Sonntag, 28. Februar 2021

Regency-Tag mit Felicity D'Or, Ellen McCoy und Esther D. Jones

 
Guten Morgen zauberhafte Bücherweltler,

der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Regency. Auf meinem Facebook-Blog findet ihr über den Tag verteilt viele Beiträge und Buchvorstellungen.

Ihr fragt euch, was genau das eigentlich ist?
Felicity D'Or hat mir eine Antwort auf die Frage gegeben.

Was ist Regency-Romance?

Seit dem Erfolg der Netflix-Produktion Bridgerton ist Regency Romance in aller Munde, aber was ist das eigentlich?
Regency, also Regentschaft, bezeichnet im technischen Sinne den Zeitraum, in welchem der Sohn des englischen George III, also der spätere George IV, für seinen erkrankten Vater das Land regierte. Dies betrifft die Jahre 1811 bis 1820. 1820 verstarb der König und der jüngere George wurde offiziell König von England.
Das Bild zeigt George IV als Prinzregent
Quelle: wikipedia

Bei Regency Romance wird der Begriff etwas weiter ausgelegt und umfasst grob gesagt die Jahre 1790 -1830. Also alles, was zwischen Rokoko und viktorianisch einzuordnen ist.
Der kurze Zeitraum des Regency wurde vom Prinzregenten geprägt – einem verschwenderischen Lebemann. George war berüchtigt für seine vielen Geliebten, den Rosenkrieg mit seiner Gattin und seine ausschweifenden Partys.

Regency Romance ist also Romance, die anfangs des 19. JH in Großbritannien spielt.

Warum gerade diese Zeit?

Regency Romance gibt es seit Georgette Heyer, also bereits 100 Jahre. Die Leser sind oft schon lange dabei und haben ein Bild der Zeit, das sie sehr lieben. Überdies bietet das Regency mit den ersten Frauenrechtsbewegungen, den napoleonischen Kriegen und der beginnenden Industrialisierung sehr viel Stoff für Konflikte.
Das Genre hat sich über die Jahre verändert und weiterentwickelt. Man findet heute die volle Bandbreite von züchtigen Romanzen über abenteuerliche Verwechslungen bis hin zu hocherotischer Dark Romance in diesen Zeitraum versetzt.

Viele Autoren recherchieren sehr genau und haben großes Wissen über die Zeit. Bei Bridgerton (Film, nicht Buch) wurde dies oft bemängelt, da man dort z.B. die Kostüme nicht nach historischen Gesichtspunkten, sondern für den Showeffekt ausgewählt hat. Wer also neu einsteigt, darf z.B. lernen, dass Frauen nie ohne Kopfbedeckung aus dem Haus gingen


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