Samstag, 28. September 2019

Mit phantastischen Wesen durch den Herbst ~ "Mondblut / Halbwolfsaga: Der Henker" von Luisa Ruthe


Heute geht meine Herbstaktion "Mit phantastischen Wesen durch den Herbst" weiter und zwar mit "Der Henker", dem ersten Teil der "Mondblut / Halbwolfsaga" von Luisa Ruthe.

"Der Henker" ist ein düsterer, mittelalterlicher Fantasy-Roman. Es geht dabei nicht um einen unerfahrenen Protagonisten - einen aufsteigenden Stern, sondern um einen einstigen Kriegshelden, der längst gefallen ist. Rache hat ihn dazu verleitet, schreckliche Dinge zu tun. Gerüchten zufolge soll er Jahre später längst verstorben sein. Doch ein sorgenvoller Vater ist der festen Überzeugung, dass er nach wie vor am Leben ist. Und dass dieser Mann der Einzige ist, welcher die drohende Gefahr aus den Schatten noch abwenden kann.

Und hier mal ein kleiner Einblick in die phantastischen Wesen, die in dem Buch eine Rolle spielen:

Die Halbwölfe:


Berserker


Torges, einer der stärksten Magier seinerzeit, beschloss im Geheimen, menschliches Erbgut mit dem der Tiere zu verbinden, um den Königen der Menschenreiche die perfekten Krieger zu liefern. Er erhoffte sich, dass diese durch den menschlichen Verstand beeinflussbar und für Befehle empfänglich seien. Die einzigen Wesen, welche dies überstanden, waren die Berserker – Kreuzungen zwischen Wolf und Mensch. Niedere Wesen, die jedoch ihren Zweck zu erfüllen vermochten. Nach zunächst erfolgreichem Einsatz im Heer der Menschen begannen sie jedoch, in Wahnsinn zu verfallen und sich den Befehlen ihres Königs zu widersetzen. Es stellte sich bald heraus, dass sie allein ihrem Schöpfer gehorchten.
Berserker verharren für gewöhnlich in ihrer menschlichen Form, verfügen jedoch über die Fähigkeit, sich unter großen Schmerzen in einen Wolf zu verwandeln. Diese Kreaturen kennen kein Gewissen, keine Gnade und gehorchen nur dem Stärksten unter ihnen, welcher stets auf den Befehl ihres Schöpfers handelt. Sie treiben sich hauptsächlich in Rudeln innerhalb der dichten Wälder herum. Man hört selten etwas von ihnen, wenn sie nicht gerade räuberisch durch die Reiche ziehen. Es gibt jedoch auch viele, die teils unerkannt in den Städten und Dörfern leben. So vermischten sie sich mit den Menschen. Bald ist es kaum zu sagen, wer Berserkerblut in sich trägt und wie viel davon. Oft kommt es vor, dass sich Nachkommen gar nicht verwandeln können.

Mondblüter


Die restlichen Magier wollten sich mit den Königen gut stellen und führten daher weitere Experimente durch, um ein Gegenstück zu den Berserkern zu schaffen. Durch ein spezielles Ritual werden Menschen auserwählt, die Halbwolfblut in sich tragen, sich jedoch nicht verwandeln können. Dabei wird ein halbmondförmiger Stein, befestigt an einer schlichten Kette, in die Hände der möglichen Anwärter gelegt. Diese Anhänger wurden aus reiner, gutartiger Magie erschaffen und bieten dem Träger die Möglichkeit, sich unter Einfluss des Mondlichts zu verwandeln. Sie reagieren auf jemanden, der die nötigen Charakterzüge besitzt, um als Beschützer der Menschen vor den Berserkern dienen zu können: Mut, Loyalität und Rechtschaffenheit. 


Hat der Stein jemanden auserwählt, verwandelt dieser sich sofort und unter großen Schmerzen. Ein Mondblut verpflichtet sich stets einem der vier Könige gegenüber. Sie wurden eingesetzt, um die räuberischen Horden der Berserker in Schach zu halten und spielten in den großen Schlachten gegen diese Monster eine entscheidende Rolle.
Mondblüter können zwar ebenfalls in eine Wolfsgestalt wechseln, sind aber in der Lage, in dieser zweiten Form ebenso klar und vernünftig zu denken wie in ihrer menschlichen. So sind sie stets kontrollierbar. Zudem verfügen sie durch eine Verbindung mit ihren Schöpfern über die Fähigkeit, die helle, reine Lichtmagie anzuwenden.


Zur Autorin:


Ich bin 22, lebe und studiere in Leipzig. Mein kleines Lektorat läuft nebenbei zu meinem Germanistik-Studium, damit ich schon einmal praktische Erfahrungen sammeln kann. Ich wohne zusammen mit meinem Freund und einem gefühlt halben Zoo (etliche Terrarien, Aquarien und zwei Hunde) relativ zentral und dennoch von Grün umgeben. Das Schreiben an sich begleitet mich bereits seit meiner Schulzeit - ich habe es immer geliebt, mir Geschichten auszudenken und sie aufzuschreiben. 









Und darum geht es in dem Buch:

Gerüchte und Legenden berichten von einem Krieger, der einst im Dienste des Königs der nördlichen Gebiete gestanden hatte. Er sollte ein durch Magie erschaffenes Wesen sein - eine gespaltene Seele, gespalten in die Vernunft eines Menschen und den Instinkt eines Wolfes. Ihm wurde nachgesagt, eine ganze Armee feindlicher Truppen auf eigene Faust ausgelöscht zu haben. Im Verlauf der großen Schlachten trug er viele Namen: Held, Krieger, Mörder und Der Henker. Selbst unbeteiligten Angehörigen des feindlichen Volkes setzte er nach, streckte sie ohne Gnade nieder. Doch nachdem Frieden eingekehrt war, verlor sich seine Spur. Zumindest, bis ihn ein sorgenvoller Vater aufsucht und darum bittet, ihm als Eskorte durch unsicheres Land zu dienen. Bald zeigt sich, dass die Zeit des Friedens allmählich ihr Ende findet.



Am Montag, 30.09.2019 reisen wir in die magische Welt von Anna-Lena Strauß und ihrem "Der Fluch der Hexen".

Donnerstag, 26. September 2019

Rezension zu „Der fünfte Magier“ von Christine Weber

Rezension zu
„Der fünfte Magier“
von Christine Weber





Buchdetails

ISBN9781976732379
SpracheDeutsch
Flexibler Einband 444 Seiten
VerlagIndependently published
Erscheinungsdatum18.05.2018

Teil 1 der Reihe "Der fünfte Magier"






Inhalt:

„Als Licht kam ich in diese Welt, als Schatten bemächtige ich mich ihrer ...“ Seit der Krieg zwischen den vier Magiern und ihren Drachen die Welt entzweit hat, führt der junge Nomade Sorak fernab jeglicher Machtkämpfe ein friedliches Leben. Als eines Nachts das Unglück über sein Dorf hereinbricht, findet er sich an einem Ort wieder, der nur Schwarz und Weiß zu kennen scheint. Inmitten von Schuldgefühlen und aufgezwungener Verantwortung versucht Sorak, das Lügennetz zu entwirren, das zwischen Freund und Feind bald nicht mehr unterscheiden lässt. Doch die Wurzel allen Übels reicht noch viel tiefer, als selbst die Magier hätten erahnen können …

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, aber fesselnd und einnehmend, atmosphärisch und lebendig. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

Das Setting ist grandios gezeichnet, sehr gut ausgearbeitet und konnte mich überzeugen. Ich habe mich in der magischen Welt schnell zurecht gefunden. Sie wurde nicht zu detailliert beschrieben, so dass für die eigene Fantasy noch genügend Spielraum vorhanden war.

Die Handlung und deren Verlauf haben mich überrascht und gepackt. Zu Beginn hätte ich niemals mit dieser Entwicklung gerechnet. Die Spannung steigert sich im Laufe der Geschichte immer mehr. Intrigen, Verrat, Geheimnisse, Rätsel, eine ordentliche Portion Magie, Drachen und der ewige Kampf Gut gegen Böse. Ich war während des Lesens ständig hin und hergerissen, weiß am Ende nicht mehr, wem man hier überhaupt trauen kann. Alle versuchen Sorak auf ihre Seite zu ziehen, doch wer es ehrlich meint ist nicht zu durchschauen. Wendungen und unerwartete Ereignisse halten nicht nur Sorak ständig auf Trab.
Handlung und Setting konnten mich mit ihrer Komplexität wirklich überzeugen.

Der Einstig ist mir allerdings nicht ganz so leicht gefallen. Dies lag vor allem an unserem Protagonisten Sorak. Er war sehr stur und keinem Argument gegenüber offen. Manchmal hätte ich ihn gerne mal geschüttelt. Für ihn gab es nur schwarz und weiß, gut und böse. Er musste erst über sich hinauswachsen, viel dazulernen. Und ab da konnte er auch mich von sich überzeugen.

Christine Weber hat eine fantasievolle, abenteuerliche Geschichte mit vielen Höhen und Tiefen über Magier und Drachen, Gut und Böse, die Wahl der richtigen Seite, über die Wahrheit und das Schicksal erschaffen, die mich wirklich überrascht und gepackt hat. 

Soraks Geschichte ist eine Geschichte über Vertrauen und Verrat, Hoffnung und Mut, Angst und Verzweiflung. Eine Geschichte, die zeigt, dass nicht alles hell oder dunkel ist, nicht schwarz oder weiß. Auch die Grautöne dazwischen werden aufgezeigt.

Das Buch hat mich gut unterhalten und mir eine überraschende und spannende Lesezeit beschert.

Fazit:

Ein spannender Reihenauftakt, ein gelungenes Debüt. Leseempfehlung.
★★★★
4,5 von 5 Sternen

Rezension zu „Sounds like magic 1: Wolfsküsse“ von Cat Dylan

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Rezension zu 
„Sounds like magic 1: Wolfsküsse“ 
von Cat Dylan
Cover:Dark Diamonds





Buchdetails

ISBN: 9783646301922
Sprache: Deutsch
E-Buch Text 283 Seiten
Verlag: Dark Diamonds
Erscheinungsdatum: 29.08.2019

Teil 1 der Reihe "Sounds like magic"






Inhalt:

**Toughe Blutsaugerin trifft auf Womanizer-Werwolf**
Die Vampirin Julie darf die beliebte Nachtschwärmerband »Whistleblower« als Tour-Fotografin begleiten - eine echte Chance für ihre Karriere. Doch schon am ersten Abend stößt sie mit dem Leadsänger und Werwolf Evan zusammen. Er ist fasziniert von der ungewöhnlichen Augenfarbe, die sie als Vampirin gar nicht haben dürfte. Und auch die Sehnsucht, die Julie beim leidenschaftlichen Evan weckt, sollte es nicht geben. Aber Gefühle folgen ihren eigenen Regeln und manchmal bestimmen sie sogar das Schicksal der gesamten Nachtschwärmer-Gemeinde…

Meine Meinung:

Dies ist der erste Teil der neuen Reihe "Sounds like magic". Wir tauchen erneut ein in die Welt der Nachtschwärmer, die mir schon aus der Reihe "Call it magic" bekannt ist. Die Reihen sind unabhängig voneinander lesbar und verständlich, es ist kein Vorwissen nötig.

Der Schreibstil ist einfach und einfach, aber sehr angenehm und einnehmend, packend und mitreißend, flüssig und schnell zu lesen. Außerdem sehr lebendig und amüsant, ich musste oft schmunzeln. Die Seiten sind nur so dahin geflogen. Die Autorin hat einfach einen unheimlich fesselnden Schreibstil, der den Leser sofort packt und mitten in die Geschichte hineinzieht. 

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Julie und Evan erzählt. Dadurch hat man einen guten und tiefen Einblick in beide Charaktere, ihr Handeln, ihre Gefühle und Gedankenwelten. Es ist mir sehr leicht gefallen, mich in beide Protagonisten hineinzuversetzen, sie zu verstehen und mit ihnen zu fühlen. 

Die Handlung und deren Verlauf haben mir sehr gut gefallen. Ich bin froh, wieder in der Welt der Nachtschwärmer zurück zu sein, denn ich liebe die Geschichten der Autorin und dieser Fantasywelt einfach. Es war wie nach Hause kommen. Auch mit diesem Reihenauftakt ist es ihr wieder gelungen mich komplett zu fesseln und zu packen. Die Handlung ist spannend und interessant, humorvoll, besticht durch unvorhersehbare Ereignisse und Wendungen. 
Nicht nur die Liebesgeschichte und Komplikationen zwischen Evan und Julie stehen im Fokus, auch gesellschaftliche Schwierigkeiten werden thematisiert. Die Zeit des amerikanischen Rates und seiner Machenschaften ist zwar vorbei, aber nun steht der Umbruch vor der Tür, neue Probleme und Rätsel wollen gelöst werden. Und Julie hat ein ganz gewaltiges. Die Handlung ist sehr vielseitig und abwechslungsreich und bringt die ein oder andere Überraschung mit sich. 

Die Figuren sind sehr lebendig, facettenreich, abwechslungsreich und divergent gezeichnet. Sie handeln nachvollziehbar und ihrem Charakter entsprechend.
Aber auch die Nebenfiguren agieren sehr bunt und vielfältig, bringen Farbe, Abwechslung und Authentizität in die Handlung. Sie wirken alle sehr echt und lebensnah, sehr real und lebendig.
Besonders ein Bandmitglied ist mir ans Herz gewachsen.

Evan und Julie sind ganz tolle Protagonisten, mit denen man einfach nur gerne erlebt und gefiebert hat. Ich mochte die beiden unheimlich gerne.

Das Buch hat mir eine spannende, humorvolle und fesselnde Lesezeit beschert mich sehr gut unterhalten. Eine abwechslungsreiche und spannende Geschichte mit Humor und viel Gefühl. Ich bin dieser Reihe schon jetzt verfallen.

Fazit:

Ein grandioser Reihenauftakt, der mich vollkommen überzeugt hat. Absolute Leseempfehlung!
★★★★★
5 von 5 Sternen

Rezension zu „Weihnachten mit Susan Mallery“ von Susan Mallery

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Rezension zu
„Weihnachten mit Susan Mallery“
von Susan Mallery
Cover: mtb






Buchdetails

ISBN: 9783745700343
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 528 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 16.09.2019

Das aktuelle Hörbuch ist am 25.10.2019 bei Lübbe Audio erschienen.





Inhalt:

Leidenschaft und Weihnachtsküsse

Ein Schlag auf den Kopf − und ihre Vergangenheit ist wie ausgelöscht. Als Angela aufwacht, sitzt ein verführerisch starker Mann neben ihrem Bett, vorgeblich Deputy Sheriff Shane McBride. Seine Fragen kann sie nicht beantworten. Stattdessen gibt sie sich dem Traum hin, ein neues Leben mit ihm zu beginnen.

Leidenschaft und Pfefferkuchen

Es gibt keine Probleme, nur Lösungen, findet die quirlige Darcy und stürzt sich auf ihr vorweihnachtliches Gute-Laune-Projekt: den viel zu ernsten Detective Mark Kincaid verführen. Weder ihrem Charme noch ihren Pfefferkuchen widersteht er. Doch Darcy verschweigt ihm etwas …

Mistelzweig und Weihnachtsküsse

Von wegen "O du fröhliche"! Die Adventsstimmung ist Feuerwehr-Captain Jordan Haynes gründlich verhagelt. Beim Versuch, eine Katze zu retten, hat er sich übel verletzt. Immerhin hat die kratzbürstige Mistletoe überlebt, und ihre ebenso dankbare wie hübsche Besitzerin Holly tut alles, um ihm den Krankenstand mit Keksen und netten Plauderstunden zu versüßen.

Meine Meinung:

Das Buch enthält drei Geschichten von Susan Mallery. Die erste ist sehr kurz, die anderen beiden etwas länger.

Ich mag die Bücher der Autorin unheimlich gerne und freue mich immer auf neue Werke Allerdings bin ich von dieser Geschichtensammlung nicht ganz so begeistert, wie ich es gewohnt bin. Was jedoch nicht heißt, dass das Buch schlecht ist. Ich mochte es im Ganzen gesehen sehr gerne, bis auf die erste Geschichte, die mich nicht ganz überzeugen konnte.

Der Schreibstil ist gewohnt angenehm, locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe das mit über 500 Seiten doch recht dicke Buch schnell gelesen.

Die erste Geschichte war mir einfach zu kurz. Die Liebesgeschichte ist mir zu schnell voran geschritten und hat am Ende einige Fragen bei mir zurückgelassen. Es wurde nicht alles zu meiner Zufriedenheit geklärt. Außerdem hat mir das Weihnachtsthema gefehlt. Ansonsten lässt sich die Kurzgeschichte sehr schnell und gut lesen, eine schöne Idee.

Die zweite Geschichte war deutlich länger und hat mir von ihrem Handlungsverlauf her sehr gut gefallen. Die weihnachtliche Atmosphäre, eine schöne Liebesgeschichte, Tiefe und Ernsthaftigkeit gepaart mit Unterhaltung und Charme. Allerdings fehlt mir auch hier die Aufklärung am Ende. Ich hatte das Gefühl, die Geschichte hört mittendrin auf. Es gibt zwar ein schönes Happy End, zwar etwas überstürzt, aber der Kriminalfall schwebt weiter in der Luft.

Dir dritte Geschichte um Holly, Jordan und die Familie Haynes hat mir am besten gefallen. Eine schöne Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen, einer tollen Familie und einer ordentlichen Portion Weihnachtsstimmung. Auch wenn mir Holly teilweise etwas weltfremd wirkte mochte ich sie unheimlich gerne und habe mit ihr gefiebert. Mistletoe, ihre Katze mochte ich besonders, vor allem da sie Jordan gegenüber so negativ eingestellt war, was zu zu süßen Szenen geführt hat.

Das Buch hat mir im Ganzen gesehen eine schöne Lesezeit beschert und mich gut unterhalten, auch wenn mir die erste Kurzgeschichte nicht ganz so zugesagt hat.

Fazit:

Drei schöne und unterschiedliche Geschichten über die Liebe, mal mehr, mal weniger winterlich. Leseempfehlung.
★★★★☆
4 von 5 Sternen

Mittwoch, 25. September 2019

Rezension zu „Schattenberührt: Ewige Gefährten“ von Karin Kaiser

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Rezension zu
„Schattenberührt: Ewige Gefährten“
von Karin Kaiser





Buchdetails

ISBN: 9783748702658
Sprache: Deutsch
E-Buch Text 29 Seiten
Verlag: BookRix
Erscheinungsdatum: 29.04.2019







Inhalt:

Marisa, die die Gabe hat, magische Wesen unter den Menschen zu erkennen, lernt eines Abends den attraktiven Vampir Rafael kennen. Sofort fühlen die beiden sich zueinander hingezogen, nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Sind sie EWIGE GEFÄHRTEN?

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, jugendlich und modern, leicht verständlich und schnell zu lesen.

Die Idee der Seelenverwandtschaft, der ewigen Gefährten hat mir gut gefallen. Vor allem auch die Möglichkeit für Vampire wieder ein menschenähnliches Leben zu führen.

Die Handlung ist sehr minimalistisch. In nur wenigen Seiten wird die Begegnung der ewigen Gefährten schnell und ohne Umschweife abgehandelt. Mir haben ein paar Komplikationen und Hindernisse gefehlt. Die Geschichte war in meinen Augen einfach zu kurz. Die Ansätze sind wirklich toll und es hätte sich gelohnt, eine weiter- und tiefergehende Geschichte daraus zu machen.

Fazit:

Etwas unausgereift und rasant, aber ein guter Ansatz und eine tolle Idee.
★★★☆
3 von 5 Sternen

Rezension zu „Schattenberührt: Vampirherz“ von Karin Kaiser

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Rezension zu 
„Schattenberührt: Vampirherz“ 
von Karin Kaiser






Buchdetails

ISBN: 9783736886766
Sprache: Deutsch
E-Buch Text 150 Seiten
VerlagBookRix
Erscheinungsdatum: 29.04.2019







Inhalt:

Dana erfährt an ihrem achtzehnten Geburtstag von ihrer todkranken Mutter, dass sie ein Halbvampir ist und ihr seit langem verschwundener Vater von der Strigoi-Fürstin Erzebet an einem seltsamen Ort gefangen gehalten wird – in der Schattenwelt. Als ihre Mutter im Sterben liegt, fasst sie sich ein Herz und sucht trotz unbekannter Gefahren die fremde Welt auf, um ihren Vater zu befreien, der mit seinem heilenden Vampirblut die Mutter vor dem sicheren Tod retten kann. Unerwartete Hilfe erhält Dana dabei vom attraktiven Vampir Francis, dessen leuchtende meerblauen Augen tausend Geheimnisse zu bergen scheinen …

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, jugendlich und modern, leicht verständlich und schnell zu lesen.

Das Buch beginnt mit einem Rückblick in Danas Kindheit, dem Verschwinden ihres Vaters, ihre Suche nach ihm und einem einschneidenden Ereignis und springt dann in die Gegenwart. 

Die Handlung und deren Verlaug haben mir gut gefallen. Die Geschichte ist einfach gestrickt, in sich schlüssig und leicht zu verfolgen. Eine jugendliche Geschichte, die ich vor allem Lesern im Teenageralter empfehlen kann.

Die Idee hat mir sehr gut gefallen, ebenso die Schattenwelt. Ich  mag Geschichten über Vampire, ich mag Liebesgeschichten und Geschichten in fremden Welten. Alles wird hier vereint. Gerne hätte ich aber noch ein paar Seiten mehr gelesen. Alles wurde sehr kurz gehalten und schnell abgehandelt. Potential für eine längere Geschichte ist durchaus vorhanden. Spannungsmomente gab es auch, die jedoch auch rasant durchlaufen wurden.

Das Buch hat mich gut unterhalten, es war nicht nur spannend, auch gefühlvoll und romantisch. Eine gelungene Mischung, der allerdings ein paar Seiten mehr nicht geschadet hätten.

Fazit:

Ein schöner Ausflug in die Schattenwelt.

★★★★☆
4 von 5 Sternen

Mit phantastischen Wesen durch den Herbst ~ Die Schattenwelt von Karin Kaiser

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Heute reisen wir in die Schattenwelt von Karin Kaiser. Sie hat bisher 2 Kurzgeschichten geschrieben, die dort spielen. Außerdem spielt ihr Roman "Metamorphosis" in der zweiten Hälfte auch dort. Die Autorin plant noch drei  weitere Geschichten, die mit dieser Welt verbunden sind. Sie wird im Spätherbst eine Geschichte veröffentlichen, die auch mit dem Schattenland zu tun hat und in der einige Protagonisten aus "Vampirherz" wieder mit dabei sind 🙂 "Dieses Land lässt mich einfach nicht los", hat sie verraten.

Damit ihr euch die Schattenwelt ein bisschen vorstellen könnt, gibt es nun

Five Facts zum Schattenland:

Fakt 1: Die Gründer des Schattenlandes

Als ich meine erste Schattenland-Geschichte entwickelte, stellte ich schnell fest, dass die magischen Bewohner dieses Landes dringend eine Macht brauchten, die über ihnen stand. Nachdem ich gefühlt ewig recherchiert hatte, stolperte ich über Lilith, eine uralte sumerische Göttin, deren ursprünglicher Name so viel wie „Geist“ oder „Heiliger Geist“ bedeutet. Genau passend zu der Vorstellung, die ich von der Schutzgöttin dieses Landes hatte. Ich versah sie noch mit den Zaubersprüchen der Kriegsgöttin Morrigan und gab ihr noch eine sanfte Mütterlichkeit. Meine Göttin war also geboren, aber sie schmollte vor sich hin. Sie wollte unbedingt einen Gefährten haben. Aber was für einen? Einen Vampir? Gefiel mir nicht. Bis ich ein Buch über Drachen las – das war es! Drachen sind weise und kraftvoll. Ein Drache wäre Lilith ebenbürtig. Ich gab ihm noch die Fähigkeit, sich jederzeit in einen Menschen oder ein anderes magisches Wesen verwandeln zu können; er erhielt den Namen Dragan und gründete gemeinsam mit seiner Gefährtin Lilith das Schattenland …

Fakt 2: Wie sieht das Schattenland aus

Ein Großteil des Landes ist mit dichten Wäldern überzogen; im Norden gibt es eine Bergkette. Zwischen den Wälder und den Bergen gibt es eine prärieähnliche Grasebene. Es gibt auch viele tiefe und klare Seen; von denen einer besonders hervorsticht: es ist ein riesiger Salzwassersee, um den herum ein eher mediterranes Klima herrscht. Dieses Land verfügt über einen großen Pflanzen- und Tierreichtum. Die Hauptstadt des Landes ist die Schattenstadt, die ein quirliges, buntes Stadtleben bietet. In der Nähe der Dunkelwälder steht das Elysion, das Zuhause von Dragan und Lilith, zu dem jeder Zutritt hat, der ihren Rat oder ihre Hilfe braucht. Auch ist das Elysion der Ort, wohin Dragan und Lilith die Seelen der Verstorbenen führen, damit diese von dort aus in die Ewigkeit reisen können.

Fakt 3: Wer lebt im Schattenland

Ein buntes Völkergemisch lebt in der Schattenwelt. In den Wäldern leben hauptsächlich Satyrn, Zentauren, Pegasi, Einhörner und die friedliebenden Waldelfen. In der Nähe der Seen und Teiche oder besser in diesen Gewässern leben Nymphen, Wassermänner und Najaden. Die Berge sind die Heimat der Feuerdrachen und anderer reptilienähnlichen magischen Wesen und im großen Salzwassersee leben Meerjungfrauen und Meermänner. Ebenso ist das Land die Heimat von Hexen und Magiern, deren Vorfahren in den schlimmen Zeiten der Hexenverfolgung im Schattenland eine Zuflucht fanden. Auch Menschen, die aus Verbindungen von magischen Wesen und Menschen stammen, leben im Schattenland. Das Land ist praktisch ein Schmelztiegel aus verschiedenen Kulturen.

Fakt 4: Portalwächter

In der Schattenwelt leben viele grundverschiedene Wesen, harmlose, aber auch sehr gefährliche. Dadurch können auch viele gefährliche Situationen entstehen bis hin zu kriegsähnlichen Zuständen. Hier greifen die Portalwächter ein, eine Art Polizei, die Streitigkeiten schlichten, Verbrechen aufklären und die Portale in die und aus der Schattenwelt bewachen. Anfangs wurden die Portalwächter vom Drachen Dragan ausgebildet, bis dann erfahrene Wächter die Ausbildung des Nachwuchses übernahmen. Dennoch besucht Dragan oft seine Helfer und steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Fakt 5: Wie man ins Schattenland und wieder hinaus kommt

Es gibt zwei alte Portale, die man ganzjährig nutzen kann, um ins Schattenland und wieder hinaus zu kommen; diese stehen in Siebenbürgen in den Karpatenwäldern und in Ungarn in der Nähe von Budapest. Es gibt noch mehr Portale, die sich aber nur in den Rauhnächten im Januar und an Halloween im November öffnen. Eine andere Art, in die Schattenwelt zu gelangen, ist die Nutzung eines Teleportations-Amulettes. Dieses sieht aus wie ein silbernes keltisches Kreuz, das mit grünen Teleportations-Edelsteinen besetzt ist. Man nimmt das Amulett in die Hand und während man mit den Fingern darüber streicht, denkt man an den Ort, an den man möchte und es bringt einen dorthin. Man kann Amulette anfertigen lassen, die nur ihrem Besitzer gehorchen, aber es gibt auch spezielle Amulette, die jeder Portalwächter nutzen kann. Die brauchen diese Amulette oft, da sie auch in der Menschenwelt Verbrechen aufklären müssen, die magische Wesen dort begehen. Da ist Schnelligkeit gefragt …

Ich hoffe ihr habt einen kleinen Eindruck von der Schattenwelt erhalten und wir konnten eure Neugier auf "Schattenberührt: Ewige Gefährten" und "Schattenberührt: Vampirherz" von Karin Kaiser wecken.



Und darum geht es in "Schattenberührt: Vampirherz":

Dana erfährt an ihrem achtzehnten Geburtstag von ihrer todkranken Mutter, dass sie ein Halbvampir ist und ihr seit langem verschwundener Vater von der Strigoi-Fürstin Erzebet an einem seltsamen Ort gefangen gehalten wird – in der Schattenwelt. Als ihre Mutter im Sterben liegt, fasst sie sich ein Herz und sucht trotz unbekannter Gefahren die fremde Welt auf, um ihren Vater zu befreien, der mit seinem heilenden Vampirblut die Mutter vor dem sicheren Tod retten kann. Unerwartete Hilfe erhält Dana dabei vom attraktiven Vampir Francis, dessen leuchtende meerblauen Augen tausend Geheimnisse zu bergen scheinen …







Und darum geht es in "Schattenberührt: Ewige Gefährten":

Marisa, die die Gabe hat, magische Wesen unter den Menschen zu erkennen, lernt eines Abends den attraktiven Vampir Rafael kennen. Sofort fühlen die beiden sich zueinander hingezogen, nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Sind sie EWIGE GEFÄHRTEN?



Am Samstag, 28.09.19 erfahren wir etwas über die Halbwölfte von Luisa Ruthe aus ihrem ersten Teil der "Mondblut / Halbwolfsaga".