Sonntag, 5. Mai 2019

My Reading Week # 18/19


Hallo Ihr Lieben,

meine erste Arbeitswoche nach dem Urlaub verging dank des Feiertags recht schnell.

Am 01. Mai hat meine Aktion "Märchenhaft durch den Mai" begonnen. Ich stelle euch eine Menge Geschichten aus dem märchen- und sagenhaften Bereich vor. Also schaut rein!

Ich hoffe mit dem Wetter geht es bald wieder bergauf. Es hat gestern doch tatsächlich geschneit. Dabei bin ich so bereit für die warmen Temperaturen ;-)

Eine gute Lesewoche liegt hinter mir, wieder sehr märchnhaft.

Already Read:

Ich habe in dieser Woche 5 Bücher beendet.



„Kein Prinz für Riley“ von Anna Katmore - Ein Buch für meinen Märchenmonat. Ich bin wirklich froh, dass ich die Autorin für meine Aktion gewinnen konnte. Dies ist der erste Teil der "Grimm war ein Bastard"-Reihe, in der Rotkäppchen ihrem eigenen Happy End hinterher jagt. Witzig und einfach wahnsinnig unterhaltsam, zum Schmunzeln, eine wundervolle und andersartige Märchenwelt, in der alle bekannten Märchenfiguren zusammen kommen. Ich bin begeistert!  5/5 Sternen


„BeastSoul“ von Juliana Fabula - Die Handlung und deren Verlauf haben mir sehr gut gefallen. Die Geschichte beginnt etwas ruhiger, nimmt dann aber an Fahrt auf und wird immer spannender und aufregender. Eine abwechslungsreiche Story, die mich begeistert hat. Eine fantastische und magische Geschichte, voller Abenteuer und Spannung, die mich sehr gut unterhalten und mich in eine fremde und interessante Welt entführt hat. Mehr zur Story erfahrt ihr in meiner Märchenaktion.  4,5/5 Sternen

„Im Schatten der Nacht“ von Vanessa Carduie - Ich liebe Märchen und ich liebe Vampire. Aber beides kombiniert kannte ich bisher nicht. Deshalb war ich sehr gespannt auf diese Geschichte, denn sie versprach eine spannende und interessante Mischung. Und eins kann ich gleich sagen: Ich wurde nicht enttäuscht. Ein tolles Vampirmärchen, eine tolle Mischung, die mich begeistern konnte. Märchenhaft, bissig und romantisch.  4,5/5 Sternen  


„First Comes Love“ von Katie Kacvinsky - An dieses Buch hatte ich große Erwartungen. Allerdings wurde ich etwas enttäuscht. Eine nette Geschichte, die mich am Anfang gefangen genommen hat, der aber das gewissen Etwas fehlt. Im Laufe der Handlung hat mich die Story etwas verloren.  3/5 Sternen

„Paris, die Liebe und andere Lügen“ von Claire Morin - Alles in allem eine nette Geschichte, ein schöner Jugendroman, an der die vorgesehene Altersklasse sicherlich ihre Freude hat. Mir war die Story etwas zu langatmig und die unsympathische Laura hat das Ganze nicht besser gemacht.
 3/5 Sternen



Want to Read:

Kommende Woche möchte ich zuerst einmal „Alexis Goldfire. Auserwählte der Macht“ von Vivien Verley und „Das Haus der Sehnsucht“ von Romina Gold
 beenden.

Außerdem möchte ich gerne „Schneegeboren“ von Marlies Lüer, „EXTENDED trust“ von Sarah Saxx sowie „Jacks Happy End“ von Anna Katmore lesen.

Und sonst?

Es geht weiter mit "Märchenhaft durch den Mai". Kommende Woche erwarten euch weitere schöne und vor allem märchenhafte Geschichten.

Das war's für diese Woche.

Einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche

Eure Christine

Samstag, 4. Mai 2019

Märchenhaft durch den Mai ~ "Der tote Prinz" von Katherina Ushachov

***WERBUNG***

Heute stelle ich euch ein weiteres Märchen von Katherina Ushachov vor.

"Der tote Prinz" ist eine Adaption zum Lieblingsmärchen der Autorin, "Die tote Prinzessin" (eigentlich "Das Märchen von der toten Prinzessin und den sieben Recken"). Dies ist die russische Variante von Schneewittchen, die allerdings viele Abweichungen zu unserem Märchen aufweist:
Bild: Pixabay

- Schneewittchen wird nicht als solches bezeichnet, sondern ist eine namenlose Prinzessin.
- Statt zu sieben Zwergen flüchtet sie zu sieben Rittern. Dort fehlen die Episoden mit dem geschnürten Mieder und dem vergifteten Kamm. Die Ritter gehen auf die Jagd statt in ein Bergwerk und würden das Mädchen gerne selbst ehelichen, geben sich aber mit ihrer Freundschaft zufrieden.
- Im Wald soll das Mädchen statt von einem Jäger von einer Kammerfrau getötet werden; der Mordanschlag im Haus der Ritter wird von ihr im Auftrag der Königin als Wiedergutmachung für ihren Betrug beim ersten Mordauftrag verübt.
- Die Heldin ist mit dem Prinzen, der sie am Ende rettet, bereits aus der Zeit im Königsschloss verlobt.
- Die böse Königin stirbt vor Gram, schon wieder nicht die Schönste zu sein.

Allerdings spielt die Adaption in der Zukunft, in einem zentralafrikanischen Setting:

Nach einem nuklearen Winter sind weite Teile der Erde unbewohnbar, ein Großteil des Wissens zerstört. Die Menschheit hat als neue Nahrungsquelle die Insekten für sich entdeckt – und als Quelle für den Wohlstand die einzige Ressource, die ihnen nach der allumfassenden Verseuchung noch bleibt. Müll.
Wo einst Millionenstädte blühten, gibt es nur noch die Festungen der Warladys. Frauen, die jeweils eine kleine Region unter Kontrolle halten. Felix erfährt durch einen Zufall, dass er ein wunderschöner Mann ist – und da Schönheit in einer von kriegerischen Frauen dominierten Welt das einzige Kapital ist, das ein Mann haben kann instrumentalisiert er sie, um ein Stück vom Kuchen zu bekommen.

Es handelt sich um eine Adaption, bei der die Geschlechterrollen umgedreht wurden. Aus der toten Prinzessin wird der Prinz, aus der bösen Stiefmutter der böse Stiefvater. 

Die Aussage der Autorin Katherina Ushachov: "Es hat unglaublichen Spaß gemacht, diese Geschichte zu schreiben."


Und darum geht es:

Ein toter Jüngling.
Ein sprechender Spiegel.
Eine zerstörte Erde.
Verseuchte Luft, haushohe Müllberge und rivalisierende Warladys, von denen eine ihre Mutter ist: Das ist Elessas Welt. Jeder Schritt draußen kann den Tod bedeuten. Dennoch verlässt sie den Schutz des heimischen Palastes auf der Suche nach dem Mann, den sie eigentlich nie heiraten wollte. Die Alternative zu Dario jedoch, sein Stiefvater, wäre weit schlimmer. Der erschlich sich durch Mord seinen Platz als heimlicher Herrscher der rivalisierenden Familie und bedroht nun auch Elessas Heimat. Um ihm zu entgehen, folgt Elessa der einzigen Spur, die sie hat: den Worten eines mechanischen Spielzeugs aus längst vergangener Zeit.
Ist Dario wirklich tot und damit das nächste Opfer des ruchlosen Stiefvaters, oder steckt wirklich Hoffnung in diesem einen Wort, das die Maschine für Elessa hat?

Als nächstes entführe ich euch am 06.05.2019 in die Welt von "Sternmarie", dem Debüt der Autorin Jenny Völker. 

Freitag, 3. Mai 2019

Rezension zu „Zarin Saltan“ von Katherina Ushachov

***WERBUNG***
Rezension zu 
„Zarin Saltan“ 
von Katherina Ushachov






Buchdetails

ISBN: B075L6J5YQ
Sprache: Deutsch
E-Buch Text 140 Seiten
Erscheinungsdatum: 12.09.2017 

Teil 8 der Reihe "Märchenspinnerei"







Inhalt:

Ein begehrter Junggeselle Drei Konkurrentinnen Ein magisches Eichhörnchen Als die Slawistikstudentin Anna von ihren besten Freundinnen heimlich bei einer russischen Datingshow angemeldet wird, ahnt sie nicht, dass sie dort dem Kaviarzar Viktor begegnet. Ganz überraschend wählt er sie aus und Anna ist damit nur einen Schritt entfernt von einem Leben wie im Märchen. Doch Neid und Missgunst lassen den Traum bald zum Albtraum werden und sie braucht jede Hilfe, die sie bekommen kann. Selbst wenn diese magisch ist und die Helfer merkwürdig anmuten. „Zar Saltan“ in neuem Gewand – im 8. Band der Märchenspinnerei erzählt Katherina Ushachov die altbekannte Geschichte von Feindschaft, Eifersucht und Oberflächlichkeiten in einem modernen Setting neu und lässt dabei jene Figur zu Wort kommen, die im Original untergeht: die Zarin.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht verständlich, schnell und flüssig zu lesen. 

Die Geschichte wird aus der Sicht von Anna und Viktor erzählt. Zwischendurch gibt es kurze Einblicke in eine andere Perspektive.

Die Geschichte ist eine Adaption zu Puschkins Märchen vom Zaren Saltan. Zuerst dachte ich, dass ich das Originalmärchen nicht kenne, doch beim Lesen habe ich Parallelen zu einem mir sehr wohl bekannten Märchen erkannt.

Die Handlung und deren Verlauf haben mir gut gefallen. Die Geschichte ist im modernen, russland-fixierten Frankfurt angesiedelt, typische Märchenelemente sind dennoch zu finden. Die Kombination aus Moderne - Studentinnen bei einer Datingshow - mit altbekannten und für Märchen typischen Bestandteilen ist sehr gut gelungen und hat der Geschichte ein besonderes Flair verliehen. 

Die Handlung schreitet sehr schnell voran, es gab einige zeitliche Sprünge. Dies hat mich allerdings nicht groß gestört, da diese Schnelllebigkeit häufig in Märchen vorkommt und alles in sich stimmig war, auch wenn ich manchmal gerne etwas mehr erfahren hätte. 

Einzig die Gefühle kamen mir etwas zu kurz. Ich hätte gerne die Liebe zwischen den Protagonisten gespürt, das Kennenlernen emotional erlebt. Auch wenn dies charakteristisch für Märchen ist, wünsche ich mir bei deren Adaptionen doch etwas mehr Gefühl und Liebe. Dies ist allerdings mein einziger kleiner Kritikpunkt.

Anna und Viktor können ihre Liebe nicht lange genießen. Wer hinter dem Ganzen steckt, wer Anna das Leben schwer macht, wird schnell klar. Gerne hätte ich noch mehr über Tanja und Sabrina, Annas Freundinnen erfahren. Sie blieben etwas undurchsichtig.

Eine schöne Märchenadaption eines eher unbekannten, russischen Märchens, das nach Deutschland verlegt wurde, nur der Showdown spielt in Russland. Es hat mich gut unterhalten und mir eine schöne und märchenhafte Lesezeit beschert.

Fazit:

Eine schöne Märchenadaption über Eifersucht und Neid, Freundschaft und Feindschaft mit einem Hauch Magie. Leseempfehlung.
★★★★☆
4 von 5 Sternen

Märchenhaft durch den Mai ~ „Zarin Saltan“ von Katherina Ushachov

***WERBUNG***

Heute geht es mit einer Märchenadaption weiter, die ebenfalls aus der Märchenspinnerei stammt. 

„Zarin Saltan“ von Katherina Ushachov ist eine Adaption zu dem russischen Märchen vom Zaren Saltan, von seinem Sohn, dem berühmten, mächtigen Recken Fürst Gwidon Saltanowitsch, und von der wunderschönen Schwanenprinzessin von Alexander Sergejewitsch Puschkin. 




Und darum geht es:

Ein begehrter Junggeselle Drei Konkurrentinnen Ein magisches Eichhörnchen Als die Slawistikstudentin Anna von ihren besten Freundinnen heimlich bei einer russischen Datingshow angemeldet wird, ahnt sie nicht, dass sie dort dem Kaviarzar Viktor begegnet. Ganz überraschend wählt er sie aus und Anna ist damit nur einen Schritt entfernt von einem Leben wie im Märchen. Doch Neid und Missgunst lassen den Traum bald zum Albtraum werden und sie braucht jede Hilfe, die sie bekommen kann. Selbst wenn diese magisch ist und die Helfer merkwürdig anmuten.




Für die meisten ist Puschkins Geschichte ein eher unbekanntes Märchen. Dachte ich auch, bevor ich die Märchenadaption gelesen habe. Doch während des Lesens sind mir Elemente aufgefallen, die ich einem mir doch bekannten Märchen zuordnen konnte. Es ist zwar schon lange her, doch an diese einprägsamen Bestandteile konnte ich mich erinnern.
Bild: Pixabay

In dem Originalmärchen, das in Gedichtform geschrieben ist,  geht es um drei Schwestern, die sich darüber unterhalten, was sie im Falle einer Heirat mit dem Zaren tun würden. Die erste würde ein Hochzeitsmahl für alle Menschen ausrichten, die zweite würde alle fein einkleiden, die dritte und jüngste aber sagt: "Ich gäb' dem Zaren nicht Geld und Gut, doch einen Sohn mit Kraft und Mut." Der Zar hört das Gespräch und heiratet die Jüngste. Die beiden anderen stellt er als Hofköchin und als Weberin an. Neidisch auf ihre jüngste Schwester fügen sich die beiden und kommen so an den Zarenhof. Einige Zeit später muss der Zar in den Krieg ziehen. Seine Frau teilt ihm in einem Brief mit, dass sie einen Sohn zur Welt gebracht hat. Der Antwortbrief des Zaren wird von den Schwestern und der Cousine abgefangen und dahingehend verändert, dass Frau und Sohn getötet, ertränkt werden sollen.

Doch die Zarin und der Sohn werden gerettet, der Sohn wird erwachsen und lernt eine wunderschöne verwunschene Zarentochter kennen. Zar Saltan erfährt nach Jahren endlich die Wahrheit über Gemahlin und Sohn  und macht sich auf die Suche.

Katherina Ushachov ist es gelungen ihre Version des Märchens ins moderne Deutschland zu verlegen und den russischen Charakter dennoch zu erhalten. 

Meine Rezi findet ihr hier.

Ich habe der Autorin ein paar Fragen gestellt. Liebe Katherina, ich danke dir recht herzlich dafür, dass du dich meinen Fragen gestellt hast.


„Zarin Saltan" ist Teil der Reihe Märchenspinnerei, jedes Märchen wurde von einer anderen Autorin geschrieben. Wie kam es dazu, dass du dich diesem Zusammenschluss angeschlossen hast?

Zum Teil hängt es damit zusammen, wie die Märchenspinnerei gegründet wurde. Alle Autorinnen haben sich zufällig in ein und demselben Schreibforum (dem „Tintenzirkel“, um genau zu sein) über ein konkretes Thema ausgetauscht: Nämlich darüber, ob man nicht mit Teamarbeit im Selfpublishing so viel mehr erreichen könnte, als zum damaligen Zeitpunkt (2016) möglich zu sein schien.
Einige von uns kannten Zusammenschlüsse wie die „Wortstürmer“ (eine Gruppe von Autorinnen, die gemeinsam auf Messen gehen und für einander werben), aber die Frage wurde laut, ob man nicht noch mehr machen könnte. Ein gemeinsames Thema. Ein gemeinsames Ziel.
Und ich, die ich immer gesagt habe „Ne, ich mache kein Selfpublishing, dafür bin ich zu inkompetent“ war dann einfach mal Gründungsmitglied bei dieser Truppe, ehe ich so recht wusste, wie mir geschah. Und als es dann hieß „Wir adaptieren Märchen“, war ich endgültig dabei – das wollte ich eigentlich immer mal machen.
Es ist also wie so ziemlich immer bei mir – ich bin unversehens reingerutscht.

„Zarin Saltan" beruht auf einem russischen Märchen. Weshalb hast du dich für dieses bei uns eher unbekannte Märchen entschieden?

Das war tatsächlich purer Zufall. Ich war zwar in der Gruppe und wir sollten uns langsam mal ein Märchen aussuchen, aber ich hatte keine Idee. Dann war ich zu krank, um meiner Arbeit nachzugehen und habe am Computer prokrastiniert.
Genauer gesagt: Ich habe das getan, was ich sonst NIE tue – auf Youtube Videos angeschaut. Und da meine Aufmerksamkeitsspanne bei Onlinevideos eher gering ist, ich wirklich krank war und man in solchen Momenten nostalgisch wird, habe ich mir russische Märchentrickfilme aus meiner Kindheit angeschaut.
Darunter dann auch die von „Zar Saltan“, oder auch, mit vollem Titel, „Märchen vom Zaren Saltan, von seinem Sohn, dem berühmten, mächtigen Recken Fürst Gwidon Saltanowitsch, und von der wunderschönen Schwanenprinzessin.“ Und während ich mir als Kind nichts dabei gedacht habe, haben sich mir als erwachsener Frau sämtliche Nackenhaare aufgestellt. Das einzige, was die Frau im gesamten Film sagt, ist
»Kam ein Zar, um mich zu frein,
schenkt ich ihm auf seinen Thron
einen rechten Heldensohn!«
Wundervoll. Das einzige, was die Frauenfigur, mit der alles beginnt, im ganzen Märchen sagt, ist „Ich will einem Mann ein Kind schenken“ und der Mann springt sofort in den Raum, heiratet sie am gleichen Abend und geht sofort daran, besagten Heldensohn zu zeugen. Sehr vorbildlich für heutige junge Mädchen. Nicht.
Da stand für mich einfach fest: Das muss ich ansprechen, das finde ich nicht in Ordnung. 

Hast du einen persönlichen Bezug zu Russland oder russischen Märchen?

Ich wurde in Odessa, das liegt heutzutage in der Ukraine, geboren. Mir wurden als Kind zwar auch gelegentlich die Märchen der Brüder Grimm vorgelesen – ich hatte ein sehr dickes Märchenbuch mit Geschichten aus aller Welt – aber die meisten mir vorgelesenen Märchen waren natürlich aus dem russischsprachigen Raum. Ich hatte mal auf Facebook einige davon gezeigt, aber längst nicht alle (der Übersicht halber habe ich die Fotos inzwischen zu einem Album zusammengefasst, da müsste ich mal weitere Märchenbücher in meinem Besitz zeigen.

Wie kam die Idee zu „Zarin Saltan“?

Nun, nachdem ich mich genug geärgert habe, um zu wissen, was ich schreiben möchte, fing die Ideensuche erst an. Denn ich hatte zwar ein Märchen und ich wusste, was ich nicht in Ordnung fand und in meiner Adaption ändern konnte, aber das war von einer Romanidee noch weit entfernt.
Hier bin ich recht analytisch vorgegangen und habe geschaut: Was hat das Originalmärchen denn für Elemente und wie kann ich sie umsetzen? Welche davon will / kann ich überhaupt umsetzen? Dabei hatte ich noch zusätzlich Sekundärliteratur zur Hand, dazu gehört Wilhelm Schapps „In Geschichten verstrickt“, womit ich immer arbeite, wenn ich über verzerrte Wahrnehmung und Erinnerungen schreiben will und ein Buch zur Grundlage, das ich gerade nicht in der Wohnung finde, das mir aber noch mal Klarheit in Bezug auf einige Märchenmetaphern verschaffte. Mit anderen Worten: Ich bin sehr intensiv in die Materie eingestiegen, um zu verstehen, was das Ursprungsmärchen eigentlich wollte.
Daraus habe ich dann entwickelt, was ich eigentlich zeigen will und wie ich beides miteinander vereinbaren kann. Das war sehr intensiv.
Aber aus dem, was ich zeigen will, ergab sich dann die eine oder andere Notwendigkeit in der Handlung. Gewisse Dinge konnte ich nur so und so lösen, wenn das alles passen soll.

Du hast das Märchen nach Deutschland versetzt, aber den russischen Hintergrund beibehalten. Weshalb hast du dich für dieses Setting entschieden?

Das war eine bewusste Entscheidung. Ich gehöre – das ist mir sehr wichtig, herauszustellen – nicht dem gleichen Milieu an wie Anna. Meine Eltern sind keine Russlanddeutsche, wir sind auf einem anderen Weg eingewandert. Viele der Dinge, die ich anhand von Anna zeigen wollte, hatte ich dennoch auch in meiner Umgebung.
Als wir beispielsweise aus dem zweiten Flüchtlingsheim (das erste war nur provisorisch) in ein Mehrfamilienhaus gezogen sind, wohnten dort außer uns bereits zwei russischsprachige Familien. Das gab durchaus den Ausschlag bei der Wohnungssuche. Innerhalb von zwei Jahren lebte keine einzige deutsche Familie mehr in dem Haus, zwischendurch war es immer mal eine und die wurde als Fremdkörper empfunden. Mehr noch, als die bisweilen recht pittoresken Leute, die in unserem Haus wohnten, aber nicht der Rede wert waren, weil russischsprachig: Ein Sektenguru, eine Opernsängerin (die uns schon mal um fünf mit ihren auf dem Balkon geübten Tonleitern weckte), das ältere Ehepaar, dessen Kinder und Enkelinnen aus Kanada gelegentlich zu Besuch kamen und dann alles auf den Kopf stellten.
Wir haben gegen den Widerstand der Vermieterin eine Fernsehantenne am Haus angebracht, über die alle russisches Fernsehen empfangen konnten – und ich schaute mehrere Jahre lang fast nichts anderes, auch als ich zu Hause ausgezogen bin, um zu studieren.
Und als ich als Wahlpflichtfach ein Modul „Russistik“ an meiner Universität belegt habe, waren fast alle Muttersprachler*innen. Ich glaube, es gab eine Polin und einen Rumänen in einem der Kurse. Ansonsten konnten alle Russisch. Man drängt sich zusammen.
Ich wollte dieses Milieu zeigen, aber gleichzeitig Annas Geschichte erzählen – nicht meine. Daher gab es etliche Änderungen, um das Ganze entsprechend zu verfremden. 

Beschreibe dein Buch mit 3 Sätzen.

„Zarin Saltan“ ist ein feministischer Liebesroman mit Millionär, der wirklich mal arbeiten muss. Ein Roman, bisweilen so absurd wie ein russisches Märchen. Unter einer Schicht aus Zuckerguss wartet ein extra saurer Drops.

Wie würde Anna dich mit 5 Adjektiven beschreiben?

- Gemein
- Erbarmungslos
- Bohrend
- Genauso verpeilt wie sie selbst
- Zynisch

Hast du eine Lieblingsstelle oder ein Lieblingszitat im Buch? Verrätst du es uns?

Ja, habe ich tatsächlich – es gibt eine Stelle, an der Anna von ihren Freundinnen gelöchert wird, wie denn nun die Hochzeitsnacht war. Diese Szene basiert lose auf einer realen Unterhaltung, die meine Großmutter mit der frischgebackenen Ehefrau ihres Bruders geführt hat.
Ich liebe Annas Reaktion und die Art, mit den aufdringlichen Fragen umzugehen.

Welches ist dein Lieblingsmärchen?

Das war für mich immer „Das Märchen von der toten Zarewna und den sieben Recken“ – vielleicht als „die tote Prinzessin“ bekannter. Es handelt sich um eine russische Variante von „Schneewittchen“, mit etlichen Abweichungen. Ich war schon als kleines Mädchen ein kleines Gruftinchen. Mordanschläge, gläserne Särge und schlafende Frauen? Her damit!

Was verbindest du persönlich mit Märchen?

Das ist ein Quell der Weisheit. Ironischerweise sind Kinder noch empfänglich dafür, während viele Erwachsene irgendwann verlernen, bei Märchen genau hinzuhören und es wortwörtlich nehmen (und dann die „Gewalt“ ablehnen). Ich nenne gerne ein Beispiel – in den Grimm’schen Fassungen von Schneewittchen wird die böse Königin zur Hochzeit eingeladen und soll sich in glühenden Schuhen zu Tode tanzen.
Viele Eltern lehnen ab, diese Stelle zu lesen, weil sie aus heutiger Sicht die Brutalität sehen und finden, dass ihr Kind nicht mit solchen rohen Geschichten aufwachsen soll.
Gemeint ist etwas anderes – die Hochzeit Schneewittchens nach dem langen Schlaf steht für das Heranreifen einer kindlichen Persönlichkeit (wie ein Samenkorn im Winter), die mit der Hochzeit symbolisch zur Erwachsenen heranreift. Die böse (Stief-)Mutter ist der zerstörerische Kern der Persönlichkeit Schneewittchens, der hier gespiegelt wird. Und beim Erwachsenenwerden verbrennt.
Kinder spüren das noch, ohne jemals Psychologie studiert zu haben. Aber irgendwann geht die Fähigkeit, das zu verstehen, verloren.
Ich habe, nachdem Märchen mir in der Kindheit viel bedeutet haben, mich sehr lange nicht mehr mit ihnen beschäftigt und erst einige Jahre vor dem Beginn der Arbeit mit der Märchenspinnerei langsam begonnen, zu ihnen zurückzufinden. Mich sehr viel mit Märchentheorie beschäftigt und erobere mir nun langsam die Dinge zurück, die ich als kleines Kind instinktiv verstanden habe.

Das wars für heute, morgen zeige ich euch ein weiteres Märchen der Autorin.

Mittwoch, 1. Mai 2019

Märchenhaft durch den Mai ~ "Im Bann der zertanzten Schuhe" von Janna Ruth

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Meine Maiaktion "Märchenhaft durch den Mai" startet heute mit einer schönen Märchenadaption, die ich schon vor 2 Jahren entdeckt und verschlungen habe.

"Im Bann der zertanzten Schuhe" ist eine Märchenadaption zu dem Märchen "Die zertanzten Schuhe" der Gebrüder Grimm. Ich mag das Märchen auch heute noch ziemlich gerne, obwohl - oder vielleicht gerade weil - es in seinen Motiven doch von dem üblichen Schema abweicht. Ein einfacher Mann, der ein Rätsel löst, kommt häufig im Märchen vor. Doch unser Soldat erwählt am Ende nicht wie üblich die jüngste Tochter, sondern die Älteste, die ihn zu Beginn auch noch so verächtlich behandelte. 
Bild: Pixabay

Für mich hat das Märchen auch kein richtiges Happy End. Der Soldat löst zwar das Rätsel, aber was ist mit den vewunschenen Prinzen? Deren Fluch, der fast aufgehoben war, wird erneuert.

Bei "Im Bann der zertanzten Schuhe" spinnt die Autorin Janna Ruth märchenhafte Elemente der Brüder Grimm zu einer modernen Fabel über das glitzernde Nachtleben, zerbrochene Träume und verlorene Seelen.

Die Autorin vermischt hier gekonnt die reale Welt mit der fantastischen, die sich im Club DeModie abspielt. Der Handlungsverlauf, die Mischung von Altbekanntem und neuen Elementen, die Integration aktueller Probleme und die Entwicklung der Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Das Buch ist wirklich überraschend, fesselnd und birgt so manche Überraschung. Der Schluss war unglaublich spannend und hat meine Vorstellungen und Überlegungen noch übertroffen. Die Geschichte ist unheimlich gefühlsgeladen und steckt voller emotionaler Spannung. Eine Welt voller Schein und Magie, Dunkelheit und Überraschung.

Meine Rezi findet ihr hier.



Ich habe der Autorin Janna Ruth ein paar Fragen zu ihrer Märchenadaption, zu sich selbst und Märchen generell gestellt. Vielen Dank, liebe Janna, dass du dir die Zeit genommen und dich meinen Fragen gestellt hast.

„Im Bann der zertanzten Schuhe" ist Teil der Reihe Märchenspinnerei, wobei jedes Märchen von einer anderen Autorin geschrieben wurde. Wie kam es zu dem Zusammenschluss?

Wir sind alle Teil des Fantasyautorenforums „Tintenzirkel“ und da kam im Jahr 2016 die Diskussion auf, warum sich Selfpublisher so selten zusammenschließen. Tja, irgendwer warf dann Märchen ein und alles brüllte begeistert ja. Das war der Anfang.

Wie kam die Idee zu "Im Bann der zertanzten Schuhe"?

In der Märchenspinnerei versuchen wir alte Märchen mit aktuellen Gesellschaftsthemen zu verbinden. Die zertanzten Schuhe sind eines meiner Lieblingsmärchen und in dem Fall passte es wie die Faust aufs Auge Jonas‘ PTBS darüber darzustellen.

Weshalb hast du dir "Die zertanzten Schuhe" als Originalmärchen für deine Adaption ausgesucht?

Die Antwort ist ein wenig spoilerhaft, wenn man genau liest – also lieber überspringen, wenn ihr nichts in der Richtung lesen wollt. Ich versuche es aber vage zu halten. (MÖGLICHER SPOILER) Das Originalmärchen endet mit der Aussage, dass die verfluchten Prinzen noch einmal so lange verflucht wurden, wie sie mit den Prinzessinnen getanzt haben. Das fand ich immer ein komisches Ende – ich meine, normalerweise enden Märchen doch „gut“. Flüche werden gelöst, nicht verstärkt. Ich habe ziemlich lange darüber gegrübelt, warum das trotzdem ein Happy End ist und aus diesen Überlegungen ist dann die Grundidee für mein Buch und das DeModie entstanden.

Beschreibe dein Buch mit 3 Sätzen.

Euch erwartet ein düster-romantisches Buch mit einem wirklich atemberaubenden Nachtclub. Neben verfluchten Prinzen und Unsichtbarkeitsmänteln liegt der Fokus aber vor allem auf den Charakteren: Jonas, der nach seinem Bundeswehreinsatz an einer posttraumatischen Belastungsstörung leidet, und Sophie, die nach dem Verlust ihrer Mutter, ihre Tanzausbildung an den Nagel gehängt hat und sich stattdessen in einer unaufhörlichen Abwärtsspirale befindet. Die beiden müssen nicht nur lernen, einander zu schätzen, sondern vor allem auch, sich ihren Problemen zu stellen, wenn sie eine Chance haben wollen, dem Fluch zu entkommen.

Der Club "DeModie" spielt in dem Märchen eine wichtige Rolle. Gehst du selbst gerne in Clubs?

Tatsächlich überhaupt nicht. Ich glaube, ich war bisher vier oder fünfmal in einem Club, wenn mich eine meiner Freundinnen mitgeschleift hat. Ich habe stattdessen lieber mit ihnen bei mir zu Hause abgehangen.

Jonas leidet unter einem Kriegstrauma. Wieso hast du in das Märchen die posttraumatische Belastungsstörung einfließen lassen?

Ich finde es sehr wichtig, dass psychische Störungen in Fantasywerken nicht totgeschwiegen werden. Es geht mir dabei um Repräsentation, aber auch um Einfühlsamkeit. Ich selbst habe drei Jahre lang für den Behindertenservice an meiner Uni gearbeitet und seit dem einen Blick auf solche Themen. Zu den zertanzten Schuhen passte die Veteranen-PTBS perfekt, denn auch das Originalmärchen beginnt damit, dass der Soldat verwundet wurde und nicht länger kämpfen kann. Er weiß nichts mit sich anzufangen und nimmt die möglicherweise tödliche Aufgabe allein aus dem Grund an, dass er ja eh nichts mehr zu verlieren hat. Auch wenn die Grimms damals eine körperliche Behinderung gemeint haben und solch einem heimkehrenden Soldaten wirklich kaum Optionen offenstanden, möchte man meinen, dass hier PTBS eine Rolle spielt.

Wie würde Sophie dich mit 5 Adjektiven beschreiben?

*lach* Wahrscheinlich erstmal als langweilig und dann vielleicht als ehrgeizig. Und wenn sie sich doch ein klein wenig darauf einlässt, mich kennenzulernen als engagiert, vielseitig interessiert und talentiert.

Hast du eine Lieblingsstelle oder ein Lieblingszitat im Buch? Verrätst du es uns?

Mein Lieblingszitat ist: In diesem Moment verliebte er sich erneut in jede winzige Kleinigkeit. In ihre funkelnden Augen. In die kleinen Grübchen. In den Schnee in ihren Haaren. Aber am allermeisten in ihr Lachen.
Aber die schönste Stelle ist wahrscheinlich, als Jonas das erste Mal ins DeModie hinabgestiegen ist. Die wird auch immer wieder in Rezensionen hervorgehoben.

Welches ist dein Lieblingsmärchen?

Die Sechs Schwäne – leider ist mir dazu noch keine passende Adaption eingefallen.

Welche Märchenfigur aus der weiten Märchen- und Disney-Welt wärst du selbst gerne mal?

Hmm, eigentlich keine so recht, aber ich fühle mich der Disney-Rapunzel irgendwie verbunden. Ich habe auch so viele Hobbies 😉

Die Protagonistin Sophie ist Tänzerin. Hast du selbst mal getanzt?

Auch das nicht – ich bin schlimm, oder? Aber ich LIEBE Tanzfilme und diese Liebe ist bei den zertanzten Schuhen mit eingeflossen.

Weder das Originalmärchen "Die zertanzten Schuhe" noch "Im Bann der zertanzten Schuhe" haben ein wirkliches Happy End. Bist du eher ein Sad-End-Typ?

Da muss ich dir, glaube ich, widersprechen. Das Originalmärchen hat technisch ein Happy End: Das Problem wird gelöst und der Protagonist bekommt den Preis. Dass die Prinzen weiter verflucht sind, hat womöglich andere Gründe. Und auch mein Buch hat ein Happy End – zumindest würde ich das nicht als Sad-End einstufen, auch wenn nicht alle Probleme gelöst wurden. Tatsächlich mag ich mich gar nicht entscheiden. Ich finde, es muss vor allem ein befriedigendes Ende geben. Etwas, was zum vorhergegangenen Buch passt und ihm einen zufriedenstellenden Abschluss gibt. Wenn dann bin ich aber ein Fan vom Bittersweet-End – Der Plot ist happy, aber die Charaktere kommen nicht ohne Blessuren aus der Sache raus, manche sind vielleicht gestorben, aber ihre Reise ist auf jeden Fall zu Ende.

Was verbindest du persönlich mit Märchen?

Märchen haben mich schon immer begleitet. Ich habe die Hörspiele rauf und runter gehört, die Geschichten der Grimms gelesen und wurde dann von meinem Vater mit Märchen aus aller Welt angesteckt. Meine liebsten Märchen sind übrigens die Japanischen. Heutzutage habe ich das Gefühl, dass Märchen gerne falsch verstanden werden. Zum Beispiel hält sich hartnäckig das Gerücht, dass dort ständig die Frau vom mutigen Prinzen gerettet wird. Mir fallen etwa vier Märchen dieser Art ein und das ist schon großzügig. Ansonsten haben die Grimms verdammt viele starke und mutige Frauen in ihren Geschichten, die deutlich öfter den Prinzen retten. Überhaupt, dafür, dass die Geschichten aus einer solchen Zeit stammen, gibt es erstaunlich viele Protagonistinnen. Die Geschichte vom heldenhaften Prinzen, der auszog, die Prinzessin zu befreien, ist da eher die Ausnahme.

"Im Bann der zertanzten Schuhe" von Janna Ruth

Und darum geht es:

Ein verborgener Hain
Ein verfluchter Prinz
Ein Paar zertanzter Schuhe

Vor drei Jahren ist Jonas aus dem Krieg heimgekehrt und doch scheint es, als wäre er nie zuhause angekommen. Ziellos durch die Straßen schweifend, trifft er einen alten Mann, der ihm von den Wundern des DeModie erzählt, einem verwunschenen Reich im Herzen des Nachtlebens. Unzählige Reichtümer und Schätze erwarten ihn dort, doch, was Jonas wirklich verzaubert, ist die lebensfrohe Tänzerin Sophie, die ihn mit ihrem Lachen ansteckt. Jede Nacht tanzt Sophie mit ihrem Prinzen und jede Nacht zerreißen ihre Schuhe ein klein wenig mehr, und mit ihnen das Geheimnis, welches das DeModie und seine Bewohner umgibt.


Ich hoffe ihr hattet Spaß. Als nächstes reisen wir nach Russland und ich stelle euch am 03. und 04.05.2019 Katherina Ushachov und ihre Märchen "Zarin Saltan" und "Der tote Prinz" vor.

Dienstag, 30. April 2019

Ankündigung ~ Märchenhaft durch den Mai


Endlich ist es soweit! Morgen startet mein erster Aktionsmonat, in dem es märchenhaft zugeht.

Märchenhaft durch den Mai lautet das Thema und ich habe einiges für euch vorbereitet.

Ich stelle euch einige Märchen und Märchenadaptionen, eine dystopische Reihe und sogar ein Vampirmärchen vor, wir reisen nach Russland und erobern fremde Welten.

Vorhang auf für Prinzen und Prinzessinnen, Hexen und Biester. Reist mit mir in magische Welten, entdeckt altbekannte Märchen in neuem Gewand und neue märchenhafte Geschichten.

Den Anfang macht
Janna Ruth mit ihrem Märchen "Im Bann der zertanzten Schuhe".

Ich freue mich und hoffe ihr seid zahlreich dabei.

Eure Christine

Monatsrückblick April 2019


Hallo meine Lieben,

und auch der April ist schon vorüber. Seit Montag ist mein 4-wöchiger Urlaub auch leider schon wieder vorbei.

Ich habe viel gelesen in meinem Urlaub, vor allem Bücher für meine Maiaktion "Märchenhaft durch den Mai", die morgen startet. Ich stelle euch im Laufe des Monats viele schöne Bücher zum Thema Märchen vor.

Auch im April habe ich wieder viele Kontakte geknüpft, Autoren für meine kommenden Aktionen gewonnen.

Mein SuB ist geschrumpft! Und zwar um 37 Bücher und ist jetzt 907 Bücher (Print und eBooks) hoch.
Ich habe mein Bücherregal aussortiert - und bin noch nicht fertig. Mein Stapel an Prints ist um 88 Bücher auf 293 geschrumpft.
Dafür haben die eBooks einen ordentlichen Zuwachs erhalten. Dies ist vor allem meinen geplanten Aktionen zu verschulden.

Da ich in meiner wöchentlichen Aktion "My reading Week" über alles Buchtechnische und Wissenswerte berichte, werde ich hier wirklich nur noch die Statistik posten. Genaueres über meine gelesenen Bücher erfahrt ihr in den jeweiligen Wochenposts.

Mein Monatsrückblick in Zahlen:

gelesene Bücher:  31
abgebrochen: 2
Kinderbücher:  2
Bücher für die Allerkleinsten: 2
Hörbücher: 0
Sachbuch: 1
Gelesene Seiten: 9.452
Neuzugänge: 96 Bücher (26 Prints, 70 eBooks)


Highlights:


 Flops:


 Bei meinen Challenges lief es diesen Monat wieder ganz gut. Bei meinem Projekt SuB-Abbau 2019 ging es nicht ganz so gut voran wie erhofft. Ich habe zwar 2 Bücher der Liste gelesen, aber mich dann doch mehr auf meinen Märchenmonat Mai spezialisiert. 

 Wie viele Bücher habt ihr im April gelesen? Was war euer Highlight und euer Flop?

Einen schönen Tag 
wünscht Euch
Christine