Freitag, 7. Februar 2020

Rezension zu „Dear Mr. Stranger: Verliebt in einen Fremden“ von Jo Berger

***REZENSIONSEXEMPLAR***
Rezension zu 
„Dear Mr. Stranger: Verliebt in einen Fremden“ 
von Jo Berger





Buchdetails

ISBN: 9798605571216
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 316 Seiten
Verlag: Independently published
Erscheinungsdatum: 29.01.2020






Inhalt:

Luke
Warum muss ich ihr gerade jetzt begegnen? Ausgerechnet zu einer Zeit, in der mein Beruf mich zwingt, auf keinen Fall eine Romanze zu beginnen?
Sweet Summer! Sie ist so unglaublich süß, so verführerisch, so wunderschön. Und zugleich ein Teufelsweib mit messerscharfem Verstand.
Eine Mischung, die einem Mann nicht jeden Tag begegnet.
Mit aller Kraft wehre ich mich gegen meine Gefühle, denn ...
Ich darf Summer nicht wiedersehen!
Ich darf mich nicht in sie verlieben!
Das würde sie auf einen Schlag in höchste Gefahr bringen!

Summer
Es dauert nur Sekunden, zu erkennen, dass er mein Schicksal ist.
Ein Mann wie ein Baum, groß und durchtrainiert. Die oberen drei Knöpfe seines schwarzen Hemdes sind geöffnet und ich riskiere einen flüchtigen Blick auf die muskulöse, glatte Brust. Meine Wangen glühen wie Feuer. Mein Herz schlägt wild.
Wir reden miteinander, doch ich glaube ihm kein Wort. Er bleibt mir fremd.
Aber wer auch immer er ist: Dieser irrsinnig attraktive Typ mit dem seltsamen Tattoo am Handgelenk wird mein Untergang sein. Oder meine Zukunft.
Irgendetwas dazwischen gibt es nicht.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und einnehmend, lebendig und unterhaltsam, locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen. Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen, ich war direkt mittendrin im Geschehen.

Die Geschichte wird aus Summers und Lukes Sicht erzählt. Dadurch hat man einen guten Einblick in beide Charaktere, kann sie verstehen, ihr Handeln nachvollziehen und erlebt durch Lukes Augen die Spannungsmomente hautnah.

Die Handlung und deren Verlauf haben mir gut gefallen. Eine spannende und nervenaufreibende Liebesgeschichte mit Crime-Elementen, erotischen Szenen und wundervollen Charakteren. Die Geschichte wurde zum Ende hin immer spannender, war nachvollziehbar und verständlich. Die Mischung hat mir gut gefallen, allerdings kamen die Gefühle ein bisschen zu kurz. Ich hätte mir ein bisschen mehr Zeit für die Liebesgeschichte gewünscht. Dies ist aber auch schon mein einziger kleiner Kritikpunkt an dieser tollen Geschichte.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, sowie lebendig und vielseitig gezeichnet. Man bekommt einen guten und tiefen Einblick in die Figuren. Neben Summer und Luke ist mir auch Louise unheimlich ans Herz gewachsen. Sie ist einfach wunderbar!

Ich habe gerne mit Summer und Luke gefiebert, die beiden haben mir eine spannende Lesezeit beschert.

Fazit:

Eine spannende Liebesgeschichte, die mit ihren wunderbaren Charakteren punkten kann. Leseempfehlung.
★★★★☆
4 von 5 Sternen

Rezension zu „Die Black-Reihe 1: Black Hearts“ von Jenna Wood

Rezension zu 
„Die Black-Reihe 1: Black Hearts“ 
von Jenna Wood
Cover: Impress





Buchdetails

ISBN: 978-3-646-60542-6
Sprache: Deutsch
E-Buch Text 389 Seiten
Verlag: Impress 
Erscheinungsdatum: 29.10.2019

Teil 1 der "Die Black-Reihe"





Inhalt:

Vor vielen tausend Jahren kamen Wesen der Anderswelt auf die Erde, um sich mit gewöhnlichen Menschen zu paaren. So entstanden Halbdämonen mit besonderen Fähigkeiten. Bis heute werden von Zeit zu Zeit Kinder geboren, die dieses magische Erbe in sich tragen… Ezra war schon immer anders als die übrigen Mädchen an ihrer Schule. Denn auch in ihr schlummert dieses uralte Erbe: Sie ist eine Todesfee, eines der seltensten Geschöpfe in dieser Welt. Als solche schwebt sie in größter Gefahr. Auf der Forest High, einem Internat für magische Wesen, soll sie lernen, ihre Fähigkeiten zu kontrollieren. Ihr zur Seite gestellt wird der ruhige und verschlossene Bodyguard Zero Fox – eine völlig unnötige Schutzmaßnahme, findet Ezra und versucht ihm bei jeder Gelegenheit zu entkommen. Aber auch die Forest High ist nicht sicher…

Meine Meinung:

Teil 1 der "Die Black-Reihe" liegt schon seit seinem Erscheinen auf meinem SuB. Der Klapptext klang so fantastisch, dass es direkt einziehen musste. Ich mochte die Idee mit den Dämonen udn Bodyguards, der Internatscharakter hat mich zudem an Harry Potter erinnert. Aber zum Lesen bin ich dann wie so oft doch nicht gekommen. Bis mir jetzt die Impress-Challenge die Chance dazu gab. Passend dazu ist auch gerade der letzte Teil erschienen. Allerdings war meine Vorfreude so enorm, dass die Enttäuschung nun umso größer war.

Der Schreibstil ist sehr schlicht und einfach, leicht verständlich, schnell und flüssig zu lesen.

Die Idee mit dem Internat für die Halbdämonen und den Bodyguards finde ich wirklich gelungen und interessant. Allerdings konnte mich die Umsetzung nicht ganz überzeugen.

Die Handlung war nicht fließend, es gab Morde am laufenden Band, alle lustlos aneinandergereiht, aber eine langsame Annäherung an die Lösung gab es nicht. Wir sind das ganze Buch über auf der Stelle getreten, es gab keine Entwicklung, keine Vermutungen, keine Spekulationen, keine Motive. Und dann wurde einem die Lösung einfach vor den Latz geknallt. Die Spannung ließ sehr lange auf sich warten, erst am Ende wurde ich etwas überrascht.

Die Geschichte um Kassy war etwas unausgereift, da wurde Potential verschenkt. Dann die vielen Schüler, an denen die Morde scheinbar spurlos vorbei gingen, die sich keinerlei Sorgen um das eigene Wohl gemacht, weiterhin munter die Bodyguards ausgetrickst und sich weggeschlichen haben. Das war alles doch etwas unglaubwürdig und nicht passend für diese wirklich schlimme Situation.

Es gab im Ganzen zu wenige Erklärungen und vor allem auch zu wenige Emotionen. Ich konnte nicht mitfühlen und fiebern. Ezra blieb mir sehr fern. Ihre plötzlichen Gefühle für Conan, gleich wurde von Liebe gesprochen, dabei gab es gar keine Momente, in denen diese hätte entstehen können. Und genauso schnell war diese Liebe auch wieder verschwunden.

Eine tolle Idee, die mich aber über weite Teile des Buches nicht fesseln konnte. Erst am Ende wurde es etwas unterhaltsam.

Fazit:

Eine interessante Idee, aber an der Umsetzung hapert es noch etwas.
★★★
2,5 von 5 Sternen

Donnerstag, 6. Februar 2020

10 Tatsachen zu "Die Drachenreiter von Mera" und Sonja Röhm-Reimann


Hallo Ihr Lieben,

kennt ihr die "Die Drachenreiter von Mera" von Sonja Röhm-Reimann schon?


5 Tatsachen zu "Die Drachenreiter von Mera"

1. Begonnen an meinen Drachenreitern zu schreiben, habe ich vor über 20 Jahren. Ich habe mir überlegt, wie es wäre in einem Drachennest aufzuwachen. Da wusste ich noch nicht, dass aus dieser Idee ein mehrbändiges Werk entstehen würde.

2. Zwischenzeitlich gab es kinderbedingt eine mehrjährige Schreibpause.

3. Erst nach Beendigung der Geschichte, habe ich angefangen ans Veröffentlichen zu denken.

4. Meras Drachen sind, anders als in vielen Fantasygeschichten, gewöhnliche Tiere. Sie können weder sprechen, noch Magie wirken.

5. Ich habe versucht mich beim Schreiben nicht zu sehr von bekannten Dingen beeinflussen zu lassen und eine Kultur zu erschaffen, die anders ist als unsere. Demnach gibt es bei den Drachenreitern kein mittelalterliches Setting, das lediglich mit Magie oder Drachen gewürzt ist, sondern ein Volk mit ganz eigenen Moralvorstellungen.

5 Tatsachen zu Sonja Röhm-Reimann

1. Mir Geschichten auszudenken hat mir schon in der Kindheit Spaß gemacht. Eher sporadisch habe ich einige Ideen aufgeschrieben; von Hand in ein Schulheft oder später auf einem Collegeblock.

2. Schon seit ich denken kann, bekomme ich gelegentlich ein Schreibanfall. Dann setze ich mich abends hin und fange an meine Idee wie besessen aufzuschreiben, oft bis fast zum nächsten Morgen.
Meist mit Bleistift in fast unleserlicher Winzschrift. Warte ich ein paar Wochen, kann ich es oft selbst nicht mehr lesen. Auf diese Weise sind mir schon ein paar Ideen nachträglich verloren gegangen.

3. Eine einmal ausgedachte (gute) Idee spukt solange in meinen Kopf herum, bis ich sie aufgeschrieben habe. Dann ist sie weg.

4. Ich habe auf meinem Computer mehrere angefangene Geschichten in unterschiedlichen Stadien, an denen ich je nach Lust und Laune weiterschreibe.

 5. Für Facebook, Instagram und Co. habe ich mich erst interessiert, als ich den ersten Band meiner Drachenreiter veröffentlicht habe.

Ich hoffe, ich konnte eure Neugier auf das Buch und die Autorin wecken.
Eure Christine

Mittwoch, 5. Februar 2020

Love is in the Air ~ "Rapurzel" von Kay Noa


Auch heute liegt Liebe in der Luft - märchenhafte Liebe von Kay Noa und ihrem "Rapurzel", einer nerdigen, amüsanten und spritzigen Märchenadaption.


Als die Computer von Nerd Ben einen Kurzschluss verursachen, steckt er damit die Trockenhaube von Asena in Brand. Seine chaotische Nachbarin betreibt nämlich nebenan einen florierenden Schwarzmarktfriseursalon. Obdachlos geworden quartiert sich Asena kurzerhand samt Kater Kedi bei Ben ein, der damit seine IT-Bude in Girlie-Kram versinken sieht. Dass Gegensätze sich anziehen, können die beiden überhaupt nicht bestätigen. Asena ist spontan und impulsiv, Ben überlegt gern, bevor er handelt und kann mit diesem Holterdipolter gar nichts anfangen. Doch als er sich versehentlich mit ein paar Hehlern aus Russland anlegt, ist plötzlich Asena die Einzige, die ihm noch helfen kann. Doch bei aller Dankbarkeit genügt das schon für die große Liebe?

Während Asena an die große schicksalshaft vorherbestimmte Liebe glaubt, sieht Ben das ganze eher als eine biochemische Reaktion nur bedingt kontrollierbarer Hormone. Doch am Ende täuschen sie sich beide, denn die Formel für Liebe sieht ganz anders aus.


Gibt es ein Lied über die Liebe, das dich zu einem Buch oder einer Szene inspiriert hat?

Ein konkretes Lied habe ich für dieses Buch tatsächlich nicht, denn tatsächlich habe ich dieses Mal versucht, mich auf Ben zu konzentrieren, der der Sache mit der Liebe hochwissenschaftlich und ganz emotionslos auf den Grund gehen will. Tatsächlich findet er am Ende die Formel für die Liebe, aber ob Asena darin eine Konstante sein kann, das verrate ich nicht.

Am 07.02.2020 erzählt uns Catharina Buck etwas über "Warum nicht Curaçao".

Rezension zu „Montana Hills: Versteckte Begierde“ von Mel Woods

Rezension zu 
„Montana Hills: Versteckte Begierde“ 
von Mel Woods





Buchdetails

ISBN: B08412VMKR
Sprache: Deutsch
E-Buch Text 300 Seiten
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 01.02.2020






Inhalt:

Ryder Malone ist ein waschechter texanischer Cowboy – bis zu jenem Tag, an dem ihn sein besoffener Vater aus dem Haus wirft. Das Schicksal will, dass er danach als Detective bei der Polizei in Dallas landet. Er baut sich ein neues Leben auf, das Jahre später wiederum jäh zerstört wird. Nun hat es ihn nach Montana verschlagen, wo er sein Geld als Trapper verdient. Versteckt in den Wäldern auf einer kleinen Ranch will er nur eins: Vergessen! Doch als Julie in sein Leben tritt, wird ihm nach und nach klar, dass er als Einsiedler doch einiges vermisst.

Julie Baker kennt ihre Heimat Montana wie ihre Westentasche. Oft ist sie Wochen mit ihrem Wohnmobil als Wildlife-Journalistin im Land unterwegs. Jetzt hat sie einen Auftrag in der Nähe ihres Heimatortes Missoula, an den Ausläufern der Rocky Mountains. Als sie den Trapper Ryder kennenlernt, kann sie ihr Glück kaum fassen. Sein Wissen über das Gebiet ist faszinierend. Viel schwieriger ist es, ihn persönlich aus der Reserve zu locken, denn der Schatten auf seiner Seele ist fast greifbar.

Kann Ryder Julie in sein Herz lassen oder läuft sie durch ihre journalistische Neugier vielleicht sogar Gefahr, alles zu zerstören? Was weiß der alte Nachbar in der Wildnis und warum hat Sheriff Eugene Ryder so auf dem Kieker?

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, leicht verständlich und unkompliziert, locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen.

Die Handlung und deren Verlauf haben mir gut gefallen, obwohl die Geschichte vorhersehbar war. Vor allem das Setting fand ich toll, Ryders zu Hause mitten im Wald in Montana. Schöne Beschreibungen, so dass man sich selbst gerne dorthin wünscht.

Ryders Geheimnis und seine dunkle Vergangenheit kommen schnell ans Licht. Er tat mir unheimlich leid, schreckliche Erlebnisse, die man nie vergessen kann. Umso schöner fand ich, dass Julie sich nicht abschrecken ließ, weder von seiner rauen Art zu Beginn noch von seiner Vergangenheit. Eine schöne Geschichte über Vertrauen und Ängste, Liebe und Freunde, eine nicht verarbeitete Vergangenheit und Hoffnung auf die Zukunft. Erotische Momente gibt es einige, die aber alle ansprechend beschrieben sind und weder vulgär noch ordinär.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und gezeichnet. Ich mochte Ryder und Julie vom ersten Moment an und habe sie sehr gerne auf ihrem steinigen Weg begleitet. Sie wirkten sehr authentisch und handelten nachvollziehbar. Ryders erste dramatische Reaktion am Ende war vollkommen verständlich und ich fand es sehr schön, dass sie auch nicht überdramatisiert wurde, sondern schnell eine Lösung parat war.

Das Buch hat mich gut unterhalten und mir eine schöne Lesezeit in Montana beschert. Eine lesenswerte Geschichte mit tollen Charakteren.

Fazit:

Ein traumhaftes Setting, wundervolle Protagonisten und eine schöne Geschichte. Leseempfehlung.
★★★★☆
4 von 5 Sternen

Rezension zu „Trusting Liam - Tief in meinem Herzen“ von Molly McAdams

Rezension zu 
„Trusting Liam - Tief in meinem Herzen“ 
von Molly McAdams
Cover: Mira Taschenbuch





Buchdetails

ISBN: 9783956495892
Sprache: Deutsch
Flexibler Einband 304 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 18.07.2016

Teil 2 der Reihe "Taking Chances"





Inhalt:

Als Tochter eines Cops hat Ryan Kennedy gelernt, stets einen kühlen Kopf zu bewahren. Doch kaum, dass die Vergangenheit ihres Dads sie einholt und Kennedy zu ihrem Schutz nach Kalifornien geschickt wird, gerät alles außer Kontrolle. Ausgerechnet der Mann, mit dem sie einen unglaublichen One-Night-Stand hatte, soll sich um sie kümmern. Dabei will sie nie wieder jemanden in die Nähe ihres Herzens lassen …

Liam Taylor steht nur auf unverbindlichen Sex! Dennoch kann er die faszinierende Frau, die sich nach einer einzigen perfekten Nacht aus seinem Bett schlich, nicht vergessen. Durch einen Zufall taucht Kennedy wieder in seinem Leben auf und Liam muss sich entscheiden: Ist er bereit, mit seinen Prinzipien zu brechen?

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist angenehm und leicht verständlich, locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen. Allerdings habe ich hier etwas vermisst, sowohl beim Erzählstil als auch bei der Handlung.

Ich bin großer Fan der Autorin und habe schon einige Bücher von ihr gelesen, so auch Teil 1 der Reihe, der die Geschichte von Liams Eltern erzählt. Ich habe ihre Bücher immer wegen der großen Emotionen geliebt. Doch diese haben mir hier komplett gefehlt. Keine Achterbahn der Gefühle, keine Geschichte, die von den Emotionen in all ihren Facetten getragen wurde.

Die Handlung war nett, sie war schön zu verfolgen. Aber mir hat einfach das gewisse Etwas gefehlt. Sie war auch etwas ruhig in ihrem Verlauf, es gab keine Wendungen oder unvorhersehbare Momente, so wie ich es einfach von Molly McAdams gewohnt bin. Zwar habe ich mit Liam gefiebert und gehofft, dass er ein besseres Ende findet als sein Vater, aber das war nicht genug. Aus dem kriminalistischen Hintergrund hätte man mehr Spannung herausholen können. Die Handlung war mir zu übertrieben auf Kennedys Entscheidungsfindung zugespitzt, die für mich völlig unnötig war. Ich konnte ihre Beweggründe nicht nachvollziehen, sie wurden auch nicht verständlich erklärt. Auch Kiras Wandlung am Ende war sofort durchschaubar.

Das Buch war nett zu lesen, konnte mich aber nicht vom Hocker hauen, auch wenn ich wirklich froh über das Happy End bin. Es war schön alte Bekannte wieder zu treffen.

Fazit:

Eine schöne und nette Geschichte, die aber nicht ganz an die anderen Bücher der Autorin heranreicht.
★★★☆☆
3 von 5 Sternen

Dienstag, 4. Februar 2020

Dein SP-Buchprojekt 2020 ~ Morgan Stern ~ Autorenalltag

Hallo Ihr Lieben,

heute werfen wir einen kleinen Blick hinter die Kulissen von Morgan Stern. Ihr Buch "Meersehnsucht" erscheint am 21.02.2020 und ist bereits vorbestellbar. Sie hat mit mir ein bisschen über den Autorenalltag geplaudert.

* Woher nimmst du deine Ideen?

Im Prinzip entspringen meine Ideen dem ganz normalen Leben, ok, mehr oder weniger *lach* Meistens ist es eine Mischung aus allen möglichen Dingen, die so meinen Weg kreuzen. Ein Teil eigene Erfahrungen und Erlebnisse, ein Teil reines Kopfkino und das Ganze dann noch abgerundet durch meine Umwelt, Menschen die ich einfach sehe, beobachte und so weiter. Mag so spontan nach einer recht wilden Mischung klingen, aber irgendwann ergibt sich daraus dann eine Geschichte.

* Gibt es Menschen in deinem Umfeld, die dir als Vorlage für deine Figuren dienen, die dich inspirieren?

Menschen inspirieren mich eigentlich immer. Ich finde es wahnsinnig interessant, sie zu beobachten, die unterschiedlichen Reaktionen, Charaktere, Handlungsweisen. Beispielsweise sitze ich sehr gerne an öffentlichen Orten und beobachte einfach alles um mich herum, lasse es auf mich wirken. Ums genau zu nehmen sind reale Menschen also schon meine Vorlagen, doch genau auf eine Person im Speziellen kann ich meine Figuren nicht reduzieren.

* Wie sieht dein perfekter Schreibtag aus? Hast du einen Lieblingsplatz, an dem du schreibst?

Ich sitze gerne irgendwo in Fensternähe, um beim eigentlichen Schreiben immer mal die Gedanken schweifen lassen zu können. Einen richtigen Schreibtisch habe ich gar nicht, ich belagere zu Hause meistens den Küchentisch. *lach* Zeitlich gesehen habe ich festgestellt, dass ich morgens am produktivsten arbeiten kann. Zudem passt eigentlich nur der Vormittag in meinen restlichen Zeitplan.

* Was ist der größte Störfaktor, was hält dich vom Schreiben ab?

Eine zu lange To-Do Liste im Hinterkopf. Ich kann bei Musik, Lärm, was auch immer arbeiten, doch wenn mein Kopf mir ständig vorhält, was ich noch alles erledigen muss, kann ich mich kein bißchen konzentrieren.

* Widmest du dich nur dem Schreiben oder hast du noch einen Brotjob?

Ich bin eigentlich hauptberuflich Mama und das auch wirklich mit ganzem Herzen. Die Zeit, die mir bleibt kann ich dementsprechend komplett fürs Schreiben nutzen - oder auch nicht. Ganz nach Lust und Laune.

* Hast du beim Schreiben manchmal an dir selbst gezweifelt?

Aber sicher. Gibt es jemanden, der diese Frage mit nein beantwortet? Ich sag mal so, es kommt immer auf die eigene Verfassung an, darauf, wie man sich selbst am jeweiligen Tag fühlt. Es gibt Tage, da stürzt mich eine negative Rezension in größte Zweifel und ich bin nahe dran, alles hinzuwerfen. An anderen Tagen stehe ich da absolut drüber. Da ich unterm Strich immer noch schreibe, scheinen die "guten Tage" zu überwiegen, richtig?

* Gibt es etwas, das dich aufbaut, das dir neue Energie verleiht, wenn es beim Schreiben mal nicht so gut läuft?

Rausgehen, in die Natur, ans Wasser irgendwo und die Story wirklich einfach mal ruhen lassen. Man kann Kreativität nur schwer erzwingen und mir persönlich hilft es immer, den Kopf frei zu bekommen, wenn ich raus gehe und die Umgebung richtig auf mich wirken lasse. Am Besten klappt das natürlich am Meer, doch da wohne ich ja leider nicht.

Vielen Dank für die Einblicke, liebe Morgan.

Kommende Woche werfen wir einen Blick in die Entstehung von "Meersehnsucht".

Eure Christine