinen Tag bereut.)


4. Wenn ich Szenen schreibe, hat das etwas von „Method Acting“. Ich versuche, mich in
die Gedanken- und Gefühlswelt meiner Figuren zu versetzen und dafür spiele ich
Szenen nach. Wenn ich Zuhause arbeite, ist das unproblematisch. Wenn ich im Zug
schreibe, kann das schon mal zu irritierten Blicken führen.


5. „Im Schatten der goldenen Akazie“ spielt in Marburg in Queensland, was bei meiner
Lektorin für Verwirrung sorgte. In Australien tragen viele Ortschaften seltsame
Namen, wie „Nowhere Else“, „Tom Ugly“, „Hell’s Gates“, „Cock Wash Creek“ oder

„Mount Disappointment“. Oft wurden Namen aus der ursprünglichen Heimat
übernommen, wie Marburg oder Minden.
Außerdem gibt es noch Orte, die Namen aus den Sprachen der Ureinwohner tragen,
wie „Wonglepon“, „Ozenkadnook“, „Woolloomooloo“ oder „Upotipotpon“.
„Ozenkadnook“ bedeutet zum Beispiel „sehr fettes Känguru“ (
https://www.in-
australien.com/fakten-zahlen_10212)



Am 07.08.2019 reisen wir erneut mit Christiane Lind nach Australien. Ihr Roman "Im Bann der Traumzeit" spielt ebenfalls in Queensland.

Sonntag, 4. August 2019

Rezension zu „Wüstenruf“ von Christina M. Fischer

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Rezension zu 
„Wüstenruf“ 
von Christina M. Fischer
Cover: Dark Diamonds







Buchdetails

ISBN: 9783646301649
Sprache: Deutsch
E-Buch Text 550 Seiten
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: 25.07.2019







Inhalt:

**Spüre den Zauber der Wüste** 
Die junge Adelstochter Dayana ist zutiefst entsetzt, als sie einen Mann heiraten soll, der für seine Grausamkeit bekannt ist. In tiefster Nacht flieht sie von der heimatlichen Burg und lässt all das hinter sich, was sie kennt und liebt. Doch Dayana bleibt nicht lange unentdeckt. Notgedrungen schließt sie sich mit einem geheimnisvollen Fremden zusammen, der sein Gesicht stets verborgen hält. Sie ahnt nicht, dass er dem Ruf der Wüste folgt, ausgelöst von einem Fluch, der vor langer Zeit über ihn gelegt wurde…

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist eingängig und einnehmend, locker und leicht, flüssig und schnell zu lesen. Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen. Einmal angefangen konnte ich das Buch kaum zur Seite legen.

Die Handlung und deren Verlaug haben mir sehr gut gefallen. Verschiedene Handlungsstränge ziehen sich durch die Geschichte und ergeben am Ende ein großes Ganzes. Jede einzelne Storyline war spanend und interessant. Trotz der Komplexität konnte man dem Geschehen leicht folgen. Kreativität und Ideenreichtum, Abwechslungsreichtum und eine große Vielfalt zeichnen diese Geschichte aus, die mich vollkommen für sich eingenommen und überzeugt hat.

Ich habe Dayana gerne auf ihrem Weg begleitet. Die Liebesgeschichte, die sich hier entwickelt war einfach wundervoll. Langsam entwickelt sie sich von spritzigen Wortgefechten, tiefen Emotionen zu einer wundervollen Liebe. Ihr Weg ist steinig, voller Gefahren und nervenaufreibenden Abenteuern geprägt. Mehr als einmal musste ich die Luft anhalten, habe gehofft und gebangt, um dann am Schluss wirklich vor der Frage zu stehen, ob sie Falk wiedererkennt und verzeiht. 

Genauso spannend war die Geschichte am Königshof. Auch hier eine wundervolle Liebesgeschichte inmitten von Intrigen, Attentaten und Rätseln. Und eine Person die alles verbindet und für einen enormen Spannungsbogen sorgt.

Eine wirklich tolle, wundervolle, grandiose Geschichte, die mich überwältigt und sehr gut unterhalten hat. Eine fantastische Mischung aus 1001 Nacht, einem Liebesroman, einem Fluch und einem Hauch Magie, einem beeindruckenden Setting, starken, großartigen, abwechslungsreichen Charakteren und einer überwältigenden Story. Ich bin begeistert und liebe diese Geschichte.

Fazit:

Grandios, überwältigend, fantastisch. Ein Highlight! Absolute Leseempfehlung.
★★★★
5 von 5 Sternen

Rezension zu „Schokolade aufs Brot“ von Simona Pindeus

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Rezension zu 
„Schokolade aufs Brot“ 
von Simona Pindeus





Buchdetails

ISBN: 978-3746057408
Sprache: Deutsch
Taschenbuch 340 Seiten
Erscheinungsdatum: 02.07.2019









Inhalt:

„Das Meer macht durch seine Wellen Spaß. Dort, wo das Wasser steht, sind bloß Stechmücken.“

Eines kann die unkonventionelle Kinderärztin Flora Sandig bei ihrem Neuanfang gar nicht brauchen: diesen irritierenden Kollegen. Sie hat schon genug Bälle zu jonglieren, seit sie mit ihren Kindern wieder bei den Eltern eingezogen ist. 
Das Zusammenleben in der Drei-Generationen-WG bietet ausreichend Zündstoff, doch bald fliegen auch knisternde Funken zwischen ihr und dem gebügelten Julian Klee.
Eine Dienstreise nach Glücksburg an die Ostsee bringt keine Abkühlung, sondern heizt die Stimmung weiter auf. Doch nicht nur Flora verschweigt einiges, auch ihr Kollege hat Geheimnisse …

Meine Meinung:
Der Schreibstil ist sehr locker und leicht, spritzig und frisch, unterhaltsam und humorvoll, schnell und flüssig zu lesen.

Die Handlung und deren Verlauf haben mir ganz gut gefallen, konnten mich aber nicht vollkommen überzeugen. Eine schöne Liebesgeschichte, teilweise sehr unterhaltsam und humorvoll. Manchmal war es mir etwas zu viel, ein bisschen zu übertrieben und überspitzt, manche Szenen waren etwas zu langatmig. Die Liebesgeschichte entwickelte sich sehr langsam, stockte immer mal wieder und es war nicht wirklich ein Fortgang zu erkennen. Ein bisschen mehr Gefühl hätte ich mir gewünscht. Zwischendurch war es dann wieder recht chaotisch, witzig und unterhaltsam. Herzerfrischend, wortwitzig und charmant. 

Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet.
Flora hat es mir nicht immer leicht gemacht. Ich mochte sie gerne, aber mit manchen Reaktionen ihrerseits war ich nicht einverstanden. Ihr Verhalten dem Ex gegenüber war teilweise sehr kindisch. Auch wie sie mit ihrer Mutter manchmal umgesprungen ist war nicht ganz astrein.
Julian mochte ich unheimlich gerne, auch wenn er - oder vor allem - da er sehr geheimnisvoll wirkte und handelte. Auch die beiden Kinder von Flora waren sehr süß und sind mir ans Herz gewachsen. 

Alles in allem eine nette Geschichte, eine Liebeskomödie, die mich trotz meiner Kritikpunkte gut unterhalten hat. Zwischendurch einfach charmant und spritzig, manchmal etwas übertrieben.

Fazit:

Eine schöne und nette Liebeskomödie.
★★★☆
3 von 5 Sternen

My Reading Week #31/19


Hallo Ihr Lieben,

ich grüße euch von der Ostsee. Nachdem wir am Freitag im Heidepark Soltau waren, sind wir gestern an die See nach Polen weiter gefahren. Unsere Ferienwohnung liegt auf einem Grundstück mit Zugang zum Fluss, der ins Stettiner Haff fließt. Herrlich, Entspannung pur. Und nur ein kurzes Stück weiter Richtung Norden liegt die Ostsee. Diese werden wir heute unsicher machen.

Meine Aktion "Mit Büchern durch den Sommer" geht weiter. Ab morgen dürft ihr euch auf eine Autorenwoche mit Christiane Lind freuen.

Eine gemischte Lesewoche liegt hinter mir, eine Enttäuschungen gab es diesmal.

Already Read:

Ich habe in dieser Woche 5 Bücher beendet und eins abgebrochen.

 Wüstenruf“ von Christina M. Fischer - Eine wirklich tolle, wundervolle, grandiose Geschichte. Eine fantastische Mischung aus 1001 Nacht, Liebesroman, einem beeindruckenden Setting, starken, großartigen, abwechslungsreichen Charakteren und einer überwältigenden Story. Ich liebe diese Geschichte!  5/5 Sternen

„Finding Mr. Wright“ von K. A. Linde - Dies ist der erste Teil der Reihe "Wright-Brother-Serie" und erzählt die Geschichte des ältesten Bruders Jensen. Die Handlung hat mir gut gefallen. Sie war sehr emotional. Nicht nur Jensen und Emery erleben ein ständiges Auf und Ab, auch der Leser erlebt die emotionale Achterbahnfahrt hautnah mit. Ein gelungener, erotischer und emotionaler Reihenauftakt. 5/5 Sternen


„Kiss me Crazy: Wir allein.“ von Kate Franklin - Dies ist der 3. und letzte Teil der Reihe, der die Gesichte von Marc erzählt. Das Buch hat mich gut unterhalten und mir eine schöne, emotionale und aufregende Lesezeit beschert, voller Höhen und Tiefen. Eine schöne Liebesgeschichte.  4/5 Sternen  

„Beloved demon of mine: gay erotic stories“ von Lucy Matoh  -  Das Buch enthält vier in sich abgeschlossene Kurzgeschichten aus dem Gay Romance Bereich mit phantastischen Wesen. Alles in allem eine gute Grundidee, tolle und fantastische Ansätze, teilweise aber noch ausbaufähige Aspekte und Konzepte. Vor allem der leidenschaftliche Teil kommt zu kurz.  3/5 Sternen

„Schokolade aufs Brot“ von Simona Pindeus Eine schöne Liebesgeschichte, teilweise sehr unterhaltsam und humorvoll. Komplett überzeugen konnte sie mich aber nicht. Manchmal war es mir etwas zu viel, ein bisschen zu übertrieben und überspitzt, manche Szenen waren etwas zu langatmig. Alles in allem eine nette Geschichte, eine Liebeskomödie für Zwischendurch.  3/5 Sternen


„Herz nach Maß“ von Claire Thompson  Leider konnte mich das Buch gar nicht fesseln. Der Schreibstil ist sehr ruhig und teilweise etwas langatmig. Manche Sätze wirkten mir zu holzig und aufgesetzt. Auch die Handlung war sehr ruhig und gediegen, fast langweilig und sehr langatmig. Die Ansätze haben mir gut gefallen, aber es ist einfach nichts passiert, so dass es mir nicht gelang einen Bezug zu den Charakteren und ihrer Geschichte herzustellen.  1/5 Sternen



Want to Read:

Kommende Woche möchte ich zuerst einmal „Bis wir wieder fliegen“ von Ella Simon und „Manchmal ist Liebe genug“ von Katharina Olbert beenden.

Außerdem möchte ich gerne California Bad Boy“ von Ava Innings, „Narbenkönig“ von Isabell Schmitt-Egner, „Flitterwochen für Hochstapler“ von Marit Bernson sowie Rettungsring für zwei von Clara Gabriel lesen.

Das war's für diese Woche.

Einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche

Eure Christine

Donnerstag, 1. August 2019

Rezension zu „Heiße Küsse & ein Schottenrock“ von Bettina Kiraly und Kathrin Fuhrmann

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Rezension zu 
„Heiße Küsse & ein Schottenrock“ 
von Bettina Kiraly und Kathrin Fuhrmann






Buchdetails

ISBN: 978-3960893080
Sprache: Deutsch
Taschenbuch 336 Seiten
Verlag: dead soft verlag
Erscheinungsdatum: 15.05.2019








Inhalt:

Bei dem neuen Auftrag von Patrick Harris, einem bekannten Unterwäschemodel und Frauenhelden, läuft von Anfang an alles schief. Ohne Koffer und Verbindung zur Außenwelt sitzt er schließlich auf der schottischen Insel des zurückgezogen lebenden Angus McLean fest. Und dann muss der übertrieben fröhliche Kerl auch noch ständig anzügliche Kommentare machen!

Angus merkt zufrieden, dass seine Flirtversuche Patrick nicht kalt lassen. Die Hoffnung, den smarten Amerikaner irgendwie halten zu können, wächst unaufhörlich, doch passen die beiden wirklich zusammen? Ein schottischer Millionär und ein Model?

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist locker und leicht, angenehm und schnell zu lesen. Dennoch ist mir der Einstig etwas schwer gefallen. Dies lag aber an den Protagonisten, die es mir nicht ganz einfach gemacht haben.

Die Handlung und deren Verlauf haben mir gut gefallen, vor allem das raue Setting der schottischen Insel konnte mich überzeugen. Angus und Patrick haben einige Hindernisse zu überwinden. Dramatische Szenen, unterhaltsame Dialoge und romantische Momente wechseln sich ab. Patrick wehrt sich zuerst gegen seine aufkeimenden Gefühlen, steht er doch nur auf Frauen. Eine schöne Liebesgeschichte, von der ich aber etwas mehr erwartet habe. Mir schritt sie etwas zu schnell voran. Ein paar Seiten mehr Lesevergnügen wären schön gewesen. 

Patrick und Angus waren gewöhnungsbedürftig, wobei es mir Patrick am schwersten gemacht hat. Seine anfängliche, arrogante und überzogene Art hat ihn nicht besonders sympathisch gemacht.
Die Wandlung des überzeugten Heteros mit der schweren Vergangenheit ging mir zu schnell.
Angus war sehr direkt und offen, was mir gut gefallen hat. Er war mir etwas zu sehr auf sein Geld fixiert, hat sich alles erkauft. Aber auch seine Vergangenheitsbewältigung  nach nur einem Gespräch war zu abrupt.

Die erotischen Szenen sind direkt geschildert, aber weder ordinär noch ordinär, sondern ansprechend und heiß.

Alles in allem eine schöne Liebesgeschichte mit Hindernissen und den typischen Outing-Problemen, die mich gut unterhalten hat und mir eine tolle Lesezeit beschert hat.

Fazit:

Eine schöne Liebesgeschichte vor einem berauschenden Setting.
★★★★☆
4 von 5 Sternen

Mit Büchern um die Welt ~ Schottland ~ „Heiße Küsse & ein Schottenrock“ von Bettina Kiraly und Kathrin Fuhrmann

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Heute machen wir un auf in den Norden. Bettina Kiraly und Kathrin Fuhrmann entführen uns mit ihrem Liebesroman Heiße Küsse & ein Schottenrock nach Großbritannien, genauer gesagt nach Schottland auf eine kleine Insel. 
Bild: Pixabay


Schottland ist landschaftlich ein abwechslungsreicher und vor allem vielseitiger Landstrich, der für jeden Besucher etwas zu bieten hat. Die Landschaft der schottischen Highlands ist geprägt von Küsten, Flüssen, Seen und Bergen. 
Waldlandschaften, karge Granitgeröllplateaus, Hochmoore, gigantische Bergschluchten, bis tief ins Hinterland reichende Meeresfjorde, Weideland mit friedlich grasenden Schafherden und viele kleine, aber hübsche sowie auch größere Städte. 

Ich war noch nicht in Schottland, aber es steht definitiv auf meiner Reiseliste.

Schottland hat über 800 Inseln. Davon sind aber nur 130 bewohnt. Lediglich 62 Inseln sind größer als 8 km². Die größten und bekanntesten schottischen Inseln sind die Hebriden, die Shetland und Orkney Inseln.

Und auf solch einer kleinen Insel vor der Isle of Skye lebt Angus. Abgeschieden, mit zwei Hausangestellten. Bis Patrick in sein Leben tritt.

Kathrin hat für uns ein paar Tipps, was man in Schottland gesehen haben muss:

"Den besten Tipp, den ich euch geben kann, ist, lasst euch Zeit! Schon der Weg ist ein Erlebnis. Die engen Straßen, die wilde Natur - ich spreche nicht von den Schafen, die euch tatsächlich auf der Straße begegnen könnten, also besonders in der Nacht Augen auf! - das Flair der Städtchen …
Bild: Pixabay

Ich bin von Birmingham aus gestartet und bin hoch zur Isle of Skye. Meine Unterkunft lag nahe Dunvegan, wo meine Protagonisten ebenfalls beheimatet sind. Das Schloss ist definitiv einen Ausflug wert, auch wenn es recht klein ist. Wer Gärten mag, kommt dort auch auf seine Kosten und man kann einen Ausflug auf einem Boot machen, um Robben und Eisvögel zu sehen.

Natürlich hat Skye mehr zu bieten, aber man muss schon gut zu Fuß sein und Kinder haben, die mitmachen. Die Fairy Pools mit seinen Wasserfällen sollte man besichtigen und einige Destillerien verköstigen. Der Leuchtturm am Nordende der Insel -Neist Point- ist ebenfalls ein Touristenmagnet. Die Aussicht von dort oben war malerisch auch wenn der Wind unseren Zöpfen schnell den Gar ausmachte und wir mit ins Gesicht peitschenden Haaren leben mussten.
Bild: Pixybay

Putzig waren die Schafe, die uns förmlich überall über den Weg liefen.

Portree ist ein malerisches Dörfchen mit Unmengen an Lokalen und einigen putzigen Einkaufsmöglichkeiten.


Mein Highlight war allerdings Eilean Donan Castle. Zwar hatten wir auf der Rückreise kaum Zeit, um das Schlösschen zu würdigen, aber der Hakt hat sich definitiv gelohnt. Es ist klein, eng und nicht einmal richtig historisch, dennoch macht es Spaß durch die engen Gänge zu flankieren und die urigen Zimmer zu besichtigen. Warum ist es mir besser in Erinnerung geblieben, als Dunvegan? Es spielte ein rothaariger Kiltträger das Nationalinstrument! Ich wäre zu gerne länger geblieben."

Und darum geht es in dem Buch:

Bei dem neuen Auftrag von Patrick Harris, einem bekannten Unterwäschemodel und Frauenhelden, läuft von Anfang an alles schief. Ohne Koffer und Verbindung zur Außenwelt sitzt er schließlich auf der schottischen Insel des zurückgezogen lebenden Angus McLean fest. Und dann muss der übertrieben fröhliche Kerl auch noch ständig anzügliche Kommentare machen!

Angus merkt zufrieden, dass seine Flirtversuche Patrick nicht kalt lassen. Die Hoffnung, den smarten Amerikaner irgendwie halten zu können, wächst unaufhörlich, doch passen die beiden wirklich zusammen? Ein schottischer Millionär und ein Model?


„Heiße Küsse & ein Schottenrock“ ist ein Gemeinschaftswerk von Bettina Kiraly  und Kathrin Fuhrmann. Da mir Bettina am Anfang der Woche Rede und Antwort gestanden hat, habe ich zu diesem Liebesroman Kathrin ausgefragt. Ich danke ihr, dass sie sich die Zeit genommen und mir meine Fragen beantwortet hat.



Wie kam die Idee zu Heiße Küsse und ein Schottenrock? Heiße Küsse und ein Schottenrock ist ein Gemeinschaftsprojekt von dir und Bettina Kiraly. Wie darf ich mir die Zusammenarbeit vorstellen? Wie habt ihr das Schreiben aufgeteilt?

Bettina Kiraly und ich sind Mitglied in der Autorenvereinigung Romance Alliance, in der wir uns untereinander austauschen und unterstützen. Wir planen unter anderem Zusammenarbeiten, wie Heiße Küsse und ein Schottenrock und Der Fluch von Abbington Hall oder Ein Earl im Unterrock, um der eigenen Fantasiewelt auch mal zu entkommen. Die Zusammenarbeit mit Bettina fällt mir besonders leicht, weil wir uns in unseren Genren überschneiden und unsere Erzählstruktur ähnlich ist. Natürlich gibt es auch Unterschiede, aber wir harmonieren sehr gut. Wir beschlossen also, dass es Zeit für ein neues Projekt wäre und wir unsere Gegensätze einbringen wollten. Bettina schreibt gay und ich lungere in Schottland herum. Da war es naheliegend einen Gay-Romance in den Highlands zu platzieren. Die Story ergab sich praktisch von selbst. Wir skypten, besprachen einige Eckpunkte und schon ging es los. Bettina ist sehr organisiert, während ich als Chaot immer ausbreche, aber letztlich haben wir uns an unseren Plot gehalten und eine wundervolle Geschichte kreiert, auf die wir beide stolz sind.

Das Schreiben an sich war so aufgeteilt, dass wir je einem Charakter Leben einhauchen wollten. Ich klammerte mich gleich an Angus, da ich Schotten einfach liebe und mit Model erst einmal warm werden musste. Jedes Kapitel ist aus der Sicht eines der Protagonisten geschrieben, wodurch wir abwechselnd an der Reihe waren. Wir haben uns also abgewechselt, um aktuell zu sei und im nachhinein nicht mehr so viel ändern zu müssen. Das lief sehr gut, da wir ein ähnliches Tempo haben und stetig in Kontakt sind.

Ich liebe unsere Gemeinschaftsprojekte und freue mich bereits auf das Nächste! Patrick und Angus brauchen einen zweiten Teil und die passenden Ideen wurden bereits besprochen …


Warum habt ihr euch für den Handlungsort Schottland entschieden?

Ich liebe Schottland, habe bereits eine Reihe, die dort spielt (Eine Hochzeit in den Highlands) und eine weitere, die bald starten soll. Mich fasziniert das Land und dessen Geschichte. Natürlich hätte unser Millionär sein Model überall  treffen können, aber die Abgeschiedenheit, die Ursprünglichkeit spiegelten Angus viel besser wieder, als jeder andere Ort auf dieser Welt, abgesehen vielleicht vom australischen Outback. Und Patricks Gemütszustand reflektiert unsere schottisch, kleine Insel ebenfalls. Er ist zerrissen, mit sich unzufrieden und an seinem persönlichen Tiefpunkt angelangt. Für uns konnte diese Geschichte nur in einem abgeschiedenen Ort seinen Ursprung haben und die Inselkette sprach mich einfach direkt an.

Beschreibe das Buch in höchstens drei Sätzen.

Eine schottische Liebesgeschichte zwischen zwei sexy Kerlen, die mit ihrem Platz in der Welt hadern und ineinander das passende Gegenstück finden.

Hast du eine Lieblingsstelle oder ein Lieblingszitat im Buch? Verrätst du es uns?

Ich mag die ersten Kapitel, in denen sich Patrick von Angus Anspielungen aus dem Konzept bringen lässt. Das ist später etwas in den Hintergrund getreten.

Sie erreichten den schmalen Pfad, der sich zur Küste hinabschlängelte. Er war schlammig und rutschig, weshalb Angus sich umsichtig an dem Seil festhielt, das für solche Begebenheiten in den Felsen eingelassen worden war. Patrick Harris hingegen überschätzte seine Standfestigkeit. Mit einem Fluch riss er Angus von den Füßen, als er ihm in den Rücken rutschte. Das Model diente Angus dann als Schlitten, bis sie unten angekommen waren.

Angus rollte sich von seinem Gast, der perplex zu ihm aufsah. Die Augen weit aufgerissen und noch immer nicht fassend, was soeben geschehen war.
„Haben Sie sich verletzt?“ Angus kniete sich zu ihm und legte ihm die Hand auf die Schulter, um den Reflex abzuwürgen, der Patrick sogleich auf die Füße kommen lassen wollte. „Bleiben Sie liegen.“
Patrick schlug seine Hand weg. „Quatsch.“ Mannhaft versteckte er den Schmerz, als er hochkam, allerdings musste man blind sein, um den verbissenen Zug um seine sinnlichen Lippen zu übersehen.
„Sind Sie sicher …?“
„Das gibt nur ein paar blaue Flecken.“
„Die sollte ich mir ansehen.“ Obwohl Angus es absolut harmlos meinte, zuckte Patrick zurück.

"Heiße Küsse und ein Schottenrock" ist ein Liebesroman. Was macht für dich einen guten und glaubhaften Liebesroman aus?

Realität. Natürlich wünschte ich mir von einem makellosen Prinzen gefunden und davongetragen zu werden, aber noch während ich dies schreibe, verziehen sich meine Lippen. Höhnisch, denn ich bin erwachsen und weiß, dass es perfekte Menschen nicht gibt. Und gäbe es ihn, wäre er für den Rest der Welt wohl verdammt anstrengend.
Ich ziehe es vor, von echten Personen zu lesen. Von Fehlern, Anstrengungen und Bruchlandungen. Ich brauche auch keinen Kitsch, wenn ich nicht gerade einen Lacher benötigte. Wiederholungen langweilen mich. Ich glaube, ich bin ein schwieriger Leser 😂

Wie würden Angus und Patrick dich mit fünf Adjektiven beschreiben?

Gemein, hinterhältig, einmischend, besserwissend, hilfreich

Sicher kann man von seinen Protagonisten keine netten Beschreibungen erwarten, schließlich triezt man sie ganz schön. 

Was hältst du von Männern in Röcken?

Das kommt definitiv auf den Mann an! Generell finde ich es schon sexy, wenn Männer sich wagen, gegen das klassische Männerbild anzugehen, auch wenn Schotten ihre Kilts nicht aus Protest tragen. Sie tun es mit Stolz und der Gewissheit, ihrer Männlichkeit keinen Abbruch zu tun. Sean Connery, Patrick Stewart, Simon Pegg … Seufz

Was verbindet du mit Schottland?

Es hat etwas von unendlichen Weiten. Obwohl es gleich um die Ecke liegt, hat Schottland so ein Flair des Ungewöhnlichen. Wenn man durch die Schluchten der Highlands fährt, spürt man, wie winzigklein und unbedeutend man selbst ist. Es ist ein landschaftliches Schauspiel, das ich stundenlang betrachten könnte. Besonders an einen der Lochs oder Meeresbuchten. Ich finde es nicht verwunderlich, dass Serien wie Outlander dort gedreht werden können, denn es gibt weite Regionen von Nichts - abgesehen von Bergen, Gras und fließendem Wasser. Ein perfekter Ort für Menschen wie ich. Absolute Einsamkeit und Ruhe. Traumhaft - na ja, sie sollten die Heizung ankurbeln. Mit kaum 18 Grad Celsius ist es dort selbst im Sommer zu kalt!

Welche Bücher können wir sonst noch von dir lesen? In welchem Genre bist du unterwegs?

Ich eigne mich als Alternative zum Serien-Marathon 😅
Ich schreibe unter zwei Pseudonymen. Kathrin Fuhrmann schreibt vorwiegend kriminalistische Liebesromane und Erotik, wie Fallen for you, Hot Ivy, Hochzeitspläne nicht inbegriffen und #loversguide. Wer smarte Polizisten und unabhängige Frauen schätzt, sollte da zugreifen.

Katherine Collins hat Chick lit und Regency im Programm. Meine Eine Hochzeit in den Highlands-Reihe hat mich zu dem Setting in Heiße Küsse und ein Schottenrock inspiriert, denn der letzte Band Spiel auf der Isle of Skye, von wo aus Patrick ein Boot chartern musste, um zu Angus kleiner Insel zu gelangen. Dort treffen wir kernige Herren mit Hang zur Dickköpfigkeit und Frauen, die wissen, was sie wollen. Oder auch nicht.
Aktuell ist mein Love Shot Per Postkutsche ins Glück der unter dem Banner der Romance Alliance unsere Kurzgeschichten läuft.
In den historische. Geschichten versuche ich das damalige Frauenbild aufzugreifen, möchte aber den Schritt zur weiblichen Unabhängigkeit unterstützen. Ja und Amen gehört nicht zum Wortschatz meiner Protagonistinnen.

In der Woche vom 05.08.2019 reisen wir mit Christiane Lind und ihren Büchern nach Australien und England.