Freitag, 11. April 2025

𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷 zu "𝓓𝓪𝓼 𝓢𝓽𝓮𝓻𝓷𝓫𝓲𝓵𝓭 𝓭𝓮𝓼 𝓐𝓵𝓬𝓱𝓮𝓶𝓲𝓼𝓽𝓮𝓷" von 𝓚𝓪𝓽𝓳𝓪 𝓢𝓮𝓰𝓲𝓷

Cover: Sternensand Verlag

𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥

Diebin Leia soll für die geheimnisvolle Babette herausfinden, ob ein ›alter Geschäftsfreund‹ etwas gegen sie in der Hand hat. Das führt die selbst ernannte Wiederbeschafferin zurück an den Ort, an dem auch die Geschichte ihrer Auftraggeberin vor Jahrhunderten begann, und sie kommt Babettes Geheimnis der Unsterblichkeit auf die Spur. Deren Vergangenheit ist ein wahres Kaleidoskop aus Reichtum, Wissen, Intrigen am Hof von Versailles, Liebe, Verschwörungen und Verlusten. Alles unter den Machenschaften einer Assassinenverbindung, in deren Festung sich Leia jetzt Jahrhunderte später schleichen soll. Dabei rückt das letzte Geheimnis des Grafen de Saint Germain immer stärker in den Fokus. Denn sein uraltes Vermächtnis, das tief in der persischen Wüste verborgen liegt, wird auch Leias Schicksal besiegeln und untrennbar mit jenem von Babette verweben.

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Dies ist der zweite Band der Reihe "Das Sternbild des Alchemisten". Der Wiedereinstieg in die Reihe ist mir relativ leicht gefallen, obwohl zwischen den Bänden fast ein Jahr Zeit vergangen ist. Aber es gibt immer wieder Hinweise auf die vorherigen Ereignisse, die meine Erinnerung zurückgeholt haben. Der Schreibstil ist locker und leicht, schlicht und einfach, schnell und flüssig zu lesen.

Die Handlung und deren Verlauf haben mir sehr gut gefallen. Ich fand das Thema Unsterblichkeit und die Geschichte rund um den Grafen Saint Germain sehr interessant, da ich auch schon einiges über ihn und die Legenden rund um seine Person, gehört habe. 

Die Story spielt auf verschiedenen Zeitebenen. Wir kehren immer wieder zurück in das 18. Jahrhundert und erleben dort die Geschichte von Babette und dem geheimnisvollen Grafen von Saint German. Mir haben die Rückblicke sehr gut gefallen, die Ursprünge, die den heutigen Handlungen vorausgeht, waren interessant und spannend und haben ein ganz besonderes Licht auf die Ereignisse, die Intrigen, den Hunger nach Macht und den Wunsch nach Unsterblichkeit geworfen.

Aber auch Leias spannende Abenteuerreise konnte mich packen, ich habe mit ihr gefiebert und gehofft. Leia mochte ich unheimlich gerne. Sie jagt ihrem Traum, ihrer Hoffnung auf Heilung weiter hinterher. 

Viele Wendungen haben die Geschichte immer wieder in eine andere Richtung gelenkt. Ich wusste nie, wer ist Feind, wer ist Freund. wer ist der Verräter. Ein sehr geschickter und gerissener Plot, der mich hat straucheln, hoffen und bangen lassen. Ich habe viel hin und her gerätselt. Eine sehr spannende Geschichte, die mich von der ersten Seite an in Atem gehalten hat.

Eine emotionale Achterbahnfahrt, die von den Höhen der Hoffnung und den Tiefen der Verzweiflung erzählt, von der Zerbrechlichkeit des Vertrauens und der Bitterkeit des Verrats, und von der verlockenden, aber gefährlichen Vision der Unsterblichkeit. Eine Geschichte voller innerer Zerrissenheit, in der Gier und Macht miteinander ringen, während die Protagonisten dem Traum von Unsterblichkeit und ewiger Jugend nachjagen.

Am Ende bleibt auch bei Teil 2 Handlungsspielraum für eine Fortsetzung, die Weichen sind zumindest gestellt, es gibt noch offene Fragen und Handlungsstränge, die mich auf eine weitere Geschichte von Leia hoffen lassen. 

𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥

Eine spannende und packende Geschichte voller Wendungen, die die Grenzen zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Vertrauen und Verrat, Macht und Gier auslotet, in dunkle Geheimnisse einweiht und einen faszinierenden Blick auf den uralten Traum von Unsterblichkeit und ewiger Jugend wirft.
★★★★★
5 von 5 Sternen

𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷 zu "𝓓𝓲𝓮 𝔃𝔀ö𝓵𝓯 𝓢𝓬𝓱𝓪𝓽𝓽𝓮𝓷" von 𝓢𝓽𝓾𝓪𝓻𝓽 𝓝𝓮𝓿𝓲𝓵𝓵𝓮

Cover: dp

𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥

Ein Serienmörder auf der Flucht vor seinen getöteten Opfern
Der fesselnde Kriminalthriller vor der atmosphärischen Kulisse Irlands

Zwölf Jahre hat Gerry Fegan im Gefängnis gesessen – für Morde, die ihm als Anhänger der IRA befohlen wurden. Jetzt ist er frei, in einem Irland das ihm völlig fremd ist. Doch seine Vergangenheit lässt ihn nicht los. Jede Nacht erscheinen ihm die Geister jener, die er damals ermordete – unschuldige Männer, Frauen und Kinder. Sie fordern Vergeltung. Sie wollen, dass er die tötet, die ihn damals zum Morden gezwungen haben.

Sein erstes Opfer ist ein alter Freund und mittlerweile mächtiger Politiker. Als dieser tot aufgefunden wird, bricht in Belfast Unruhe aus. Wer steckt hinter dem brutalen Mord? Wer zieht im Verborgenen die Fäden? Während Fegan Jagd auf seine ehemaligen Auftraggeber macht, kommt ihm die Polizei gefährlich nahe – und auch jene, die alles tun würden, um die Vergangenheit ruhen zu lassen. Doch Fegan hat nichts mehr zu verlieren – und noch elf Opfer, die nach Gerechtigkeit verlangen.

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Die 12 Schatten", der Auftakt zu Stuart Nevilles "Ein Jack Lennon Thriller", entführt in das atmosphärisch dichte und düstere Irland, wo alte Schuld auf moderne Politik trifft. Im Zentrum steht Gerry Fegan, ein ehemaliger IRA-Killer, der nach zwölf Jahren Haft von den Geistern seiner Opfer heimgesucht wird. Diese fordern Rache – nicht an ihm, sondern an denen, die ihn zum Töten anstifteten.

Der lebendige und bildhafte Schreibstil Nevilles fängt die irische Kulisse eindrücklich ein. Besonders gelungen ist die Verbindung von realistischem Politthriller und mystischen Elementen, wobei die Geister der Opfer der Geschichte eine beklemmende psychologische Tiefe verleihen.

Der Autor erschafft mit Fegan eine ambivalente Figur, Täter und Opfer zugleich, dessen Vergangenheit ihn unerbittlich verfolgt. Seine Suche nach Gerechtigkeit oder innerem Frieden führt zu einer blutigen Eskalation, die das fragile Gleichgewicht Belfasts erschüttert und offenbart, dass die Vergangenheit weder für Fegan noch für die heutigen Machthaber leicht zu begraben ist.

Obwohl der Plot gut konstruiert und die Charaktere überzeugend sind, empfand ich die politischen Aspekte als sehr dominant und die mystischen Elemente an manchen Stellen als zu fantastisch. Diese beiden Aspekte haben für mich nicht ganz zusammengepasst. 

𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥

Ein atmosphärisch dichter Thriller, der die düstere Seite Irlands, die Last der Vergangenheit und eine tragische Figur eindrücklich vereint. Die Mischung aus Politthriller und Mystik ist speziell, wobei die politischen Aspekte für meinen Geschmack viel zu stark im Vordergrund standen.
★★
2,5 von 5 Sternen

Sonntag, 6. April 2025

𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷 zu "𝓣𝓮𝓮𝓼𝓽𝓾𝓷𝓭𝓮 𝓶𝓲𝓽 𝓣𝓸𝓭𝓮𝓼𝓯𝓸𝓵𝓰𝓮 (𝓒𝓱𝓪𝓻𝓵𝓲𝓮 𝓚𝓲𝓷𝓰𝓼𝓵𝓮𝔂 𝓮𝓻𝓶𝓲𝓽𝓽𝓮𝓵𝓽 1)" von 𝓜𝓲𝓬𝓱𝓮𝓵𝓮 𝓟𝓪𝓻𝓲𝔃𝓪 𝓦𝓪𝓬𝓮𝓴

Cover: dp

𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥

Ein tödliches Geschenk, eine verzweifelte Ehefrau – und ein dunkles Geheimnis
Teemischerin Charlie Kingsley setzt in diesem Cozy Crime Auftakt der USA Today Bestsellerautorin Michele Pariza Wacek alles daran, die Wahrheit ans Licht zubringen

Charlie Kingsley ist in Redemption, einem beschaulichen Dorf in Wisconsin, als Teemischerin mit einem Händchen für ungewöhnliche Lösungen bekannt. Doch manche Probleme lassen sich nicht mit einem heißen Aufguss lösen. Als nämlich wenige Wochen vor Weihnachten die hochschwangere Courtney verzweifelt an Charlies Tür klopft, scheint es zunächst nur um eine treulose Liebe zu gehen: Ihr Mann soll sie betrügen, und Courtney sucht Rat. Doch als Charlie erklärt, dass es bei ihr weder Liebestränke noch Wunderlösungen gibt, fragt Courtney halb im Scherz nach Gift.
Kurz darauf ist Courtneys Mann tot – tatsächlich vergiftet. Die Polizei ist sicher, dass Courtney die Mörderin ist. Doch war sie es wirklich? Oder versucht jemand, ihr die Tat anzuhängen? Charlie kann das Rätsel nicht ruhen lassen und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Doch je mehr sie über das Leben des Opfers und dessen dunkle Geheimnisse herausfindet, desto gefährlicher wird ihre Suche nach dem wahren Mörder …

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"Teestunde mit Todesfolge" von Michele Pariza Wacek ist mein erstes Buch der Autorin und entpuppte sich direkt als eine äußerst positive Leseerfahrung. 
Dieser Cozy Crime-Roman entführt den Leser in eine charmante Welt, die durch ein wunderbar gelungenes Setting besticht. Die Atmosphäre ist von Beginn an einnehmend, und man fühlt sich sogleich in die kleine, beschauliche Gemeinschaft versetzt, in der sich die tödlichen Ereignisse abspielen.

Der angenehme und unaufdringliche Schreibstil der Autorin trägt maßgeblich dazu bei, dass ich  mühelos in die Geschichte eintauchen konnte. Die Worte fließen sanft dahin, ohne dabei die Spannung zu vernachlässigen. Im Gegenteil, die Handlung ist durchzogen von einer subtilen, aber stetig präsenten Spannung, die den Leser Seite um Seite weiterlesen lässt. Besonders hervorzuheben sind die unerwarteten Wendungen, die immer wieder für Überraschungen sorgen und das Miträtseln zu einem wahren Vergnügen machen. Die Auflösung des Falls war keineswegs vorhersehbar, und ich musste bis zum Schluss angestrengt überlegen, wer denn nun tatsächlich hinter dem heimtückischen Giftmord stecken mochte.

Im Zentrum der Erzählung steht Charlie Kingsley, eine Protagonistin, die mir auf Anhieb sympathisch war. Ihre liebenswerte Art und ihr besonderes Gespür sowohl für verborgene Geheimnisse als auch für die feinen Nuancen verschiedenster Teesorten machen sie zu einer faszinierenden Figur, der man gerne durch die Geschichte folgt. Auch die Nebencharaktere, insbesondere Pat, haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Obwohl ich mir an manchen Stellen etwas mehr Hintergrundinformationen und eine tiefere Ausleuchtung ihrer Persönlichkeiten gewünscht hätte, trugen sie auf ihre Weise zur Lebendigkeit der Geschichte bei und ergänzten Charlies Ermittlungen auf interessante Weise.

Die Entwicklung der Handlung empfand ich als sehr gelungen. Die Autorin nimmt sich die Zeit, die Geschichte angemessen voranzutreiben, ohne dabei in unnötige Längen zu verfallen oder zu schnell voranzupreschen. Die Spannung steigert sich kontinuierlich, und die verschiedenen Handlungsstränge werden gekonnt miteinander verwoben. 
"Teestunde mit Todesfolge" ist für mich als ein wahrer Pageturner, ein Buch, das ich kaum aus der Hand legen konnte, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich die Ereignisse weiterentwickeln und wer am Ende als Täter entlarvt wird. Ich habe das Buch in einem Rutsch verschlungen.

Abschließend lässt sich sagen, dass "Teestunde mit Todesfolge" ein rundum gelungener Cozy Crime-Roman ist, der alle Erwartungen an dieses Genre erfüllt und sogar übertrifft. 

𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥

Das charmante Setting, der angenehme Schreibstil, die sympathischen Charaktere und die spannende, unvorhersehbare Handlung machen dieses Buch zu einem wahren Lesegenuss.
★★★★★
5 von 5 Sterne

Mittwoch, 2. April 2025

𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷 zu "𝓖𝓵ü𝓬𝓴𝓼𝓶𝓸𝓶𝓮𝓷𝓽𝓮 𝓲𝓶 𝓗𝓸𝓽𝓮𝓵 𝓪𝓶 𝓜𝓮𝓮𝓻" von 𝓚𝓪𝓽𝓲𝓮 𝓜. 𝓑𝓮𝓷𝓷𝓮𝓽𝓽

Cover: dp

𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥

Das kleine Traumhotel, das gebrochene Herzen heilt
Ein mitreißender Liebesroman über Neuanfänge zwischen den Lavendelfeldern der Provence

Monas On-Off-Beziehung bringt sie an ihre Grenzen. Um Abstand zu gewinnen, flüchtet sie zu ihrer besten Freundin Nila, die ihr Glück in der Provence gefunden hat. Ehe Mona sich versieht, übernimmt sie die Verantwortung für Nilas kleines Hotel, da ihre Freundin wegen einer dringenden Familienangelegenheit nach Italien abreist. Unterstützung findet Mona bei dem attraktiven Laurence, der als Koch kulinarische Köstlichkeiten zaubert, aber eher deren Rezepte preisgibt als etwas von sich. Dennoch entsteht schnell eine seltsame Vertrautheit zwischen den beiden. Mona hat nichts dagegen, solange ihr Herz unberührt bleibt, denn das lässt sie sich nicht noch einmal brechen. Oder ist es dafür bereits zu spät?

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Mit ihrem Roman „Glücksmomente im Hotel am Meer“ entführt uns die Autorin in die sonnenverwöhnte und farbenprächtige Provence, deren malerische Landschaft sie mit ihrem lebendigen und detailreichen Schreibstil auf wunderbare Weise zum Leben erweckt. Schon beim Lesen der ersten Seiten hatte ich das Gefühl, die warmen Farben der Lavendelfelder vor Augen zu haben und den Duft der provenzalischen Kräuter in der Nase zu spüren. Auch das kleine, charmante Hotel am Meer, das den Mittelpunkt der Geschichte bildet, wurde so anschaulich beschrieben, dass ich es mir bis ins kleinste Detail vorstellen konnte.

Bedauerlicherweise gelang es mir jedoch nicht vollständig, eine tiefergehende Verbindung zu den Figuren aufzubauen. Obwohl ihre Handlungen nachvollziehbar waren, blieben sie für mich emotional etwas distanziert, sodass ich ihre Freuden und Sorgen nicht so intensiv miterleben konnte, wie ich es mir gewünscht hätte. Es fehlte mir ein wenig an innerer Tiefe und Komplexität, um wirklich mit ihnen mitzufühlen und ihre Motivationen vollständig zu erfassen.

Auch der Fluss der Handlung wies stellenweise einige Passagen auf, in denen die Geschichte etwas an Tempo verlor und sich die Ereignisse leicht in die Länge zogen. An manchen Punkten wirkte die Entwicklung der Geschichte zudem ein wenig konstruiert, als ob die Autorin bestimmte Wendungen erzwingen wollte, anstatt sie organisch aus den Charakteren und der Situation entstehen zu lassen.

Nichtsdestotrotz bot „Glücksmomente im Hotel am Meer“ insgesamt eine angenehme und kurzweilige Unterhaltung. Der Roman eignet sich gut, um für einige Stunden in eine andere Welt einzutauchen und die Seele baumeln zu lassen. Er ist ein unaufgeregter Urlaubsroman, der das Flair der Provence auf sanfte Weise vermittelt und für entspannte Lesestunden sorgt, auch wenn er mich emotional nicht vollständig mitreißen konnte.

𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥

Trotz kleinerer Schwächen ein unterhaltsamer Ausflug in die Provence.
★★★
3,5 von 5 Sterne

Samstag, 29. März 2025

𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷 zu "𝓐 𝓡𝓮𝓪𝓼𝓸𝓷 𝓽𝓸 𝓢𝓽𝓪𝔂 – 𝓔𝓲𝓷 𝓝𝓪𝓷𝓷𝔂 𝔃𝓾𝓶 𝓥𝓮𝓻𝓵𝓲𝓮𝓫𝓮𝓷" von 𝓜𝓮𝓻𝓻𝔂 𝓕𝓪𝓻𝓶𝓮𝓻

Cover: dp

𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥

Ein alleinerziehender Vater, eine verbotene Anziehung, eine riskante Entscheidung
Eine Grumpy x Sunshine Gay Romance zum Verlieben

Heath ist nach einer schmerzhaften Scheidung plötzlich alleinerziehender Vater – und vollkommen überfordert. Unterstützung bei der Erziehung seiner dreijährigen Tochter Eugenie soll ein Kindermädchen bringen. Allerdings hätte Heath nie erwartet, dass es sich bei der neuen Nanny um einen attraktiven jungen Mann handelt! Was als Notlösung beginnt, entwickelt sich bald zu einem emotionalen Wirbelsturm und Heath muss sich der Frage stellen, ob seine Gefühle für Männer womöglich nicht nur eine Phase aus Uni-Zeiten waren …

Aubrey ist froh, dem Schatten seiner Vergangenheit zu entkommen, und findet bei Heath und seiner kleinen Tochter Eugenie das Zuhause, das er sich immer erträumt hat. Doch die knisternde Spannung zwischen den beiden Männern und aufkommende Gefühle scheinen das professionelle Verhältnis zu gefährden. Als dann auch noch Heaths Ex-Frau wieder auftaucht, ist das Chaos perfekt. Können Heath und Aubrey ihre verbotene Liebe gegen die Widrigkeiten verteidigen – oder ist ihre Verbindung zum Scheitern verurteilt?

𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘

In "A Reason to Stay – Ein Nanny zum Verlieben", dem Auftakt der "Die Brotherhood"-Reihe von Merry Farmer, entfaltet sich eine herzerwärmende Geschichte über einen alleinerziehenden Vater, der unerwartet Zuneigung für den männlichen Betreuer seiner Tochter entwickelt.

Die Geschichte fängt auf wundervolle Weise ein, wie sich Heath, Aubrey und die kleine Eugenie zu einer liebevollen Einheit formieren, während sich zwischen Heath und Aubrey eine tiefe Verbindung entwickelt. Besonders hervorzuheben ist die unkomplizierte Akzeptanz von Aubreys Eltern gegenüber dieser ungewöhnlichen Beziehung.

Die Handlung nimmt eine dramatische Wendung, als Heaths Ex-Partnerin Gemma auftaucht und versucht, ihre frühere Rolle als Mutter und Ehefrau wieder einzunehmen. Diese Komplikationen haben ein  Gefühlschaos in mir ausgelöst und die Frage gestellt, ob Heath die neu gefundene Harmonie mit Aubrey für ein Wiederaufleben der Vergangenheit opfern wird. Die Verwicklungen mit Gemma tragen sehr zur Dynamik der Geschichte bei. 

Die Erzählung von Heath und Aubrey ist eine fesselnde Darstellung von Liebe und Akzeptanz. Merry Farmers Schreibstil ist dabei leichtfüßig und einnehmend, was das Lesen zu einem wahren Vergnügen macht.

Die Charaktere sind mit viel Liebe zum Detail gezeichnet, sodass man schnell Sympathien entwickelt, während Gemma als Antagonistin eine bemerkenswerte Abscheu hervorruft. Die detaillierte und lebendige Beschreibung der Schauplätze lässt den Leser tief in die Geschichte eintauchen und von einem Picknick auf dem idyllischen Landsitz träumen.

Die einfühlsame Darstellung von Heaths innerer Welt ermöglicht es dem Leser, seine Gefühle und Konflikte nachzuvollziehen, auch wenn man mit der Thematik zuvor nicht vertraut war.

𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥

"A Reason to Stay – Ein Nanny zum Verlieben" ist eine unterhaltsame und bewegende Leseerfahrung.
★★★★
4,5 von 5 Sterne

𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷 zu "𝓐𝓷 𝓤𝓷𝓯𝓪𝓲𝓻 𝓐𝓯𝓯𝓪𝓲𝓻" von 𝓛𝓲𝓵𝓲 𝓑. 𝓦𝓲𝓵𝓶𝓼

Cover: dp

𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥

Seit Jahren kämpfe ich darum, meine Mode auf die großen Laufstege dieser Welt zu bringen, und nun soll ausgerechnet ein heißer One-Night-Stand mein Ticket in die Fashion-Welt sein? Ich hatte keine Ahnung, dass der Kerl, der mich in einem Londoner Club aufreißt, ein stinkreicher CEO und der Earl of Ferringsworth ist. Ein skrupelloser Geschäftsmann, der mir obendrein ein unmoralisches Angebot unterbreitet.
Mit Archer an meiner Seite die Modewelt zu erobern, scheint zu schön, um wahr zu sein. Letztlich hat alles seinen Preis – besonders der Erfolg und die Liebe.
Archers Leben ist ein einziges Geheimnis und was er vor mir verbirgt, sollte mir egal sein. Doch nach jeder gemeinsamen Nacht, in der er mir das Gefühl gibt, das Zentrum seiner Welt zu sein, schmerzt der Aufprall auf dem Boden seiner Missachtung mehr. Ich verliere mein Herz an ihn, obwohl ich weiß, dass er es mir brechen könnte. Wenn am Ende auch meine Karriere auf dem Spiel steht, reicht seine Reue dann aus, um aus zerstörtem Vertrauen etwas Neues wachsen zu lassen?

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In Lili B. Wilms' Roman "An Unfair Affair" kreuzen sich die Wege von Finley und Archer in einem Club, was zu einem leidenschaftlichen One-Night-Stand in Archers luxuriösem Anwesen führt. Archer, der von Finleys Charisma und Talent als Designer fasziniert ist, bietet ihm einen verlockenden Deal an: Finley soll Archers großzügiges Angebot annehmen und seinen Traum, ein erfolgreicher Designer zu werden, verfolgen.

Finley, der aus bescheidenen Verhältnissen stammt, ist hin- und hergerissen. Einerseits lockt die Aussicht auf ein besseres Leben und die Möglichkeit, seine kreativen Ambitionen zu verwirklichen. Andererseits ist er skeptisch, da er die Klassenunterschiede und Archers widersprüchliches Verhalten nicht einordnen kann. Archer zeigt sich Finley gegenüber liebevoll und aufmerksam, doch sobald er auf Geschäftsreisen ist, geht er auf Distanz und lässt Finley nicht an sich heran.

Der Schreibstil ist fesselnd, leicht verständlich und flüssig, was das Buch zu einem Pageturner macht.

Als Leser wird man Zeuge von Archers toxischem Verhalten, das Finley zutiefst verletzt und verunsichert. Man möchte Finley am liebsten raten, sich so schnell wie möglich von Archer zu distanzieren. Doch dann nimmt die Geschichte eine überraschende Wendung: Archers Perspektive wird beleuchtet, und sein Verhalten wird plötzlich nachvollziehbar.

Die Frage, die sich nun stellt, ist, ob Archer seine Schwächen und Ängste überwinden kann, um sein toxisches Verhalten zu ändern und einer potenziellen Beziehung mit Finley eine Chance zu geben.

Lili B. Wilms gelingt es meisterhaft, die Geschichte aus den unterschiedlichen Perspektiven der Protagonisten zu erzählen und den Leser in ihre komplexen Gefühlswelten eintauchen zu lassen.  

𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥

"An Unfair Affair" ist eine Leseempfehlung für alle, die sich von einer emotionalen und tiefgründigen Geschichte mitreißen lassen möchten.
★★★★
4 von 5 Sternen

Mittwoch, 26. März 2025

𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷 zu "𝓓𝓲𝓮 𝓕𝓪𝓻𝓫𝓮𝓷 𝓭𝓮𝓻 𝓥𝓮𝓻𝓰𝓪𝓷𝓰𝓮𝓷𝓱𝓮𝓲𝓽" von 𝓢𝓪𝓻𝓪 𝓟𝓮𝓹𝓮

Cover: dp

𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥

Ein geheimnisvolles Erbe, eine verlorene Mutter und der Traum eines Neuanfangs
Das berührende Familiengeheimnis, das zeigt, dass es nie zu spät ist den eigenen Weg zu finden

Rose De Benoit führt das Leben, das ihre Familie für sie vorgesehen hat: Als angesehene Anwältin in der erfolgreichen Familienkanzlei ihres Großvaters. Jedoch hat sie sich dieses Leben nie selbst gewünscht. Tief in ihrem Inneren sehnt sich Rose nach einem eigenen Buchladen und einem Leben fernab der Erwartungen ihrer einflussreichen Familie. Als ihre Großmutter im Sterben liegt, erhält Rose eine ungewöhnliche Erbschaft: 25 kunstvoll gestaltete Postkarten. Jede einzelne adressiert von ihrer Mutter, die sie als Kind ohne ein Wort einfach verlassen hat. Entschlossen, das Geheimnis um ihr Verschwinden zu lüften, folgt Rose den Spuren nach England. Dort stößt sie mit Hilfe des charmanten Postboten Kai auf Hinweise, die eine völlig neue Wahrheit über ihre Mutter und ein dunkles Bild ihrer eigenen Familie enthüllen. Rose muss sich schlussendlich entscheiden: Soll sie den vorgezeichneten Weg ihrer Familie weitergehen oder endlich ihren eigenen finden?

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Sara Pepes Roman "Die Farben der Vergangenheit" entführt den Leser in eine Welt voller Familiengeheimnisse und emotionaler Verwicklungen. Die Geschichte folgt Rose de Benoit, einer Anwältin, die sich gegen ihre wahren Leidenschaften entschieden hat, um den Erwartungen ihrer Familie gerecht zu werden. Ihr Traum von einem eigenen Buchladen rückt in den Hintergrund, bis der Tod ihrer Großmutter eine unerwartete Wendung bringt.

25 kunstvoll gestaltete Postkarten, hinterlassen von ihrer verschwundenen Mutter Lola, wecken Roses Neugier. Auf der Suche nach Antworten begibt sie sich nach England, wo sie den charmanten Postboten Kai trifft. Mit seiner Hilfe deckt sie nach und nach die Geheimnisse ihrer Familie auf und steht schließlich vor der Entscheidung, ihren eigenen Weg zu gehen.

Der Roman hat mich von Anfang an gefesselt. Der lebendige und flüssige Schreibstil ermöglichte mir einen mühelosen Einstieg in die Geschichte. 

Die Protagonisten Rose und Kai sind liebevoll gezeichnet und wirkten authentisch, was die Lektüre zu einem Vergnügen macht.

Die Handlung ist nicht nur eine Familiengeschichte, sondern auch eine Erzählung über Liebe und Freundschaft. Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind tiefgründig und berührend.

Einzig das Ende des Buches empfand ich als etwas abrupt. Ich hätte mir gewünscht, dass die Geschichte noch etwas weiter ausgeführt wird, um den Abschluss abzurunden. Dennoch bleibt "Die Farben der Vergangenheit" ein empfehlenswerter Roman, der den Leser mitnimmt auf eine emotionale Reise in die Vergangenheit.

𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥

Eine Reise in die Vergangenheit, eine Familiengeschichten und Neuanfänge
★★★★
4,5 von 5 Sterne