Ein Erbe, drei Schwestern und viele unbeantwortete Fragen.
Nach elf Jahren zieht es die entfremdeten Schwestern Cleo, Juliet und Sage zurück in ihre Heimatstadt Spring Mountains in das Landhaus ihrer verstorbenen Großeltern. Doch mit ihrer Rückkehr klopfen auch Erinnerungen und ungeklärte Konflikte an die Tür. Cleo trifft auf ihren Ex-Freund Dax, der nicht nur alte Gefühle weckt, sondern auch ein Geheimnis hütet, das droht, Cleos Vertrauen erneut zu erschüttern. Die Schwestern werden mit Herausforderungen konfrontiert, und eine mysteriöse Klausel im Testament bringt ihr Erbe in Gefahr. Sie stehen vor Rätseln, die es zu lösen gilt, bevor sie den Nachlass antreten können. Die Suche beginnt, und mit jedem neuen Hinweis, rückt eine Wahrheit näher, die alles verändern könnte. Ein Roman über alte Wunden, Neuanfänge und die Suche nach der Wahrheit.
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„We Break And Heal“ bildet den vielversprechenden Auftakt der „Spring Mountain Sisters“-Reihe und rückt gleich zu Beginn eine faszinierende Familiendynamik in den Fokus. Im Zentrum der Erzählung stehen die drei Schwestern Cleo, Juliet und Sage, wobei dieser erste Band seine Aufmerksamkeit besonders auf Cleos persönliche Reise lenkt.
Der Einstieg in den Roman gelingt mühelos, was nicht zuletzt an dem äußerst angenehmen und flüssigen Schreibstil liegt. Durch die geschickt eingesetzten Perspektivwechsel bekommt man einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt der unterschiedlichen Figuren, was es deutlich leichter macht, ihre individuellen Gedanken und Motive nachzuvollziehen.
Der Anfang der Geschichte baut sofort eine spürbare Neugier auf. Man möchte unweigerlich herausfinden, welch tiefer Riss zwischen den Schwestern entstanden ist und welche unausgesprochenen Geheimnisse unter der Oberfläche dieser Familie schlummern. Dennoch hat die Handlung im Mittelteil mit einigen Längen zu kämpfen. Die Dynamik wird hier durch wiederkehrende Missverständnisse und hartnäckiges Schweigen gebremst. In diesen Phasen wünscht man sich oft, dass die Charaktere endlich offen miteinander kommunizieren würden, statt essenzielle Dinge im Raum stehen zu lassen. Diese fehlende Kommunikation machte es stellenweise ein wenig schwer, ganz und gar in die Welt der Schwestern einzutauchen.
Glücklicherweise nimmt die Geschichte ab der zweiten Hälfte deutlich an Fahrt auf. Die komplexen Hintergründe der familiären Konflikte lichten sich nach und nach, wodurch die anfänglich vielleicht frustrierenden Entscheidungen der Figuren plötzlich Sinn ergeben und emotional greifbar werden. Besonders berührend ist die behutsame Annäherung der Schwestern. Es ist wunderbar mitzuerleben, wie sie Stück für Stück versuchen, ihre gemeinsame Vergangenheit aufzuarbeiten und wieder zueinanderzufinden. Auch die romantische Entwicklung fügt sich harmonisch in die Handlung ein: Cleo und Dax sind ein äußerst sympathisches Paar, dessen gemeinsamen Weg man mit großer Freude verfolgt.
Zusätzliche Würze erhält der Roman durch das gut verwobene Familiengeheimnis, das kontinuierlich Spannung aufbaut und dafür sorgt, dass man die losen Fäden der Handlung unbedingt entwirren möchte. Das Finale hält schließlich eine faustdicke Überraschung bereit: Der Roman endet mit einem unerwarteten und packenden Cliffhanger. Dieser fesselnde Schlussstrich lässt einen fast schon ungeduldig zurück und weckt eine enorme Vorfreude darauf, wie es im nächsten Band weitergeht.
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„We Break And Heal“ ist ein emotionaler und gelungener Reihenauftakt, der trotz kleinerer Längen im Mittelteil überzeugen kann. Die berührende Entwicklung der Schwestern, die authentische Liebesgeschichte zwischen Cleo und Dax sowie das spannende Familiengeheimnis machen das Buch zu einem rundum fesselnden Leseerlebnis. Spätestens der unerwartete Cliffhanger am Ende sorgt dafür, dass man sofort zum nächsten Band greifen möchte – eine klare Leseempfehlung für Fans von tiefgründigen Familiendramen und sanfter Romantik.
★★★★
4 von 5 Sternen

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